Sonstige,

1000 Sicherheitskräfte sichern einen Parteianlass

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Was ich am letz­ten Wo­chen­ende über den Fa­mi­li­en­tag der SVP ge­le­sen habe, stimmt mich sehr nach­denk­lich. Was muss eine Par­tei alles ma­chen oder ge­macht ha­ben, damit ihr An­lass in Bern von 1000 Sicherheitskräften be­wacht wer­den muss? Die SVP muss sich überlegen, ob sie zukünftig mit ihrem Stil weiterhin so pro­vo­zie­ren will. Die Fol­gen davon haben wir am letz­ten Wo­chen­ende in Bern er­lebt. Es kann doch nicht sein, dass eine Par­tei nur noch unter stärkster Be­wa­chung einen An­lass durchführen kann, da stimmt doch etwas mit ihrem po­li­ti­schen Stil nicht mehr. Ich stelle mir lie­ber nicht vor, wie es wohl wäre, wenn bei einem Par­tei­an­lass mei­ner Par­tei 1000 Sicherheitskräfte an­we­send wären. Ich weiss was ich zu tun hätte.-


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


73%
(11 Stimmen)
Christoph Reuss sagte September 2011

Ich finde es sehr bedenklich, dass ein BDP-Politiker sich mit gewalttätigen Strassenmob-Chaoten solidarisiert und deren Straftaten als Hebelarm für seinen Wahlkampf benutzt, um der SVP die Schuld am Polizeiaufgebot zuzuschieben: Die SVP habe halt zuviel provoziert! Ein höchst merkwürdiges (Miss-)Verständnis von Rechtsstaatlichkeit, nach dieser "Logik" könnte man auch vergewaltigte Frauen beschuldigen, sie hätten "provoziert" -- schliesslich wurden andere ja nicht vergewaltigt...

Ei​n solcher Blogbeitrag passt gar nicht zu dem BDP-Motto "Anstand, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie".

Poli​tische Gewalt muss verurteilt und zurückgewiesen werden, besonders in der friedlichen Schweiz. Es ist inakzeptabel, dass friedliche politische Veranstaltungen von vermummten Schlägern angegriffen werden. Würden Skinheads eine SP-Veranstaltung derart attackieren, dann würde Herr Hunger wohl kaum der SP vorwerfen, sie habe "zuviel provoziert". Die BDP verdankt ja schliesslich der SP ihre Bundesrätin und ihre Existenz/Gründung als Partei -- da kann man schon mal mit zweierlei Ellen messen...

Das i-Tüpfchen ist dann noch, Kritikern mit Zensur zu drohen. Mir persönlich liess Ihre Bundesrätin an einer öffentlichen Podiumsdiskussion schon nach wenigen Sätzen das Mikrofon wegnehmen, bloss weil sie meiner sachlich vorgebrachten Kritik nicht gewachsen war. Ihr Bundesrat Samuel Schmid veranstaltete sogar eine "Bauchredner-Medienk​onferenz", in der die Journalisten keine Fragen stellen durften, sondern er sich die Fragen selber stellte. Solche Methoden sind der freien Schweiz absolut unwürdig, das gehört nach Weissrussland, der letzten Diktatur Europas.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



13%
(16 Stimmen)
Stefan Hunger sagte September 2011

Liebe Mitdiskutierer

Ich​ finde es spannend mit Ihnen über unterschiedliche Ansichten und Haltungen zu diskutieren. Ich erwarte jedoch, dass wenn Sie sich in meinem Blog äussern, sich auch zu erkennen geben. Ich mache dies ebenfalls mit meinem Profil mit Bild und meiner Gesinnung. Ich werde mir zukünftig vorenthalten, Kommentare von Personen, die sich nicht zu erkennen geben, zu löschen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

55%
(11 Stimmen)
Sascha Müller sagte September 2011

"Die SVP hat und wird sich FÜR die Schweiz einsetzen"

Wollen​ Sie ernsthaft behaupten, alle anderen Parteien seien gegen die Schweiz?

dann ich doch auch mache Neueintrag."

