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Kein "bedingungsloses Grundeinkommen" von CHF 2'500.00.

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Diese In­itia­tive

 

ist doch eine

 

An­tithese von

 

Ei­genstän­dig­kei​​​​​​​​​​​​​​​t,​ Freiheit

 

und Selbstbestimmung.

 

 ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​

 ​

E​i​n​​​ "Bed​​​​​​​​ingunglo​​​​​​​​​​​​s​​e​​s

Grundeinkommen"

von 2'500 Franken im Monat ?.

 

 NEIN,

 

sicher nicht,

ist unmöglich,

weil das würde ja jede

dem Menschen

innewohnende​​​​​​​​​​​​​​​​ Innovationskraft

zerschlagen.

 

Die UDSSR, die DDR

sind allseits bekannt 

an so einem System

(alles gehört jedem,

ob er nun viel arbeitet

oder eben gar nichts)

elend

zu Grunde gegangen.

 

Als ich dies (ein Grundeinkommen

für Jedermann !) das erste mal hörte,

vermutete ich nur einen 1. Aprilscherz.

 

Tatsächlich ist das jedoch ganz ernst gemeint.

 

 

 

1. 

Jeder Mensch lebe die in JEDEM Menschen

innewohnenden Talente.

 

Bei dieser Forderung (ohne jede Gegenleistung) kam ich schwer ins sinnieren, wobei mir sofort ein Schlüsselereignis meiner Kindheit in der Sinn kam. Mein Vater war ein einfacher Bauernsohn, arbeitete jedoch jahrelang hart & fleissig sich vom Fabrikarbeiter zum Betriebsleiter hoch. Er hat für seine neunköpfige Familie, eigenständig immer selber für das nötige, bescheidene Einkommen gesorgt, ohne je einen einzigen Franken vom Sozialamt zu kassieren. Auch dafür habe ich ihn immer bewundert, ihn auch als sehr gutes Vorbild für eine frühe Selbständigkeit wahr genommen.  Da ihn die Fabrikarbeit  -  wegen seiner angeborenen Liebe zu Natur & Tieren  -  hat er seine eigentliche Bestimmung  (wohl unbewusst) so gesucht, gefunden und dann auch gelebt, in dem er zusätzlich zum Grundverdienst in der Fabrik, noch recht intensiv seine (Hobbys) pflegte. Dies z.B. in dem er einen grossen Garten (jederzeit frisches Gemüse), zusätzlich bestückt mit 7 (sieben)  Treib-Häuser in seiner Freizeit unterhielt. So zog er jährlich 5000 bis 7000 tausend Zier-Blumen auf, diese verkaufte er dann an Private und Gärtnereien. Neben den notwendigen Tätigkeiten in der Fabrik, war dies zusätzlich noch ein sehr willkommener Zustupf in die Familienkasse. Mit Sicherheit fand er mit dieser Tätigkeit in der NATUR lebte er seine Bestimmung. Er wurde 45 Jahre lang darum auch nie krank. Auch seine Liebe zu den Tieren lebte er als 2. Hobby aus. So zimmerte er eigenhändig "Hasenställe" für ca. 350 Kaninchen, deren Fleisch er an Private und Metzgereien verkaufte. Er stand täglich um fünf Uhr früh auf, "mähte" mit nüchterem Magen das Gras als Futter für seine "Chüngel". Erst anschliessend nahm er das "Zmorge", und um 06.45 h ging er dann in die Fabrik zu seiner eigentlichen Arbeit.
Abends nach dem Nachtessen ging er wieder seine Hasen füttern, und dann zusätzlich noch für ca. 1 bis 2  Std. Stunden lang 3 x pro Woche die Fabrik-Büros reinigen. Sie werden sich vieles aber hoffentlich auch hinterfragen, so z.B. i.S. Tierhaltung, was ich ja auch wie folgt tun musste. Ich traf meinen Vater eines schönen Tages auf einem Hocker an der Sonne sitzend, auf seinem Schoss hatte er einen ausgewachsenen, prächtigen " Chüngel", den er zärtlich über Kopf und Rücken streichelte. Da musste  ich ihn fragen; "Vater wie kannst du so zärtlich sein, was ich ja schön finde, aber einige Minuten später erschiesst Du ihn dann kaltblütig ?. Weisst du, dies ist ja seine eigentliche Bestimmung, aber sie haben auch ein Recht auf ein bisschen Liebe & Zärtlichkeit, damit  schlussendlich auch auf einen schönen und schnellen Tod." So gesehen verstand ich meinen Vater wieder sehr gut.

 

 

2. 

Eigenverantwortung heisst das nicht auch

selber ein Einkommen zu erzielen.

 

Meine Schlüssel-Erlebnisse

als "jeune homme" ab dem 12.  Lebensjahr;

​​​​​​ 

Meine Freunde waren alle von sehr reichen Eltern. Da ich nie wie sie ein noch so kleines Sackgeld bekam wie sie regelmässig, fragte ich meinen Vater halt mal schüchtern, Vater gibst du mir auch einmal ein paar Rappen Sackgeld, über das ich dann frei verfügen kann ? Er sah mich nur verblüfft an und meinte; "Du willst Geld, dann musst Du zuvor erst selber etwas tun dafür, "voo nüttt  chonnnt nämliggg nüttt". Er half mir auch fürsorglich mit vielen guten Vorschlägen, wie ich mir ein Sackgeld verdienen konnte.

In der Folge habe ich der Nachbarin dann wöchentlich einmal ihren Rasen "gemäht" von "Hand" denn es gab noch keine stinkenden "Motorheuler". Ihr strahlen nach getaner Tätigkeit (es war nämlich gar nicht Arbeit, sondern eher freudiges "tätig sein") wäre mir Entschädigung genug gewesen. Sie gab mir aber jedes mal einen grossen "Fünfliber, was ich als Wertschätzung meiner Tätigkeit "verbuchte". Es war so wunderbar, nämlich selbst verdientes Geld in meinen Händen zu halten. Dabei lernte ich auch den süssen Geruch des geschnittenen Grases kennen, ich wurde sogleich süchtig danach.

Auch Mäuse auf den Bauernfelder fing ich, 45 Rappen pro Schwanz brachten die ein. Unverhofft sagte Vater eines Tages, dieses Jahr ist ein Maikäfer Flugjahr, riesige Schwärme fressen den Bauern die Bäume kahl, der Ertrag fehlt ihnen dann, darum bezahlt die Gemeinde pro Kilo 40 Rappen. Ich bring dir grossflächiges Packpapier, und du stehst um fünf früh Uhr auf, gehst an den Waldrand und sammelt sie dann ein, indem du zuvor auf den Baum kletterst und tüchtig "schüttelst", dann fallen sie runter wie Steine und du kannst sie alle leicht einsammeln. Ich als 12-jähriger (vermeintlich schlauer) Knirps dachte dann noch kurz nach und fragte ihn dann; "Nun gut, aber kann ich nicht erst um 7 / 8 Uhr aufstehen ?". Vater schmunzelte nur und sagte dann ; "Doch doch natürlich kannst du das so machen, aber dann fliegen einfach alle davon bevor du in der Baumkrone angekommen bist. Und so gehst du dann leer aus, denn um fünf Uhr schlafen sie noch fest, und sie fallen dann alle sehr leicht herunter in deine Fänge. Der Sohn des Personalchefs fragte mich bald darauf sogar; "Du kann ich nicht auch einmal mitkommen". Ja natürlich, und wir beide waren sehr erfüllt & natürlich auch mächtig stolz auf uns selber, denn als Resultat hat dann jeder 20 Franken auf die Hand ausbezahlt bekommen von einem Gemeindeangestellten.​​​​​ Es war unser Sack-Geld, selber erwirtschaftet. Wir waren danach auch noch bessere Freunde geworden. Mir fiel auch auf, dass dieser Jugend-Freund die 20 Franken viel mehr schätzte, als die 50 Franken vom seinem Vater, ohne jede Eigenleistung. Dies wohl u.a. auch darum,

 

1. weil wir beide doch sehr viel Spass dabei hatten und

2. immer ein kleines Abenteuer dabei noch erlebten,

3. wir uns freier und unabhängiger von unseren Eltern fühlen durften. 

