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Ärz­teman­gel in der Schweiz

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Kaum zu glau­ben, aber es gibt seit Jah­ren in der Schweiz einen Ärz­teman­gel. Was in Deutsch­land und Ös­ter­reich ü­ber­haupt kein Pro­blem ist, scheint in der Schweiz nun ein nicht to­le­rier­ba­res Aus­maß an­zu­neh­men. So schreib­t 20­min.ch, dass die Re­gie­rung über 100 Mio. Fran­ken für zu­sätz­li­che Aus­bil­dungs­plätze be­reit­stell­t. 

Que​lle: 20min.ch/schweiz/zuer​​ich/story/Die-Uni-Zu​e​rich-setzt-sich-geg​en​--rztemangel-ein-2​933​7179

Wird die Schweiz das Problem in den Griff bekommen bis 2020? Eure Meinung.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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75%
(4 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 8 Tagen

Es ist lukrativer als Spezialarzt im Spital zu arbeiten als Hausarzt auf den Lande sich mit den minderschweren Fällen zu beschäftigen.

Mehr Prestige und Mehr Gehalt.

Fazit: mehr Allgemeinärzte und weniger Spezialisten.


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100%
(6 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 8 Tagen

Ich meine, es hat nicht generell zu wenig Ärzte, sondern vielleicht zu wenig gute Hausärzte, aber zu viele Spezialisten. Und zu wenig unkritische Mediziner. Und man darf nicht vergessen, dass die Schulmedizin ein grosses Geschäft ist wo es nicht selten nur um wirtschaftliche Gründe geht, statt um Heilung der Krankheit.

Ein Arzt und Mediziner packt aus:

Mediziner klagt über Branche
«Jeder vierte Todesfall ist ärztlich bedingt»
Ein Mediziner klagt an: Der Arzt G.R (58) rechnet in seinem Buch mit der Gesundheitsbranche ab. 90 Prozent in der Medizin sein schlecht.
Interview:
Ihr Buch heisst «Der betrogene Patient». Wer betrügt uns?
Gerd Reuther: Die Ärzte, die Medizintechnikfirmen,​ die Medikamentenanbieter,​ die ganze Gesundheitsbranche. Den Pa­tienten werden Therapien angedreht, die sie nicht brauchen. Oft auch für Leiden, die nicht behandelt werden können.

Wie ist es um die Medizin bestellt?
Nicht gut. Ärzte und ihre Fachgesellschaften erfinden neue Krankheiten, senken Schwellenwerte, verzögern das Sterben fast um jeden Preis. Nur eine von zehn Massnahmen basiert auf Evidenz. Neun von zehn dürften nach rationalen Kriterien gar nicht stattfinden. 90 Prozent der Gesundheitskosten sind damit sinnlos.

Die Erwartung an die Medizin ist hoch, dafür kann der Patient aber nichts. Diese Haltung wird geschürt, auch in den Medien. Hier neue Behandlungsmethoden, dort ein medizinischer Durchbruch. Vor 100 Jahren war das anders. Diese Urangst vor dem Spital und den Ärzten war gesünder.
Es wäre gesünder, sich zu fürchten?

Wir müssen einfach zurückhaltender sein. Bei Autoreparaturen fragt man auch: Ist das nötig, oder will einer nur verdienen? Es gibt drei Gruppen Mediziner. Die Idealisten. Die Jungen, die alles Negative verdrängen. Und jene Gruppe, für die Patienten einfach eine Einnahmequelle sind.

Den ganzen Artikel hier:

https://www.​blick.ch/news/wirtsch​aft/mediziner-klagt-u​eber-branche-jeder-vi​erte-todesfall-ist-ae​rztlich-bedingt-id736​3078.html

Gar Chirurgen warnen vor unnötigen Operationen aus wirtschaftlichen Gründen:

https://w​ww.bernerzeitung.ch/s​chweiz/standard/Chiru​rgen-warnen-vor-unnoe​tigen-Operationen/sto​ry/28688409




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50%
(8 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 8 Tagen

Lange hatte man die Studienplätze für Ärzte verknappt, weil man davon ausging viele Ärzte ausbilden gleich hohe Krankenkassenprämien.​
Mit der Personenfreizügigkeit​ ging man davon aus, dass nun ausgebildete Fachkräfte, wie Ärzte, Techniker usw. kommen die schon fertig ausgebildet sind und so der Wirtschaft und Politik enorme Ausbildungskosten ersparten. Dies war der Wille der Leute die sich für die Personenfreizügigkeit​ einsetzten, für unsere Kids waren da nur noch ungelernte Billigjobs vorgesehen wie in D und der USA, jedoch hat dies das Volk bemerkt und gegen die Personenfreizügigkeit​ gestimmt.

Jetzt hat man gemerkt, dass auch hier und jetzt ausgebildet werden muss, dem Volke sei dank.


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