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Asoziale neoliberale Altersvorsorge 2020 - nein danke!

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Neoliberale Logik
 
Nach 40 Jahren anhaltenden Wirtschaftswachstums können wir uns den Sozialstaat nicht mehr leisten. Wir können die Leistungen der 1. Säule schon lange nicht mehr erhöhen, müssen immer länger arbeiten und die Leistungen der 2. Säule ständig reduzieren. Falls dies alles noch nicht reicht, müssen die Steuern der Privatpersonen erhöht werden.
 
In unserer direkten Demokratie mit scheinbar freier wahrhaftiger Presse hören wir überall nur dieses eine Narrativ. Deshalb ist es alternativlos und haben wir der Vorlage des Parlaments am 24. September gefälligst zuzustimmen als, einmal mehr, kleinstes aller Übel. Immerhin werden Neurentner mit CHF 70 pro Monat mehr AHV beglückt.
 
Haben wir mittlerweile alle einen am Sträusschen?
 
 
Der Superreiche unterscheidet sich vom Reichen nicht durch die Höhe seines Vermögens sondern durch das Ausmass seiner Unmoral
 
Das Ausmass von Empathie und damit Moral und Verantwortungsgefühl ist umgekehrt proportional zum Reichtum, selbstverständlich mit den üblichen Ausreissern auch bei starker Korrelation. Während der Ärmste bei Bedarf sein letztes Hemd verschenkt, sind Superreiche fast immer Psychopathen im weiteren Sinn und die sind alle unmoralisch und nicht selten kriminell. Denn wer auch nur über einen Hauch von Empathie und Gewissen verfügt, lässt spätestens bei einem Vermögen von 50M Bedürftige mit mindestens der Hälfte seines Vermögens an seinem Glück teilhaben und kann deshalb kaum jemals Milliardär werden.
 
Deshalb ist selbstverständlich das Ausmann krimineller Energie proportional zum Reichtum und sind Debatten über Sozialhilfe-, IV-Betrüger und kriminelle Asylbewerber in erster Linie Panama & Co. verschleiernde Nebelpetarden, respektive sind diese Täter meistens keine wirklich (Hilfs)bedürftigen.
 ​​​​​​​​​
"Reichtum ist unterlassene Hilfeleistung."
(Max Horkheimer)
 
 
Das andere Narrativ
 
Nach Adam Riese wäre es jedem klar, dass wir bei der heute längeren Lebenserwartung auch länger arbeiten müssten als früher und dass wir wegen abnehmenden Steuersubstrats auch die Sozialleistungen kürzen müssten. Konsequent verschwiegen wird, dass in den letzten Jahrzehnten die Wirtschaft derart gewachsen ist und die Steuern der (Super)reichen derart gesenkt wurden, dass wir uns das längere Rentnerdasein sehr wohl leisten könnten, wenn die ökonomische Wertschöpfung gerechter verteilt würde, beispielsweise durch das Stopfen der Steuerschlupflöcher für (Super)reiche, durch Ersetzen des Steuerhinterz... äh... Bankkundengeheimnisse​​​​​​​​​s durch den automatischen Informationsaustausch​​​​​​​​​ auch für Inländer und, falls dies noch nicht reichen sollte, was ich zu bezweifeln wage, durch die Einführung einer Finanztransaktionsste​​​​​​​​​uer. Sämtliche Sozialwerke würden dadurch saniert und nachhaltig gesichert und die Steuerbelastung der ehrlichen Steuerzahler würde abnehmen. Wer, ausser Kriminellen, könnte etwas dagegen haben?
 
Damit wir gar nicht erst auf derart Selbstverständliches kommen können, werden wir multimedial einerseits dauernarkotisiert, andererseits gegeneinander aufgehetzt und gespalten: Männer gegen Frauen, Junge gegen Alte, Schweizer Bürger gegen Zugewanderte, Rechte gegen Linke, Reiche gegen Arme, Christen gegen Moslems, etc. pp.
 
