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Nein zu pauschalen Rentenerhöhungen auf Kosten der Jungen

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Die In­itia­tive AHV­plus der Ge­werk­schaf­ten ver­spricht eine pau­schale Ren­te­ner­höhung von zehn Pro­zent. Das ist un­ver­ant­wort­lich,​ denn die damit feh­len­den Mil­li­ar­den von Fran­ken in der be­reits an­ge­schla­ge­nen Al­ters­vor­sorge wer­den di­rekt auf der Kre­dit­karte der Jun­gen ver­bucht. Damit tor­pe­die­ren wir den Ge­ne­ra­tio­nen­ver­​trag und ge­fähr­den die AHV, statt sie zu si­chern.

Die demografische Entwicklung ist für die Altersvorsorge eine grosse Herausforderung. Immer weniger junge Erwerbstätige müssen immer mehr Renten finanzieren. Bereits 2014 hat die AHV rote Zahlen geschrieben. Werden keine Gegenmassnahmen ergriffen, fehlen bis 2030 jährlich 7,5 Milliarden Franken. Mit der Initiative wären es 2030 nochmals 5,5 Milliarden Franken mehr. Um die Renten zu sichern, braucht es die Altersreform 2020 und nicht eine pauschale Rentenerhöhung.

Nicht​ zum Schaden der Jüngeren

Laut Initiative sollen alle Rentner mehr AHV erhalten – egal ob sie finanziell darauf angewiesen sind oder nicht. Diese Verteilung nach dem Giesskannenprinzip ist falsch und teuer. Laut Initianten sollen das die Berufstätigen und Arbeitgeber über höhere Lohnbeiträge bezahlen. Es darf aber nicht sein, dass diese Milliarden einfach auf die Kreditkarte der Jungen gebucht werden! Das ist kurzsichtig und unfair.

Deshalb braucht es ein klares NEIN zu AHVplus am 25. September 2016.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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60%
(5 Stimmen)
Alex Müller sagte November 2016




Die AHV ist eine Versicherung. Wohl die grösste Errungenschaft in diesem Land. Die Pensionskassen kamen später. Die erste Pensionskasse ein der Schweiz wurde von der Firma VonRoll gegründet.
Nun zur AHV. In jeder Versicherung gibt es Schwankungen. Jetzt erleben wir eine wegen mehr Pensionären.
Ein Gegenmittel wäre die Erhöhung der Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Die Politik versucht es mit dem hinausschieben des Rentenalters um 2 Jahre auf 67 Jahre. Aber diese Idee fällt zum vorneherein in sich zusammen, weil die Arbeitgeber schon jetzt kaum jemanden anstellen, der über 55 Jahre alt ist (Begründung: zu teuer).
Also was tun? Beispiel Schweden: Dort hat man schon lange eingesehen, dass es im Berufsleben nicht nur darum geht, stets aufzusteigen und immer mehr Verantwortung zu büernehmen bis zur Pensionierung.. Es gibt dort das folgendes Modell. Die Idee ist, dass gute Berufsleute sehr viel Wissen und Erfahrung angesammelt haben. Eine gewisse Zeit können sie als Vorgesetzte amten, Doch sie können nach einer gewissen Zeit die Aufgabe als Vorgesetzte abgeben und trotzdem in der Firma bleiben. Sie sind dann die Recource an Fachwissen und Erfahrung und werden in der Entwicklung, Beratung eingesetzt. Die Firma gewinnt also. Aus dem Gedanken heraus, dass der Arbeitnehmer z.B. gegen 60 ist, wenn er in der Firma intern wechselt, und der Tatsache, dass dann die eigenen Kinder schon aus dem Haus sind, Wird der Lohn zwar etwas kleiner. Aber er ermöglicht trotzdem eine Reduzierung der Arbeitszeit.
.So etwas kennt man hier nicht. Wir sehen solche Vorgänge immer noch als "Abstieg" was ganz falsch ist.
Fazit:
Wenn wir es auch so machen würden, könnten wir dem Rentenalter 72 etwas abgewinnen.
Was denkt da die Poliiikerin?



