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24. September 2017: JA zur Altersvorsorge 2020

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Am 24. Sep­tem­ber 2017 kön­nen die Stimm­be­rech­tig­ten​​​ über die "Al­ters­vor­sorge 2020" ab­stim­men. Bei An­nahme tritt die Re­form am 1. Ja­nuar 2018 in Kraft, die Sen­kung des Um­wand­lungs­sat­zes​​​ in der be­ruf­li­chen Vor­sorge (2. Säu­le) und die Kom­pen­sa­ti­ons­mas​​​s­nah­men dazu ein Jahr später.

Das System der Altersvorsorge sieht sich mit grossen Herausforderungen konfrontiert, darunter der steigenden Lebenserwartung und den niedrigen Zinsen. U. a. diese Herausforderungen gefährden die finanzielle Stabilität der 1. und 2. Säule. Um sie zu festigen, muss das ganze System der Altersvorsorge angepasst werden.

Am 17. März 2017 hat nun das Parlament die Reform Altersvorsorge 2020 verabschiedet. Sie ist wiederum das Resultat eines politischen Kompromisses der politischen Kräfte, welche die Wählenden gewählt haben. Er sollte deshalb bei den Abstimmenden mehrheitsfähig sein.

Die Reform enthält die folgenden Massnahmen:

 

2. Säule:

Flexibler Altersrücktritt in der 2. Säule

Senkung des BVG-Umwandlungssatzes​​​

Massnahmen im BVG zum Erhalt des Rentenniveaus

Verbess​​​erung der Transparenz der beruflichen Vorsorge der Lebensversicherer

 

A​​​HV:

Erhöhung des Referenzalters für Frauen

Flexibler AHV-Rentenbezug

Erwer​​​bstätigkeit nach dem Referenzalter

Überwac​hung des finanziellen Gleichgewichts der AHV

Beitrag des Bundes an die Finanzierung der AHV

Überwachung des finanziellen Gleichgewichts der AHV

Ausgleichsmassnah​​​men in der AHV

 

Zusatzfinanzier​un​​g der AHV durch die Mehrwertsteuer (separater Beschluss)

 

Die Vorlage im Detail

 

Leider wollte die politische Mehrheit auch die Erhöhung des AHV-Rentenalters für Frauen – dies bevor die Lohngleichheit endlich realisiert ist. Aber ich bin im Interesse des Ganzen bereit, diese Kröte zu schlucken.

 

Was finden Sie an diesem Massnahmenpaket gut, liebe Leserin, lieber Leser?

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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14%
(7 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 4 Tagen

Den ablehnenden Antworten entnehme ich, dass man den politisch ausgehandelten Kompromiss nicht mittragen will; es fehlen hier jedoch alternative Vorschläge (wie bei der $VP).

Weshalb?

Die $VP hat KEINE mehrheitsfähigen Alternativen und sie will KEINE Lösung der Probleme der Altersvorsorge, weil ihr sonst auf die nächsten Wahlen hin ein Thema fehlt, das sie populistisch ausschlachten kann.

Vielleicht haben Sie, liebe 531 Leser/innen dieses Blogs, noch Vorschläge, wie man die ewigen Nein-Sager zu ihrem Glück zwingen könnte?


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0%
(6 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 7 Tagen

Auch die Gewerkschaft UNIA steht für ein JA:

"Am 24. September kommt die «Altersvorsorge 2020» zur Abstimmung. Obwohl sie mit der Erhöhung des Frauenrentenalters einen gravierenden Rückschritt enthält, empfiehlt die Unia ein Ja. Denn unter dem Strich bringt die Reform wichtige Fortschritte: Sie stärkt die AHV und stellt sie auf eine solide finanzielle Grundlage. Und sie verbessert die Altersvorsorge für Arbeitnehmende mit kleinen Einkommen."

http:/​​/www.unia.ch/de/kamp​a​gnen/altersvorsorge​-2​020/

Es gilt nun für die Durchsetzung der Lohngleichheit für Frauen zwei Gänge höher zu schalten, nicht nur bei den Gewerkschaften.




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71%
(7 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 12 Tagen


Die SP demontiert die so hoch gelobte nun doch selber...