 

Kinder und Jugendliche; 

Erziehung​ durch erfahren lassen.

 

 

 

3. 

In den Schulferien sein Sackgeld verdienen

 

 

In den Schulferien - jeweils bei meinem Onkel auf seinem Bauernhof  -  bekam ich am Ferienende auch noch ein kleines Sackgeld, in meine eigene "Kasse" zugesteckt. Ich fühlte mich dadurch "wertgeschätzt" ganz ohne Worte. Zum "Znüni" & "Zwieri" gab es dort bei meinem "Götti" jeweils einen feinen Speck mit speziell feinem "Burebrot", das die Bäuerin wöchentlich liebevoll backte. Dabei durften wir Knirpse auch jeweils zuschauen. Ich erinnere mich jedoch auch noch, wie der "Teig" einfach roh sehr gut mundete !!!.

Vielleicht hat dieser Sachverhalt auch mit dieser Initiative etwas am Hut ?

 

 

4. 

Eine sinnvolle Beschäftigung selber finden

 

 

Vom zwölften Lebensjahr an habe ich nie mehr einfach Geld verlangt von meinen Eltern ohne Gegenleistung, denn ich stand - wenn auch bescheiden  - auch dank meinem Vater schon sehr früh auf den eigenen Beinen. Als Erwachsener habe ich dann dem zu Folge auch immer nur das gearbeitet, worin ich auch meine Erfüllung fand, wenn nicht mehr, habe ich umgehend gekündigt & gewechselt, auch wenn ich (ewinmal) nur noch die Hälfte verdiente. Also die Hälfte Lohn,  wo ich mich wohler fühlte war mir lieber, als der doppelte oder gar dreifache Lohn, wenn ich keinerlei Erfüllung finden konnte. So hatte ich folglich immer die richtigen Beschäftigungen in meinen diversen Berufen gefunden. Am Schluss resultierte sogar ein eigenes Geschäft mit Angestellten , meine wirklich grösste Erfüllung. Angst vor der Zukunft ist nie angebracht, denn wie heisst es doch; "Wer wagt, der gewinnt", was mit Sicherheit auch heute noch Gültigkeit hat.

Hat dieser Sachverhalt nicht auch ein klein wenig mit dieser Initiative zu tun ?

 

 

4.a  

"Freiwilliger" Militär-Dienst am Vaterland

 

Mein Vater lag - wie viele andere auch  -  während des II. Weltkrieger vier lange Jahre an der Grenze zum faschistischen Nazi-Deutschland - also in seinen besten Mannes-Jahren bei Wind & Regen im Morast  -  ohne je einen Gedanken daran zu verschwenden, ob er sich nicht irgendwie "verdrücken" sollte. Wie viele Menschen verschwenden jedoch heute ihre Gedanken daran, ihr Schicksal leider Gottes zu sehr zu negieren und vor ihren Lebensaufgaben zu flüchten ?. Diese kann man aber nicht einfach ablegen, die nimmt man mit sich fort, wohin man auch flüchtet.

Vielleicht hat dieser Sachverhalt ja auch ein wenig mit dieser Initiative zu tun ?

 

 

5. 

Fleissige Wirtschaft-Migranten,​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​

Italiener, Spanier usw.

 

 

Wirtschaft-M​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​i​g​r​a​n​t​e​n​ der 60/70-er Jahre, Italiener, Spanier usw., sie kamen alle auch aus ärmeren Gegenden ihrer Heimatländer. Sie hatten aber dadurch einen auch leicht wahrnehmbaren grösseren Hunger auf Eigenständigkeit, jedenfalls viel mehr als der Grossteil der Einheimischen. Diese Migranten gründeten ohne grosse Investitionen - einem Eimer und 4 Pinseln  - ein selbständiges Malergeschäft, oder machten erfinderisch und mutig eine kleine Pizza-Bude auf.

Zuviele Einheimische waren z.T. vom  fünf-und-zwanzigsten bis zum fünf-und-dreissigsten​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ Geburtstag, entweder noch bei Mama zu Hause in einer sehr bequemen "Wohlfühl-Oase", dem darum sprichwörtlichen "Hotel Mama", oder aber, falls wirklich schon ausgezogen aus dem elterlichen "Nest", brachten auch (zu viele) ihre Wäsche (noch) immer zum waschen nach Hause zu "Mutti", selbst wenn sie gratis über eine eigene Waschmaschine im Wohnblock frei verfügen durften.

Hat dieser Sachverhalt nicht auch ein klein wenig mit dieser Initiative zu schaffen ?

 

 

6. 

Den Versuchungen der eigenen

Bequemlichkeit einfach nachgeben ?

 

 

Ein anderer Jugendfreund - von materiell sehr reichen Eltern - kam nie auf die eigene Beine, bis heute nicht. Er sollte von der Mutter aus  - welche ihn so eindeutig fremd bestimmte  -  einmal etwas grosses werden. Er hatte dadurch wohl absolut keinen Ansporn zur Eigenständigkeit, denn er sagte mir mal; "Ich muss mich doch nicht noch anstrengen, denn ich erbe doch einmal genug von meinen Eltern". Wie so oft in solchen Fällen verstarb seine Mutter früh, und der Vater hatte eine aufwendig lebende Geliebte, und am Schluss mit über 55 Jahren gab es nichts mehr zu erben. Alles warten sprichwörtlich "für die Katz".

Hat dieser Sachverhalt nicht auch ein klein wenig mit dieser Initiative zu tun ?

 

 

7. 

Die Frage der Pensionierung

 

 

Her​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​r​ Hans Erni, unvergesslich genialer Schweizer Kunstmaler, er wurde an seinem 97 Geburtstag von einem jungen Journalist gefragt; "Wann wollen sie sich eigentlich pensionieren ? Er antwortete spontan, nicht ohne einem lebensfrohen Lächeln im Gesicht dem jungen Mann; "Wissen sie, jeden Morgen wenn ich aufstehe freue & frage ich mich riesig, was für ein schönes Bild ich heute wieder noch malen werde". Hans Erni verstarb im Jahre 2015, in einem biblischem Alter von 106 (hundert und sechs) Jahren.

 

 

Hat dieser Sachverhalt nicht mit dieser Initiative sehr viel zu "schaffen" ?

 

 

 8. Echte Liebe heisst; Geben & nicht nehmen.

 

Der  weltweit äusserst beliebte amerikanische Präsident J.F. Kennedy

(die USA sind nicht umsonst noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten) 

hinterliess dieses goldrichtige Vermächtnis, den bei vielen Bürger/Innen

weltweit doch noch recht unbequemen Satz; 

 

Frage nicht was der Staat für dich tun kann,

frage vielmehr "was Du" für den Staat tun kannst.

 

 

 

Immanue​​l Kant, Schriftsteller und Philosoph;

 

Hörtet auf doch endlich den Ruf eurer Seele,

und  macht diesen RUF zu eurem BERUF,

dann seit ihr

zufriedener,

glücklicher,

-  & gesünder.

 

 

Haben diese Erkenntnisse nicht mit dieser Initiative sehr viel zu tun ?

 

 

Aus all diesen Überlegungen ein überzeugtes NEIN dieser echtem LEBEN

widersprechenden Initiative.

