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Achim H. Pollert: Die dazwischen sieht man nicht...

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"Würde man sämtlichtes Vermögen der Schweiz gleichmässig auf alle ver­tei­len, hätte jeder pro Kopf 460,000 Fran­ken" - so stand unlängst in der Presse zu le­sen. Sol­che Er­he­bun­gen stel­len klassenkämpferisches Ge­dan­ken­gut dar... lei­der hört man davon heute immer mehr, vor allem auch in Deutsch­lan­d... die we­ni­gen Rei­chen, die immer rei­cher wer­den, da­ne­ben die Scha­ren von Ar­men, "wor­king poor", Sozialhilfeempfängern​... dazu ein paar Ge­dan­ken und Fak­ten:

http://textepollert​.wordpress.com/2013/1​0/10/achim-h-pollert-​die-dazwischen-sieht-​man-nicht/


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




33%
(12 Stimmen)
Inge Votava sagte October 2013

Herr Pollert, Sie machen es sich gar zu einfach.
- Ist die Verkäuferin, die den ganzen Tag an der Kasse eines Grossverteilers sitzt und die trotzdem SH beziehen muss, weil sie mir ihrem zu niedrigen Lohn ihre Lebenskosten nicht bestreten kann bloss neidig?
- Oder ist der gelernte Detailhandelskaufmann​ im Kanton Jura, der von der Migros gekündigt, durch einen billigeren Grenzgänger ersetzt wurde und jetzt in einem Arbeitsprogramm der Caritas arbeiten muss neidig?
- Noch schlimmer, sind die AN auf Abruf, die morgens um 7.00 Uhr telefonisch zur Arbeit aufgeboten werden oder auch nicht, die jederzeit zur Verfügung stehen müssen, so auch keiner zusätzlichen Erwerbsarbeit nachgehen können und am Monatsende meist auch zur SH müssen, bloss neidig?
- Und die langjüährigen AN, die mit 50+ ausrangiert werden, als wären sie ein defektes Möbelstück, die keine neue Erwerbsarbeit finden und bei der SH landen? Sind die auch bloss neidig?
- Sind wir Steuerzahler, die diese Missstände finanzieren müssen und dagegen protestieren alle Kommunisten?
- Sind wir Mittelständler, die (noch) ein soziales Gewissen haben und diese "Gier-ist-Geil-Menta​lität" nicht akzeptieren alle Kommunisten?
- Last not least: Bestand die überwältigende Mehrheit der Stimmbürger, die der Abzocker-Initiative zugestimmt hat aus Neidhammel und Kommunisten?


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88%
(8 Stimmen)
Achim H. Pollert sagte October 2013

Frau Votava,

Sie haben meinen Text nicht richtig gelesen oder missverstanden.

Ic​h sage NICHT, dass die Leute neidisch sind. Ich sage, dass eine bestimmte klassenkämpferische Propaganda mit dem urmenschlichen Empfinden von Neid spielt, indem sie so etwas wie "die Reichen" konstruiert, bei denen man das Geld schon holen könnte.

Und ich sage auch, dass - vor den Steuerzahlern - die Manager-Pfeifen haften und für die von ihnen verursachten Schäden aufkommen müssen (... zunächst einmal weder die Armen, noch die Reichen...).

Die Abzocker-Initiative ist super!

Ich habe dazu publiziert:

http:/​/textepollert.wordpre​ss.com/2013/01/28/ach​im-h-pollert-wer-bitt​et-die-bankler-zur-ka​sse/

Da haben Sie mich komplett falsch verstanden. Vielleicht hat Sie es verwirrt, dass die bewussten Pfeifen bei der Abzocker-Initiative auch gleich vom Neid geredet haben... und so haben Sie mich eher unbedarft mit diesen Merkwürden in einen Topf geworfen.

Aber trösten Sie sich: Als ich mich dafür aussprach, dass Manager haften müssen, wurde ich genauso auch bezichtigt, ich wäre ja nur neidisch und ein linker Spinner... und wenn diese Heinis das können, dürfen Sie das natürlich auch... gleiches Recht...

Vielleich​t lesen Sie meinen Text noch einmal... und zwar jetzt nicht nur die ersten zwanzig Zeilen.

:)







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(2 Stimmen)
Inge Votava sagte October 2013

Herr Pollert
Ich bitte um Entschuldigung, mir sind da wohl die Gäule durchgegangen. Wenn ich auch nicht persönlich davon betroffen bin (schon pensioniert), so kenne ich in meinem Umkreis mehrere Menschen, die von der jetzigen sozialen Entwicklung trotz Arbeitswilligkeit und Fleiss, in die Erwerbslosigkeit,in die Sozialhilfe und somit in die lebenslängliche Armut gedrängt werden. Das kann und will ich nicht akzeptieren. Prinzipiell kann ich nach nochmaligem Durchlesen Ihre Ansichten teilen. Aber wie weiter? Können Sie mit Ihren Beiträgen auch nur einen einzigen Arbeitsgeber zu einem sozial verantwortungsvollere​n Handeln bewegen? Die Politik von links (1:12, Grundlohn) bis rechts (Ausländer raus) ist auch nicht hilfreich. Ich sehe eigentlich nur eine einzige zukunftsträchtige Idee, nämlich das BGE. Natürlich müsste man da die Details vernünftig bearbeiten und durchsetzen.


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(1 Stimme)
Inge Votava sagte October 2013

Korrektur: Natürlich meinte ich Mindestlohn, nicht Grundlohn. Je später der Abend.....


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