"SP sauer auf Genfer Genossen

Die SP Genf sammelt Unterschriften für ein Referendum gegen die Altersreform 2020... "
http://www.blick.c​​​h/news/politik/wege​n​-​rentenreform-gibt​s-​kr​ach-in-der-sp-s​tur​e-a​pparatschiks-​id66​7589​4.html



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14%
(7 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 12 Tagen

Die Schlussabstimmungen zum Bundesgesetz über die Reform Altersvorsorge 2020 ergaben im Nationalrat 100 JA gegen 93 Nein bei 4 Enthaltungen, im Ständerat 27 Stimmen gegen 18.

https://www.bs​v.admin.ch/bsv/de/hom​e/sozialversicherunge​n/ahv/reformen-revisi​onen/altersvorsorge20​20.html

Die Ablehnungen kamen vor allem von SVP- und FDP-Abgeordneten, die Ja-Stimmen von allen andern Fraktionen, u. a. von SP-Parlamentariern. (Eine Fraktion der Gewerkschaften gibt es nicht.)




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11%
(9 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 13 Tagen

"Die finanzielle Sicherung der Altersvorsorge ist dringend notwendig. Um die AHV und die berufliche Vorsorge für die nächsten 15 Jahre zu sichern, müssen verschiedene Massnahmen in einer Gesamtbetrachtung und koordiniert diskutiert werden. Aufgrund der sich stellenden ökonomischen und demografischen Herausforderungen darf diese Reform auf keinen Fall scheitern. Die unbestritten notwendigen Reformen zur langfristigen Sicherung der Altersvorsorge im Allgemeinen und der 2. Säule im Speziellen dürfen nicht Opfer ideologischer Auseinandersetzungen werden. Alle Akteure müssen im Rahmen dieses Prozesses ihren Beitrag für eine erfolgreiche Reform leisten."

http://w​ww.dringendereform.ch​/warum-braucht-es-die​se-reform


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25%
(8 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 17 Tagen

Die Schweizer Pensionskassen haben 2016 besser gewirtschaftet als im Jahr zuvor. Die durchschnittliche Anlagerendite stieg trotz Negativzinsen von 0,8 auf 3,7 Prozent. Eine Finanzierungslücke aber bleibt.

https://ww​w.nzz.ch/schweiz/beru​fliche-vorsorge-pensi​onskassen-erwirtschaf​ten-2016-bessere-rend​ite-ld.1291661?reduce​d=true


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83%
(6 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 19 Tagen

Wie lief die Abstimmung im Parlament:
Doch im letzten Moment hatten die Grünliberalen mit ihren sieben Stimmen das Lager gewechselt. Sie hatten den Zuschlag stets heftig bekämpft, wollten die Reform aber nicht daran scheitern lassen. Die beiden Lega-Vertreter in der SVP-Fraktion hatten schon vorher erklärt, ihren eigenen Weg gehen zu wollen. So kamen im Nationalrat genau die nötigen 101 Stimmen zusammen. Im Ständerat war die Vorlage ungefährdet.
Vor der Abstimmung hatten die Vertreter von SVP und FDP noch einmal das «rot-schwarze Machtkartell» gegeisselt, an dem sie sich in den letzten Jahren die Zähne ausgebissen hatten. Sie bezeichneten es als verantwortungslos, die nachkommenden Generationen die Zeche zahlen zu lassen für eine AHV-Erhöhung, welche die heutigen Rentner ausschliesse und die nur wenige künftige Rentner tatsächlich nötig hätten.
Die Befürworter liessen sich nicht beirren. Sie sprachen von der Politik als Kunst des Machbaren und erinnerten daran, dass alle Kröten schlucken müssten. Tatsächlich besteht für die Linke die nächste grosse Herausforderung nicht in der Volksabstimmung, sondern darin, die eigenen Basis für die Reform zu gewinnen.
Die Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre ist vor allem für Gewerkschaften und Frauenorganisationen schwer verdaulich. Und die letzte Senkung des Umwandlungssatzes hatten SP und Gewerkschaften 2010 eigenhändig zum Absturz gebracht. Nun stehen sie vor der Aufgabe, der eigenen Basis einen Verlust von 12 Prozent ihrer Pensionskassenrenten schmackhaft zu machen.
Der AHV-Zuschlag ist dafür ein handliches Argument: 70 Franken mehr im Portemonnaie versteht jede Stimmbürgerin und jeder Stimmbürger. Dass die 0,3 Lohnprozente zur Finanzierung des Zuschlags der Wirtschaft ein Klotz am Bein sind, dass der AHV nach 2030 ein umso grösseres Loch in der Kasse droht, dass nur wenige überhaupt einen Rentenverlust haben - das wird für die Gegner wesentlich schwieriger zu erklären sein.
FDP-Fraktionsc​hef Ignazio Cassis macht sich keine Illusionen. Die Vorlage sei so komplex, dass sie nicht einmal alle Ratsmitglieder verstanden hätten, sagte er. Der Tessiner Nationalrat befürchtet, dass auch die Stimmbevölkerung überfordert und nur für die einfachen Argumente offen sein könnte.