 

 

 

 

*​​​*****​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​*​*​*​*​*​*​​

​​

 ​​

M​​e​​i​​​n​​​ bescheidener Gegenvorschlag

an Stelle eines "Grundeinkommen";

 

Ein Mutterschafts-Geld von 2500 bis 3'000 Franken

monatlich, und zwar für jede Mutter,

ob Schweizerinne​​​​n oder Ausländerinnen,

welche ein Kleinkind liebevoller

mit diesem Finanzzuschuss selber versorgen kann, 

ohne noch extern arbeiten zu müssen, unbedingt

bis das Kleinkind mindestens vier Jahre alt ist.

Davon würde die ganze Gesellschaft sehr sehr viel

nur profitieren können, selbst finanziell,

obwohl das finanzielle gar nicht das Wichtigste dabei ist,

denn;

 

"Was ein Kleinkind die ersten vier Jahre

(die natürliche Vollkommenheit analog der VIER Jahreszeiten).

bei seiner Mutter lernt,

(deren Geborgenheit/Fürsorge​​​, somit die LIEBE)

kann ihm später keine Universität

(= Intellekt/Intelligenz​​​, kein Ersatz für die Liebe)

der Welt mehr ersetzen".

 

Von Konfuziu​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​s, eine alte chinesische Weisheit.

(er lebte von 551 v. Christus, bis 479 v. Chr. )

 

Die Wahrheit ist immer dort zu finden,

(immer und eben nicht nur hie & da)

wo sie am wenigsten vermutet wird,

nämlich im einfachen, natürlichen,

& nicht im komplizierten studier​​​​​​​ten.

 

Aber was ist es denn, das dem Kleinkind

auf keiner Universität der Welt später

nicht mehr ersetzt werden kann ?

Es ist dies das wertvollste was es gibt,

nämlich die naturgemässe Mutterliebe.

Das ganze wäre jedenfalls eine längst fällige

verdiente Würdigung der Mutter.

 

Die Ausarbeitung eines sinnvollen

betreffenden Gesetzes ist jetzt die

Aufgabe aller Parlamentarierinnen

& Parlamentarier,

 

z.B. ausschliesslich

unter folgenden Bedingungen;

 

1. 

Anspruch-berechtigt ist jede Mutter

bei z.B. mindestens 5 (fünf) Jahren

ununterbrochenem legalem Aufenthalt

in der Schweiz.

 

2.

Im Minimum z.B. drei bis vier Jahre

ununterbrochen geleisteten Beitragszahlungen

in eine diesbezügliche Kasse, z.B. in die ja bereits

bestehenden schweizerischen AHV/IV Kassen.

 

3.

Es zwangsläufig auch immer -  wie bei

jeder neuen Gesetzgebung - die daraus

folgenden möglichen Nebenwirkungen

zu berücksichtigen gilt, in diesem speziellen

Fall eben einen neuen "Muttergeldtourismus"​​​

zu verhindern helfen.

 

4. 

Dieses Mutterschaftsgeld kann z.B.

für die 150'000.00/180'000.00​​​ CHF

verdienende Mütter (doppelverdienende

Paare) auch ganz ausgeschlossen werden.

Denn diese vermögen es selber, ihrem

Kinde mindestens die ersten vier Jahre,

eigenständig die nötige Mutterliebe

angedeihen zu lassen, weil sie

keinesfalls gezwungen sind,

noch auswärts zu arbeiten.

 

 

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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40%
(10 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2016

Meine bescheidene, aber vernünftigere, weil dem Lebenssinn näher stehende Meinung.

Wie kann man überhaupt - so muss sich doch jeder realistisch denkende Mensch fragen - auf die Idee kommen, Geld ohne jede Gegenleistung, dann noch oh welch Horror, im Giesskannen-Prinzip zu verteilen.

Hat ein Millionär denn auch die CHF 2500 pro Monat ? Ausschliesslich sachliche - nicht emotionale Antworten -, die sind hier gefragt

Zum Thema Faulheit:

Auf dem Lotterbett liegen
Auf der Bärenhaut liegen
Auf der faulen Haut liegen
Aus den Puschen kommen
Blaumachen
D​äumchen drehen
Daumen drehen
Dem lieben Gott den Tag stehlen
Die Hände in den Schoß legen
Die Zeit totschlagen
Eine ruhige Kugel schieben
In die Hufe kommen
In die Puschen kommen
Keinen Strich machen
Keinen Strich tun
Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle …
Müßiggang ist aller Laster Anfang.
Sich dem Nichtstun hingeben
Sich einen faulen Tag machen
Sich hängen lassen
Sich kein Bein ausreißen
Sich regen bringt Segen.
Sich vor etwas drücken
Tatenarm und gedankenvoll
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe …
Wer rastet, der rostet.


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33%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2016


Prof. Albert Wenger, 49J. Harvard promovierter Ökonom und Informatikwissenschaf​ter
Arbeit ist mehr als eine lästige Pflicht»
«Das bedingungslose Grundeinkommen lässt den Glaubenssatz wanken, dass jeder etwas für Geld zu leisten hat, damit er oder sie leben kann. Der Einkommensbetrag, den jeder zum Leben braucht – in bescheidener Höhe –, wäre mit dem Grundeinkommen frei gegeben aus demokratischer Übereinstimmung. Die Frage, ob dann die Gesellschaft zusammenbricht, liegt bei jedem selbst. Und damit auch die Frage, was wir voneinander halten und von uns selbst. Ein bedingungsloses Grundeinkommen gäbe die Möglichkeit zu mehr eigener Entscheidung, Initiative, Beweglichkeit und Sicherheit. Damit sind nicht die Arbeitseinkommen abgeschafft, nicht, dass Leistung sich lohnt, auch nicht Sozialleistungen, die aufgrund von besonderem Bedarf höher als ein Grundeinkommen sein müssen. Aber die Einkommenshöhe, die jeder sowieso und unbedingt zum Leben braucht, wäre bedingungslos. Das wäre ein Schritt weiter zu einer Solidarität, die jedem ein Mehr an Freiheit gewährt und das damit verbundene Mehr an Eigenverantwortung zuspricht. Es nimmt etwas von der materiellen Existenzangst. Die ist bei der heutigen Überproduktion an materiellen Gütern faktisch nicht mehr nötig. Viel nötiger ist, den individuellen Lebenswegen und der Vielfalt der Tätigkeiten mehr Raum zu geben und der Aufmerksamkeit für die Dinge, die heute anstehen.
Für ein Einkommen muss gesorgt sein, dann kann man sich auf die Arbeit konzentrieren. Das bedingungslose Grundeinkommen bringt Leben und Arbeit näher zusammen und betont den Wert der Arbeit aus eigenem Antrieb und zum Guten für andere. Die Bedingungslosigkeit ist eine Herausforderung. Doch das Bedingungslose bestimmt nicht, dass etwas anders sein müsste. Es ermöglicht nur, wo Bedarf ist. Es ist ein Schutz der Privatsphäre, eine Möglichkeit zu einer Auszeit, einem Neuanfang, oder auch, das Gleiche wie bisher zu machen – vielleicht besser. Im Laufe der nächsten 20 Jahre wird laut Studien die Hälfte der heutigen Arbeitsplätze durch die Digitalisierung überflüssig werden. Auch wenn es weniger sein werden: Für viele ändert sich, was Arbeit ist. Personenbezogene Dienstleistungen, kulturelle Arbeit, Arbeit, die Empathie, kreative Lösungen, neue Begriffe und Geistesgegenwart braucht, hat Zukunft. Das sind Arbeiten, zu denen niemand per Existenznot zu zwingen ist. Geben wir die träge Vorstellung auf, Arbeit sei nur eine lästige Pflicht, die viele nicht erfüllen würden, könnten sie auch ohne sie auf bescheidenem Niveau leben. Arbeit ist mehr.
Überprüfen Sie die Sache bei sich selbst, und trauen Sie das auch anderen zu. Warum nicht?



