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Aus dem Reich der Skos

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Ein Ge­wer­be­be­trieb fragt bei lo­ka­lem So­zi­al­amt nach einem Ma­ga­zi­ner. Der Un­ter­neh­mer bot nicht nur Ar­beit, son­dern gleich noch Aus­bil­dung samt Aufstiegsmöglichkeite​n. Aus der Fürsorge-Kundschaft wurde schliess­lich ein durch­aus mo­ti­vier­ter 35-Jähriger ohne Lehr­ab­schluss ausgewählt. Aber be­reits beim Vorstellungsgespräch zeig­ten sich die Dis­kre­pan­zen: Der Ge­wer­be­be­trieb bot 5000 Fr. Lohn, aber der Sozialhilfeempfänger mit Frau und zwei Kin­dern hatte ge­lernt, mit dem Ta­schen­rech­ner um­zu­ge­hen: Unter 6500 Fr. ren­tierte für ihn die Stelle nicht. Denn die Skos-Richt­li­nien sehen für sei­nen 4-­Per­so­nen-Haus­ha​lt mehr Leis­tun­gen vor - ohne An­stren­gung und steu­er- und ab­ga­ben­frei. Er schlug das An­ge­bot – nicht zu­letzt zu sei­nem ei­ge­nen Ent­set­zen - aus.

Der Fall ist nicht erfunden, sondern hat sich genauso im Kanton Zürich abgespielt. Und er zeigt eines:Wer sich nicht von der Sozialhilfe abnabeln will, hat dafür einen guten Grund: Das Geld. Die Skos-Richtlinien, in der ganzen Schweiz verbindlich für die Leistungen an Fürsorgebeziehende, orientieren sich an den untersten 10% des durchschnittlichen Einkommens in der Schweiz; ein Abstand zu den Geringverdienern ist also gar nicht erst gewollt.

Der vierköpfige Haushalt im obigen Beispiel erhält 2110 Fr. Grundpauschale aufs Konto überwiesen, bei einem Ein-Personen-Haushalt​ sind es 986 Fr., ein 5-Personen-Haushalt bekommt 2386 Fr. Daneben werden die Kosten für Wohnung und Krankenkasse übernommen. Alleinerziehende, gesundheitlich Angeschlagene oder um Arbeit oder Verbesserung ihrer Situation Bemühte verfügen zudem über einen Anspruch auf monatliche 100 bis 300 Fr. als „Massnahme zur Förderung von Gegenleistungen“, wie es die Skos definiert. Hinzu kommen noch alle Vergütungen, die unter dem Titel „situationsbedingte Leistungen“ bezahlt werden, also Zahnarztrechnungen, Möbel, öV-Abos, Krippenkosten, Sprachkurse, Musikstunden, Arbeitsintegrationsma​ssnahmen, neue Sportausrüstung, Schulutensilien, Brillen und anderes.

Eine Stadt im Kanton Zürich hat kürzlich ausgerechnet, wie viel Leistungen der Sozialstaat an Personen erbringen muss: 2525 Fr. sind es bei Einpersonen-Haushalte​n. Um nach allen Abzügen, Prämien und Spesen auf denselben Nettobetrag zu kommen, müsste ein Arbeitnehmer rund 3400 Fr. verdienen. Für den Eltern-mit-zwei-Kinde​r-Haushalt beträgt das „Einkommen“ knapp 5000 Fr. pro Monat, eine sechsköpfige Grossfamilie mit vier Kindern hat Anspruch auf etwas mehr als 6000 Fr. Leistungen. Wer nimmt da schon einen Job an, wo er viel mehr arbeiten, aber weniger oder gleich viel verdienen würde? Wie verquer ist der jetzige Vorschlag der Skos, die Sozialhilfe für Einpersonenhaushalte um rund 10% erhöhen? Und der kommt erst noch wenige Tage nachdem die Wirtschaft ihren Arbeitnehmern wegen der Frankenstärke eine Lohnsenkung in Aussicht stellt…

Es gibt sie, die Menschen, die völlig unverschuldet in die Sozialhilfe fallen. Darum wird diese Institution auch von niemandem grundsätzlich in Frage gestellt. Aber ohne die moralischen und finanziellen Hemmungen, die viele vom Gang zum Sozialamt abhalten, wäre dieses System sicher nicht tragbar. Einer der grössten Kritikpunkte gegen die Skos ist, dass sie zu Differenzierungen unfähig ist, denn das System vermag nicht zu unterscheiden zwischen einem 60-Jährigen, kürzlich Ausgesteuerten, der vierzig Jahre lang in der Schweiz gearbeitet und gelebt hat und der neu eingewanderten Grossfamilie aus Afrika, die mangels Ausbildung und Sprachkenntnissen keine Chance auf einen 6000 Fr. Monatslohn hat. Für den ersten Fall ist die heutige Höhe der Sozialhilfe durchaus angemessen, für den zweiten dürfte der Fürsorgebezug regelrecht rentieren.