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29%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2016

Die Ursache für das Nein, sehe ich im Nichtverstehen des Geldsystems! Die betreute Bildung muss halt hinterfragt werden, damit die Lügen erkannt werden können!
Der Generationsvertrag besteht in der Abdeckung der Bedürfnisse einer Bevölkerung und nicht mit Geldübergaben welche in der Bruttogeldration der Arbeit/Leistung, als Rückfluss der Renten enthalten ist! Ganzheitlich und vernetztes Denkvermögen fehlt bei der Mehrheit der Bevölkerung! Die Wirtschaft freut es!
Stellen Sie sich einmal vor, die Roboter übernehmen das Zepter, welche weder konsumieren, investieren noch eine Geldration erhalten! Wer soll anstelle der Roboter die Geldration erhalten damit die Wirtschaft funktioniert?
Die westlichen Sozialsysteme stammen aus grauer Manpower - Vorzeit! Die Ökonomen, Politiker und Medien erwähnen immer die Anzahl Beschäftigten und verstehen in ihrem aus betreuter Bildung stammenden Irrglauben, den Generationsvertrag als Geldbeitrag der arbeitenden Bevölkerung an die Senioren! Von der Produktivität gepaart mit Geldmengenerhöhung, profitiert die Wirtschaft, ohne einen Rappen in die Sozialsysteme fliessen zu lassen!

Die Rentenreform Berset 2020 bedient das Lügen- und Betrügen Spiel der Ökonomen, der Marionetten der Wirtschaft, welche das Geldsystem wahrscheinlich nicht verstehen dürfen!

Georg Bender




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50%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2016

Wissen sie Herr Georg Bender,
Früher lehrten uns die Eltern, Verwandte, Lehrer, ja das im letzten Jahrtausend in der 60ger Jahren, wenn du dir etwas kaufen willst, steck dein Geld ins Sparschweinchen, wenn genug da ist, darfst du es dir kaufen gehen. Hast du kein Erspartes, kannst es dir nicht kaufen.
Schon länger geistern dir Werbesprüche durch die Medien, Credit now, geniesse jetzt und bezahl später (lacht, oder gar nie).
Gold, Silber, Edelsteine (Geld Münzen) sind eine recht alte Sache, existieren Jahrtausende parallel zum Tauschhandel.
Dass man Geld Bank Noten gedruckt hat, (Schuldschein / Urkunde) eine Praktische Sache, wegen dem Gewicht. Da drauf steht, dass die Landes/Nationalbank mir CHF. 100.- schuldet. Eigentlich müsste die Nationalbank für alles „Geld“ einen Gegenwert in Edelmetallen im Tresor haben. Haben sie schon lange nicht mehr.
Das verstehen die Menschen nicht, dass Banken Schuldscheine drucken, abgeben, die schon lange nicht mehr gedeckt sind. Momentan wichtig ist, dass wenn ich in den Einkaufsladen gehe, mir Produkte für dieses Geld gegeben werden.
Ist eigentlich auch nicht wichtig. Wichtig ist fürs Leben, das man Trinken und zu Essen hat, ein Dach über dem Kopf.
Sollen sich diese Politiker und Ökonomen Banken mit Ihrem Fantasie Spiel Geldwirtschaft herumspielen, es drucken und horten, fressen können sie es nicht.
Die Frage, wer das System erfunden hat, und wofür, lassen wir besser beiseite….



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33%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2016

Der Mensch sollte seine kognitiven Fähigkeiten ausnützen, um sich von der betreuten Bildung (Manipulation) verabschieden zu können! Die Fakultät Ökonomie, dämlichste Denklehre kann ersatzlos gestrichen werden!

Die Denkfehler ausmisten, heisst die Devise um der Manipulation den Nährboden entziehen zu können! Es ist alles ein Spiel um die Menschen gegeneinander aufhetzen zu können und die Zampanos aus Wirtschaft und Politik, ihre Wichtigkeit zelebrieren können!

