Daniel Läubli

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Wohnort: Opfikon
Beruf: Management Berater
Jahrgang: 1982

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Rentenalter 64/65 ist nicht finanzierbar – egal wie
Bleibt das Ren­ten­al­ter wie heute bei 64/65 Jah­ren, dann muss bis 2040 jeder Er­werbs­tä­tige pro Monat einen Drit­tel (~30-40%) sei­nes Lohns al­leine für Al­ters­vor­sorge ab­ge­ben. Steu&

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Dafür setze ich mich ein

Für bessere politische Entscheidungen, basierend auf Fakten statt Worten. Ziel ist, dass die Schweiz der schönste und beste Ort zum Leben auf der Welt ist.



Das habe ich erreicht

Aufbau von Vimentis (speziell der Informationsplattform und der Umfrage) zusammen mit Dutzenden von Mitstreitern



Meine politischen Ämter und Engagements


2003-2012 Präsident Vimentis


Hobbies / Interessen

Fahrrad fahren, Ski fahren, Lesen, Schweizer Politik



Meine neusten Kommentare

December 2013 Kommentar zu
Rentenalter 64/65 ist nicht finanzierbar – egal wie
Ja, die angeblich fehlenden Jobs sind ein beliebtes Argument. Es ist aber falsch. Es würde Jobs geben. Folgende Argument warum:
- Bereits heute arbeiten 30% der Bevölerung nach 65 noch. Diese haben offensichtlich Jobs gefunden
- Wenn das Rentenalter steigt, dann steigt auch die Lohnsumme. Wir haben also mehr Geld zum ausgeben. Damit gibt es mehr Konsum und damit auch wieder mehr Jobs. Eine Rentenaltererhöhung würde also massiv Jobs schaffen.
- In fast allen europäischen Ländern ist das reale Rentenalter in den letzten 10 Jahren gestiegen (auch in der Schweiz und in Deutschland) und alle haben Jobs gefunden. In Deutschland ist die Arbeitslosigkeit sogar gesunken und in der Schweiz war sie vorher tief und ist sie es immer noch.

Alle Erfahrung die wir mit dem Thema in der SChweiz und anderen Ländern haben, zeigt dass das "es gibt keine Jobs" Argument ein Mythos ist. Im Gegenteil zeigen die Erfahrungen und Fakten, dass Jobs kein Problem sind und mehr als ausreichend geschaffen werden.

Das Argument, dass es keine Jobs gäbe, kommt vermutlich daher, dass es für Leute kurz vor der Pension schwierig ist noch ein Job zu finden. Das wird auch weiterhin so sein. Die meisten Arbeitgeber wollen jemanden haben, der möglichst lange in der Firma bleibt. ABER: Heute hat man es vielleicht ab 55 schwer einen Job zu finden. Wenn das Rentenalter um z.B. 3 Jahre steigt, dann wird sich das auch verschieben und es wird vielleicht erst ab 58 schwieriger einen Job zu finden.
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December 2012 Kommentar zu
Rentenalter 64/65 ist nicht finanzierbar – egal wie
Hallo Herr Müller

Ihr Punkt ist absolut valide. Fast niemand inkl. meiner selbst will so lange arbeiten. Die Frage ist nur, was ist die Alternative? Möchte ich in 2040 wirklich 30-40% meines Lohns abgegeben? Oder meine Rente dramatisch kürzen? Eher nicht.

Realistisch ist schlussendlich vermutlich, dass es eine Mischung zwischen Teilzeitarbeit nach 65, höheren Einzahlungen und tieferen Renten geben wird.

Aber wie auch immer die Lösung aussieht. Wirklich gefallen wird sie uns nicht. Das Problem ist riesig und entsprechend gross sind die Kompromisse, die wir eingehen werden müssen.
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September 2011 Kommentar zu
Nationalbank geht in die richtige Richtung
Ich habe mein Statement extra stark vereinfacht. Es stimmt inhaltlich aber schon.

