Abstimmungen, Initiativen > National > Abstimmung 30.11.2014: Initiative „Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensg,

4mal NEIN zu Ecopop am 30.11.2014

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Wirtschaftlicher Schaden

Das Ziel der Ecopop-Initiative, die Nettoeinwanderung auf maximal 16‘000 Personen pro Jahr zu begrenzen, ist schärfer als die Masseneinwanderungsin​​itiative, welche Kontingente zulässt. Hier können Bund, die Kantone und die Wirtschaft sowie ihren unterschiedlichen Branchen noch verhandeln. Bei der Ecopop-Initiative nicht. Jüngst wurde ausgerechtet, dass mit der Ecopop-Initiative innert kürzester Zeit bis zu 1‘000‘000 Arbeitskräfte fehlen würden. Wenn die Unternehmen nicht mehr rekrutieren können, können sie nicht mehr produzieren. Können sie nicht mehr produzieren, geht es den Unternehmen schlecht und sie müssen Mitarbeitende entlassen um zu überleben. Die Ecopop-Initiative führt zu höherer Arbeitslosigkeit in der Schweiz. Deshalb ein erstes Mal Nein zu Ecopop.

Volkswirtsch​​aftlicher Schaden

In den nächsten Jahren wird die "Baby Boomer"-Generation in Pension gehen. Es entstehen also viele neue offene Stellen. Durch die geringe Geburtenrate in der Schweiz ist dies durch die Inländer nicht auszugleichen. Also sind wir auf Einwanderung angewiesen. Doch die Ecopop-Initiative verhindert dies. Es werden viel mehr Menschen AHV beziehen, als in die Sozialversicherungen einzahlen. Somit wird das Verhältnis der einzahlenden zu den beziehenden Sozialversicherten negativ. Unsere Sozialversicherungen würden massiv verschuldet, der Staat (Bund, Kantone) müsste eingreifen und am Schluss zahlen wir dies alle mit Steuererhöhungen. Die Ecopop-Initiative führt zu höherer Staatsverschuldung. Deshalb ein zweites Mal Nein zu Ecopop.


Ökologische Unwirksamkeit

Unwirk​​sam ist die Ecopop-Initiative im ökologischen Sinn. Anstatt dass die Initianten auf die Reduzierung der Grösse unseres ökologischen Fussabdruckes pochen, wollen sie die in der Entwicklungsländern dringend benötigte Entwicklungshilfe um 10% reduzieren und diese Gelder in die Verhütung stecken. Wir wissen jedoch seit Jahren, dass mehr Bildung und Demokratie zu Wohlstand und dies automatisch zu weniger Kindern führt. Denn heute bedeuten Kinder für die arme Bevölkerung noch immer nichts anderes als eine gesicherte Altersvorsorge. Die Ecopop-Initiative bringt diesen Menschen gar nichts, um diese Situation zu ändern. Im Gegenteil. Sie verschlimmert die Armut und ist asozial. Deshalb ein drittes Mal Nein zu Ecopop.


Einschränkun​​g unserer Freiheit

Die Initianten und Befürworter der Ecopop-Initiative riskieren nicht nur die Bilateralen Verträge, sie nehmen offen die Abschaffung der Personenfreizügigkeit​​ in Kauf. Was in der Diskussion gerne vergessen geht, ist dass es sich bei den Bilateralen Verträgen um eine Partnerschaft handelt. Die Personenfreizügigkeit​​ dient nicht nur der EU, sie dient auch der Schweiz. Denn dank ihr können sich Menschen innerhalb der EU dort niederlassen, wo sie wollen. Von dieser Möglichkeit haben seit der Einführung der Personenfreizügigkeit​​ 450‘000 Schweizer Gebrauch gemacht. Fallen die Bilateralen Verträge der Ecopop-Initiative zum Opfer und wird damit die Personenfreizügigkeit​​ zwischen der EU und der Schweiz abgeschafft, dann ist die Zukunft dieser 450‘000 Schweizer in der EU ungewiss. Würde die Stimmung gegen diese Auslandsschweizer oder eine komplizierte Bewilligungspraxis in der EU negativ, müssten diese in die Schweiz zurückkehren. Dies wäre eine Belastung für diese Personen und Familien, aber je nach Qualifikation auch für unsere Arbeitslosenkassen. Nur gut, dass auch die Auslandsschweizer durch die max. Einwanderung von 16'000 Personen betroffen wären. Sie könnten also nicht mal beliebig nach Hause kommen und wären dem ausländischen Arbeitsmarkt ausgeliefert. Wir Schweizer wären auf den Arbeitsmarkt innerhalb der Schweiz beschränkt und somit unserer Freiheit genommen. Den Auslandsschweizer ginge es noch dreckiger. Sie könnten nicht mal in ihr eigenes Land zurück. Deshalb ein viertes Mal Nein zu Ecopop.