Der überbordende Wohlfahrtsstaat verschlimmert die sozialen Probleme, weil er falsche Anreize setzt, gerade auch im Zusammenhang mit Jugendlichen: Wer 18 Jahre alt ist, hat einen eigenen Anspruch auf obengenannte Leistungen – Wohnung, KK-Prämien, situationsbedingte Leistungen, 986 Fr. Da fragt man sich einfach, wer dann noch die Motivation hat, sich vier Jahre lang mit einem Lehrlingslohn zu begnügen. Gerade weil die Fürsorge eine an sich edle Aufgabe verfolgt, geniesst sie nach wie vor eine breite Akzeptanz. Deshalb ist es wichtig, dass wir sie von den hohen Sphären der Heiligkeit und der Unantastbarkeit auf eine diskutable Ebene runterbringen und ihre gröbsten Fehler einer Korrektur unterziehen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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73%
(15 Stimmen)
Susanne Rotzetter sagte March 2015


Pikanterweise gerät nun Frau Steinemann, die sich im Kantonsrat hart gegen Sozialmissbrauch einsetzt, selbst unter Medienbeschuss: Der Regensdorfer Sozialhilfeempfänger Jeton G, der verdächtigt wird, am 1. März einen 30-jährigen Montenegriner in Zürich-Affoltern erschossen zu haben, habe mit seiner Familie in den letzten Jahren von Regensdorf gegen 200'000 Franken Sozialhilfe erhalten, er sei dennoch einen Jaguar gefahren. Und er soll sich geweigert haben, an Gesprächen mit Sozialarbeitern teilzunehmen, und habe sich nicht um Arbeitsprogramme bemüht, schreibt die NZZ am Sonntag.

http://ww​w.nzz.ch/zuerich/spin​ne-im-sozialen-netz-1​.18498524

Interess​ant: Die politische Spitze der Regensdorfer Sozialbehörde, die alle Unterstützungsgelder absegnet, ist bürgerlich. Darin sitzen seit mehreren Jahren eine Freisinnige, ein SVPler, ein CVPler, eine Parteilose und als bekannteste Vertreterin die SVP-Kantonsrätin Barbara Steinemann. Sie bestätigte, dass sie über die Sozialhilfe des Mannes mitentschieden habe.

http://www.d​erbund.ch/zuerich/reg​ion/Regensdorf-sucht-​das-Datenleck/story/2​2187647

Das Vorgehen (oder eher Nichtagieren) der Sozialbehörde Regensdorf stimmt nicht mit dem Bild einer Kantonsrätin überein, die im Parlament eine harte Linie gegen Sozialmissbrauch fordert.



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67%
(12 Stimmen)
Susanne Rotzetter sagte March 2015

Dieses Beispiel mit dem 35-Jährigen ist für mich nicht nachvollziehbar. Kennt die betreffende Gemeinde die Bestimmung nicht, dass eine zumutbare Arbeit hätte angenommen werden müssen? Weiss sie nicht, dass bei einer Weigerung eine Kürzung der Sozialhilfe gemacht werden kann? Wäre es nicht möglich gewesen, dass die Ehefrau etwas dazu verdient hätte? Es gibt viele Familien, die nur mit einem Zusatzverdienst der Partnerin über die Runden kommen. Bei einer Annahme der offerierten Stelle hätte dieser Mann wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden können, was für die ganze Familie positiv gewesen wäre, nämlich "Raus aus der Sozialhilfe". Er hätte ausserdem für die beiden Kinder Kinderzulagen erhalten.

Ich habe Mühe mit dieser Geschichte.



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44%
(16 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte March 2015

Eine bekannte Lüge unter vielen: In den Kantonen wird jetzt von SVP-Politikern die Lüge verbreitet die Sozialhilfe in der Schweiz sei höher als das Betreibungsrechtliche​​ Existenzminimum. Deshalb müsse die Sozialhilfe auf Fr 600 .- gesenkt werden. EINE GLATTE Lüge !!!