 
Meine Konsequenz
 
Ich finde es absurd, dass über immer noch weiteren Abbau der Sozialleistungen und Steuererhöhungen privater Personen überhaupt debattiert geschweige den abgestimmt werden darf, solange nicht einmal jeder seine Steuern bezahlt. Derzeit ist jeder ehrliche Steuerzahler der Depp. Deshalb lehne ich die “Altersvorsorge 2020” ab und schicke diese zurück an den Absender mit dem Auftrag, zuerst alle Steuern einzutreiben, zuallererst durch die Einführung des automatischen Informationsaustausch​​​​​​​​​s auch für Inländer, und dann zu prüfen, ob weitere Massnahmen überhaupt noch notwendig sind.
 
Und ich werde auch alle weiteren asozialen neoliberalen Vorlagen ablehnen, bis wir endlich die meines Erachtens derzeit einzige vernünftige soziale Alternative zum asozialen globalen Neoliberalismus und zum asozialen Rechtsnationalismus gefunden und gewählt haben, in etwa zurück zum “new deal” aka soziale Marktwirtschaft der 1950er- bis 1970er-Jahre, in Deutschland verkörpert durch Bundeskanzler Erhard, CDU-nahe(sic!), als die Wirtschaft noch für den Menschen da war, nicht umgekehrt, selbstverständlich angepasst an das 21. Jahrhundert.
 
 
“The​​​​​​​​​re’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning. (Warren Buffett, NYT, 2006)
 
Warren Buffet meinte die “superrich class”.
 
 
Es geht nie um Mann gegen Frau, Junger gegen Alter, Schweizer Bürger gegen Zugewanderter, Rechter gegen Linker, Reicher gegen Armer, Christ gegen Moslem.
Es geht immer um Superreicher gegen Armer und Reicher.

Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(1 Stimme)
Georg Bender sagte Vor 9 Stunden



Es sind keine interessante Überlegungen, sondern meine Denkart, beschreibt die Umsetzung des realen Geld- und Wirtschaftssystems. Die neoklassische Geldtheorie der orthodoxen Ökonomen wonach Schulden aus Einlagen (Kapital) entstehen, haben heterodox Ökonomen, wie ich es aus Eigenstudium erkannt habe, längst widerlegt und als Lüge entlarvt. Diese Lüge ist natürlich auch in den Köpfen der Politiker eingehämmert. Woher das Kapital, Steuern, Sozialbeiträge oder der frei zur Verfügung stehende Geldgegenwert der Leistung, entstehen (Geldfluss) keine blassen Schimmer? Jedoch von Junge finanzieren die Renten der Alten schwafeln, oder Steuerzahler-Mythen bedienen, dies alles ohne Widerrede der Medien, grenzt schon an bewusst konzentrierter Irreführung der Bevölkerung. Für mich ganz klar ein Tatbestand für die Justiz. Warum schaut diese Macht einfach tatenlos zu? System?

Auch die jetzige Flickschusterei Rentenreform basiert auf der vorgenannten Lüge! Die Veränderungen wären also nicht radikal, sondern die Umkehr zur Wahrheit! Oder ist die Wahrheit radikal, die Lüge einfacher zu bedienen, weil sie den Status sichert?

Wie wäre es, wenn die Politik sich selbst und der Bildung den Auftrag erteilt (ab der Sekundarschule), das real existierende Geldsystem, in seiner Entstehung, Funktion (keine Einlagen nur Zahlenverschiebung) und Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft mit bestehender und erhöhten Geldmenge (Schulden und Besitz = Verbriefung) zu erklären? Die Gesellschaft würde verstehen, dass die Existenzkämpfe und Armut, von Menschen gemachte Knappheitsspiele sind. Viele Politiker würden ihrer Wichtigkeit befreit, oder gar überflüssig, wie die Fakultät Ökonomie der dämlichsten Denkanstalt?

In diesem Sinne, wäre ich erfreut wenn es eine Obrigkeit wagt, die Wahrheit auf den Tisch zu legen. Wer zuerst sät, erntet zuerst?






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50%
(2 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte Vor einem Tag

Nein Danke, würde ich auch sagen, wenn ich Schweizer wäre.
Und zwar genau aus jenem Grund den Sie sagen, dass die Neurentner mit 70 Fränkli beglückt werden sollen.
Dies finde ich einen unsinnigen Köder – ein Würmchen, mit dem der Fischer Fische zu fange pflegt.