FAZIT: Die Ecopop-Initiative mit dem Titel "Stopp der Überbevölkerung" ist wirtschaftsschädigend​​, asozial und ökologisch unwirksam. Deshalb ein deutliches NEIN am 30.2014 durch Volk und Stände.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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62%
(13 Stimmen)
Bea Zbinden sagte November 2014

Basler Zeitung 12.11 2014 Die Wirtschaft fordert unbeschränkte Einwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland ,dabei sind bereits über 40 jährige immer schwieriger zu vermitteln. Nachdem die QECD die Schweiz wegen ihres Umgangs mit älteren Stellensuchenden gerügt hat, bestätigt nun auch das Basler Arbeitsamt die Schwierigkeit, ältere Arbeitslose zu vermitteln. ( Seite1) Die arbeitslose Monika sprach den Rav Mitarbeiter direkt an und fragte, wie er mich beraten und vermitteln kann. Er war sprachlos über meine direkte Frage- und er war überfordert. Etwas anbieten könne er ihr nicht , aber penetrant die Nachweise für die Arbeitsuchende verlangen und überprüfen, dafür habe er Zeit. Oder Maurice 46, drei abgeschlossene Ausbildungen, und eine Anlehre im Pflegebereich, mit einer Beeinträchtigung der Schulter , will niemand. Nach 250 Bewerbungen hätte er aufgehört zu zählen. Seite11 Artikel über 40 jährige gehören schon zum alten Eisen. Dies sind nicht hinnehmbare Zustände, ausserdem zu demüdigend und krankmachend. Mit diesem Hintergrund ist es ein Hohn wenn Herr Bürgi von 1 000000 fehlender Arbeitskräfte in kürzester Zeit spricht! Den Menschen im Land Arbeit geben, diese unhaltbaren Zustände subito beenden, darum ja zu Ecopop.


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59%
(22 Stimmen)
Erika Dreyfuss sagte November 2014

Herr Bürgi, glauben Sie wirklich an das was Sie hier erzählen?
Alles was Sie und damit die Gegner der Initiative anführen ist mittlerweile widerlegt worden. Schweizer News-Portale sind voll von Forumsbeiträgen zum Thema Ecopop. Die darin geäusserte Zustimmung zur Initiative und die dafür angeführten Gründe sollten die Parlamentarier unseres Landes in ihrem eigenen Interesse verfolgen und ernst nehmen. Die Gründe warum die Ecopop Initiative überhaupt so ein grosses Echo im Volk findet werden stattdessen mit Verve und unhaltbaren Argumenten von Ihnen und Ihren Kollegen von Links bis Rechts angegriffen - und das alles soll Ihnen irgendwie helfen?
Im Vertrauen gesagt: Das wird es keinesfalls, im Gegenteil.


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44%
(16 Stimmen)
Paul Rohner sagte November 2014

Landrat Marc Bürgi BDP

Eines muss man Ihnen lassen. Sie schreiben nicht nur einen Blog, um verschiedene Meinungen zu einem Streitgespräch mit gegenseitigen Angriffen und Beleidigungen aus zu lösen. Sie stehen dann auch zu Ihrer Meinung in der Diskussion, nicht wie die meisten Politiker, nicht nur der BDP. Dafür haben Sie nicht nur einen einzigen Daumen nach oben verdient, den ich leider hier nicht geben kann.