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40%
(15 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte March 2015

Mir schleierhaft warum SVP-Politiker gezielt immer wieder zur Lüge greifen um Ziele zu erreichen


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75%
(12 Stimmen)
Toni von Teufen sagte March 2015

siehe hierzu auch diesen Kommentar....

http​://www.vimentis.ch/d/​dialog/readarticle/un​glaublich-rav-u-sozia​le-dienste-unterstuet​zen-lohndumping/


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72%
(18 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte March 2015

Welche Anreize wären denn gut! Firmen stellen doch Langzeitarbeitslose nicht an? Hier muss auch hingeschaut werden. Ebenso muss sich Arbeit auch lohnen. Leider wurde kein Mindestlohn gesetzt (ausser GAVs) und wehrte sich nicht gerade die SVP gegen Kontrollen gegens Lohndumping?!

Jede​r muss/soll in seinem Können und Möglichkeiten zur Gesellschaft/zum Staate Schweiz beitragen. Aber welche Arbeit ist zumutbar? Jene, die Löhne unter dem Existenzminimum trotz Vollzeitjob bezahlen und die Kosten dem Staat (sprich Sozialdienst) überlassen? Jene, die einer alleinerziehenden Mutter sagen, sie könne ja von zu Hause aus eine 0900er-Linie betreiben und ihre Tochter darf diese dann (Altersgemäss) imitieren? Eingliederung in der Arbeitsmarkt durch Hygiene- und PC-Kurse für solche die sowieso mit Personal und Buchhaltung zu tun haben? Solche Jobs, körperlich das verlangen, was ein Körper nicht bringen kann? Arbeitsweg und Zeit im Widerspruch zu Öffnungszeiten Kitas? Nur um einige Beispiele zu nennen. Hier muss auch geschaut werden!

Wenn man sieht wie Arbeitnehmer von Arbeitgeber z.T. behandelt werden verleidet es doch einem selber und auch dem Nachwuchs. Hier gilt doch mal den Wert der Arbeit, die jeder leistet, geschätzt zu bekommen. Aber eben… Mit der Drohung „Abwanderung“, fehlender Investitionen seitens Arbeitgeber in die Aus- und Weiterbildung (Weiterbildungen kosten bald mal nebst Zeit einen fünfstelligen Betrag, den sich nicht alle leisten können), Degradierungen kurz vor Pensionierung oder Zwangsfrühpensionieru​ng wird sicher auch nicht motiviert. Hier muss man auch ansetzen. Also bitte Allumfassend und nicht nur einseitig. Denn Sozialhilfebezüger sind nicht per se Schmarotzer, sondern können auch Opfer von Missbrauch der Wirtschaft sein (Ausgepresst, aufs Abstellgleis gestellt damit ja die Gewinne optimiert und privatisiert sind). Die Kosten darf sowieso der Staat und auch die Gesellschaft bezahlen…

Übrigens​: Die Vorteile der Arbeitswelt (Soziale Kontakte, das Gefühl doch gebraucht zu werden etc.) dürfen auch einbezogen werden. Denn nicht jeder Arbeitgeber ist ja, wie auch nicht jeder Sozialhilfebezüger schlecht.


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81%
(16 Stimmen)
Edgar Urech sagte February 2015

Wenn man eine zumutbare Stelle ablehnt, wird die Sozialhilfe gekürzt und nicht weiter bezahlt!


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47%
(17 Stimmen)
Hansruedi Knöpfli sagte February 2015

Absolut Ihrer Meinung. Mehr gibt's da eigentlich nicht dazu zu sagen.


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18%
(22 Stimmen)
Lars von Lima sagte February 2015

Das ist nichts weiter als $Dollidarität, ein Begriff der nur noch über sozialitische Verteilung und Geld läuft.

Und je mehr wir davon haben, desto ungerechter wird es. 'Verteilen' kann man nur Erarbeitetes....

Sogar einen Schluck Wasser muss man heute noch selbst holen. Unglaublich, dass es heute noch Tätigkeiten gibt, die einem nicht reguliert und verteilend geschenkt werden!

Die Verblödung in ihren freien Fall, wie die CO2 Problematik von Pupsen der Kühe kommt, der neueste Gack, vermutlich zählt nächstens auch der Vegi-Hitzgi dazu.


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68%
(22 Stimmen)
Susanne Rotzetter sagte February 2015

Würde der Kanton Zürich das Prinzip der Familienergänzungslei​stung kennen, wäre es in dem von Ihnen erwähnten Fall viel günstiger, einfach den Fehlbetrag durch EL zu vergüten, anstatt die vollen Sozialleistungen auszurichten. Positiv wäre auch, dass ein Familienvater wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden könnte.