Es sind andere Aussagen, die mich an Ihrem Text irritieren, Herr Binder. Nämlich Ihre Einstellung gegen die Reichen und Superreichen. Und Sie sind kein Depp, wenn Sie Ihre steuern ehrlich bezahlen. Aber ich glaube nicht, dass Sie sich als Doktor der Medizin, wie ich sehe, Anlass haben, sich zu beklagen. Wenn Sie nicht zu fahrlässig sind mit Ihren Finanzen, schaffen Sie sich locker einige Millionen - oder es sei denn, dass Sie, was ich aus Ihren Humantexten schliesse, Ihre «überflüssigen» Mittel, gemeinnützigen Institutionen zur Verfügung halten oder eigenständig Gutes tun.

Mal etwas zu den Superreichen, die Sie so auf der Latte haben:
Vorweg. Glauben Sie bitte nicht, dass mir jene Kaste besonders imponiert, oder dass ich sie sympathisch finde. Imponieren tut mir die Art und Weise, wie sie u.U. zu ihrem sagenhaften Vermögen gekommen sind. Durch Können, Innovation, mutige Entscheide usw. Hier ist der relativ schlanke Staat, fehlende Vetternwirtschaft und weitgehende Korruptionslosigkeit mit verantwortlich. Lauter schweizerische Eigenschaften.
Schau​en wir uns diese Superreichen einmal an.
Konzentrieren wir uns auf Ihre Branche. Die Branche der Mediziner. Da fällt ganz besonders der Name Hansjörg Wyss auf. Einer der absolut reichsten Schweizer. Gross geworden mit der Medizintechnik. Die Schweizer sind, wie in vielen anderen Branchen, weltweit führend auch auf diesem Gebiet. Wieso? Vorreiter ist die Uhrenindustrie. Der Uhrmacherberuf ist der Beruf der Präzision, Handwerk und Innovation schlechthin. In der Schweiz ist der Berufsstand des Handwerkers hoch angesehen. Damit ist die Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern​, Medizinern, Materialforscher in Kunststoffen und Metall-Legierungen, Mechanikern und Ingenieuren kein Problem. Was dabei herauskommt?

Hier einige Beispiele aus der Gesundheitsbranche, die für die Schweizerwirtschaft äusserst relevant sind:
Platten und Schrauben für Knochenbrüche (Pionier: Maurice Edmond Müller)
Gelenkprothe​sen früher Sulzer, heute Johnson & Johnson. (Hansjörg Wyss, Multimilliardär)
Hör​geräte Sonova / Phonak (Rihs / Diethelm, Multimilliardäre)
De​ntalimplantate Ledermann-Schraube (Fritz Straumann, Multimilliardär / Erfinder, Philippe Daniel Ledermann, Multimillionär)
Phar​ma Roche (Hoffmann und Oeri, Multimilliardäre)
In​sulinpumpen und Injektionspens Ypsomed (Willy Michel)

Hier ein neuer Link zum Philanthropen Wyss
https://www.ber​nerzeitung.ch/schweiz​/standard/der-spendab​le-milliardaer-mit-be​rner-wurzeln/story/18​924584

«Superreich​e wie Bill Gates, Warren Buffett und Mark Zuckerberg haben angekündigt, ihr Vermögen weitgehend für wohltätige Zwecke zu spenden.»
Hier ein Link zu Willy Michel
https://www.b​ernerzeitung.ch/wirts​chaft/unternehmen-und​-konjunktur/einen-tei​l-des-vermoegens-soll​ten-alle-stiften/stor​y/18536071
http://ww​w.spiegel.de/wirtscha​ft/soziales/initiativ​e-von-gates-und-buffe​tt-40-superreiche-spe​nden-haelfte-ihres-ve​rmoegens-a-710192.htm​l

Diese Leute, Herr Binder, hängen ihre Taten in der Regel nicht an die Glocke.
Das sind keine Trumps.
Ich schliesse natürlich nicht aus, dass all dieses Geld klinisch sauber ist. Aber reiche Despoten, die in der Schweiz irgendwie Unterschlupf finden riskieren, dass irgendwann ihre Bankkonti gesperrt werden könnten.

Es gibt sie schon, die Superreichen Psychopathen – aber nicht fast immer, wie Sie in Ihrer Wut schreiben. Zum Beispiel die abscheuliche Geschichte des Zürcher Kunsthändlers Bennet von Vertes. Sie können sie hier nachlesen.
http://ww​w.20min.ch/schweiz/zu​erich/story/Wuetende-​Freunde-trauern-um-Op​fer-von-Kuesnacht-243​16091



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33%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 3 Tagen

Für Herr Hottinger ist klar: nur Ausländer können schuld sein, v.a natürlich Muslime.