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56%
(18 Stimmen)
Bea Zbinden sagte November 2014

Herr Bürgi es fehlt Pflegepersonal und Ärzte! Diese Aussage macht mich wütend! 2006 der 2007 unterhielt ich mich mit der Pflegedienstleiterin eines Heimes, indem sehr gute Pflege erbracht wurde, das Personal wurde von den Bewohner innig geliebt. Da kam man auf die Idee es bräuchte nur noch ausgebildetes Personal am besten mit höherer Fachschule, dies wurde vom Parlament umgesetzt. Bei dieser Unterhaltung sagte mir diese Pflegedienstleiterin (übrigens die Frau eines ehemaligen Nationalrats) wir dürfen nicht mehr so weiter Pflegen. Alle die den vorgegebenen Anforderungen nicht entsprachen durften nach jahrelanger Arbeit nicht mehr Pflegen. Dies war eine Sauerei ich kanns nicht anders sagen! In Pflegeheimen brauchts nicht nicht nur verakademisierts Personal. sondern Menschen mit Herz. In dieser Zeit wurde nach einer Kontrolle auf der Station in der ich arbeitete bis auf eine Person das ganze Team aufgelöst, und neue eingestellt. Dem Arbeitssuchende Schweizer Pflegepersonal Arbeit geben, die über50 jährigen weiter arbeiten lassen, dann haben wir genug Personal. Mehr Einwanderung braucht mehr Pflegepersonal, mehr Spitäler, ergibt mehr AHV Bezüger, was die AHV erst recht zum Kollaps führt. Die Schweizer die Medizin studieren wollen, es gibt viele die nicht können wegen des Numerusklausus, studieren lassen ist zwingend. Darum ja zu Ecopop um diesen Einwanderungsirrsinn endlich zu stoppen.


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59%
(17 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte November 2014

Herr Bürgi, ich gehe mal davon aus, dass Sie genau wie Ihre Politikerkollegen in den letzten paar Jahren keine neue Stelle suchen mussten. Wer das muss, weiss, dass die Rekrutierung von neuem Personal sich heute gut gerne über 3-4 Monate hinzieht, auf Stufe Mitarbeiter, es vergehen schon mehrere Wochen bis die HR'ler nur mal dazu kommen, die gut und gerne 300 Bewerberdossiers zu sichten und eine Vorselektion zu erstellen... Sie kommen nicht mal mehr dazu, Absagen zu verfassen und sich für's Interessen zu bedanken, haben es baer auch nicht nötig, weil sie dermassen mit Bewerbungen aus aller Welt bombadiert werden.

Wer die Wahl hat, hat offenbar auch die Qual, verliert aber auch die Wertschätzung! Um die Flut einzuzdämmen, werden die Anforderungen einfach hochgeschraubt. So dass die Empfangsdame der Regional tätigen Firma, die Büroklammern mindestens 5-sprachig sortieren können muss.

Persönlichke​it zählt längst nicht mehr, nur noch Statistiken und unpersönliche Psychotest's. Ausgewertet von einer 22 jährigen, die Ihnen, als gestandener Berufsmann, dann erklärt wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Und woran sie noch zu arbeiten haben. Und wie viele Bewerber den Job auch für weniger Geld nehmen würden als Sie.

Vor lauter Wald sieht unsere Wirtschaft die Bäume nicht mehr und benimmt sich wie die Axt im Wald. Ob das dem Wirtschaftsstandort Schweiz, der vorallem für Qualität und nicht Quanitzät steht, wirklich das gelbe vom Ei ist? Ich sage Nein und JA zu Ecopop! Mit der Anmerkung nach Bern, wer nicht hören will, muss fühlen! Meine Damen und Herren Ignoranz und Arroganz






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40%
(15 Stimmen)
Marc Oliver Bürgi sagte November 2014

Liebe Elsi D. Stutz

Ihre Annahme ist leider falsch. In den letzten 8 Jahren habe ich 3mal den Job gewechselt, das letzte Mal vor 3 Monaten. Und Sie können sicher sein, als heutiger HR Manager und ehemaliger HR Consultant mit 8 Jahren Berufserfahrung weiss ich was es heisst, Stellen zu besetzen. Politik ist wie bei jedem Milizpolitiker bei mir ein Nebenamt.

