Thomas Leitch-Frey SP

Thomas Leitch-Frey
Thomas Leitch-Frey SP
Wohnort: Wohlen
Beruf: Sekundarlehrer
Jahrgang: 1962

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Bildungsabbau stoppen
Bei der Steu­er­ge­setz­re­vi​­sion 2012 schrieb der Re­gie­rungs­rat im Ab­stim­mungs­büch­le​in: „Da­mit die Steu­er­min­de­r­er­t​räge für den Kan&sh
Die Zeit ist reif für eine öffentliche Krankenkasse
Wie jedes Jahr wer­ben Kran­ken­kas­sen der­zeit wie­der mit Te­le­fon­an­ru­fen, Emails und halb­sei­ti­gen Zei­tuns­in­se­ra
Nagra: So nicht!
Of­fi­zi­ell prüft die Na­tio­nale Ge­nos­sen­schaft für die La­ge­rung ra­dio­ak­ti­ver Ab­fälle (Na­gra) sechs Stand­ort­re­gio­nen:​ Ben­ken (Zü­rich Nord
Energiewende - den sauberen Technologien gehört die Zukunft
Sau­bere Tech­no­lo­gien sind schon heute ein be­deu­ten­der Wirt­schafts­fak­tor in der Schweiz. Über 150 Un­ter­neh­men aus allen Bran­chen sind in der Ent­wick­lung und Her­stel­l
Die Energiewende schafft Perspektiven
Der Bun­des­rat hat eben ein ers­tes Mass­nah­men­pa­ket für den schritt­wei­sen Umbau der schwei­ze­ri­schen Ener­gie­ver­sor­gung​ in die Ver­nehm­las­sung ge­schickt

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
1
Parteien im Kanton Aargau sollen Spenden und Beiträge von über CHF 10'000.- offenlegen müssen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
2
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
3
Das 
aktive Wahl- und Stimmrecht
soll im Kanton Aargau von 18 auf 16 Jahre reduziert werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
4
Der Einsatz von Videokameras zur Überwachung von öffentlichen Plätzen soll in Kanton Aargau verstärkt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
5
Im Kanton Aargau soll die Möglichkeit zur Amtsenthebung von Regierungsräten und anderen Behördenmitgliedern geschaffen werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
6
Der Ausbau von stationären Radarfallen im Kanton Aargau ist zu befürworten.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
7
Der Bund soll die Grenzkontrollen insbesondere im Bahnverkehr weiter ausbauen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
8
Schweizer Armeeangehörige sollen unter UNO- oder OSZE-Mandaten im Ausland Einsätze leisten dürfen, in denen sie zur Verteidigung bewaffnet sind.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
9
Die Schweiz soll ab 2030 keine Neuwagen mehr zum Verkauf zulassen, welche nicht den jeweils vier effizientesten Abgasklassen angehören.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
10
Um Kapazitätsprobleme und Engpässe im Strassen- und Schienenverkehr zu beseitigen, soll der Bund ein 
Mobility Pricing
einführen, das den Strassen- und Schienenverkehr zu Spitzenzeiten und auf viel befahrenen Strecken verteuert und diesen zu Randstunden und auf Nebenrouten verbilligt.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
11
Der Kanton soll das Pendeln per Fahrrad stärker finanziell fördern, indem auf Kosten des motorisierten Individualverkehrs ein 
Radweg-Netzwerk
für Pendler geschaffen wird.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
12
Im Kanton Aargau soll die Abgabe von Einweg-Plastikprodukten an Grossveranstaltungen verboten werden

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
13
Die 
Einmalvergütung
für Photovoltaikanlagen soll im Kanton Aargau wieder erhöht werden. 

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
14
Das Betreiben von 
5G-Netzantennen
soll verboten werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
15
Die Ausweitung von Tempo-30-Zonen auf Innenstädte und Ortskerne soll vorangetrieben werden. 

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
16
Staatliche Entwicklungshilfen sollen an die Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerbern durch ihre Herkunftsländer gekoppelt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
17
Die 
Wertfreigrenze
soll als Massnahme gegen den Einkaufstourismus von heute CHF 300.- auf CHF 150.- gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
18
Das 
aktive Wahl- und Stimmrecht
für Ausländerinnen und Ausländer soll auf kantonaler Ebene für Personen, welche seit mindestens 10 Jahren in der Schweiz und davon seit mindestens 5 Jahren im Kanton Aargau leben, eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
19
Der Kanton soll mehr Geld als bisher für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
20
Personen, welche die Schweizer Sicherheit gefährden, sollen ausgeschafft werden können, auch wenn die Sicherheit dieser Person im Ausschaffungsland nicht garantiert werden kann. 