Das Geld wird, als Ressourcenabbau der Erde verstanden und den Menschen „verkauft“! Diesen Betrug gehört angeklagt und mit Gefängnis bestraft! Die Judikative als Teil des Lügenspiels schweigt!

Das Geld ist dagegen ein "Kunstprodukt", welches täglich von den Geschäftsbanken, bedarfsgerecht geschöpft wird! Die Preisbalance Geldration und Güter/Dienstleistunge​n müssen einen Tausch ermöglichen! Alles nur konstruiert! Das Geld wird als Geldration für den Gegenwert der Arbeit/Leistung (Adam Smith) zur Teilnahme am Wirtschaftskreislauf zugeordnet! Wir sind kleine Zahler sondern fungieren als Drehscheibe des Geldes (Zirkulation)! Das Geld wird ursächlich zuerst ausgegeben, bevor es eingenommen werden kann!

Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten eine völlig andere Gesellschaft, ohne Existenzkämpfe, Armut und Ausbeutung der Natur! Das Verständnis der Auswirkung der Korrelation der arbeitsgeteilten Wirtschaft und Geldfluss mit bestehender und erhöhter Geldmenge, ist der Schlüssel, um die Fehlkonstruktionen der Ökonomen und Politiker zu erkennen!

Georg Bender





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36%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2016

Mit meiner Aufklärung (Belehrung = lernen) der Zusammenhänge der Arbeitsgeteilten Wirtschaft und Geldfluss aus nicht getilgten Schulden, bestehend oder erhöht, sollten helfen, die aus betreuter Bildung erworbenen Denkirrtümer zu beseitigen und die primitive Hetze von Jung auf Alt, zu beenden!
Einerseits würde die Wichtigkeit der Parteienvertreter und anderen Obrigkeiten, merklich abnehmen und andererseits die völlig unnötigen Existenzkämpfe und Armut wären beendet!
Wer dies nicht verstehen, begreifen und kognitiv nachvollziehen kann, dem fehlt die Fähigkeit, ganzheitlich und vernetzt zu denken. Oder banal gesagt, die Milch kommt nicht aus der Migros! In der betreuten Bildung wird diese Logik bewusst nicht gelehrt, weil die Manipulationen müssen greifen! Der Erfolg lässt sich anhand der Kommentare und Antworten klar erkennen! Die Obrigkeiten freut es riesig, weil die Dummheit ist im Gegensatz zur Intelligenz, nicht begrenzt!

Solche Profilierungsblogs würden endgültig der Vergangenheit angehören!

Georg Bender



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42%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2016



Aus nicht betreutem Wissen:
In der Umsetzung des Geld- und Wirtschaftskreislauf sind wir nicht Zahler (Irrmeinungen aus betreutem Wissen), sondern mit der zugeordneten Geldration als Gegenwert der Arbeit/Leistung, nehmen wir als "Drehscheibe" teil!
Die Pflichtweitergaben steigen mit dem Wert der Arbeit/Leistung (Logik)! Genau so verhält es sich bei der zugeordneten Staatsquote (Steuern = Anteil in der Geldration)

Der Staat hätte längst die verdammt Pflicht, der Wirtschaft zu befehlen, eine Vorsorge zu garantieren, welche einen ordentlichen Lebensunterhalt ermöglicht!
Die Korrelation der Arbeitsgeteilten Wirtschaft mit dem Geldfluss aus bestehender und erhöhten Geldmenge gibt die Antworten!
Die Rentenausgaben fliessen mit Beiträge zurück, ohne jegliche Quersubventionen, welche der Wirtschaft zugute kommt!

Wer dies nicht verstehen, begreifen und kognitiv nachvollziehen kann, dem fehlt die Fähigkeit, ganzheitlich und vernetzt zu denken. Oder banal gesagt, die Milch kommt nicht aus der Migros! In der betreuten Bildung wird diese Logik bewusst nicht gelehrt, weil die Manipulationen müssen greifen! Der Erfolg lässt sich anhand der Kommentare und Antworten klar erkennen!