In den letzten 8 Jahren habe ich Fach- und Führungskräfte für die Life Sciences Industrie in der gesamten Deutschschweiz rekrutiert. Sowohl internationale Konzerne, als auch schweizerische KMUs sind auf externe Personaldienstleistun​gen angewiesen. Und warum? Weil in der Schweiz nicht nur Vollbeschäftigung, sondern besonders Fachkräftemangel herrscht. Ingenieure, Pharmazeuten, Chemiker und andere Fachkräfte dieser wichtigen Branche sind in der Schweiz praktisch nicht mehr zu kriegen. Weil sie alle in einer festen Stelle sind und nicht wechseln wollen. Klar kann ich diese Mitarbeitenden abwerben, sie mit einer Herausforderung oder einem höheren Lohn ködern. Doch schlussendlich schade ich damit nur einem Schweizer Unternehmen.

Mit Ecopop wird der Fachkräftemangel nur verstärkt. Wir können die Menschen nicht zwingen, einen bestimmten Beruf zu erlernen oder ein bestimmtes Studium zu absolvieren. Wir sind auf Einwanderung angewiesen. Können die Unternehmen nicht mehr Rekrutieren und die Person anstellen, welche sie benötigt, dann nimmt das ganze Unternehmen Schaden. Internationale Konzerne können ihre Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, dorthin, wo sie die Arbeitskräfte erhalten, welche sie benötigen. Unsere KMUs können dies nicht. Die Ecopop-Initiative würde unseren KMUs, welche auch auf qualifiziertes Fachpersonal angewiesen ist, enorm schaden. Und das sind 80% unserer Unternehmen.

Und ich kann Ihnen versichern, die Persönlichkeit einer Bewerberin oder eines Bewerbers ist das wichtigste Kriterium, wenn die fachliche Qualifikation stimmt. Schliesslich muss die Person ins Team passen und ähnliche Wertvorstellungen haben. Sonst ist die Rekrutierung nicht nachhaltig.

Wir Politiker bemühen uns sehr, dass durch eine moderne Familienpolitik (Krippenplätze), Frauenförderung, Förderung der Attraktivität der MINT-Berufe die Schweiz selber in der Lage ist, die benötigten Fachkräfte auszubilden. Ecopop unterstützt uns jedoch darin in keiner Weise. Im Gegenteil, sie schadet uns. Also bitte sagen Sie Nein.


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43%
(14 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2014

Herr Burgi

Sie sagen es richtig. Man bemüht sich in der Politik.

Aber wir können nicht nur uns bemühen zu erkennen, wo das Problem der Umweltverschmutzung liegt. Sie liegt nicht in flankierenden Massnahmen und dergleichen. Sie liegt genau da wo Sie es selber beschreiben. Am denken des unendlichen Wirtschaftswachstums.​

Wir sollten uns endlich eingestehen, dass je mehr Menschen wir der Wirtschaft zur Verfügung stellen, desto mehr Menschen fordert die Wirtschaft. Im Gegensatz ist jedoch die Begrenztheit der Erde die genau das Gegenteil aussagt.

Und wenn wir nicht im Kleinen beginnen umzudenken wird es niemand tun, schon gar nicht die unendliche Gier nach Wachstum der Wirtschaft, welche nur dazu dient der Entwertung des Papiergeldes entgegen zu halten. Was jedoch erneut eine Entwertung auslöst usw. usw.

Wann wird man endlich ehrlich und erkennt, dass eine "freiwillige" Einschränkung nicht gebracht hat? Scheinbar ist es der sog. Wirtschaft nicht möglich ökologisch den Weg zu finden. So muss das Volk, das als erstes Betroffen ist, dafür sorgen, dass in der Region in der es das Sagen hat, eine Einschränkung von oben heranführt.

