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«Alles Gute im Herbst, Herr Salzgeber»

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Die Ar­beit auf der Strasse kenne ich als Jour­na­list aus dem Ef­feff. In unzähligen Stras­senum­fra­gen habe ich Mei­nun­gen zu un­ter­schied­lichs­t​en The­men ge­sam­melt. Oft wurde ich dabei links lie­gen ge­las­sen oder, noch schlim­mer, gar nicht be­ach­tet. Aber das gehört zum Busi­ness und darf nicht persönlich ge­nom­men wer­den.

 

Ähnlich geht es nun im Wahlkampf zu und her. Die vielen Gespräche mit den Leuten auf der Strasse locken einen aus der Reserve. Nichts für Mimosen ist das Werben vor dem Bahnhof, das Verteilen von Give-aways in der Badi oder das Unterschriftensammeln​ vor dem Einkaufszentrum. Einige Beispiele gefällig?

 

«Tut mir leid, ich unterschreibe nichts von der SP.» – «Was, Sie bezahlen also gerne immer höhere Krankenkassenprämien?​» – «Ja!» – «Aha. Einen schönen Tag.»

 

«Haben Sie es nun eigentlich geschafft?» – «Eh … die Wahlen sind erst im Herbst.» – «Meine Stimme haben Sie.» – «Das freut mich sehr. Herzlichen Dank.»

 

«Sie sind doch der Mann vom Fernsehen? Ich schaue Ihre Sendungen so gerne.» – «Oh, danke für die Blumen, aber ich habe aufgehört. Ich kandidiere jetzt für den Nationalrat.» – «So schade. Na dann alles Gute im Herbst, Herr Salzgeber.»

 

Der Wahlkampf auf der Strasse ist unberechenbar. Das gefällt mir sehr


Kommentare von Lesern zum Artikel

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89%
(18 Stimmen)
Alex Schneider sagte August 2011

Der Artikel ist zwar lustig. Ich weiss aber immer noch nicht, welche Positionen Herr Aebischer zu den politischen Hauptfragen unserer Zeit einnimmt.


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22%
(9 Stimmen)
Matthias Aebischer sagte August 2011

Lieber Herr Alex Schneider,

Google gibt Ihnen Antwort auf all Ihre Fragen. Oder direkt www.matthiasaebischer​.ch

Herzliche Grüsse

Matthias Aebischer


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20%
(10 Stimmen)
Matthias Aebischer sagte August 2011

Das zeigt mir, dass Sie es nicht sehen wollen. Item, war ein Versuch wert.


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89%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte August 2011

Matthias Aebischer gut haben wir darüber geredet. Und so jemand will sich wählen lassen?
P.s. Das hier ist nicht das durch Zwangsgebühren bezahlte Staatsfernsehen, ...wo man nur noch abschalten konnte, wenn so kurz angebundene Wortmeldungen kamen.
Hier dürfen die Menschen frei entscheiden, noch, zum Glück.


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