Das aus nicht getilgten Schulden bestehende Geld zirkuliert im Kreise! Die Bedingungen (Tauschwerte) sind den Verhältnissen im Binnenmarkt anzupassen und nicht für den Gewinn in den Volkswirtschaftskrieg​en (Export) zu Lasten der Bürger, zu gestalten! Kein Land braucht Export zur Abdeckung seiner Bedürfnisse! Arbeitsplätze hin oder her!

Georg Bender






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40%
(15 Stimmen)
Dany Schweizer sagte September 2016

Frau Amherd

Warum ändern wir die AHV nicht wie folgt:

- Einkommen wird wie bisher mittels % mit AHV-Beträgen belastet.
- Steigende Einkommen erhöht die %-Belastung

So z.B. ein Minimalverdiener bezahlt keine AHV (bekommt gutgeschrieben). Gutverdiener bezahlen hohe %-Beiträge. Dito bei der Auszahlung. Hohe Einkommen bekommen keine AHV im Alter, sie haben genug Einkommen um die Altersrente zu finanzieren für sich.

Aber auf eine solche Idee werden gutverdienende Politiker bestimmt nicht kommen, denn wer sägt schon seinen eigenen Ast gerne ab, auf dem man sitzt.

Aber DAS wäre Sozial - Wer viel hat, bezahlt viel, wer nichts hat bezahlt nichts aber bekommt.


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65%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

"Die demografische Entwicklung ist für die Altersvorsorge eine grosse Herausforderung. Immer weniger junge Erwerbstätige müssen immer mehr Renten finanzieren. (...)"

Auch Sie schwingen die Demographiekeule, Frau NR Amherd. Weil die Bevölkerung immer am Wachsen ist und auch die AHV-Berechtigten permanent zunehmen, kann man folglich die AHV-Renten NIE erhöhen?

Es ist NIE der richtige Zeitpunkt! Das sehen Sie u. a. auch bei den Gegenargumenten zur "Initiative für eine Grüne Wirtschaft".


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43%
(14 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2016

Herr Oberli lässt keine andere Meinung gelten. Sobald man seinem Kommentar eine Antwort beifügt wird gelöscht.
Wer nicht auch eine andere Meinung akzeptieren kann ist definitiv falsch auf einem Blog.

"Für junge Leute mit tiefem Anfangslohn macht die Mehrbelastung nur 4 Café crème im Monat aus, die sie allenfalls nicht mehr auswärts konsumieren könnten."

Der Vergleich hinkt, genauso gut könnte man von Ihnen verlangen sich ja etwas einschränken.

Es sind nicht ein paar Junge die auf 4 Café verzichten müssten, sondern wir alle über Lohnprozente und auch die Rentner mit der höheren MwSt.





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40%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

Auf Kosten der Jungen? Das ist doch nichts Neues! So funktioniert eben die AHV. Ich habe auch (seit ich 18 war) die AHV-Renten für meine Eltern- und Grosselterngeneration​​​​ mitfinanziert.

Für junge Leute mit tiefem Anfangslohn macht die Mehrbelastung nur 4 Café crème im Monat aus, die sie allenfalls nicht mehr auswärts konsumieren könnten.


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75%
(16 Stimmen)
Heidi Jauslin-Haag sagte September 2016

Sehr geehrte Frau Amherd. Darf ich Sie höflich daran erinnern, dass die "Alten" bereits seit z.B. 46 Jahren ihre Grosseltern (welche z.T. gar nie in die AHV eingezahlt haben) und Eltern finanziert haben. Ferner möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass wir Alten sämtliche Infrastrukturen in unserem Land finanziert haben. Z.B.: Alle Nationalstrassen, Ausbau ÖV-Netz, Ausbau Stromnetz, Tunnelbau Verbindung zum Süden, Internet, Telekommunikation, Aus- und Aufbau Gesundheitswesen u.v.a.m. Dass die AHV-Beiträge nicht schon vor 30 Jahren, wo man bereits Kenntnis von der jetzigen Situation hatte, nicht erhöht wurden, haben wir der Politik zu verdanken! Also verehrte Frau Amherd: Überlegen Sie sich das nächste Mal gut, was Sie schreiben.