Es hat sich nun über Jahrzehnte gezeigt, dass mit dem schönen Prospektdenken das man uns weissmacht keine oder nur zu geringe Änderung in der Denkweise möglich ist. Und so rennen wir pausenlos einer Wirtschaft hinterher mit flankierenden Massnahmen, welche sich wiederum in sich selber zerstören.

Versuch​en Sie mal aufzuhören sich zu bemühen, und statt seit Jahrzehnten über Krippenplätze und dergeleichen zu diskutieren, diese umzusetzen und nicht auch noch mittel Gesetzen diese zu verhindern mit Grundlagen die auch wieder von solchen Diskutierenden, Bemühenden Denker her rühren.

Wie heisst es so schön: "Liefere nöd Lafere"

Jegliche Bemühungen verlaufen durch dieses "Lafere" mit Hilfe von Grundlagengesetzdisku​ssionen im Sand. Und unsere Umwelt wird weitere Jahre ausgebeutet während weiter Diskutiert wird.


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45%
(11 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte November 2014

Danke Herr Bürgi, dass sie sich die Zeit nehmen persönlich zu antworten. Das weiss ich zu schätzen!

" Wir können die Menschen nicht zwingen, einen bestimmten Beruf zu erlernen oder ein bestimmtes Studium zu absolvieren. Wir sind auf Einwanderung angewiesen. Können die Unternehmen nicht mehr Rekrutieren und die Person anstellen, welche sie benötigt, dann nimmt das ganze Unternehmen Schaden. "

Frage Herr Bürgi, ist das mein Problem?!

Indirekt​ natürlich, aber ich gehöre zu der Gruppe Arbeitnehmer, die sich gegen 300 andere Bewerber durchsetzen muss! So grausam akttraktiv ist das auch nicht...

Und wenn diese Berufsbilder so Unaktraktiv sind, was ich eigentlich nicht glauben kann, dass sich kein Nachwuchs dafür interessiert, muss man als Unternehmen den Hebel doch bei der Ursache ansetzen!
Mit Quoten bringen Sie Frauen aber garantiert nicht in diese Branchen, ganz im Gegenteil!

Man bemüht sich ja! Wer sich bemüht, Herr Bürgi, bekundet Mühe... klar es wäre allenfalls etwas mühseelinger für die Wirtschaft, nicht nur den gerinsten Weg des Wiederstandes und nur Gewinnorientiert zu gehen.... sondern allenfalls auch etwas langfristiger in das GUT Mensch und die Gesellschaftliche Verantwortung als Unternehmen zu investieren... und zwar nicht nur dort, wo man Mitarbeiter nicht wie Verscheissakrtiek behandeln kann...


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50%
(10 Stimmen)
Paul Rohner sagte November 2014

Marc Bürgi

Eines vom Schlimmsten was in einem Arbeitszeugnis stehen kann ist folgender Satz: "Er / Sie war stets bemüht alle an ihn / sie gestellten Aufgaben mit vollem Einsatz zu erledigen. Nach meiner Auffassung "bemüht" sich ein nicht unwesentlicher Teil der Parlamente diesem Bemühen gerecht zu werden.

Sie dürfen natürlich stolz sein über ihr Emporklettern auf der privaten Erfolgsleiter. Mich interessiert dies persönlich nicht.
Mich interessieren nicht Worte ob geschrieben oder gesprochen. Mich interessieren nur die Taten der Parlamente und des Bundesrat zum Nutzen der Bürger. Mit Bürger meine ich allesamt nicht nur eine kleine Oberschicht.


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56%
(18 Stimmen)
Alex Schneider sagte November 2014

Wirtschaftlicher Schaden
Lohndumping,​ verstärkter Kampf um Arbeitsplätze für Ansässige, höhere Mieten, höhere Infrastrukturkosten wegen deren Überlastung

Volksw​irtschaftlicher Schaden
Langfristig noch mehr Zuwanderer, weil heutige Zuwanderer auch einmal AHV beziehen wollen. Mehr Leute, die weniger einzahlen als sie einmal beziehen werden.