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50%
(12 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte April 2016

Was Sie vielleicht nicht wissen, Herr Hottinger: Bei uns im Kanton St.Gallen muss eine Frau keiner Arbeit nachgehen, solange ihr Kind nicht älter als 5 Jahre ist. So jedenfalls handhabt es die Sozialhilfe. Aber es gibt eben nicht nur Mütter. Das schreit nach Gleichberechtigung.

Das mit dem Pullfaktor für Flüchtlinge scheint auf den ersten Blick plausibel. Doch: Welche Art Wirtschaft wird jetzt absolut verkrampft am Leben gehalten? Nur die, die Flüchtlinge produziert. Mit enormen Kosten für die Allgemeinheit, wie wir das jetzt bereits in den EU-Ländern sehen. Ohnehin hat die Schweiz ein Dublin-Abkommen geschlossen, wo die Flüchtlinge nach einem Verteilungsschlüssel verteilt werden. Hält sich die EU nicht daran, könnte dies die Bilateralen und somit wiederum die Kriegswirtschaft treffen.
Was also kann ein Normalverständiger schlecht finden am Grundeinkommen? Gar nichts. Im Gegenteil. Die lokalen Wirtschaften und Qualitätsprodukte würden gestärkt, die regionale Wertschöpfung erhöht. Was nur Krimenellen Angst machen kann.
Gemäss Initianten wäre nicht mal die Finanzierung ein Problem. Aber das wäre ein anderes Thema.


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50%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2016

Herr Frank Wagner
Ceterus paribus = Methode des Unterschieds
Ich habe mich „schlau“ gemacht, resp. auf die Sprünge gebracht!
„Erst wenn das Ergebnis die Voraussetzungen nur unwesentlich bzw. gar nicht verändert, ist das Modell brauchbar!“
Diese ökonomische Weisheit, kann beim Modell BGE nicht ganzheitlich simuliert werden, weil das Verhalten (Charakter) der Menschen nicht vorhersehbar ist! Man neigt aber zur Ansicht, dass die zu gewinnende Freiheit, den Geist beflügeln könnte?
Im jetzigen Sozialsystem, würde die Revolution durch die künstliche Intelligenz, m.E. ebenfalls Arbeitsplätze im Sozialsystem vernichten, weil die Arbeitsvermittlung faktisch obsolet würde! Die jetzige Bittstellermethode müsste zudem in eine automatische Abwicklung modernisiert werden!
Das Informatikzeitalter wurde für den Staatsquotenrückfluss​ (Steuern) überhaupt noch nicht erkannt! Die Administration ist viel zu hoch und die Kontrolle (wesentliche Aufgabe) viel zu dilettantisch! Die jährlichen Steuererklärungen für Normalbürger sollten schon längst überwunden sein!
Eine Variante:
In einer Übergangsphase würde ich das BGE, in ein Antragsmodell umwandeln! Der Bürger erklärt die Aufgabe der 100%igen Erwerbsarbeit! Dagegen erhält er eine zu definierende sog. „Verzichtsentschädigu​ng“ (wird in der Ökonomie oft angewendet)! Es wird ihm ein „steuer- und sozialpflichtiger“ Erwerb bis zur Höhe der Verzichtserklärung gestattet! Diese Variante würden sicherlich Geringverdiener wählen! Damit würde endlich die Wertschöpfungszuordnu​ng im Niedriglohnbereich korrigiert! Die Auswirkung auf die besser dotierten Arbeitsplätze ist abhängig von der Gewinnerwartung des Unternehmens resp. Wettbewerbsfähigkeit!​





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44%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2016

Mit dem derzeitigen Sozialsystem (Geldkreislauf), welches auf die Anzahl Erwerbstätigen ausgerichtet ist, werden wir bewusst Schiffbruch erleiden!

Wer es immer noch als richtig erachtet, dass die Gewinne nicht antieilig in die Sozialsysteme zurückfliessen müssen, dem kann m.E. geistig nicht mehr geholfen werden! Der Roboter “bezahlt” keine Beiträge, damit die Wirtschaft profitiert!

Mit der Energiewende wird z.B. die kommende 4. Generation simuliert! Das eigene Grab schaufeln und "abkratzen"!







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37%
(19 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte April 2016

Weiteres Argument ein NEIN einzulegen.

TU ALLES

Tu alles, was du kannst, in der Zeit, die du hast,
an dem Ort, wo du bist.

(Nikosi Johnson 1989-2001, südafrikanischer Jugendlicher)

Niko​si ist seit Geburt an Aids erkrankt und eine der wichtigsten
Symbolfi​guren im Kampf gegen Aids.


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67%
(18 Stimmen)
J. Wolf sagte March 2016

Guten Tag Herr Hottinger

Ihr Eingangstext lautet:
"Diese Initiative ist doch eine Antithese von Eigenständigkeit,​Fre​iheit und Selbstbestimmung."


Zu den Begriffen "Antithese" [1], "Eigenständigkeit" (Autarkie) [2], "Freiheit" [3] und "Selbstbestimmung" (Autonomie) [4] habe ich unten die Definitionen von Wikipedia angehängt, damit nicht schon diesbezüglich eine Diskussion losgeht.

Und wenn ich all diese Begriffe anschaue, dann ist gerade die Initiative zum Bedingungslosen Grundeinkommen eine ERFÜLLUNG all dieser Begriffe:

1. Eigenständigkeit (Autarkie):
Aus eigenen Ressourcen selbst erzeugen oder herstellen können wir in der heutigen Zeit schon lange nicht mehr alles was wir ver- oder gebrauchen. Es ist fast immer mindestens eine weitere Interaktion, der Handel, notwendig. Ich weiss ja nicht, wie es Ihnen geht - aber ich kenne keine Person, die nur von selbst angebautem und hergestelltem leben können.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen hingegen würde es den Menschen erlauben, wenigstens etwas lebensnotwendiges herzustellen, das sie sonst nicht können: Ruhe und Gelassenheit! Zu wissen, dass für das allernotwendigste einfach gesorgt wird - ohne dass man überall betteln gehen muss.

2. Freiheit:
Die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können ist ebenfalls etwas, das nur wenige Menschen wirklich können. Egal, was man heute macht, es ist immer eine Folge von Konsequenzen damit verbunden. Und zudem sind die meisten dieser Konsequenzen noch finanzieller Natur.
Wenn ich z.B. ein Auto kaufe, dann muss ich sicher sein, dass ich Unterhalt, Steuern, Benzin etc. bezahlen kann - sonst ist es schnell vorbei mit der Freiheit "Autofahren".
Oder wenn ich eine Wohnung mieten möchte, dann überprüft der Vermieter ob ich die monatliche Miete denn auch mit meinem Lohn bezahlen kann. Und dazu brauche ich eine Arbeit, für welche es Qualifikationen braucht - welche man sich wiederum über lange Zeit (Schule, Lehre etc.) und mit viel Geld aneignen muss.
Darum liegt in der Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen eine perfekte Lösung darin, dass sich z.B. ein Vermieter gar nicht erst die Frage stellen muss, ob eine Miete (bis zu einem bestimmten Betrag!) denn überhaupt tragbar ist für den potentiellen Mieter: das bedingungslose Grundeinkommen stellt hier sicher, dass jeden Monat ein bestimmter Betrag zur Verfügung steht, der dann eben z.B. für das wohnen zur Verfügung steht.

3. Selbstbestimmung:
De​n Zustand der Selbstbestimmung, Souveränität und Entscheidungsfreiheit​ kann man nur erreichen, wenn man frei ist von Zwängen. Der Zwang, jeden Monat so und soviel Franken nach Hause zu bringen ist bereits eine Einschränkung der Selbstbestimmung, da ein Arbeitnehmer in der Regel nicht frei bestimmen kann, wieviel und wann er arbeiten will. Gerade in einer Welt, in der nichts geht ohne genügend Geld ist die Freiheit von diesem Zwang ein entscheidender Teil, den Zustand der Selbstbestimmung zu erreichen!