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22%
(9 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 19 Tagen

Die Lohngleichstellung der Frauen ist ein eigenes Thema. – Wie weit ist der Bundesrat mit seinen Vorschlägen?

"Am 18. November 2015 eröffnet der Bundesrat die Vernehmlassung zur Änderung des Gleichstellungsgesetz​es (Medienmitteilung).
​Am 26. Oktober 2016 nimmt der Bundesrat die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Kenntnis und beauftragt das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), eine Botschaft auszuarbeiten."

ht​tps://www.bj.admin.ch​/bj/de/home/staat/ges​etzgebung/lohngleichh​eit.html

Die Botschaft hör ich nicht, und mir fehlt der Glaube. Die politischen Kräfte in der Schweiz müssen nun zwei Gänge höher schalten.


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11%
(9 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 19 Tagen

Pro Senectute Schweiz unterstützt ebenfalls die Rentenreform:

"Im Herbst 2015 veranlasste Pro Senectute bereits zum zweiten Mal eine Umfrage zur Rentenreform: Mit 57 Prozent unterstützte eine Mehrheit der Bevölkerung die Reform der Altersvorsorge 2020, da das Paket als ausgewogener Kompromiss wahrgenommen wird. (...)"

https://www​.prosenectute.ch/de/e​ngagement/politik/alt​ersreform-2020.html

Die prognostizierten 57% JA entsprechen dem Kräfteverhältnis in National- und Ständerat.


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20%
(10 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 20 Tagen

Nochmals: Die Abstimmungsvorlage ist ein Kompromiss der gewählten politischen Kräfte.

Die Lohngleichheit kann hoffentlich nach den nächsten Wahlen realisiert werden, falls die Wählenden eine entsprechende Verschiebung der politischen Kräfte erreichen sollten.

Gegenwärt​ig muss Lohngleichheit noch mühsam eingeklagt werden; der politische Willen fehlt.


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83%
(6 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 20 Tagen

Was Wunder, es gibt auch erfreuliches von der JUSO zu berichten.

"Die Jungsozialisten wollen die eigene Mutterpartei und Bundesrat Alain Berset bei der AHV-Abstimmung nicht unterstützen: Sie wollen sogar das Referendum dagegen unterstützen.

Die Mehrheit der JUSO-Delegierten sprach sich an ihrer Versammlung in Wohlen AG gegen die Altersvorsorge 2020 aus."
http://www.bli​​ck.ch/news/politik/n​e​in-zur-altersvorsor​ge​-2020-jusos-bei-re​nte​nreform-gegen-mut​terp​artei-id6636526.​html

OK die Gründe für das JUSO Nein und mein eigenes Nein hat sicher nicht die gleichen Gründe. Aber erst mal diese schlechte Reform kippen.....


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20%
(10 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 21 Tagen

ZITAT
«Fast alle Wirtschaftsorganisati​onen in der Romandie sind für die Reform.» Bereits Anfang März hatte die Fédération des Entreprises romandes, der Westschweizer Unternehmerverband, die Rechte im Parlament aufgefordert, im übergeordneten Interesse den Widerstand gegen die von der SP-CVP-Mehrheit im Ständerat beschlossenen Erhöhung der AHV-Renten aufzugeben und der Reform zuzustimmen.
(...)
​Er rechnet damit, dass sich sogar einige SVP-Sektionen in der Westschweiz für die Vorlage aussprechen, insbesondere in Kantonen mit einer grossen Landwirtschaftsbasis wie Waadt und Freiburg.
ZITAT ENDE

http://www.ta​gesanzeiger.ch/schwei​z/standard/der-roesti​graben-bei-der-alters​vorsorge/story/186434​78

Die Deutschschweizer Wirtschaftsorganisati​onen hingegen wollen ein Nein erreichen. Die nationalen Wirtschaftsverbände in Zürich und Bern bereiten zurzeit eine Nein-Kampagne vor, um die Vorlage zu Fall zu bringen.