Ökologisch​e Belstung
Jedes Land ist für seine Umweltbilanz selbst verantwortlich (UNO-Umweltpolitik). Da wir die Einkommenshöhe und damit den Ressourcenverbrauch/K​opf nicht steuern können, bleibt nur noch die Steuerung der Zuwanderung. Die Wachstumsideologie von Bundesrat und Parlament fährt uns an die Wand.
Jährlich sind 80 Millionen oder ein Drittel aller Schwangerschaften ungewollt. Mit mehr Mitteln für freiwillige Familienplanung kann Frauen zu ihrem existenziellen Recht auf Selbstbestimmung, auf Zugang zu Information und zu allen Methoden der Empfängnisverhütung verholfen werden.

Einschränk​ung unserer Freiheit
Mehr Zuwanderer = mehr verdichtetes Wohnen = weniger Chancen für Wohnen im Grünen auf dem Land wegen Kulturlandschutz.
Wi​r lassen uns weder vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) richten noch von der EU erpressen!





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59%
(17 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2014

Zitat Dany Schweizer

"Dass das einen wirtschaftlichen Schaden geben kann, könnte sein. Hier ist aber die Frage, ist uns diese uneingeschränkte Gier der Wirtschaft es Wert unseren Sozialen Frieden, unsere Landschaft und unser eigenes Volk in den Hintergrund zu stellen?"

^Bei der Pauschalsteuer sind Sie dazu bereit, das das eigene Volk und die Landschaft hinenanzustellen.


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47%
(17 Stimmen)
Urs Gassmann sagte November 2014

Wirtschaftlicher Schaden: "...innert kürzester Zeit bis zu 1 Mio Arbeitskräfte" würden also fehlen wegen der Ecopop-Initiative! Es ist gut, dass uns das gesagt wird, damit wir mit einem JA diese verheerende Invasion verhindern können.

Vorkswirts​chaftlicher Schaden: Auch die Gefährdung der AHV muss natürlich
herhalten fürs gegnerische Argumentarium, als ob die Ausgabenwirtschaft in
Stein gemeisselt wäre. Die Ecopop-Initiative würde unsere Parlamente zwingen,
diese umzukrempeln. Wenn endlich unsinnige Asylantenkosten (es ist gewiss,
dass über 90% der Asylanten von vornherein keine Chancen haben) nach unten
korrigiert und auch die unsinnige Entwicklungshilfe-Kos​ten etwas reduziert
würden, könnten wir hier mit grösster Leichtigkeit Remedur schaffen. Die
Forderung nach vermehrter Einwanderung zum Erhalt der AHV ist die einer
idiotischen Spirale, die eine immer grösser wachsende Bevölkerung bewirkt,
zumal die Einwanderer dereinst auch Bezüge machen. Da muss doch noch
manch einem klarwerden, dass man JA zu stimmen hat!

Ökologische Unwirksamkeit: Die Entwicklungshilfe ist praktisch ohnehin
unwirksam, weshalb es keine Rolle spielt, ob 10% davon für einen angeblich
ebenfalls untauglichen Zweck eingesetzt werden. Das Ecopop-Initiativ-Komi​tee
argumentiert jedoch durchaus plausibel, weshalb Gelder in die Verhütung zu
stecken seien, doch so etwas kann immer leicht zerredet werden, was die Ecopop-Gegner denn auch aus ihrem Argumentationsnotstan​d weidlich tun.

Einschränkung​ unserer Freiheit: Die Abschaffung der Personenfreizügigkeit​ ist
schon bei der MEI vom Souverän wissentlich und geflissentlich gutgeheissen und somit auch per Verfassung besiegelt worden. Dass die Zukunft von 450'000 Schweizer in der EU ungewiss sei, ist böswillige Schwarzmalerei. Was ist denn mit den über 8 Mio in der Schweiz Wohnhaften? Sollen diese sich denn noch mehr einpferchen, und nur zu Gunsten einiger Unternehmer, die auf solch schwachem Fusse stehen, dass sie ihren Laden dicht zu machen befürchten?