Sie haben recht, dass die SNB dafür eventuell 100 Mrd. Franken oder mehr benötigt. Aber das sind nicht "Kosten" im eigentlich Sinn. Geld spielt für die SNB nicht direkt eine Rolle, da sie Geld "drucken" kann.
Wenn die SNB die Geldmenge um 100 Mrd. Franken erhöht, dann war der Kauf der Euros erstmal "kostenlos".

Daraus entstehen dann aber verschiedene Probleme. Eines ist, dass Inflation entstehen kann, wenn die SNB mit der Einschätzung falsch lag, dass der Schweizer Franken überbewertet war, oder die SNB die zusätzliche Geldmenge zu spät wieder abschöft.
Ein anderes Problem können die von Ihnen erwähnten Bewertungsverluste auf den Währungsreserven sein. Da verstehe ich aber unser Geldsystem ehrlich gesagt zu wenig gut, um zu verstehen, welche Auswirkung solche Bewertungsverluste haben.
Die SNB kann ja nicht wirklich pleite gehen. Sie druckt einfach mehr Geld. Ich könnte mir daher vorstellen, dass die Bewertungsverluste höchstens dann ein problem werden, wenn die SNB die zusätzlichen Schweizer Franken zurückkaufen möchte und dafür die Euros nicht mehr genügend Wert haben.
Dann gibt es wieder mehr Inflation (was mein Punkt war) oder die SNB muss die Geldmenge anders reduzieren (höhere Zinsen), was zu einem Rückgang des BIP führen wird.
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September 2011 Kommentar zu
Nationalbank geht in die richtige Richtung
Im Moment ist der Jubel über die Entscheidung der SNB gross. Arbeitsplätze seien gerettet und die Deflation bekämpft. Vielleicht war die Entscheidung der SNB in der Tat die richtige. Vergessen geht vor leiter Jubel aber, dass der Eingriff der SNB auch etwas kostet.

Denn seit Dezember waren die Preise in der Schweiz dank dem schwachen Euro und damit günstigeren Importen gesunken. Wir alle konnten uns dadurch ein bisschen mehr leisten.
Durch den nun höheren Wechselkurs und die höhere Geldmenge durch die SNB Intervention werden die Preise in der Schweiz aber wieder steigen. Damit können wir uns mit unserem Lohn alle weniger leisten.

Die gemäss EconomieSuisse gefährdeten 25'000 Arbeitsplätze sind gerettet, dafür können sich die restlichen 7 Millionen Einwohner weniger leisten.

Das heisst nicht, dass die SNB falsch entschieden hat. Es ist eine Abwägung. Aber viel Grund zum Jubeln gibt es vermutlich auch nicht.
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November 2010 Kommentar zu
Wo wollen die Superreichen denn hin?
@Frau Sägesser
Als kleine Anmerkung:
Die Steuerinitiative verlangt einen Mindeststeuersatz von 22% für Kantons- und Gemeinesteuer. Oben drauf kommt aber noch die Bundessteuer mit einem Grenzsteuersatz von ~10%. Damit liegt der Mindeststeuersatz nicht wie von Ihnen geschrieben bei 22% sondern bei 32%.
Wenn man ganz korrekt ist, muss man auch die AHV noch dazu rechen, da diese für reichere Leute eine reine Steuer ohne Gegenleistung und im Ausland oft in den normalen Steuern enthalten ist. Dann landet man bei etwas unter 40%.

