Denise Frei Lehmann SVP

Denise Frei Lehmann
Denise Frei Lehmann SVP
Wohnort: Jona
Beruf: Lebens- und Unternehmensberaterin, Buchautorin
Jahrgang: 1956

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Kanton St. Gallen
Partei: SVP
Liste: SVP Schweizerische Volkspartei, Unternehmerliste
Listenplatz: 01b.2
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 20.10.2019
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Als junge Frau politisierte ich eher links, doch mit zunehmender Reife und vor allem während meiner breitgefächerten beruflichen Laufbahn wurde mir bewusst, dass menschenfreundlicher Idealismus auch seine Tücken hat.
Meine Freunde und Arbeitskollegen wissen, dass ich keine Berührungsängste zu Mitbürgern aus andern Kulturen habe und grundsätzlich zu den Menschenfreunden zähle. Ich persönlich stehe für eine vernünftige Immigration, die vor allem der Wirtschaft dient. Aber ich bin strikt gegen unkontrollierte Masseneinwanderung, die uns Jahr für Jahr 100‘000e neuer Einwohner bescheren. Die Folge daraus sind der Bau von neuen Infrastrukturen wie Wohnhäuser, Schulen, erweiterte Strassennetze, Ausbau des öffentlichen Verkehrs etc. Irgendwann platzen wir aus allen Nähten und die Frage stellt sich: Dient unkontrollierte Zuwanderung unserer Freiheit und Sicherheit? Dient unkontrollierte Zuwanderung den Klimazielen? Ich glaube kaum und darum muss sich die Politik in absehbarer Zukunft einig werden, wie viele Einwohner unser Land wirklich verträgt.
Klimawandel und die damit verbundene Angstmacherei darf nicht als Wahlkampfthema missbraucht werden. Die Landwirtschaft zum nationalen Sündenbock für unreines Wasser und zurückgehende Diversitäten zu stempeln ist unfair und kurzsichtig. Die Landwirtschaft benötigt nach Aufdecken aller Missstände nun systematische Unterstützung durch die Politik, um Mängel zu beheben, die Mensch und Tier nachhaltig helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Dialogbereitschaft und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Parteien wäre die Lösung, die allen dient.
Trotzdem, dass unser Land über mehr finanzielle Ressourcen als andere Länder verfügt, heisst dies noch lange nicht, dass bei uns Milch und Honig fliesst oder das Geld auf der Strasse liegt. Wir tragen eine humanitäre Verantwortung gegenüber Flüchtlingen aus Kriegsländern, doch wir tragen keine Verantwortung gegenüber Wirtschaftsflüchtlingen aus fremden Kulturen, die sich nur schwer oder gar nicht integrieren lassen. Da drängt sich eine restriktivere Einwanderungspolitik zwingend auf!
Unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern muss mehr Augenmerk geschenkt werden, wenn es u.a. um eine gesicherte Altersrente und bezahlbare Krankenkassenprämien geht. Altersarmut, wie sie zurzeit wegen dem tiefen Umwandlungssatz der Pensionskassen als Schreckgespenst in aller Munde ist, muss um jeden Preis verhindert werden.
Ich bin keine typische Frauenrechtlerin, doch die Gleichstellung von Mann und Frau ist in meinem Fall gelebte Realität und nicht diskutierbar. Doch was mir immer wieder sauer aufstösst ist die Tatsache, dass wir durch unkontrollierte Zuwanderung Patriarchalen Systemen Tür und Tor öffnen. Unsere Frauenbewegungen haben sich über Jahrzehnte für die Gleichstellung der Frau eingesetzt und als nette und freundliche Schweizer importieren wir auf der andern Seite Familienstrukturen in unser Land, in denen Frauen nichts zu husten haben! Ich weiss wovon ich spreche, denn ich hatte als Personalleiterin und später als Coach für erwerbslose Einwanderer Einblick in solche Dramen. Da muss die Politik besser hinschauen und ich als Mitglied des Nationalrates würde dies sicher tun!
Ich bin normalerweise dialogbereit! Doch zu einem möglichen EU Beitritt sag ich klar NEIN, weil ich eine Verfechterin der Direkten Demokratie bin, die durch einen EU Beitritt nachweislich in Gefahr ist. Bilaterale Verträge sind nur dann zu unterzeichnen, wenn wir weiterhin in Freiheit und Sicherheit leben können und zwar nach unseren Gesetzen. Unter Freiheit verstehe ich auch Lohnfreiheit!
Wir haben ein Tierschutzgesetzt, das oft mit Füssen getreten wird. Tiere haben es in unserem Land verdient, in Würde und Anstand zu leben. Massentierhaltungen sollen endlich der Vergangenheit angehören. Zudem: Weniger Fleisch ist mehr – und hilft gleichzeitig einige Umweltprobleme zu entschärfen!



Das habe ich erreicht

Erfolgreich seit 2003 in Lebens- und Unternehmensberatung, wie früher als Personalleiterin (Industrie, Grosshandel, Detailhandel, Bahnbetrieb). Meine Stärken liegen in der Dialogbereitschaft, Lösungsorientierung, Zusammenführen von zerstrittenen Parteien, Ganzheitliche Betrachtungsweise, Hartnäckigkeit, Ehrlichkeit und ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann!



Meine politischen Ämter und Engagements


2008-2012 Mitglied Regionale Schulaufsicht


Hobbies / Interessen

Lesen (Politik, Religionen, Kulturen, Biografien), Gartenarbeit, Wandern



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