Mit diesem als Lakaiendienst gemeinten Exposé hat Herr Bürgi den gegnerischen Kreisen einen grandiosen Bärendienst erwiesen: Wer es liest, wird erst recht Feuer und Flamme für ein JA am 30.11.2014, und wir Befürworter wissen es Herrn Bürgi zu danken.




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41%
(17 Stimmen)
Lars von Lima sagte November 2014

Nein, dann stimmen wir endlich darüber ab, was für Recht in der Schweiz gilt. Die Menschrechte werden durch die USA und Koaltition der Willigen seit 9/11 mit Füssen getreten. Das ist die Realität heute. Stelle man doch Busch jr vor das Gericht in Den Haag! Der wird den Eurpäern was pfeifen. (un-) Recht ist heute das, was den USA in den Kram passt und alle anderen sollen den Bombenunsinn mit machen. Nein.


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33%
(18 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte November 2014

Falls Ecopop wirklich angenommen würde, dann entsteht eine Grundlagendiskussion über das Initiativrecht.

Ec​opop kann nicht umgesetzt werden, sondern es gibt einen Verfassungsfehler, wo sich der Souverän getäuscht hat.




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63%
(16 Stimmen)
Bea Zbinden sagte November 2014

Ach so ja mit Kontigenten Zuwanderungsbeschränk​ung gibt's keine Personenfreizügigkeit​ mehr, war mir noch nicht so bewusst. Danny Schweizer hat mir dies mit seinem Kommentar bewusst gemacht. Die Initianten nehmen nicht die Abschaffung der Personenfreizügigkeit​ in kauf, die hat der Souverän mit Annahme der Masseneinwanderunsini​tiative bereits abgeschafft.


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53%
(19 Stimmen)
Bea Zbinden sagte November 2014

Immer die gleichen Phrasen! 100 000 000 würden in kürzester Zeit fehlen. Unser Land ist klein, wir können nun mal nicht immer mehr Leute aufnehmen. Es geht nicht nur um die Unternehmen, sondern um unser Land, das wir nicht verbaut haben wollen. Denn Schweizern Arbeit geben, statt ab 50 auszumustern dann haben wir genug Arbeitskräfte. Mit dieser Zuwanderung gibt's immer mehr die AHV beziehen, braucht mehr die einzahlen, ergo immer mehr Einwanderer, das funktioniert nicht! Unsere Sozialversicherungen sind bereits am Anschlag, mit mehr Einwanderung kollabieren diese, denn nicht alle arbeiten sondern viele kommen um vom Sozialsystem zu leben. 10% für die freiwillige Familienplanung heisst dies. Seid Jahren investiert man in die Entwicklungshilfe, nur in diesen Ländern wird's immer schlimmer, warum? Wo bleibt das Geld, was wird damit gemacht? Kein Land hat Personenfreizügigkeit​, nur wir! Was hat sie uns gebracht? Unhaltbare Zustände, Kriminalität, Gewalt, Einbrüche noch und noch. Schweizer die ab 50 keine Arbeit mehr bekommen! Man hat bei der Abstimmung glaub von 6000- 8000 Einwanderer pro Jahr gesprochen und jetzt diese Überflutung. Die Personenfreizügigkeit​ kann getrost abgeschafft werden, sie ist nicht mehr tragbar, sie führt unser Land in den Kollaps. Es geht nicht um die 450 000 Schweizerin der EU, sondern darum das diese Einwanderung für uns nicht mehr tragbar ist, nicht mehr zumutbar.
Fazit die Ecopop-Initiative ist nicht asozial, sondern sozial, sie schützt uns vor unhaltbaren asozialen Zuständen. Ökologisch ist sie auch, sie schützt unsere Umwelt vor zubetonierung! Es ist Verantwortungslos vor lauter Wirtschaft Menschen in nicht mehr tragbaren Zuständen leben zulassen, uns Schweizer gibt's auch noch! Darum JA zu Ecopop


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41%
(17 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2014

Herr Bürgi

Danke für Ihren Blog.