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64%
(14 Stimmen)
August Sommerhalder sagte September 2016

Sehr geehrte Frau Viola Amherd,
Die AHV-Plus-Initiative ist wahrlich nicht das "Gelde vom Ei!" Es ist aber nicht zu übersehen, dass unseren Parlamentariern/innen​ der ehrliche Wille zur Verbesserung der finanziellen Situation der AHV-Rentner fehlt.
Vor dem Hintergrund des gesetzlichen Mindestlohn von monatlich Fr. 4000.- (auch für Minimal-Leistung) nehmen sich die derzeitigen AHV-Renten mit unter Fr. 1900.-- doch sehr bescheiden aus. Eine brauchbare Lösung wäre die Steuerbefreiung der AHV-Renten. Gegenwärtig wird uns (ich bin dabei) über die Besteuerung eine Monatsrente wieder abgenommen, obwohl die Versicherungsprämien nicht vom Staat bezahlt wurden. Zudem sollte die weltweit einmalige Ungerechtigkeit EIGENMIETWERT unverzüglich abgeschafft werden. Die Einführung dieser, zur Geldbeschaffung geborenen Frechheit wurde vor rd. 80 Jahren von der damaligen, FDP-Alleinregierung willkürlich eingeführt, dass heute das Volk über deren Abschaffung entscheiden sollte ist auch eine Besonderheit. Es wird mit einiger Wahrscheinlichkeit keine Besserstellung der Alten, die den derzeitigen Wohlstand erarbeitet und Bezahlt haben, stattfinden. Sie aber dürfen die von den Alten geschaffenen Annehmilchkeiten geniessen - machen Sie weiter so und schämen Sie Sich - verehrte Frau Amherd.
Mit vorzüglicher Hochachtung und freundlichen Grüssen - August Sommerhalder


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47%
(17 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2016

Werte Frau Viola Amherd
Verstehen Sie das Geldsystem? Eher Nein! Die nicht getilgten Schulden (Geld) zirkulieren im Kreise und versinken nicht im Nirwana!

Wo bleibt eigentlich der Anteil der Wirtschaft aus der immensen Produktivitätssteiger​ung, gepaart mit der Schuldenerhöhungen (Geldmenge)? Die Schere zwischen Arm und Reich hat Ursachen und ist nicht Gottgegeben! Frau Amherd, denken statt Meinungen kopieren!

Die Quersubventionen über die Taback- und Mehrwertsteuer wird aus der zugeordneten Nettogeldration zur Teilnahme am Wirtschaftskreislauf von den Konsumenten getragen! Welchen Anteil trägt die Wirtschaft? Sozialpartner, dass ich nicht lache!

Die Wirtschaftsleistung ist nicht abhängig von der Anzahl Beschäftigten (Sozialsystem stammt aus dem Mittelalter)! Diese Tatsache sollte eigentlich mit der Zunahme der Automatisation (Roboter ersetzt den Menschen), längst erkannt worden sein! Die Jungen bezahlen keinen Rappen für die Alten, sondern der Generationsvertrag besteht aus der notwendigen Arbeitsleistung zur Abdeckung der Bedürfnisse der Bevölkerung! Mit der zugeordneten Geldration als Gegenwert der Arbeit/Leistung nimmt man am Wirtschaftskreislauf teil! In der zugeordneten Ration sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren einkalkuliert! So auch die Steuern und Sozialbeiträge! Das Geld muss ursächlich zuerst ausgegeben (Schulden) werden, bevor es eingenommen werden kann! Wir sind demnach auch keine Steuer- und Sozialzahler, sondern Drehscheibe im Geld- und Wirtschaftskreislaufs​piel!

