Wirtschaft > Arbeitsmarkt,

Fördermittel bei Existenzgründung in der Schweiz

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Für Existenzgründer in der Schweiz ist es sehr viel einfacher, sich mit Hilfe von entsprechenden Fördermitteln selbstständig zu machen. Die KfW-Banken und viele staatliche Stellen geben die nötigen Mittel auf unkompliziertem Weg frei. Sogar private Banken erklären sich gern bereit, einem Existenzgründer finanziell auf die Beine zu helfen.

Es bieten sich generell verschiedene Arten der Förderung an, bei denen alles gut durchdacht und vorbereitet werden muss:

1. Das zuständige Gewerbeamt nimmt die Anträge auf staatliche Förderung entgegen, das ansässige Arbeitsamt vermittelt vergleichbare Darlehen


2. Wendet sich der Existenzgründer sich an die KFW-Banken, bekommt er einen, gründlich auf die individuellen Bedürfnisse angepassten Kredit


3. Die Hausbank ist eine weitere mögliche Anlaufstelle, sich über extra Förderprogramme für Existenzgründer zu informieren und eine Förderung zu beantragen.

Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden?

Bei den staatlichen Ämtern ist die Beantragung von Fördermitteln einfach gestaltet. Der Antragsteller weist nach, dass seine Ideen zur eigenen Firma Erfolgschancen haben. Dazu überreicht er ein detailliertes Firmenkonzept, welches durch eine kompetente Kommission geprüft wird. Sie genehmigt in mehr als 90 Prozent aller Anträge das Darlehen kurzfristig. 

Die KfW-Banken arbeiten teilweise mit privaten Anlegern, vergeben dennoch parallel staatliche Fördermittel. Daher verlangen die KfW-Banken bereits vor Antragsannahme einen professionellen Finanzplan für das erste Geschäftsjahr, zusätzlich zum Konzept. Beiliegend sollte sich eine pauschale Gewinneinschätzung des ersten Jahres befinden. Manchen Antragstellern wird nahe gelegt, an Schulungsseminaren teilzunehmen. Die Rückzahlung der Fördermittel erfolgt unter guten Konditionen und mit geringen Zinsen.

Die privaten Banken vergeben Fördermittel für Existenzgründer nur unter erheblichen Sicherheitsbestimmung​​en. Sie bestehen ebenso auf ein Finanzkonzept und bieten hinreichende Förderungsprogramme an. Die Auszahlungssumme beziffert oft nur geringe Beträge, trotzdem werden geringe Sicherheiten gefordert. Letztendlich entscheidet die Bonität des Existenzgründers über die Auszahlung der beantragten Fördermittel. Der Antrag bei einer privaten Bank auf Förderung ist hauptsächlich für Antragsteller lohnenswert, deren Geschäft diverse Monate vorher nachweisbare Umsätze erwirtschaftet hat.

Generelle Unterstützung und Beratung bei Existenzgründung kann zudem zusätzlich über Treuhand Dienstleistungen eingeholt werden, besonders empfehlenswert bei erstmaliger Unternehmensgründung.​​ 


Positive Einflüsse auf den Förderungsantrag

Wer Fördermittel bei der Institution seiner Wahl beantragen möchte, benötigt ein detailliertes Konzept. Professionelle Agenturen erstellen dieses individuell, fachgerecht und aussagekräftig, ebenso wie einen geforderten Finanzplan. Ausreichende Kenntnisse des Existenzgründers im Steuerrecht und in der Buchhaltung sind von großem Vorteil, weil die Eventualität eines Totalverlustes erheblich geringer beurteilt wird.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Die Kommentarfunktion wurde vom Autor des Blogs geschlossen.

75%
(4 Stimmen)
jan eberhart sagte October 2017

Es ist lukrativer als Spezialarzt im Spital zu arbeiten als Hausarzt auf den Lande sich mit den minderschweren Fällen zu beschäftigen.