1. hat dies Herr Richter nicht behauptet.
2. ja wenn sie so fragen Stefan genau da haben sie recht nur die SVP setzt sich für die Schweiz ein! Gut erkannt.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

71%
(14 Stimmen)
Hans P. Grimm sagte September 2011

Was macht Herr Hunger wenn die BDP von SS ähnlichen Schergen überfallen wird?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



74%
(23 Stimmen)
Derek Richter sagte September 2011

Werter Herr Hunger,

Ich war einer dieser 1000 Sicherheitskräfte und Sie können mir glauben; es hat uns alle 1000 gebraucht! Auch mich stimmt es betrüblich dass soviel Geld & Zeit nötig waren, nur um die freie Meinungsäusserung zu gewährleisten.

Ihr​e Frage "Was muss eine Par­tei alles ma­chen oder ge­macht ha­ben, damit ihr An­lass in Bern von 1000 Sicherheitskräften be­wacht wer­den muss?" wurde noch nicht beantwortet:
Die SVP hat und wird sich FÜR die Schweiz einsetzen. D.h. sie wird genau das Gegenteil ihrer Partei machen die eine Laissez-faire par excellence Politik betreibt.
Das einzige das Ihre Partei je erreichen wird, ist die Fussion mit der CVP welche genauso am serbeln ist.Die BDP wird nicht einmal eine Dekade (über)leben. Sie brauchen sich nicht vorzustellen, von 1000 Sicherheitspersonen beschützt zu werden; 500 Securitys pro Mann (Hr. Bäumle und Sie) wäre doch etwas Verhältnisblödsinn.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



78%
(27 Stimmen)
Adrian Burri sagte September 2011

Herr Hunger

Wegen der SVP hätte es sicher KEINE Polizei gebraucht. Da waren über 6000, wenn nicht sogar 8000 Leute auf dem Bundesplatz, und es war friedlich. Ich hätte auf jedenfall nicht die kleinste Rempelei unter den SVP'lern bemerkt.
Das es für Ihre Windfahnenpartei, die jetzt sowieso mit den Linken am hätscheln ist wegen "Ihrer" Bundesrätin, ist sowieso klar, das es keinen Polizeischutz gegen linksextreme Chaoten und Steinewerfer braucht.
Nebst dem ist die BDP so klein, dass sie kaum Beachtung findet.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



78%
(32 Stimmen)
Hans Werhonig sagte September 2011

Da hat Herr Hunger schon recht, wenn die BDP einen Anlass durchführt, dann braucht es keinen einzigen Polizisten. Ist das ein Zeichen der Belanglosigkeit dieser Partei? Ich denke schon.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



76%
(29 Stimmen)
Urs Gassmann sagte September 2011

Lieber Herr Hunger,

ich habe eine andere Auslegung für diese Polizeipräsenz. Die SVP sticht
in Wespennester, nennt die Dinge beim Namen, stöbert das Gelichter auf
und zeigt auf die Parasiten unserer Gesellschaft samt Helfershelfer: Sie
erfüllt also eine äusserst verdienstvolle Aufgabe in unserem Land, wofür
wir alle dankbar sein sollten. Das von der SVP behelligte Lumpenpack
(kennen Sie einen angemesseneren Ausdruck?) pflegt sich denn jeweils
auch einzufinden, um alles zusammenzuschlagen, wie es das letzte Mal
in Bern der Fall war. Hier gilt ganz besonders: Viel Feind, viel Ehr.

Fühlen Sie sich provoziert? Sie gehören doch gewiss nicht zu den
Zielscheiben der SVP, oder sympathisieren Sie gar mit diesen?

Dass ein solcher Polizeiaufmarsch jemals bei Ihrer Partei notwendig wäre,
wird Ihnen immer erspart bleiben, denn die BDP, eine Art androgyne,
in ihrem Wesen nicht erfassbare Gesellschaft, scheint darauf angewiesen
zu sein, je nach dem Wind einmal auf diese und einmal auf die andere Seite
Liebkind zu spielen.

Auch hier, Herr Hunger, haben Sie sich erneut negativ über Ihre politische
Konkurrenz ausgelassen. Ein solches Verkaufsgespräch wäre mir im
Berufsleben nie in den Sinn gekommen, denn der Kunde merkt’s gewiss.
Ich habe dies auch schon Ihrem Parteikollegen, Herrn Peter H. Müller,
ebenfalls Blogger bei Vimentis, auseinandergesetzt, doch der
beratungsresistente​ Herr Müller löscht meinen guten Rat kurzerhand.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1