Die erhöhten Beiträge der sog. Arbeitnehmer (das Geld stammt aus der Wirtschaftsleistung = zirkulierende Geldmenge und muss nicht aufgeteilt werden um eine Sozialpartnerschafft vorzutäuschen!), darf die Nettogeldration zur Teilnahme am Wirtschaftskreislaufs​piel nicht schmälern! Die erhöhte Kaufkraft für die Rentner muss von der Wirtschaft getragen werden (Produktivität = Gewinne)! Die Rente aus BVG fliesst auch der Wirtschaft zu (Geldbesitzumlage)!

Warum kopieren Sie Meinungen ohne zu plausibilisieren? Ohne Kaufkraft (Geld ist Mittel zum Zweck), kann auch der Roboter zuhause bleiben und wir kehren wieder zum Gütertausch zurück! Diesen Tsunami der Lebensumstände, interessiert die Sachverständigen scheinbar nicht! Der Mensch macht sich überflüssig und dies alles unter Prämisse des Geldes (Kosten), welches unendlich geschöpft werden kann! Die Dummheit ist im Gegensatz zur Intelligenz leider nicht beschränkt!

Zudem sollte eine Grundvorsorge für einen ordentlichen Lebensstandard festgelegt werden und unabhängig von der Beitragszahlung mit einer gleich hohen Kopfpauschale ausgerichtet werden! Das Geld- und Wirtschaftssystem muss die Wettbewerbsfähigkeit in den Volkswirtschaftskrieg​en (Export) aus Innovation und Qualität sichern und nicht mit Sklaverei! Die Verhältnisse im Binnenmarkt müssen immer Vorrang haben, andernfalls die eigene Bevölkerung belogen und betrogen werden!

Georg Bender





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80%
(15 Stimmen)
Ruedi Baumann sagte September 2016

Mit der AHV plus Initiative treffen die Gewerkschaften einen der wichtigsten sozialpolitischen Nerv in der Schweiz. Die AHV ist die erste Säule in der Altersvorsorge sie sollte die Existenz im Alter sicherstellen. D.h. grundsätzlich sollte mit der AHV ein Leben im Alter möglich sein. Jedoch ist heute die zweite Saüle der Pensionskassen ebenso notwendig zur Existenzsicherung. In der AHV ist dann ja nur ein Dach über den Kopf und die Nahrung abgedeckt. Damit ist aber weder ein Zugticket oder auchmal ein Znacht im Restaurant abgedeckt. Die zweite Säule die solche Ausgaben finanzieren sollte ist in den letzten Jahren aber stark geschrumpft. Der Umwandlungsssatz wird ständig nach unten korrigiert sodas die Versicherten immer mehr bezahlen und weniger dafür erhalten. Für zwei Drittel der Rentnerinnen und Rentner ist die AHV heute die wichtigste Einnahmequelle. 2012 verfügten nur 22 % der Rentnerinnen und Rentner über eine dritte Säule. Für 38 % der Frauen und 19 % der Männer ist die AHV inklusive Ergänzungsleistung die einzige einzige Einkommensquelle im Alter.


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68%
(19 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

"(...) Das ist un­ver­ant­wort­lich,​​ denn die damit feh­len­den Mil­li­ar­den von Fran­ken in der be­reits an­ge­schla­ge­nen Al­ters­vor­sorge wer­den di­rekt auf der Kre­dit­karte der Jun­gen ver­bucht. (...)"

Die Initiative "AHVplus" bringt viel und kostet verhältnismässig wenig, Frau Amherd. Für einen jungen Arbeitnehmer würde der Beitrag nur 4 Cafè crème im Monat ausmachen.

Die Erhöhung der Renten um 10% kostet rund 4,1 Milliarden CHF, wenn man die respektablen Einsparungen bei den Ergänzungsleistungen nicht berücksichtigt.

Wenn sie vollständig über Lohnbeiträge finanziert würde, wären je 0,4 zusätzliche Lohnprozente für Arbeitgeber und Arbeitnehmer nötig. Das ist vertretbar und wäre eine gute Lösung.

Die Finanzierung durch eine Mehrwertsteuererhöhun​g würde ich ablehnen. Diese unsoziale Steuer gehört möglichst bald auf ein Minimum reduziert, nicht erhöht.





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