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
21
Alle Asylunterkünfte im Kanton Aargau sollen dauerhaft mit WLAN ausgerüstet werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
22
Um Freihandelsabkommen mit neuen Märkten wie Südamerika und Südostasien abzuschliessen, soll die Schweiz wirtschaftliche Handelshemmnisse (z.B. Schutzzölle) für landwirtschaftliche Importprodukte abschaffen.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
23
Das 
Verbot der Plakatwerbung für Tabak und Alkohol
soll auf E-Zigaretten und alle weiteren nikotinhaltigen Produkte ausgeweitet werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
24
Der Beitrag des Kantons Aargau für die 
Verbilligung der Krankenkassenprämien
soll erhöht werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
25
Es soll ein verstärkter Kündigungsschutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über 55 Jahren eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
26
Im Kanton Aargau sollen die Beiträge der Sozialhilfe für nicht-erwerbstätige Personen um 30 Prozent gekürzt werden. 

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
27
Es soll eine 
Widerspruchslösung
in der Organspende eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
28
Um administrative Kosten im Gesundheitsbereich zu sparen, soll das 
elektronische Patientendossier
für alle in der Schweiz versicherten Personen obligatorisch werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
29
Mittelfristig soll das ordentliche Rentenalter für Frauen und Männer je um mindestens ein Jahr erhöht werden (d.h. für Männer auf mindestens 66 Jahre und für Frauen auf mindestens 65 Jahre).

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
30
Gleichgeschlechtliche Paare in eingetragener Partnerschaft sollen neu neben Stiefkindern auch fremde Kinder gemeinsam adoptieren dürfen.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
31
Ehepaare sollen gemäss 
Individualbesteuerung
als Einzelpersonen besteuert werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
32
Fremdsprachige Kinder sollen zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
33
Im Kanton Aargau soll ein 
neues Lohnsystem
in Schulen für jährlich wiederkehrende Mehrkosten von 69 Millionen Franken eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
34
Der Kanton Aargau soll mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser zur Verfügung stellen, um die Betreuung und Unterkunft für Opfer von häuslicher Gewalt zu gewährleisten.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
35
An Studierende von wenig vermögenden Familien sollen anstelle von Stipendien vermehrt 
zinslose Darlehen
vergeben werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
36
Der Kanton soll mehr Gelder für die Förderung von regionalen Jugend-, Kultur- und Sportvereinen zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
37
Lebensmitteln soll der Zugang zum Schweizer Markt nicht automatisch gewährt werden, auch wenn sie in der EU zugelassen sind.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
38
Es soll ein Mindestlohn von CHF 4000.- eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
39
Der Bund soll den 
automatischen Informationsaustausch
auch zwischen inländischen Banken und Steuerbehörden für Schweizer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger einführen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
40
Die Steuerprogression der kantonalen Einkommenssteuer soll so verstärkt werden, dass gutverdienende Bürgerinnen und Bürger mehr Steuern bezahlen als heute.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
41
Das Ausgabenwachstum des Kantons Aargau soll maximal gleich hoch sein wie das Aargauer Wirtschaftswachstum.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
42
Der Kanton Aargau soll den 
Gewinnsteuersatz
von Unternehmen senken, sodass diese weniger Steuern bezahlen müssen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
43
In der Schweiz sollen 
Parallelimporte
von Medikamenten zugelassen werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
44
Die Geschäftsöffnungszeiten sollen im Kanton Aargau vollständig liberalisiert werden.

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Bezirk Bremgarten
Partei: SP
Liste: SP – Sozialdemokratische Partei, JUSO und Gewerkschaften
Listenplatz: 02.1
Bisheriger Sitz: Ja
Wahltermin: 18.10.2020
Ergebnis: Ausstehend


Dafür setze ich mich ein

Während meiner 23-jährigen Tätigkeit im Grossen Rat habe ich erlebt, dass ich mitgestalten und etwas bewegen kann, sei es durch politische Vorstösse oder durch meine Kommissionsarbeit. Das motiviert mich, mein politisches Engagement fortzuführen. Ich will einen leistungsfähigen Sozialstaat, einen starken Service public, eine nachhaltige Wirtschafts- und Umweltpolitik für alle statt immer mehr Privilegien für wenige!