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55%
(11 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 3 Tagen

Die Verantwortliche Frau BR-Sommaruga des Asyl- & Migrationsamtes (SEM) macht seit Jahren eine völlig unnütze, finanziell Milliarden schwere desaströse Migrationspolitik. Die Schengen- & Dublin-Verträge missachtet sie völlig ungestört, und die Parlamentarier erlauben sich mickrige Fr. 70.00 monatlich "mehr" Rente (frisst doch alleine der jährliche KK-Prämien Aufschlag wieder weg) für gut zu finden, d.h. eine links grüne Mehrheit. Immer mehr Menschen radikalisieren sich wegen diesem ganz offensichtlichen Asylschlamassel, weil dort spielt Geld ganz offensichtlich überhaupt keine Rolle. Milliarden werden so jährlich ohne jede Wirkung verpulvert für mehrheitliche Hasardöre & Taugenichtse, denn 82 % bleiben jahrelang träge i.d. Sozialkassen hängen, das ist die erschreckende Realität. Es sind mehrheitlich nicht integrierbare junge kräftige Männer aus wildfremden Kulturen. Die werden voll Ausgaben freudig im Giesskannen-System rund um versorgt, unseren Rentnern aber lässt man nur die Brosamen unter dem Tisch. Ausserdem sieht man an der eigenmächtigen Regentschaft von Sommaruga auch sehr schön, dass das Ganze Asylschlamassel hier in der Schweiz nur noch einigen wenigen Hilfsdiensten dient und längst nicht mehr den echten Flüchtlingen. Menschen die hier seit Generationen die Schweiz als ihre Heimat bezeichnen dürfen, weil sie diese im wesentlichen mit aufgebaut haben, die werden einfach jetzt weggeschoben auf's Abstellgleis, die können schauen wo sie bleiben. Das betrifft auch schon über 45-jährige, denn dort beginnen die Sozialabzüge wesentlich zu steigen. 50-jährige ohne Stelle das ist Schnee von Gestern. Konzerne und Superreiche werden immer fetter durch die Politik des jetzigen äusserst schwachen Gesamtbundesrates. Politiker & Parlamentarier wie Staatsbeamte bedienen sich respektlos und selbstherrlich aus den vollen Töpfen. Im Gegenzug werden arme alte Menschen, die ein Leben lang "geschuftet & gekrampft" haben, mit einer Jammer-Rente abgespeist, die zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel ist. Über allem thront diese selbstgerechte und sture Frau Sommaruga im Bundesrat, die uns weismachen will, dass ihr elendes "unlimited welcome" ein Segen für uns alle ist. Nein im Gegenteil, sie wird so manche Gemeinden schon in naher Zukunft in den finanziellen Kunkurs treiben. Und die Parlamentarier bleiben diesbezüglich blind, träge weil tatenlos. Was macht ein guter Vater denn?. Der ernährt zuerst seine eigenen Kinder, nur wenn es noch genug übrig hat, lässt er auch die Nächsten Mitmenschen noch an seinen Tisch. Er sucht sie aber selber aus, frech fordernde wird sofort die Türe gewiesen. Und die Parlamentarier-Mehrhe​it lassen bisherige AHV-Bezüger weiter am Hungertuch nagen, denn diese bekommen keine 70.00 Franken Zustupf. Genau dies verstösst klar gegen unsere Bundesverfassung, nämlich der Anspruch einer Rechtsgleichen Behandlung eines JEDEN Bürgers, aber das interessiert in Bern ganz offensichtlich - ja schon zu lange auch in anderen Bereichen - nicht die Bohne.