Mehr Prestige und Mehr Gehalt.

Fazit: mehr Allgemeinärzte und weniger Spezialisten.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



100%
(6 Stimmen)
Emil Huber sagte October 2017

Ich meine, es hat nicht generell zu wenig Ärzte, sondern vielleicht zu wenig gute Hausärzte, aber zu viele Spezialisten. Und zu wenig unkritische Mediziner. Und man darf nicht vergessen, dass die Schulmedizin ein grosses Geschäft ist wo es nicht selten nur um wirtschaftliche Gründe geht, statt um Heilung der Krankheit.

Ein Arzt und Mediziner packt aus:

Mediziner klagt über Branche
«Jeder vierte Todesfall ist ärztlich bedingt»
Ein Mediziner klagt an: Der Arzt G.R (58) rechnet in seinem Buch mit der Gesundheitsbranche ab. 90 Prozent in der Medizin sein schlecht.
Interview:
Ihr Buch heisst «Der betrogene Patient». Wer betrügt uns?
Gerd Reuther: Die Ärzte, die Medizintechnikfirmen,​ die Medikamentenanbieter,​ die ganze Gesundheitsbranche. Den Pa­tienten werden Therapien angedreht, die sie nicht brauchen. Oft auch für Leiden, die nicht behandelt werden können.

Wie ist es um die Medizin bestellt?
Nicht gut. Ärzte und ihre Fachgesellschaften erfinden neue Krankheiten, senken Schwellenwerte, verzögern das Sterben fast um jeden Preis. Nur eine von zehn Massnahmen basiert auf Evidenz. Neun von zehn dürften nach rationalen Kriterien gar nicht stattfinden. 90 Prozent der Gesundheitskosten sind damit sinnlos.

Die Erwartung an die Medizin ist hoch, dafür kann der Patient aber nichts. Diese Haltung wird geschürt, auch in den Medien. Hier neue Behandlungsmethoden, dort ein medizinischer Durchbruch. Vor 100 Jahren war das anders. Diese Urangst vor dem Spital und den Ärzten war gesünder.
Es wäre gesünder, sich zu fürchten?

Wir müssen einfach zurückhaltender sein. Bei Autoreparaturen fragt man auch: Ist das nötig, oder will einer nur verdienen? Es gibt drei Gruppen Mediziner. Die Idealisten. Die Jungen, die alles Negative verdrängen. Und jene Gruppe, für die Patienten einfach eine Einnahmequelle sind.

Den ganzen Artikel hier:

https://www.​blick.ch/news/wirtsch​aft/mediziner-klagt-u​eber-branche-jeder-vi​erte-todesfall-ist-ae​rztlich-bedingt-id736​3078.html

Gar Chirurgen warnen vor unnötigen Operationen aus wirtschaftlichen Gründen:

https://w​ww.bernerzeitung.ch/s​chweiz/standard/Chiru​rgen-warnen-vor-unnoe​tigen-Operationen/sto​ry/28688409




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

44%
(9 Stimmen)
Karlos Gutier sagte October 2017

Lange hatte man die Studienplätze für Ärzte verknappt, weil man davon ausging viele Ärzte ausbilden gleich hohe Krankenkassenprämien.​
Mit der Personenfreizügigkeit​ ging man davon aus, dass nun ausgebildete Fachkräfte, wie Ärzte, Techniker usw. kommen die schon fertig ausgebildet sind und so der Wirtschaft und Politik enorme Ausbildungskosten ersparten. Dies war der Wille der Leute die sich für die Personenfreizügigkeit​ einsetzten, für unsere Kids waren da nur noch ungelernte Billigjobs vorgesehen wie in D und der USA, jedoch hat dies das Volk bemerkt und gegen die Personenfreizügigkeit​ gestimmt.

Jetzt hat man gemerkt, dass auch hier und jetzt ausgebildet werden muss, dem Volke sei dank.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1