Sie sehen also: Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen ist NICHT die Antithese (also das Gegenteil) von Eigenständigkeit,​Fre​iheit und Selbstbestimmung - sondern gerade die Erfüllung des Strebens nach genau diesen Werten!



Aber auch bei anderen Sätzen die Sie verwendet haben, bekomme ich den Eindruck, dass Sie den Sinn und Inhalt der Initiative nicht erkannt haben. Ich werde gerne einige von den Punkten bei denen ich diesen Eindruck bekam hier aufführen.

Ihr Zitat: "Die UDSSR, die DDR sind allseits bekannt an so einem System (alles gehört jedem, ob er nun viel arbeitet oder eben gar nichts) elend zu Grunde gegangen."

Die genannten Staaten waren alle nach dem System des Kommunismus aufgebaut. Dass das System als ganzes nicht das gebracht hat, was sich deren Gründer erhofft haben wissen wir heute. Falls Sie sich aber mit der Initiative wirklich beschäftigen würden, dann würden Sie klar sehen, dass darin gar nichts kommunistisches enthalten ist - sondern vielmehr Ideen und Werte die im Liberalismus gründen. Also Inhalte, welche unter anderem die "FDP - die Liberalen" vertreten - also sehr bürgerliche Werte sind.
Beim bedingungslosen Grundeinkommen geht es auch nicht darum, dass irgendwas allen oder niemandem gehören solle. Die Eigentumsgarantie bleibt weiterhin gewährleistet.

Und​ aus diesen Gründen ist ein Vergleich mit der kommunistischen Ideologie weder naheliegend noch korrekt.


Ihr Titel "1. Jeder Mensch lebe die in JEDEM Menschen innewohnenden Talente"

Sie haben in Ihrem Blog-Eintrag den Künstler Hans Erni angeführt mit den Worten "Wissen sie, jeden Morgen wenn ich aufstehe freue & frage ich mich riesig, was für ein schönes Bild ich heute wieder noch malen werde".
Herr Erni hatte das grosse Glück, dass die schönen Bilder die er machte, jetzt auch von anderen Menschen als "schön" empfunden werden. Dadurch bekam er die wirtschaftliche Unabhängigkeit, genau das zu tun, was an Talenten in ihm innewohnten. Viele andere grossartige Künstler hatten dieses Glück nicht - angefangen von Alois Carigiet über Claude Monet bis zu Vincent van Gogh. Sie mussten sich finanziell durchkämpfen und lebten am oder unter dem Existenzminimum.
Mit​ einem bedingungsloses Grundeinkommen hingegen hätten sie sich NOCH mehr auf ihre Talente konzentrieren können.
Man wage sich auszudenken, welche Werke NOCH hätten geschaffen werden können, hätten sie nicht dauernd die wirtschaftliche Existenz im Auge behalten müssen!


Ihr Titel "2. Eigenverantwortung heisst das nicht auch selber ein Einkommen zu erzielen."

Sie schreiben es ja selber: "...*auch* selber ein Einkommen zu erzielen"
Jetzt gibt es aber verschiedene Gründe, die es einem Menschen verunmöglichen, selbst ein Einkommen zu erzielen. Jetzt sind solche Menschen auf "Almosen" mit grossen bürokratischen Hürden und Bedingungen angewiesen, was nicht selten eine erniedrigende Komponente hat, wodurch wiederum einige davon abgehalten werden, solche Leistungen wie z.B. Sozialhilfe überhaupt in Anspruch zu nehmen.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen hingegen würde gerade solche Menschen davon befreien, auf "Bettelgang" gehen zu müssen.
Wer hingegen "Eigenverantwortung" so definiert, dass er sein Einkommen selber erzielen kann und will, dem ist es ja nicht genommen, diese Verantwortung selber wahrzunehmen. Der Lohn dieser Übernahme von Verantwortung liegt im wesentlich höheren Lohn, den er erhalten wird und die innere Genugtuung, dass er selber dafür aufkommen kann.
Zum Bezug des bedingungslosen Grundeinkommens wird ja niemand verpflichtet - es ist vielmehr eine Möglichkeit für Menschen, die es anders nicht schaffen.


Ihr Titel "4. Eine sinnvolle Beschäftigung selber finden"

Hier könnte man stunden- und seitenlang diskutieren, was denn "sinnvoll" ist. Für den einen ist "sinnvoll", dass er anderen Menschen in seiner nächsten Umgebung oder der Familie helfen kann. Für einen anderen ist es "sinnvoll", wenn er möglichst viel Geld erwirtschaften kann. Für wiederum einen Anderen ist es "sinnvoll" wenn er möglichst viel Macht und Einfluss erreicht. Und wiederum andere definieren "sinnvoll" darin, dass sie Anerkennung von möglichst vielen Menschen erhalten. Definitionen von "sinnvoll" gibt es da noch viele mehr - eine abschliessende Liste ist wohl unmöglich.

Was aber drei dieser vier aufgelisteten Definitionen von "sinnvoller Beschäftigung" mit sich bringen ist, dass sie schlecht oder gar nicht bezahlt werden:
1.) Ein Mensch der seine Eltern 7 x 24 Stunden pflegt, weil er es als "sinnvoll" empfindet erhält dafür keinen einzigen Franken.
2.) Ein Mensch der Einfluss sucht um etwas bewirken zu können wird im Normalfall abhängig von Geldquellen (Bedingungen), die ihm die Umsetzung seiner Träume ermöglichen sollen. Im Gegenzug verpflichtet er sich natürlich seinen Geldgebern gegenüber. Dadurch wird er aber immer mehr "Unfrei", also gebunden in seinen Entscheidungen. Ganz schön sichtbar ist dieser Mechanismus übrigens bei Politikern.
3.) Ein Mensch der Artist, Künstler, Musiker ist, bekommt sehr oft keinen einzigen Franken als Unterstützung - obwohl er das Talent, die Energie und den Willen hat, ganz gross herauszukommen. Aber je mehr er arbeitet, desto weniger kann er trainieren, üben, schaffen, wirken. Und desto weniger kann er seiner "sinnvollen" Beschäftigung nachgehen.


Ihr Titel "4.a "Freiwilliger" Militär-Dienst am Vaterland"

Dieser Sachverhalt hat GAR NICHTS damit zu tun, ob jemand einfach einen Grundstock an Geld zum Überleben erhält oder nicht. Und die Bestimmung eines Menschen ist zudem sehr individuell. So etwas wie eine "kollektive Lebensaufgabe" (egal ob das nun das Militär oder was anderes ist!) gibt es nach meiner Auffassung nicht - und schon gar nicht so etwas wie das was Sie versuchen zu konstruieren - nämlich dass jemand mir sagen darf, was MEINE Lebensaufgabe ist.
Wenn das IHRE Auffassung von "Lebensaufgabe" ist - schön.
Aber bitte versuchen Sie nicht, uns IHRE Auffassung aufzuzwingen - oder gar diese Ansicht als so etwas wie ein Naturgesetz hinzustellen.


Ih​r Titel "6. Den Versuchungen der eigenen Bequemlichkeit einfach nachgeben ?"

Das ist ein Argument, das immer wieder gegen die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen angeführt wird. Sicher - es wird einige geben, die sich einfach zurücklehnen und nichts tun werden. Aber im Gegensatz zu dem Jüngling aus reichem Hause aus Ihrem Text ergibt der Betrag aus dem bedingungslosen Grundeinkommen bei weitem nicht genug, um einfach zurückzulehnen und das Leben in vollen Zügen zu geniessen!


Ihr Titel "7. Die Frage der Pensionierung"

Auc​h dieser Sachverhalt hat an sich gar nichts mit dem bedingungslosen Grundeinkommen zu "schaffen".
Wenn Sie arbeiten, dann arbeiten Sie solange Sie möchten - danach gibt es das Grundeinkommen. Und wem das im Alter nicht genügt, für den gibt es nach wie vor die zweite und dritte Säule.
Ganz einfach!


