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Parteiportrait 2012: EVP - Evangelische Volkspartei Aargau

Allgemeine Ausrichtung

Die EVP ist eine evangelisch-christliche Partei. Sie ist überzeugt, dass sich der christliche Glaube in konkretem politischem Engagement ausdrücken muss. Das Gewissen soll über den Interessen stehen und der Mensch vor der Macht kommen. Ihre Politik soll dem Wohl aller Menschen dienen.

Positionen zu wichtigen politischen Fragen

Verkehrspolitik: Die EVP Aargau macht sich für eine konsequente Förderung des ÖV stark. Nur mit einer Attraktivitätssteigerung kann man die Pendlerströme wirklich bewältigen. Gleichzeitig sollen die Standorte publikumsintensiver Einrichtungen derart platziert werden, dass sie gut mit dem öffentlichen Verkehr erreicht werden können. Bei der Motorfahrzeugsteuer steht die EVP für eine konsequente Anwendung des Verursacherprinzips ein, d.h. die Motorfahrzeugabgabe soll bei Pkws ebenfalls pro gefahrenen km erhoben werden (analog zur LSVA bei Lkws).

Um im Bereich der Finanzpolitik einen ausgeglichenen Haushalt zu erhalten setzt sich die EVP für einen haushälterischen Umgang mit den Finanzen ein. Eine gesunde Steuerpolitik ist dabei genauso notwendig. Dabei muss der Schuldenabbau grundsätzlich vor Steuersenkungen kommen. Alle Firmen und Personen werden gleich behandelt, d.h. keine Pauschalsteuern für reiche Ausländer bzw. keine Lockvogelangebote mit Steuererlassen für ortsfremde Firmen.

Die strategisch wichtige Lage zwischen den grossen Ballungszentren kann zusammen mit einer geschickten Mischung von Selbständigkeit und interkantonaler Zusammenarbeit die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Aargau stärken. Dazu gehören eine effektive und effiziente Verwaltung und der Zugang zu guten Arbeitskräften. Dieser Zugang kann durch eine hohe Lebensqualität der Region gefördert werden.

In der Energiepolitik setzt die EVP auf den Ausstieg aus der Kernenergie und die Senkung des Verbrauchs fossiler Energieträger. Die Energieversorgung soll über eine gute Mischung diverser erneuerbarer Energien sichergestellt werden. So sollen an geeigneten Standorten Windparks entstehen und vorteilhafte Einspeisetarife gewährleistet werden. Progressive Stromtarife und Gebäudeenergieausweise sollen einen sorgsamen Umgang mit Energie fördern.

In der Gesundheitspolitik will die EVP das Kostenwachstum durch wirksame Prävention und Gesundheitsförderung bremsen. Der Gedanke ambulant vor stationär ist weiterhin zu fördern. Weiter soll Palliative Care gefördert werden.

Um die öffentliche Sicherheit langfristig zu gewährleisten möchte die EVP den vom Volk beschlossenen Anstieg des Polizeikorps durch flankierende Massnahmen unterstützen. Dazu gehört die attraktive Gestaltung des Berufs, eine gute Ausbildung sowie Präventionsprogramme. Der Alkoholkonsum bei Anlässen mit Gewaltpotential (z.B. bestimme Fussballspiele) ist zu verbieten.

Um die soziale Sicherheit zu stärken will die EVP den Mittelstand durch eine Steuergesetzrevision entlasten. Verheiratete dürfen keine steuerlichen Nachteile erfahren, Prämienverbilligungen an vermögende Personen, die ihr Haus renovieren, sind zu stoppen. Allgemein soll die Zusammenarbeit aller Akteure im Sozialwesen gestärkt werden.

In der Familienpolitik macht sich die EVP für die Unterstützung von Kindertagesstätten stark. Eine tragfähige Prämienverbilligung bei den Krankenkassen ist unabdingbar. Zudem will die EVP die sog. steuerliche Heiratsstrafe abschaffen. Weiter sind Elternschaftsurlaube, die Förderung von Teilzeitstellen sowie die Elternbildung und –beratung zu fördern.

Die EVP betont in ihrer Ausländerpolitik die Bedeutung der Sprache und ihre Rolle bei der Integration von Ausländern. Ihnen soll eine Plattform geboten werden, die ihnen das schweizerische System und unsere Kultur näherbringen. Im Asylbereich setzt sich die EVP für das Festhalten an der humanitären Tradition der Schweiz aus. Eine klare und rasche Handhabung der Gesuche sowie die Zusammenarbeit aller Akteure sind unabdingbar.

Im Bereich des Schulsystems möchte die EVP Aargau den Beruf der Lehrperson stärken und attraktiver gestalten. Durch eine hochstehende und praxisbezogene Aus- und Weiterbildung soll die Qualität des Schulwesens erhöht werden. Die Einführung von Blockzeiten, eine gut ausgebaute Schulsozialarbeit und der Einsatz von Assistenzlehrkräften sollen die Lehrpersonen, Eltern und Schüler entlasten.


Literaturverzeichnis [ ein-/ausblenden ]


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Zahlen & Fakten

Wähleranteil Nationalratswahlen (2011): 2%

Bundesräte (2011): 0 (7)

Nationalräte (2011): 2 (200)

Ständeräte (2011): 0 (46)

Gründungsjahr: 1919

Mitglieder: 4800

Homepage: www.evppev.ch

Jungpartei: JEVP

www.jevp.ch

Wähleranteil Gross­rats­wah­len (2009): 4.5%

Grossräte: 6

Homepage: www.evp-aargau.ch

*in der Klam­mer je­weils die ge­samte Anzahl

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