Meine politischen Ämter und Engagements


1997- Grossrat




Meine neusten Kommentare

October 2016 Kommentar zu
Bildungsabbau stoppen
Während die Schülerzahlen zwischen 2014–2019 um 6 % ansteigen, liegt die Aufwandsteigerung im gleichen Zeitraum lediglich bei 1,3 %. Inzwischen ist die Aufwandsteigerung sogar im Minus un das Schülerwachstum bis 2020 bei 9%. Meine Antwort entstammt 1:1 aus der Antwort des Regierungsrats auf ein Postulat von Stefan Huwyler, FDP, Muri (Sprecher), Silvan Hilfiker, FDP, Oberlunkhofen, und Josef Bütler, FDP, Spreitenbach, vom 1. März 2016 betreffend ganzheitliche Analyse der langfristigen Kostentreiber bei den Kantonsfinanzen und kann unter http://www.ag.ch/gros​srat/iga_grw_ges.php?​GesNr=948996&AbfDetai​lNew=1 gerne nachgelesen werden! Zum Bildungsbereich gehören neben der Volksschule auch die Sonderschulung, Heime und Werkstätten, die Berufsbildung und Mittelschulen, die Hochschulen sowie der Sport und die Kultur. Wir haben in der erwähnten Zeit auch einen riesigen Mehrwert mit der Entwicklung der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem Campus in Brugg-Windisch bekommen und natürlich erhöhen sich dadurch die Kosten!
Die Kostensteigerungen in der Volksschule haben ebenfalls Gründe: kantonale Integration Kindergarten: 60 Mio, Einführung Schulleitungen: 42 Mio, Englisch in der Primarschule, 18 Mio, Stärkung Schule Aargau (vom Volk mit satter Mehrheit gutgeheissen: 40 Mio. Man kann der Schule nicht immer mehr aufbürden, was die Gesellschaft nicht mehr zu lösen vermag und sich dann wundern, wenn die Kosten steigen! Wer mehr Leistungen verlangt, muss auch bereit sein, diese zu finanzieren. Aber jetzt wird auf Kosten der Schülerinnen und Schüler gespart, indem Lektionen abgebaut werden sollen, obwohl der Aargau punkto Lektionentafel bereits eines der Schlusslichter unter den 21 Deutschschweizer Kantonen ist! Das geht so gar nicht und der Grosse Rat wird diesen Fehlentscheid korrigieren.
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September 2012 Kommentar zu
Keine weiteren Steuerprivilegien!
Nur eigenartig, dass - ausser der SVP (und von denen nicht mal alle) keine andere Partei ein Ja empfiehlt! Könnte es daran liegen, dass die Initiative ungerecht ist, weil sie Mieter und Eigentümer unterhalb des Rentenalters benachteiligt. Ihnen stehen keine vergleichbaren Vorteile zur Verfügung. Es liegt im Übrigen keine flächendeckende Notlage für Eigenheimbesitzer im Rentenalter vor. Die Initiative bietet vor allem vermögenden Personen weitere Steuervorteile. Und wer zahlt die 750 Millionen Franken Steuerausfälle?
Wenn​ der Eigenmietwert nicht mehr besteuert wird, dann soll das für alle gelten und man sollte dann keine Unterhaltskosten und Schulden mehr abziehen dürfen. Der Abzug von bis zu 4000 CHF (Initiative)ist deshalb ungerechtfertigt.
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October 2011 Kommentar zu
Kampfjetanschaffung am Volk vorbei
Tatsächlich und was für eine Investition! Die geht allerdings auf Kosten eines andern Departements. Man sollte gescheiter in die Bildung und Forschung investieren, statt in die Beschaffung von Kampfjets.
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October 2011 Kommentar zu
Kampfjetanschaffung am Volk vorbei
Sehr geehrter Herr Arnet. Ich habe gar nichts suggeriert sondern lediglich festgestellt, dass das Militärbudget auf 5 Milliarden aufgestockt wurde. Sie haben Recht - es bleibt offenbar nur das Mittel der Initiative, um das Volk zu dieser Sache zu befragen. Mit Sicherheit wird eine solche Initiative lanciert! Wenn ich mit den Leuten auf der Strasse sprechen, sind 90% gegen diesen Kampfjetkauf. Ich bezweifle ausserdem, dass eine Volksmehrheit 600 Millionen mehr für das Militär statt für Kultur oder Bildung ausgeben will - aber wir werden es ja sehen.
Die Menschenrechte stehen übrigens zuoberst in unserem Rechtsstaat und deshalb finde ich es völlig korrekt, Initiativbegehren, die das nicht respektieren für ungültig zu erklären.
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October 2011 Kommentar zu
Kampfjetanschaffung am Volk vorbei
Guten Tag Herr Arnet