Ihr Titel "Mein Gegenvorschlag an Stelle eines "Grundeinkommen";"


Ihre Idee für ein "Mutterschafts-Geld" geht da doch schon sehr stark in die selbe Richtung. Es wäre auch ein Geldbetrag, der es der Mutter ermöglicht, wesentlich mehr Zeit mit ihrem Kind zu verbringen - da der wirtschaftliche Druck ja zu einem grossen Teil wegfällt und die Grundexistenz gesichert ist. Sozusagen ein Grundeinkommen. Einfach nicht bedingungslos sondern verknüpft mit der Bedingung, dass der Empfänger zwingend eine Frau sein muss und sie Mutter sein muss.

Da stelle ich aber nun die Frage: Weshalb wollen sie dies nur Müttern während den ersten vier Jahren ermöglichen - aber nicht den Müttern mit älteren Kindern, den Vätern, den Arbeitslosen über 50, den schlecht Qualifizierten, den Gebrechlichen, den "Working Poor", den vom Glück verschmähten?


Da​rum finde ich es toll, dass Sie die Grundidee unterstützen, Menschen von den Mühen und Sorgen der Grundexistenz zu entlasten - ich frage mich einfach, weshalb Sie durch künstlich gesetzte Grenzen diese sehr notwendige Entlastung einschränken wollen?

Viele Grüsse

J. Wolf


Referenzen & Erklärungen:

[1] Der Begriff Antithese (griech.: antithésis ‚Gegenbehauptung, ...) bezeichnet allgemein eine Gegenbehauptung zu einer Ausgangsbehauptung (der These). Dabei werden zwei Wörter, Begriffe, Satzteile oder Sätze einander gegenübergestellt, die sich im Sinn widersprechen.
https​://de.wikipedia.org/w​iki/Antithese

[2] Autarkie (altgr. autárkeia ‚Selbstgenügsamkeit‘,​ ‚Selbstständigkeit‘) im allgemeinen Sinne bedeutet, dass Organisationseinheite​n oder Ökosysteme alles, was sie ver- oder gebrauchen, aus eigenen Ressourcen selbst erzeugen oder herstellen.
https://​de.wikipedia.org/wiki​/Autarkie

[3] Freiheit wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt in Philosophie und Recht der Moderne allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts.
https://de​.wikipedia.org/wiki/F​reiheit

[4] Als Autonomie (altgriechisch autonomía ‚Eigengesetzlichkeit‘​, ‚Selbstständigkeit‘ ...) bezeichnet man den Zustand der Selbstbestimmung, Selbstständigkeit, Unabhängigkeit (Souveränität), Selbstverwaltung oder Entscheidungsfreiheit​.
https://de.wikiped​ia.org/wiki/Autonomie​ (Weitergeleitet von "Selbstbestimmung")



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65%
(17 Stimmen)
Inge Votava sagte March 2016

Lieber Herr Hottinger, ich stimme Ihnen zu bei den Rubriken 1, 2, 3, und 4. Diese von Ihnen geschilderten Werte werden bei der Annahme des BGE mindestens genauso, wenn nicht umso mehr wichtig sein. Aber was nützt das, wenn in Zukunft nicht genügend Erwerbsarbeit (Betonung auf Erwerb, nicht auf Arbeit) vorhanden sein wird? Stellen im Niedriglohnsektor werden heute schon immer mehr und mehr abgebaut. Denken Sie nur an die neuen Self-Scanning-Kassen bei den Grossverteilern. Dieser Trend wird sich verstärken. Schon jetzt wurden Roboter entwickelt, die z.B. den Zimmerservice in Hotels übernehmen. Diese Entwicklung mag bedauerlich sein, ist aber nicht aufzuhalten. Es nützt die besten Erziehung zur Eigenverantwortung nichts, wenn keine Stellen vorhanden sind.
Ganz falsch liegen Sike mit der Annahme, dass es in der UDSSR und in der DDR ein BGE gegeben hätte. Gab es nicht, nur das Recht auf Erwerbsarbeit. Tatsächlich ist das BGE eine neoliberale Idee. Der US-Oekonom Milton Friedman hatte seinerzeit die negative Einkommenssteuer (ähnlich wie das BGE heute) vorgeschlagen. In Europa wurde das BGE vorwiegend von Götz Werner, den Gründer und langlährigen Leiter der so erfolgreichen dm-Drogeriekette bekannt gemacht. Und bei uns ist die Linke mehrheitlich dagegen (Ausnahme Oswald Sigg).
Sicher werden noch Verbesserungen notwendig sein. Ich finde aber in unserer Wirtschaftspolitik nichts, was zukunftsfördernd sein könnte.
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
LG, Inge Votava


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53%
(17 Stimmen)
Bruno Zoller sagte March 2016

Was würde eigentlich passieren, wenn jemand trotz des Grundeinkommens seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann?
Klar würde der Betrag von CHF 2500.-- reichen um ein bescheidenes Leben zu führen. Allerdings können viele Leute mit ihrem Geld nicht umgehen und pflegen einen zu hohen Lebensstil. Bis jetzt verschuldeten sich diese Leute und bezogen irgendwann Sozialhilfe. Diese gäbe es im Falle einer Annahme ob genannter Initiative ja nicht mehr. Werden diese Leute dann einfach fallen gelassen? Müssen diese dann auf der Strasse leben?

Ausserdem: Jetzigen Sozialhilfebezügern ist die Anschaffung und der Besitz von Luxusartikeln wie beispielsweise ein Auto nicht erlaubt. Beim bedingungslosen Grundeinkommen natürlich schon, weshalb das Risiko der Verschuldung bei genannten Personen massiv grösser wird.


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50%
(20 Stimmen)
Frank Wagner sagte March 2016

Herr Hottinger, bezüglich Mindestlohns sind wir für einmal tatsächlich einer Meinung.

Ihre Idee jedoch Frauen quasi dafür zu bezahlen das sie an Heim und Herd bleiben halte ich für ein wenig aus der Zeit gefallen. Abgesehen von dem Risiko das Frauen nach so langen Pausen in vielen Berufen Schwierigkeiten haben werden wieder Fuss zu fassen, wird sich das Stimmvolk wohl Gedanken machen über die Idee Frauen unabhängig davon ob sie bedürftig sind (z. B. alleinerziehend) oder nicht (Millionärsgattin) zu subventionieren.

Konfuzius kann übrigens kaum über Universitäten gesprochen haben, denn Universitäten sind eine europäische Erfindung, hervorgegangen aus den Klosterschulen des Mittelalters. Er hat übrigens weder vor 5000 noch vor tausend Jahren gelebt, sondern vor ca. 2'500 Jahren. Das Zitat kann ich auch nirgendwo finden ... was mich nicht übermässig überrascht. Dasselbe gilt für das Kant-Zitat.




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48%
(21 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2016

Werter Herr Hottiger

Von den Eltern sollte man den menschlichen Umgang, also Anstand und Würde gegenüber allen Mitmenschen (auch Ausländer sind Mitmenschen) vorgelebt erhalten!

Der Mensch hat sich entwickelt, andernfalls würden wir noch auf Bäumen leben!

Die Politiker sind aufgerufen, dass Sozialsystem im Einklang mit dem Geldsystem und den modernen Gegenbenheiten zu reformieren!
Das geltende System stammt nach aus dem “Mittelalter”, als für die Bedürfnisabdeckung noch fast 100% Manpower notwendig waren! Warum man die Renten einkommensabhängig festgelegt hat, kann nur dem Spieltrieb zugeordnet werden! Die Grundvorsorge sollte einerseits einen ordentlichen Lebensunterhalt abdecken und andererseits als Kopfrente im Verhältnis zur Lebensleistung ausgerichtet werden! Weil man die Gewinne nicht anteilig berücksichtigt hat, profitiert die Wirtschaft, eine der Ursachen für die Schere zwischen Arm und Reich!