Man kann gerne für oder gegen die Initiative sein. Aber der gesamte resultierende Steuersatz aus der Iniaitive ist etwas unter 40% und nicht 22%.
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July 2010 Kommentar zu
Selbstbedienungsladen​ für Sozialschmarozer
@Hans Meier
Soweit ich das weiss, ist Steuerhinterziehung für Firmen nicht möglich. Denn wenn Erfolgsrechnung oder Bilanz nicht korrekt ausgewiesen werden, ist es Steuerbetrug und dann gilt das Bankgeheimnis nicht.
Auch das mit den Briefkastenfirmen ist nicht ganz so einfach wie das die Medien manchmal darstellen. Die Steuern müssen immer da gezahlt werden, wo die Einnahmen anfallen. Wo die Firma registriert ist, ist das bei nicht wichtig. Es wird viel mehr auf das wirkliche Hauptquartier abgestellt oder auf den Vertriebsort. Die Funktion von Briefkastenfirmen ist, oft darauf beschränkt, dass Einnahmen aus Lizenzgebühren für Marken, Copyrights und Patente da anfallen oder aber Geld von Tochterfirmen in Holdings gesammelt wird. Diese Lizenzgebühren können aber auch nicht beliebig festgelegt werden, sondern werden vom Staat kontrolliert und wird vom Staat bewusst erlaubt. Diese Einnahmen, welche am Ort der Briefkastenfirmen versteuert werden, machen für die meisten Firmen eine Minderheit des Umsatzes aus. Der Rest wird Lokal versteuert, an dem Ort, an dem die Einnahmen anfallen.
Auch sitzen bei grossen Firmen, soweit mir das bekannt ist, das ganze Jahr durch Steuerbeamte, welche die Firma kontrollieren.
Dass Firmen am Rande der Legalität betrügen, scheint mir daher etwas weit hergeholt.
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July 2010 Kommentar zu
Selbstbedienungsladen​ für Sozialschmarozer
Ich bin mit Ihnen völlig einig, dass die Gleichung «nicht nachweisbares Leiden = Simulant» so absolut nicht stimmt. Selbstverständlich kann es Leiden geben, die wir bisher nicht nachweisen können. Entscheidend ist aber, dass der Staat und die Versicherungen für diese Leiden nur schwer bezahlen können. Da sie nicht nachweisbar sind, kann jeder behaupten zu leiden und die Versicherung/der Staat hat keine Möglichkeit Simulanten von echten Leidenden zu unterscheiden.
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July 2010 Kommentar zu
Selbstbedienungsladen​ für Sozialschmarozer
Dass Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden stimmt so in der Schweiz einfach nicht. Da gibt es vom Bundesamt für Statistik regelmässige Erhebungen dazu. Einige die ich gerade gefunden habe: http://www.bfs.admin.​ch/bfs/portal/de/inde​x/themen/21/02/ind32.​indicator.70102.90601​.html

2 Sachen gehen beim Medienrummel oft vergessen:
- Nicht nur die Boni sind gestiegen, sondern auch die tiefen Löhne (bsp. Mindestlöhne bei Migros/Coop von unter 3000 auf >3600 Fr. pro Monat)
- Es gibt in der Schweiz weniger als 500 Personen, welche solch hohe Boni erhalten (Die in Ihrem Artikel erwähnten 300 Personen, sind fast alle im Ausland). Das mag ärgerlich sein, aber 100 Personen auf 7 Millionen Einwohner ändert die Einkommensverteilung in der Schweiz einfach kaum.

Man kann sich daher gerne über die hohen Boni ärgern, aber man darf dabei nicht vergessen, dass es sich dabei um eine sehr kleine, abzählbare Gruppe handelt. Die gesellschaftliche Struktur ändert sich wegen dem nun wirklich nicht.
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July 2010 Kommentar zu
Selbstbedienungsladen​ für Sozialschmarozer
Zudem ist das Schleudertrauma nur die ersten paar Monate nachweisbar. Danach ist kein Leiden mehr festzustellen.
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July 2010 Kommentar zu
Selbstbedienungsladen​ für Sozialschmarozer
Ob Schleudertrauma objektivierbar ist, ist genau die entscheidende Diskussion.
Dass es in den ersten 6 Monaten ist, ist glaube ich nicht umstritten. Das Problem ist, dass es danach nicht mehr ist. Das wird auch in den von Ihnen angegebenen Links so erwähnt.
Bundesrichter, welche dies vor fast 20 Jahren bejaht haben, scheinen diese nicht länger so zu sehen: http://www.bernerzeit​ung.ch/schweiz/standa​rd/Bundesrichter-sagt​-SchleudertraumaKultu​r-Kampf-an/story/1054​4086
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