Die 600 Millionen reichen aber nicht aus, um die Kampfjets zu kaufen, sondern es braucht mindesten 3,5 Milliarden.
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August 2011 Kommentar zu
1.Augustrede in Seon: Mehr Gemeinschaftssinn statt Eigennutz
"Die SP und ihre Bundesräte" gibt es nicht. Es gibt vier Bundesrätinnen und 3 Bundesräte mit verschiedenen Meinungen und es gibt auch innerhalb der SP - wie in jeder andern Partei auch - zu bestimmten Sachfragen unterschiedliche Meinungen. Ich persönlich will sicher keinen Polizei- und Überwachungsstaat. Wenn aber Menschen in der Öffentlichkeit zu Rassismus und Gewalt aufrufen ist das heute schon strafbar und das ist richtig so! Die Stellungsnahme von Budnesrätin Sommaruga war ebenfalls in der BaZ zu lesen: http://bazonline.ch/s​chweiz/standard/Somma​ruga-holt-zum-Gegensc​hlag-aus/story/145763​78

Zur Bericht
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July 2011 Kommentar zu
Armut in der Schweiz ist ein Skandal!
Der SGB hat einen Expertenbericht zur Tieflohn- und Mindestlohn-Thematik erstellt. Darin findet sich bspw. ein Ländervergleich, eine Auslegeordnung der Situation in der Schweiz oder eine Aufarbeitung der wissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema. Der Bericht ist rund 130 Seiten stark und kann für 12.50 beim SGB bezogen werden. Darauf habe ich mich bezogen.
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July 2011 Kommentar zu
Armut in der Schweiz ist ein Skandal!
Die Schweiz profitiert finanziell enorm von den eingewanderten Arbeitskräften. Ohne sie würden viele Bereiche unseres täglichen Lebens schlicht nicht mehr funktionieren. (Gesundheitswesen, Ingenieure, Gastrogewerbe, Bau usw.). Die Sozialabgaben pro Kopf wären ohne die ausländische Bevölkerung wesentlich höher. Die Einwanderer bringen zudem ihr Humankapital mit.
Der Bundesrat muss aber die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit​ verbessern und verstärken, damit das heute gängige Lohndumping unterbunden wird. Dafür braucht es Massnahmen gegen die Schein-Selbständigkei​t, ein rigides Sanktionierungssystem​ mit Bussen und – für besonders schwerwiegende Fälle – die Stillegung von Baustellen, wie dies der Bundesrat vorschlägt. Allerdings dürfen die Verbesserungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Personenfreizügigkeit​ heute noch viel zu oft bloss einigen wenigen dient. Die SP fordert darum weitere Reformen zu Gunsten der Arbeitnehmenden und zur Beruhigung des vielerorts überhitzten Wohnungsmarkts.
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July 2011 Kommentar zu
Erneuerbare Energie statt Atomstrom
Guten Tag Herr Steiner

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Mit Ihrem ersten und zweiten Abschnitt bin ich einverstanden. Aber die Gleichung "Mehr Zuwanderung = Mehr Stromverbrauch" stimmt für mich so nicht. An den Umweltproblemen ist nicht in erster Linie das Bevölkerungswachstum schuld, sondern unserer Wohlstand, der uns erlaubt immer mehr zu konsumieren, und unsere Energiepolitik, die diesen Konsum nicht in gewisse Schranken weist.
Der Treibstoffverbrauch der Autos könnte mit Verbrauchsvorschrifte​n ohne wesentliche Komforteinbusse halbiert werden.
Die meisten elektrischen Geräte (z.B. TV/Digitalbox) verbrauchen immer noch unnötig viel Strom. Unnötig ist es, Geräte im Standby-Modus laufen zu lassen.
Die Zersiedelung unserer Landschaft schreitet ungebremst voran, jede Sekunde wird ein Quadratmeter Land vernaut und lange Pendlerwege werden noch mit Steuerabzügen belohnt.
Autopendler​ werden mit grosszügigen Steuerabzügen begünstigt, während sich Velofahrer mit einem Minimalabzug begnügen müssen. 30% der Autofahrten sind nicht länger als 3 km, 45% nicht länger als 5 km und nur ein Drittel länger als 10km.