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29%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 3 Tagen

So funktionieren die orthodoxen Spielanstalten:
Eine​ Geschichte über Hunde und Knochen
Zusatzinform​ation betreute Bildung:
Hunde = Arbeiter
Knochen = Jobs
Ökonomen = orthodoxe Ökonomen
Sie legen 95 Knochen in einen Raum und danach lassen Sie 100 hungrige Hunde in den Raum, die sich auf die Knochen stürzen.
Fünf der hundert Hunde werden keinen Knochen abbekommen.
Was nun passiert, ist, dass die Ökonomen und Soziologen diese fünf Hunde zur Seite nehmen und sie in spezielle Trainingskurse schicken: Sie trainieren die Hunde, wie sie sich Knochen ergattern können und üben mit ihnen, bis sie sehr gut darin werden, sich Knochen zu ergattern.
Dann wiederholen sie das obige Spiel: Sie senden wiederum 100 Hunde in den Raum, die sich auf 95 Knochen stürzen.
Die fünf von ihnen trainierten Hunde kommen dieses Mal mit Knochen zurück und die Ökonomen sagen: Seht ihr: Jeder kann sich einen Knochen ergattern, wenn er nur genügend hart arbeitet, hart trainiert und damit wettbewerbsfähig wird.
Jedoch: Bei jedem Versuch wird es fünf Hunde geben, die keinen Knochen bekommen. Die Arbeitslosigkeit ist fünf Prozent dieser Hunde.
Man nennt das ein Makro-Problem (=ein Problem der Makroöonomie)
Die (orthodoxen) Ökonomen behandeln das Problem als Mikro-Problem (= Problem der Mikroökonomie)
Jedoc​h: Probleme der Makro-Ökonomie lassen sich nicht mit Methoden der Mikro-Ökonomie lösen.
Die einzige Lösung des Problems ist: Es braucht zu den 95 Knochen zusätzlich 5 weitere Knochen.
Erst dann würden die Probleme nicht mehr auftreten, dafür allerdings notabene viele Leute aus den staatlichen "Demütigungsanstalten​" aka Arbeitslosen-Vermittl​ungsämtern und angeschlossenen (privaten) Trainingsfirmen arbeitslos werden.
Quelle: (1 Minute 17 Sekunden)
Warren Mosler MMT: Unemployment, dogs and bones

Die orthodoxen Ökonomen sind die Mehrheit und es ist diejenige Gruppe, die glaubt, dass:
• Banken nach dem loneable funds Modell funktionieren: Banken leihten Geld aus den Einlagen von Sparern aus, was komplett falsch ist. Die (ergo falsche) Schlussfolgerung daraus ist, dass Geld und Banken für die Wirtschaft keine Rolle spielten und nicht beachtet zu werden bräuchten.
• Die Wirtschaft sei intrinsisch stabil und könne durch Gleichgewichtsmodelle​ beschrieben werden, was der Grund ist, dass orthodoxe Ökonomen sogenannte Finanzkrisen nur durch ominöse "Schocks" von aussen erklären können oder mit anderen Worten: Keine Erklärung haben und keine Voraussagen für plötzliche Rezessionen oder Depressionen machen können.
• Orthodoxe Makroökonomie wird aus der Mikroökonomie hergeleitet (Neoklassik), was mathematisch widerlegt ist.
• ein Vertreter ist Paul Krugman
Die heterodoxen Ökonomen sind bis dato eine sehr kleine Minderheit und machen die obigen Fehler nicht und beziehen das Finanzsystem (inkl. Accounting, doppelte Buchführung etc) in die Erklärungen mit ein. Diese Leute haben die Finanzkrisen schon lange kommen sehen und es gibt jede Menge Literatur darüber.







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55%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 3 Tagen

Viele erliegen wieder einmal einem oberflächlichen, aber sozialistischen Schlagwort, demnach „Grossverdiener“ seit Einführung der USRII immer mehr Dividenden statt Lohn beziehen würden um damit Steuern zu vermeiden und den Armen auch noch das letzte Hemd vom Leibe wegzureissen und sie in die Gosse zurückzustossen wo diese übelst verrecken.

Dabei muss endlich mal wieder gesagt werden: Dividenden werden auch nach der USRII noch immer besteuert!
Die Steuerreform hat nur eine gewisse Erleichterung der Doppelbesteuerung von Dividenden erwirkt. (Ein Unternehmer muss sein Einkommen zuerst als Unternehmensgewinn versteuern und dann noch einmal, wenn dieser versteuerte Gewinn als Dividende ausgezahlt wird.)