Die kapitalgedeckte Vorsorge, wie Sparen allgemein, kann nur mit höheren Schulden (Geldmengenerhöhung) ermöglicht werden! Mit dem Spiegelergebnis der Schuldenwirtschaft, der Aufbewahrung, wurde die Finanzindustrie mit vielen auch unnötig hochdotierten Arbeitsplätzen geschaffen! Die Marktpreisbewertung als Schiedsrichter wurde dem Spiel beigefügt! Das BVG-Spiel zeigt derzeit seine Fratze! Die hochdotierten Spielleiter beschreiben nun die seinerzeitigen Lügen! Wer bemerkt die Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dem kreierten Geldvolumen und Geldkreislauf (Renten vs Beiträge)?

Im Tauschwert sind auch die Sozialanteile einkalkuliert und werden dem Staat weitergeleitet! Nach Ihrem Besispiel müsste man also mindestens 4 Jahre ununterbrochen der Erwerbsarbeit nachgehen!

Der einzelne Mensch wird zur Bedürfnisabdeckung der Bevölkerung immer überflüssiger! Also sollte das Kind selber erkennen, wie die Vorbeter Meinungen noch zu gewichten sind! Wären sie immer übernommen worden, würden wir noch auf den Bäumen leben! Wäre vielleicht besser gewesen?

Ich empfehle, das Interview mit Herrn Albert Wenger zu studieren und allenfalls vorgängig das Gehirn von überflüssigen Gehirnzellen zu befreien!






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48%
(21 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2016





Ich zitiere aus dem Interview mit Albert Wenger, promovierter Volkswirtschaftler und Informatiker

Die Menschen organisieren und entwickeln, sich um Knappheiten herum!
Was müssen sie verstehen?
Dass heute Aufmerksamkeit die knappe Ressource ist. Damit meine ich die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf die richtigen Fragen und Probleme zu richten und damit das knappe Gut richtig zu priorisieren.
Wie meinen Sie das?
Aufmerksamkeit fehlt auf zwei Ebenen. Individuell verschwenden wir unendlich viel Zeit mit Ablenkungsübungen – zum Beispiel damit, unseren Twitter-Feed oder Facebook-Stream zu aktualisieren. Stattdessen sollten wir uns öfter fragen, was wir wirklich mit dem Leben anfangen wollen. Kollektiv gibt es eine groteske Verteilung der Aufmerksamkeit zugunsten des Kapitals. Wie viele Menschen arbeiten weltweit im erweiterten Sinn für Banken und die Finanzindustrie? Abermillionen. Wie viele Menschen versuchen weltweit herauszufinden, welche Asteroiden die Erde treffen könnten und was man eventuell dagegen tun sollte, wenn einer auf uns zurast? Es sind weniger, als in einer McDonald’s-Filiale arbeiten. Dabei ist diese Frage für die Menschheit unter Umständen von extrem großer Bedeutung. Gleiches gilt natürlich auch für den Klimawandel. Auch hier stehen Bedrohung und Aufmerksamkeit in einem grotesk schlechten Verhältnis.
Was hat das mit Automatisierung zu tun?
Sie wird es uns erlauben, dass wir uns in vielen Bereichen vom Zwang zur Arbeit befreien. Wir müssen nicht mehr in Fabriken schuften oder uns mit langweiligen Bürotätigkeiten herumschlagen. Wir haben die historische Chance, Wissen und Kultur in einem Umfang zu erzeugen und zu teilen, der bisher undenkbar war. Langfristig wird das so kommen, aber die Übergangsphase wird sich ausgesprochen schwierig gestalten. Die Entscheider in Politik und Wirtschaft sind weltweit nach wie vor voll darauf eingestellt, die Kosten für Kapital zu senken, um Menschen klassische Arbeit zu verschaffen. Vollbeschäftigung ist in Anbetracht der technischen Fortschritte aber schlichtweg anachronistisch. Stattdessen werden wir endlich viel mehr Zeit haben, über Sinnvolles nachzudenken. Auch beim Müßiggang übrigens.
Computer hingegen entkoppeln Kapital und Arbeit. Ökonomisch betrachtet, gilt nun das Prinzip der Null-Grenzkosten, das wir von anderen digitalen Anwendungen kennen. Eine Software zu entwickeln kostet Geld, oft viel Geld. Aber wenn sie erst einmal läuft, kann der Entwickler sie zu extrem geringen Kosten beliebig oft vertreiben. Software wird heute zu Null-Grenzkosten ausgeliefert. Konkret heißt das zum Beispiel, dass eine Krebsdiagnose so gut wie nichts mehr kostet. Dies wird dramatische Auswirkungen auf den Preis von menschlicher Arbeit haben, und zwar auch von hoch bezahlten Spezialisten. Die Arbeit verliert ihren Wert, genau wie Kapital nicht mehr der entscheidende Wachstumsfaktor ist, weil diejenigen, die über ihre Plattformen zu Null-Grenzkosten ausliefern können, ohnehin über mehr als genug Kapital verfügen. Facebook und Google geben eine Vorahnung davon, was auf uns zukommt.
Null-Grenzk​osten sind in den volkswirtschaftlichen​ Theorien nicht vorgesehen. An ihnen scheitern alle Modelle.
So ist es. Null-Grenzkosten heißt übertragen: Du kannst ab einer bestimmten Produktionsmenge eine Pizza für null Cent herstellen und ausliefern. Dann hat niemand auf der Welt mehr eine Chance, gegen dich zu konkurrieren, und du belieferst die ganze Welt mit Pizza. Genau diese Situation haben wir jetzt schon in einigen Bereichen von Informationstechnolog​ie und Internet. Das schlägt aber noch nicht so stark auf den Preis von Arbeit durch, solange der Computer ein Werkzeug ist, menschliche Arbeit aber nicht ersetzt. Doch das ist der Durchbruch, vor dem wir stehen, und deshalb wird der gesellschaftliche Umbruch durch Automatisierung so radikal sein. Das Problem ist: Wir sind auf diesen Umbruch zurzeit nicht vorbereitet, und das müssen wir schleunigst ändern.





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56%
(18 Stimmen)
Bruno Zoller sagte March 2016

Ich finde die Idee welche hinter der Initiative steht grundsätzlich gut.
Was ich mich allerdings frage ist folgendes:

- Wer erledigt die schlecht bezahlten Arbeiten?
- Müssten die Löhne einer Putzfrau nicht markant ansteigen, damit das putzen lukrativer wird als das fernsehen zu Hause? Und müssten in dem Fall nicht alle Löhne ansteigen?
Ich glaube nicht daran dass jemand mit einem Einkommen von ~5000.-- den Job hinschmeissen würde. Aber jemand der nur 3000.-- verdient wird sich dies wohl überlegen.

@Herr Hottinger:

Woher würden Sie dann das Geld für diese Mutterschaftsunterstü​tzung nehmen? Die ALV, Sozialhilfe usw würde dann ja weiterhin existieren...


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44%
(18 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2016

Herr Bruno Zoller

Dieser Nebeneffekt ist erwünscht, weil es die längst überholte Wertschöpfungsskala korrigiert! Die reine Kopfarbeit (Beratung), wird zwangsläufig nach unten angepasst!

Ihre Finanzierungsfrage beantwortet, wie alles im Zusammenhang mit der Wirtschaft, das Geldsystem, als unendliche Ressource!

Es lohnt sich Albert Wenger zu Gemüte zu führen!




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44%
(18 Stimmen)
Paul Rohner sagte March 2016

Habe ich diese Bedingunslose Grundeinkommensinitia​tive richtig verstanden.

Die 2500 Fr. Grundeinkomme erhöht den den Lohnbetrag nicht.