Mit einer sinnvollen Politik in all diesen (und noch mehr) Bereichen liesse sich auch mit mehr Menschen in unserem Land noch Energie sparen!
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July 2011 Kommentar zu
Armut in der Schweiz ist ein Skandal!
Guten Abend Herr Nabulon
Unser Stundenlohn ist im Vergleich zu Europa tatsächlich hoch, aber die effektive Kaufkraft unserer Tiefstlöhne, also was man für seine Fr. 15.- Stundenlohn kriegt, reicht nicht zum Leben. Das Problem liegt heute in jenen Branchen, in denen keine Gesamtarbeitsverträge​ das Lohndumping verhindern, also im Detailhandel, in der Reinigung, Landwirtschaft, Textilindustrie bei Call-Centern oder im Coiffeur- und Kosmetikgewerbe. Ich glaube nicht, dass die Anhebung dieser Tiefstlöhne zu mehr Arbeitslosen führen würde, sondern ein anständiger Lohn würde den Betroffenen ermöglichen, ihren Zweitjob aufzugeben, was insgesamt zu mehr Beschäftigung führen würde. In der Schweiz konnten die Gewerkschaften übrigens mit ihrer Kampagne „keine Löhne unter 3000 Franken“ die Lohnsituation von vielen Beschäftigten in Tieflohnberufen verbessern und in empirischen Studien wurde festgestellt, dass Mindestlöhne keine negativen Auswirkungen auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit haben.

Häme gegenüber der Euro-Schwäche führt uns nicht weiter – im Gegenteil: Die grösste Gefahr, dass Firmen Arbeitsplätze ins Ausland verlegen ist nicht ein gesetzlicher Mindestlohn von Fr. 22.- pro Stunde, sondern die gegenwärtige Stärke des Frankens, welcher unsere Exporte massiv verteuert und unsere Tourismusbranche schwächt. Aus diesem Grund fordert die SP dringliche Massnahmen gegen den starken Franken, bevor noch weitere Unternehmungen das Wechselkursrisiko auf ihre Angestellten abschieben, Löhne an den Euro koppeln, für den gleichen Lohn längere Arbeitszeiten verlangen oder gar Stellen abbauen oder ins Ausland verlagern. Denkbar ist die Verteidigung eines Wechselkursziels oder die Prüfung einer stufenweisen Franken-Anbindung an den Euro. Ausserdem fordert die SP eine Einschränkung der Währungsspekulation. Schliesslich verdienen die gleichen Finanzinstitute, die von uns Steuerzahlern gerettet werden mussten, derzeit Milliarden, indem sie auf den weiteren Zerfall des Euro spekulieren. Es braucht deshalb eine Neuauflage und Ergänzung des Gentlemen’s Agreements von 1976. In der damaligen Währungskrise hatten sich die Schweizer Banken verpflichtet, offensichtlich spekulative Transaktionen gegen den Franken zu unterlassen. Auch in der Vergangenheit verwendete Instrumente wie Negativzinsen auf ausländische Anlagen könnten ein wirksames Instrument sein.

Martin Spieler, Chefredaktor der Sonntags Zeitung wundert sich übrigens in seinem Blog zurecht, weshalb die Währungsgewinne nicht an uns Konsumenten weitergegeben werden. Die Preise von Importprodukten müssten wegen des schwachen Euros und Dollars in der Schweiz um rund 20% fallen! So viel zum Hochpreisland Schweiz! Den ganzen, ausgezeichneten Artikel von Martin Spieler findet man unter

http://www.martin​spieler.ch/wahrungsge​winne-an-konsumenten-​weitergeben/20110718


Was Sie betreffend unseres guten, fördernswerten dualen Ausbildungssystems schreiben, kann ich zu 100% befürworten!
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