Wirtschaftli​cher Schaden:
Dass das einen wirtschaftlichen Schaden geben kann, könnte sein. Hier ist aber die Frage, ist uns diese uneingeschränkte Gier der Wirtschaft es Wert unseren Sozialen Frieden, unsere Landschaft und unser eigenes Volk in den Hintergrund zu stellen?

Volkswirt​schaftlicher Schaden:
Ihre Aussage ist insofern falsch, dass es um eine maximale Steigerung geht. Wenn also wie Sie das hier schildern, mehr Menschen sterben als geboren werden, sinkt somit die Volksmenge in der Schweiz und lässt ja ohne weiteres wieder mehr Menschen den Platz frei für die Zuwanderung.

Ökolo​gisch Unwirksam:
Stimmt nicht, wenn wir nur uns als Veränderer darstellen kann das sicher evlt. richtig sein. Aber einer muss endlich anfangen im "kleinen Rahmen" die Welt zu verändern zu mehr Ökologie und vorallem müssen wir begreifen, dass ein unendliches Wachstum auf dieser Erde nicht möglich ist. Die sog. flankierenden Massnahmen vom Bund werden zu lange "zerredet" und schlussendlich von der Wirtschaft wiederum durch Gewinnoptimierung verwässert. Rennen pausenlos hinter den Auswirkungen nach. Und selbst unsere neue Technologie die viel Einspart, wird durch die erneut von der Wirtschaft produzierte globalen Verschiebungen und Welttransporte wieder zunichte gemacht. Nullsumme. Wir haben keine Zeit mehr um dauernd immer nur zu "Lavern" die Umwelt wartet nicht auf unsere Entscheide, die dann wieder wirtschaftlicher Natur sind.

Einschränkun​g:
Sie haben glaub die Logik nicht verstanden. Ihr Satz "sie nehmen offen die Abschaffung der Personenfreizügigkeit​​ in Kauf." zeigt das. Es gibt keine Personenfreizügigkeit​ mehr mit Kontingenten oder Zuwanderungsbeschränk​ung. Aber Sie denken wohl nicht, dass wir an der Grenze nun aus Trotz zurück geschickt werden? Also werden wir uns wie früher auch über den Globus bewegen. Mit dem einzigen Unterschied, dass wir wieder oder immer noch ein Ausweisdokument dabei haben müssen (welches so oder so Vorschrift ist).

Und so wie früher auch werden wir weiterhin im Ausland arbeiten können. Halt einfach auch mit der Einschränkung, dass wir erst fragen müssen. Was ist daran nun so schlimm? Ich war früher im Ausland tätig und werde es auch in Zukunft sein. Und wenn die EU denkt, sie müsse nun Trotzreaktionen erarbeiten, stelle ich mir vor, dass diese andere Probleme hat als die wenigen Schweizer die kämen.

Fazit: Es ist kurzfristiges Denken das nicht als ökologisch zu betrachten, hat in unserem Zuständigkeitsbereich​ sofortige Wirkung und ob es wirklich die Wirtschaft schädigt kann man sehen, wenn es wirklich so eintreffen würde. Aber dann haben wir ja das Problem der 16'000 Grenze nicht mehr und die Zuwanderung wäre somit keine Obergrenze mehr.

Wenn wir nicht einsehen wollen, dass wir nicht Umweltschutz über die ganze Welt erreichen können, dann müssen wir so weiter machen wie bisher. Denn wenn Umweltschutz in dem Tempo weitergeht laufen wir immer hinter diesem her. Und in der EU wird weiter diskutiert und diskutiert und wenn tatsächlich ein Entscheid in Jahren gefällt wird, ist er Wirtschaftlich. Was anderes ist den der EU? Ein Wirtschaftsraum. Das sagt schon mal alles. Dieser kann und wird aber nie ökologisch werden. So müssen wir das in unserem Regierungsbereich tun. Das ist unsere Pflicht als Erdenbewohner.


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