Aber 2007 wurde im Kanton Zürich eine Initiative über die kantonalen Ergänzungsleistungen für Familien ohne existenzsicherndes Einkommen deutlich abgelehnt. Seitdem gab es keine weiteren Vorstösse für die Einführung einer Familienergänzungslei​stung. Auch acht Jahre nach der Ablehnung der Initiative "Chancen für Kinder" ist die finanzielle Situation für viele Familien unverändert angespannt. Andere Kantone (TI, SO, VD, GE) kennen die Familienergänzungslei​stung. An Musterbeispielen fehlt es also heute nicht mehr.

Was mich an dem von Ihnen beschriebenen Beispiel auch etwas stört, ist die Frage, ob es für die Ehefrau nicht möglich wäre, trotz Mutterschaft ein Zusatzeinkommen zu generieren. Viele Mütter sind heute gezwungen, mitzuarbeiten. Leider ist es aber so, dass oft ausserhäusliche, bezahlbare Betreuungsmöglichkeit​en fehlen. Ist es nicht gerade Ihre Partei, die dort Widerstand leistet?



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68%
(31 Stimmen)
Hans Muster sagte February 2015

Es ist natürlich aus SVP-Sicht schon etwas ganz Schlimmes, wenn die Sozialhilfe einer Familie und insbesondere auch den beiden Kindern ein menschenwürdiges Dasein ermöglicht und nicht nur gerade so vor dem Hungertod bewahrt.

Im von Ihnen geschilderten Fall hätte der Familienvater mit der Sozialbehörde das Gespräch suchen können. Auch die Sozialbehörde hätte ein Interesse daran gehabt, die Familie nur noch mit 1000 statt mit 5000 Franken monatlich zu unterstützen.

Auch Ihren Vorschlag, den Jungen die Sozialhilfe weniger schmackhaft zu machen, macht aus SVP-Sicht selbstverständlich Sinn: Die im Gegenzug steigende Jugendkriminalität inkl. horrenden Kosten für Gefängnisaufenthalte und Resozialisierungsmass​nahmen hätten Sie dann die nächsten Jahre genüsslich beackern können. Ich bezahle liebe ein paar Franken mehr Steuern im Jahr und verhindere damit soeben genannte Fälle.

Zu Ihrer Frage: Wer nimmt da schon einen Job an, wo er viel mehr arbeiten, aber weniger oder gleich viel verdienen würde? Jeder, der nicht gerade für das Einzelfallbeispiel der Frau Steinemann zur Verfügung stehen muss.


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44%
(27 Stimmen)
Dany Schweizer sagte February 2015

Ganz einfach - Ein Job der Angeboten wird mit rund 20% Einschlage MUSS angenommen werden, da man gleichviel hat wie mit ALV. Wenns unter diesem Tarif ist, auch annehmen, Differenz für 1 Jahr bezahlen aus ALV.

JEDER Job wird angenommen, wenn er aus dem gleichen Fachgebiet ist. Und wenn nun halt ein Chefmagaziner nun neu nur noch Stellvertretung ist - JOB Annehmen.

Wer nicht will ALV kürzen - Jeder Monat der vom Bezüger als Nein betitelt wird, 5% weniger ALV oder Sozialstütze.

KESB​ weg.... Eine "Organisation" die bezahlt wird für Verwalten von Nicht arbeitenden ist nicht daran interessiert, dass gearbeitet wird und bietet gerne Hand mehr Lohn zu fordern, damit der Job nicht angenommen wird.


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27%
(11 Stimmen)
Jörg Matter sagte February 2015

Ja, ich finde sich eine Unrecht der Sozialfälle. Warum kann sich während jede staatliche Arbeitslosenkasse zur Hilfsprogramm z.B. Weiterbildungsangebot​e usw. der Stellensuchende bereuen?


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74%
(23 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte February 2015

Das Problem liegt eigentlich in diesem Fall dort, dass die vergangenen Sozialhilfebezüge bei einem neuen Arbeitserwerb eines Betroffenen monatlich getilgt werden müssen. Dort liegt der Hacken. Sozialhilfebezug ist eine neue und wachsende Verschuldung jedes Einzelnen. Deswegen sind viele SozialhilfeempfängerI​nnen nicht gewillt überhaupt noch eine geregelte Arbeit anzunehmen. Die IV hat in vielen Fällen rückwirkend diese Schulden übernommen, obwohl die Betroffenen arbeitsfähig sind. Das ist und war nie der Sinn für einen IV-Bezug.


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42%
(24 Stimmen)
Lars von Lima sagte February 2015

der Verband SKOS muss dringend in eine kantonale bzw. Bundesgesetzgebung umgewandelt werden. Die Tarife müssen auf den Tisch. Arbeitsanreiz und -pflicht hat Vorrang. Der SKOS Unsinn muss allerschnellstens aufhören.


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