Da nehme ich an, dass die Arbeitgeber weniger Lohn aus dem eigene Sack zahlen müssten. Nehmen wir an, Dieser zahlt den bis anhin ausbezahlten Lohn von sagen wir mal 4500 Fr. inklusive der 2500 Fr. aus der Bundeskasse. Seine Lohnschatulle würde plötzlich pro Arbeitskraft um 2500 Fr. bevorteilt. Jetzt muss natürlich der Staat mehr Geld ausgeben und logisch auch wieder durch Steuern einbringen.

Wenn schon dann schon, könnte doch der Staat die ganzen Löhne und die totale Marktwirtschaft übernehmen. War dies nicht vor 1989 hinter dem eisernen Vorhang im Kommunismus genau so. Darum ist dort dieses System total vor die Hunde gegangen.

Ich glaube ich würde komplet spinnen, wenn ich ja zu Dieser totalen Unfug Initiative nicht NEIN stimmen würde.


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47%
(17 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2016

Herr Paul Rohner

Sie beziehen, Ihre Argumente nur auf den schnöden Mammon! Die Selbstverwirklichung,​ wie ich von Ihren Kreisen immer vernehmen darf, steht doch eindeutig im Vordergrund, oder habe ich etwas falsch verstanden?
Der Arbeitgeber bezahlt sowieso keinen Rappen, sondern ordnet den Anteil aus dem Tauschhandel gemäss Wertschöpfung zu! Wird sich auch mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen gar nichts daran ändern, einzig die Freiheit wird grösser! Der Arbeitsmarkt wird reformiert! Haben Sie sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie sich die künstliche Intelligenz auf den Arbeitsmarkt auswirken wird? Da helfen die von Vorbetern antrainierten Denkmuster, sehr wenig!

Es bleibt, jedermann unbenommen, je nach Intellekt zu spinnen!
Lesen Sie, den Kommentar von Albert Wenger, welche ich in Auszügen vorgestellt habe! Mit dem Verstehen, wächst die Erkenntnis!


Bevor von Unfug zu reden, sollte man sich wenigstens die Mühe machen, sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen! Ich weiss nicht ob Ihnen die künstliche Intelligenz etwas sagt?

Wenn Sie glauben, wir würden in einer Marktwirtschaft leben, dann befinden Sie sich auf dem Holzweg! Devisenkurse, Subventionen, unterschiedliche Mindestlöhne, etc., sprechen eindeutig für eine verplante Marktwirtschaft!


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73%
(11 Stimmen)
Dany Schweizer sagte April 2016

"Bevor von Unfug zu reden, sollte man sich wenigstens die Mühe machen, sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen!"

Bevor man Anderen unterstellt, dass sie sich damit nicht auseinander gesetzt hätten, sollte man sich lieber die Mühe machen, und uns hier demzufolge erklären wie das finanziert werden soll. Aber nicht in Thesen, sondern FAKTEN.

Herr Bender - legen Sie uns doch mal eine Rechnung vor, welche aufzeigt, dass Ihre sog. künstliche Intelligenz dann dieses Kapital beschafft um all die Auslagen zu finanzieren.


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13%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2016

Herr Dany Schweizer

Ihre Fragen nach der Finanzierung, sind Fragen aus den vorherigen Jahrhunderten, als man sich noch nicht mit dem das Geldsystem auseinandergesetzt und verstanden hat!Herr Wenger gibt zur Aufmerksamkeit auf das Kapital klare Ansagen!
Ich habe die bedarfsgerechte Generierung ("Finanzierung"), im Gegensatz zur Addition für eine willkürliche Periode, schon mehrmals erläutert! Geld dreht sich im Kreise, es muss nicht immer neu geschöpft werden!

Woher stammt eigentlich Ihre Rente, welche im Einklang mit dem Geldsystem generiert wird?
Die künstliche Intelligenz beschafft kein Geld, sondern ersetzt z.B. die Berater in ihrer Funktion! Die Bedürfnisse der Bevölkerung werden, mehrheitlich durch Roboter abgedeckt! Das Geldvolumen dreht sich weiter!
Lesen Sie die Meinung von Herrn Wenger! Vielleicht kann er Ihnen auf die Sprünge helfen?






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78%
(9 Stimmen)
Dany Schweizer sagte April 2016

Aha Herr Bender

Dann dürfen wir also davon ausgehen, dass: "Man spricht künftig nicht mehr über Geld, sondern hat es"??

Und cool, wenn wir nach Ihrer Meinung in nahezu allen Belangen durch sog. künstliche Intelligenz abgelöst werden. Somit kann ich mich geruhsam zurück lehnen und die kommenden Überflüssigkeit des menschlichen Daseins erwarten.

Sie erklären hier ja somit, dass es kein Geld mehr benötigt, daher dieses nicht mehr nötig ist, darüber nicht mehr gesprochen wird und Geld aus den Wolken fällt oder in den Bäumen wächst.

Auch Ihre polemische Aeusserung, dass Herr Wagner mir auf die Sprünge helfen könnte, kann immer noch nicht erklären, wie die angebliche Veränderung auf die künstliche Intelligenz den Menschen als solches erhalten wird oder soll.

Naja - Sachlichkeit und respektvolles Verhalten muss nicht Jedem gegeben sein und einigen scheint Polemik wichtiger zu sein als Anstand.


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22%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2016

Herr Dany Schweizer

Wie immer von mir: Sachlichkeit mit Respekt. ohne jegliche Polemik!
Verstehen was Geld bedeutet, könnte (suggestiv) der Schlüssel für differenzierte Antworten sein Die Wurzel der Meinungsverschiedenhe​it liegt im Intellekt! Eine Wertung (Ausdruck) kommt also aus eigener Überzeugung heraus und hat aber niemals den Anspruch korrekt zu sein!
Geld ist das Tauschmittel für Arbeit und Ersatzleistung! Ohne ein Tauschmittel wird es auch künftig nicht funktionieren, dass Gegenteil habe ich auch nie behauptet! Ihre Unterstellung (Meinung) weise ich demnach zurück! Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine Ersatzleistung (Existenzsicherung) für ein Leben mit eingeschränktem Erwerbseinkommen! Kennt man aus der Ökonomie (Landwirtschaft etc.)!

Ich schreibe von Herrn Wenger und nicht Wagner, ein feiner aber nicht unwesentlicher Unterschied! Herr Wenger, 49, hat in Harvard Volkswirtschaft und Informatik studiert und befasst sich mit Veränderungen in der Arbeitswelt und ist Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens, weil es die "Revolution" abfedert!

Ihre "Orakel"- Behauptung, dass Menschen mit ihrem Leben nichts mehr anfangen könnten, die Bedürfnisse somit nicht mehr gesichert seien, ist der Ausdruck Ihres Verständnisses! Ich dagegen, neige zur Ansicht, dass die Menschen zu allem fähig sind! Ohne das Tun, hat man keine gesicherten Ergebnisse!

Gesich​ert bleibt jedoch, dass die anteilige Übernahme der Arbeitswelt durch die künstliche Intelligenz, Arbeitsplätze der Menschen stark verändern wird (Weiterentwicklung der Wirtschaft)!



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70%
(10 Stimmen)
Dany Schweizer sagte April 2016

"Vielleicht kann er Ihnen auf die Sprünge helfen?"

Sie findend das Sachlich, ohne Polemik? Naja


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22%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2016

Herr Dany Schweizer

Es steht mir nicht an, mich auf die Stufe von Herrn Wenger, als anerkannte Kapazität zu stellen! Er hat jedenfalls mein Verständnis für die wirtschaftlichen Zusammenhänge zusätzlich noch geschärft und mir somit zu mehr Sprüngen verholfen! Ich glaube an die Kreativität der Menschen und würde ihnen niemals Faulheit (unsachlich und polemisch) unterstellen!





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88%
(8 Stimmen)
Dany Schweizer sagte April 2016

Ich weiss nicht, wo ich geschrieben hätte, dass die Menschen faul würden.


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