Dass diese Schlagworte viele Leute überzeugen, liegt daran, dass sie wenig davon verstehen (wollen) und deshalb ihren ideologischen Einpeitschern blind folgen. Anscheinend steigen auf diese Masche inzwischen sogar Unternehmer ein, die nun für sich selber das „mehr Dividende / weniger Lohn“-Schema einführen, obschon es ihnen unter dem Strich oft eher Nachteile bringt.

Gut und prägnant dargestellt hat das das „Vermögenszentrum“:
https://www.vermoegen​szentrum.ch/ratgeber/​wissensbeitrage/firme​nkunden/steueroptimie​rung-fur-unternehmer-​lohn-oder-dividende.h​tml


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50%
(6 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 4 Tagen

@Thomas Binder:
Es ist "Hetze" wenn ich von jedem einfordere, was selbstverständlich ist, die Steuern zu bezahlen, werter Herr Gutier? Ich weiss nicht in welchem amoralischen gesetzlosen Universum Sie leben, in meinem jedenfalls nicht.
-------------------​-----

Herr Binder, in meinem Universum gibt es Steuergesetze vom Bund und den Kantonen, danach muss sich jeder halten, diese Gesetze sehen auch Steueroptimierungen vor die auch ich in Anspruch nehme wie: 3.Säule, Berufsabzüge, Unterhalt von Liegenschaften, Abzüge für Vermögensverwaltung (Da die Banken immer mehr Gebühren für das Konto verlangen), Abzüge für Spenden usw.
Diese in Anspruchnahme ist noch kein Steuerdelikt.

Aber​ wenn sie von einem Steuerpflichtigen wissen der Steuern hinterzieht oder Betrügt müssen sie das der Steuerbehörden melden, tun sie das nicht, machen sie sich ebenfalls strafbar. Es sieht so aus als kennen sie deren sehr viele.

Nun habe ich ihnen klargemacht in welchem "amoralischen gesetzlosen Universum " ich lebe, ich hoffen sie bekommen deshalb keine gesundheitlichen Probleme.


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47%
(15 Stimmen)
Manfred Eberling sagte Vor 6 Tagen

Warum bringt es die Schweiz einfach nicht fertig, die Renten, (AHV, IV etc.) nicht jener Länder in dem der Empfänger wohnt anzupassen?
Millione​n würden wir sparen, ohne dass es jemandem schadet!
Wenn doch einfach gespart werden muss, auf den Köpfen der Alten!


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62%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 6 Tagen

Herr Thomas Binder

Vieles was Sie ausdrücken, unterschreibe ich gerne. Nur den Steuer- oder Sozialzahler-Mythos sollten Sie eigentlich auch aus Ihrem Denkvermögen verbannen können?
Ein Sozialstaat welcher diesen Namen verdient, wäre m.E. ein Staat, welcher der Wirtschaft vorschreibt die Gemeinwohlaufgaben (Steuern und Soziales) so in die Produktepreise einfliessen zu lassen, damit die Menschen einen Lebensunterhalt in Würde gestalten können und die Existenzkämpfe und Armut, überwunden wären.
Diese Meinung hatte auch J.M. Keynes, der glaubte, dass spätestens anfangs des 21. JH. die Geldmenge dazu ausreichen kann. Die Geldmenge ist völlig ausreichend, nur mit den Ökonomiekollegen hat er nicht gerechnet, welche die einseitige Verteilung der Geldmenge zusammen mit den einfältigen Politiker, noch beschleunigt haben.

Diese Ungleichheit gilt es endlich zu reformieren, bevor die Gesellschaft auseinander bricht?

Geld lässt sich bekanntlich unendlich schöpfen. Wer den Denkversuch macht das Geldsystem in seiner Entstehung, Funktion und Auswirkung mit der bestehenden und erhöhten Geldmenge zu wagen, der erkennt sofort, dass die Abwicklung der Pflichtrückflüsse (Steuern und Abgaben) über das Erwerbseinkommen nicht im Einklang mit dem Geld- und Wirtschaftssystem steht.

Betrachten Sie es bitte meine Aufklärung nicht als Belehrung, sondern einfach nur als Denkanstoss!

Der zugeordnete Geldgegenwert der Arbeit/Leistung mit welchem der individuelle Lebensunterhalt abgedeckt wird, besteht aus dem sog. Nettowert! Die Pflichtleistungen werden zur Umlage (Geldkreislauf) als Spielform zum Netto addiert. Dieser Rückfluss könnte zwischen Wirtschaft und Staat, direkt abgewickelt werden. Schlanker Staat, Kontrolle erhöhen und Administration stark abbauen würde als sehr guten Nebeneffekt die Hetze verunmöglichen.

