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Bildung- ein eigenes Departement

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Bildungsdepartemen​t auf Anfang 2012

(Ein Bezug auf den Artikel vom 20 Februar 2011 in der Sonntagszeitung)

Der​ Vorstoss von Herrn Didier Burkhalter, die Bildung durch das Schaffen eines eigenen Departements zu stärken, finde ich begrüssenswert. In der Schweiz ist die Bildung eine unserer Kernkompetenzen. Die Reformen im Bereich Bildung nagen in den letzten Jahren aber an der Substanz. Wenn wir brillant sein möchten, dann müssen auch Ziele diesbezüglich im Bundesrat sowie  in den Kantonen zugunsten der Bildung formuliert und konsequent umgesetzt werden.  

Das Parlament fordert schon seit langem die Schaffung eines Bildungs- und eines Sicherheitsdepartamen​t.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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(2 Stimmen)
Hans P. Grimm sagte February 2011

Politiker kennen nur zwei Dinge: Neue Steuern zu erfinden und bestehende zu erhöhen und neue Bürokratien zu installieren.

Da fragt sich doch eines: ist die Bildung nun eine Aufgabe des Bundes oder der Kantone?

Der Bund mischt sich immer mehr in fremde Aufgaben ein, dann fehlen die Mittel um die Bundesaufgaben zu finanzieren, dann ist dies ein Grund um die Steuern zu erhöhen.

Es muss zuerst abgeklärt werden wessen Aufgabe es ist bevor ein neues Departement geschaffen wird.

Ich erinnere mich noch, dass sich der Bund mit Millionen in die Schaffung von Kinderhorten eingemischt hat obwohl dies eine Aufgabe der Komunen ist. Ich vermute, dass die heutigen Politiker keinerlei Ahnung vom Funktionieren unserer Gesellschaft haben weil sie zu viel auf die deutsche Politik schauen und dann alles Kopieren wollen. Aber die Schweiz ist nicht Deutschland, es funktioniert hier anders.


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Judith Alder sagte February 2011

Um das Kopieren der Deutschen Bundespolitik geht es definitiv nicht. Denn ich bin gerade was die Bildung anbelangt der Meinung, dass wir mit unseren Modellen besser fahren.
Meine Überlegungen gehen in eine andere Richtung.
In meiner täglichen Auseinandersetzung als Schulpflegerin mit den Reformwellen, welche die Schule trifft, stelle ich fest, dass der Bildungsrat der Kantone so frei ist im Lancieren von Reformen, dass in dem kommunalen Schulalltag das gerade Umgesetzte schon bereits wieder überholt ist. Siehe neues Volkschulgesetz des Kantons Zürich.
Die Schulreformen sollen gesamtschweizerisch zuerst durchdacht und durch Pilotprojekte evaluiert werden. Reformen, welche aufgrund einer positiven Evaluation einen deutlichen Mehrwert zeigen, werden erst dann gesamtschweizerisch umgesetzt. Reine Luftschlösser oder auch zu teure und zu wenig nachhaltige Projekte werden somit erkannt und nicht umgesetzt. Dies scheint mir nicht nur effizienter(schnell realisiert),sondern vorallem qualitätssichernd zu sein. Weniger Lehrer und Schulleiter sowie Schulpfleger werden damit verheizt und darüber hinaus auch viele Steuergelder eingespart.
Wenn es um Fragen wie Lehrplan und Fremdsprachen geht, bin ich auch der Meinung, dass dies kantonal diskutiert und umgesetzt werden soll.
Ihre Bedenken, dass mehr Bürokratie entsteht und somit mehr Steuergelder gebraucht werden, sehe ich als unbegründet.
Mir geht es nicht um mehr Reformen sondern eher um weniger dafür gestaffelte und für die ganze Schweiz durchdachte Erneuerungen oder ganz einfach auch das Erhalten unseres bewährten Schweizer Bildungssystems.



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