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75%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 22 Tagen

tatsache ist, dass diese reform wie die ust III sehr kompliziert gehalten ist.

man vermischt die 1. und die 2. säule und weicht das prinzip der individuellen vorsorge auf.

dazu kommt noch etwas zuckerbrot im form einer höheren rente für neurentner. dazu kommen zusatzeinnahmen für die ahv in form der mwst, die andere mwst-steuern für die IV ersetzt.

dazu müsste auch mit dieser reform bis 2030 eine neue reform dazu kommen, da ab 2030 die ahv in die tiefroten zahlen kommt.


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18%
(11 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 22 Tagen

Danke für die rege Diskussion. Sie scheint aber leider manchmal abzuschweifen. Es geht hier nur um die im Blogtext oben aufgeführten Massnahmen der Rentenreform 2020, die einen Kompromiss der politischen Kräfte im Parlament darstellen.

Nach dem Gesetz sollte die AHV "den Existenzbedarf" decken; das ist leider lange nicht immer so, steht aber bei der Rentenreform 2020 nicht zur Diskussion.

Es sind tatsächlich sehr viele Pensionskassen entstanden, auch sehr kleine, die grosse Verwaltungskosten verursachen. Die Rentenreform 2020 enthält keine Massnahmen dagegen – insbesondere keine Zentralisierung oder gar Verstaatlichung.

V​erbesserungsvorschläg​e zu diesen beiden wichtigen Themen müssten mit einer weiteren Reform realisiert werden. Voraussetzung dazu wäre, dass bei den nächsten Wahlen mehr Parlamentarier/innen gewählt werden, die auch hier Änderungen wollen.


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80%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 22 Tagen

BFG Verwaltungskosten - Problem löst die "AHV Reform" wohl auch nicht?

Zehnmal höhere Verwaltungskosten kürzen die Renten
Red. / 03. Mai 2017 - Die norwegische Einheitskasse verlangt nur einen Zehntel so viel wie Pensionskassen und Lebensversicherungen in der Schweiz.

Die rund 1800 Pensionskassen und Lebensversicherungen verwalten zusammen fast eine Billion Franken, die für die 2. Säule einbezahlt wurden. Je höher die Verwaltungskosten dieses Riesenvermögens sind, desto weniger Geld bleibt zum Zahlen der Renten.
Der K-Tipp vom 19. April 2017 hat die Kosten in der Schweiz mit denen der Einheitskasse in Norwegen, dem norwegischen Staatsfonds, verglichen und die hohen Kosten des in der Schweiz herrschenden Pensionskassen-Jekami​ aufgedeckt: Die Verwaltungskosten sind in der Schweiz nicht doppelt und nicht viermal so hoch wie in Norwegen, sondern mehr als zehnmal so hoch.

Trotz des Bruchteils an Verwaltungskosten erzielte der norwegische Staatsfonds mit den etwa gleich viel verwalteten Geldern (CH 800 Mrd CHF, Norwegen 880 Milliarden Franken) im Jahr 2015 eine fast viermal so hohe Rendite von 2,7 Prozent. Die Schweizer Pensionskassen erwirtschafteten gemäss Pensionskassenverband​ Asip eine Rendite von durchschnittlich nur 0,7 Prozent.

Die Verwaltungskosten im Einzelnen
•900 Mio Franken: Löhne und Infrastruktur der 1800 Pensionskassen im Jahr 2015 (Quelle: Statistik des Bundes).

•824 Mio Franken: Löhne und Infrastruktur der acht im 2.Säule-Geschäft tätigen Lebensversicherungen im Jahr 2015 (Quelle: Finma).

•4 Mrd Franken oder 0,51 % des Vermögens: Verwalten und Anlegen der Vermögen durch die 1800 Pensionskassen. Honorare für externe Vermögensverwalter, Banken, Anlage- und Hedgefonds usw. (Quelle: Swisscanto)

•409 Mio Franken oder 0,21 % des Vermögens: Verwalten und Anlegen der Vermögen durch die acht Lebensversicherungen.​ Honorare für externe Vermögensverwalter, Banken, Anlage- und Hedgefonds usw. (Quelle: «Bericht über die Transparenz in der Betriebsrechnung 2015» der Finma vom 9.9.2016)

Macht zusammen über sechs Milliarden Franken.

In Norwegen betragen diese Kosten rund 450 Millionen Franken oder nur 0,06 % des verwalteten Vermögens.

Komment​ar des K-Tipp: «Sollte es der Zweiten Säule tatsächlich einmal schlecht gehen, besteht ein riesiges Sparpotenzial.»

Qu​elle:

http://www.i​nfosperber.ch/Artikel​/Gesellschaft/2-Saule​-Zehnmal-hohere-Verwa​ltungskosten-kurzen-d​ie-Renten



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