Die Wirtschaftsleistung kennt weder das Renteneintrittsalter,​ Demografie noch den Generationsvertrag als monetäre Leistung. Wenn die Begriffe nicht verstanden werden, kann das Gesagte nicht stimmen.

Eine Denkrevolution wäre längst fällig?

Seien Sie gegrüsst



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60%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 6 Tagen

Ich würde die 50-70 Jahre nicht glorifizieren.

Zum​ einen halfen die USA nach mit dem Marshall-Plan. Zum anderen war ein Grossteil Europas zerstört und es gab viel Nachholbedarf, um die Schäden zu reparieren und neu zu bauen.

Dazu musste man mit dem Kommunismus konkurenzieren und beweisen, dass es nicht nur um das grosse Geld geht und der Normalbürger profitiert wenig bis gar nicht.

Viele wollten nach den Schreckensjahren das Leben wieder geniessen und nicht mehr Rationierungen gegenüberstehen.

Einige würden bezweifeln, dass die Jahre so golden waren, wie das manche sehen.


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70%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 7 Tagen

Es ist auch sonderbar, dass offenbar genau diejenigen, welche ständig von Demografie reden immer noch wollen, dass der Grossteil der AHV aus Löhnen abhängig von der Anzahl Arbeitnehmer finanziert werden soll.

Wenn gemäss den Demografie - Beschwörern die Anzahl Arbeitnehmer abnehmen und mit ihnen die Löhne mit ihren AHV Beiträgen wegfallen, weil die Babyboomer in Rente gehen, sollte man einsehen, dass ein AHV Rückfluss alleine zu 80% generiert über Löhne in Zukunft nicht taugt.

Auch die Automatisation und Digitalisierung generiert keine AHV Beiträge, dazu kommt der Trend, seit der USRll sich vermehrt Dividenden statt Löhne auszahlen zu lassen und die AHV bekommt nur Krümel.

Man sieht ja, dass trotz der höheren Verrentung das Bruttosozialprodukt stetig stieg.

Also kann es nicht an zu kleiner Wirtschafsleistung liegen. Die AHV Beiträge sollten mit einem noch bestimmbaren Prozentsatz gleich wie die MwSt statt auf die Löhne auf das Endprodukt erhoben werden, damit wären einige Lecks geschlossen. Diese Beiträge sollen dann zweckgebunden in die AHV fliessen und dürfen nicht zweckentfremdet werden



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46%
(13 Stimmen)
Thomas Müller sagte Vor 7 Tagen

Die 70 Franken AHV-Erhöhung sind das einzig Positive an der Vorlage. Denn die AHV ist nicht nur die erste, sondern auch die sozialste, effizienteste und sicherste der drei Säulen. Sie bringt genau die Umverteilung, die der Blogautor sich wünscht. Es ist die erste AHV-Erhöhung seit Ewigkeiten, ich glaube sogar, seit deren Einführung. Und ohne Kürzungen in der zweiten Säule wäre sie nicht mehrheitsfähig, weil dann die Angstpropaganda siegen würde, man könne sich das nicht leisten.

Mehr Steuergerechtigkeit ist wünschenswert, muss aber bei anderer Gelegenheit erkämpft werden. Die Vorlage ist schon umfangreich genug.


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64%
(14 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 7 Tagen

Das ewige Hetzen gegen Vermögende kann ich nicht mehr hören.
Die Lösung aller Probleme kann nicht sein, alle gleich arm zu machen, auch dann werden einige in einigen Jahren ärmer sein und einige vermögender.

Gegen​ eine Minderheit zu Hetzen und ihnen die globale Schuld zuzuweisen ist nicht der Weisheit letzter Schluss.


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62%
(13 Stimmen)
Manfred Eberling sagte Vor 8 Tagen

So mache ich den Vorschlag, dass die Krankenkassen nur bei den AHV - Neurentnern Aufschlägen dürfen!
Diese ewigen "Drohfinger" unseres Bundesrates gibt dem einfachen Bürger nun langsam auf den Wecker!
Wir werden heute nur noch zum Bezahlen und für blöde gehalten!


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