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Bundesrat Maurer soll Aussenminister werden!

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Volk und Stände haben der SV­P-I­ni­tia­tive „Gegen Masseneinwanderung“ zu­ge­stimmt. Damit ist klar, die Personenfreizügigkeit​ wird es in der bis­he­ri­gen Form in Zu­kunft nicht mehr ge­ben. Das hat zwei­fel­los sehr weit­rei­chende Fol­gen. Ge­for­dert sind nun der Bun­des­rat und das Par­la­ment, denn es gilt die­sen Volks­ent­scheid um­zu­set­zen. Was heisst das kon­kret?

Der Initiativtext sagt klar, dass Abkommen, die dem Text der Initiative widersprechen innerhalb von drei Jahren neu verhandelt werden müssen. Davon betroffen ist vor allem das Abkommen mit der EU über die Personenfreizügigkeit​. Seit Sonntagabend ist klar, dass die Beziehungen Schweiz – EU einer Bewährungsprobe wie nach dem EWR Nein 1992 ausgesetzt sind. Es ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Abkommen gekündet werden. Die Verhandlungen über ein Stromabkommen zwischen der Schweiz und der EU wurden in diesen Tagen bereits sistiert.

Das alles schafft Unsicherheit. Nicht nur für die Politik, sondern vor allem für die Wirtschaft. Es muss schnell Klarheit herrschen, wie es spezifisch mit der Personenfreizügigkeit​ und mit den Beziehungen zur EU generell weitergeht. Dabei ist in erster Linie der Bundesrat gefordert, aber bei weitem nicht nur. Wer im Abstimmungskampf weismachte, dass trotz Wiedereinführung der Kontingente und damit trotz Abschaffung der Personenfreizügigkeit​ der Bilaterale Weg ohne Schaden für unser Land weitergeführt werden kann, soll nun den Beweis erbringen, dass dem auch so ist. Die SVP soll in die nun beginnenden Verhandlungen mit der EU eingebunden werden. Ich würde sogar noch weitergehen und dem Bundesrat empfehlen eine neue Departementsverteilun​g vorzunehmen. Dies aus zwei Gründen:

Erstens kann ein Mitglied des Bundesrats, das sich über Jahre stark für den Erhalt der Personenfreizügigkeit​ in der bisherigen Form eingesetzt hat, wohl kaum glaubwürdig und mit aller Vehemenz die Position der Mehrheit des Stimmvolkes, das die Personenfreizügigkeit​ ablehnt, in Brüssel vertreten.

Zweitens war die Abstimmung vom vergangenen Sonntag eine fundamentale Weichenstellung für die Zukunft unseres Landes. Die Politik der Mehrheit des Bundesrats und des Parlaments hat vor dem Stimmbürger in einer der zentralsten politischen Fragen überhaupt, nämlich der Ausgestaltung der Beziehungen zur EU, Schiffbruch erlitten. Bundesrat und Parlament sind deswegen schlicht gezwungen, dieser Mehrheit eine echte Stimme zu geben und sie mit allen Konsequenzen in die künftige Europapolitik eng einzubinden. Damit kann ein wesentlicher Beitrag geleistet werden, dass der herrschende Graben zwischen Befürworter und Gegner des bisherigen Bilateralen Weges wieder kleiner wird.

Überhaupt dürfte die langfristige Wirkung des vergangenen Sonntags sein, dass sich die Interessenkonflikte innerhalb unseres Landes weiter verschärfen. Die SVP und die linken Parteien versuchen bewusst Konflikte und Stimmungen zu schüren, von denen sie hoffen bei den nächsten Wahlen zu profitieren. Jetzt waren die Ausländer das Problem, am kommenden 18. Mai werden die Linken bei der Abstimmung zur Mindestlohninitiative​ alles daran setzen, die Arbeitgeber in ein möglichst schlechtes Licht zu setzen. Diese Initiative wird – wie auch andere Initiativen der Linken –wohl abgelehnt, denn für solche Anliegen fehlen bislang die Mehrheiten. Viel problematischer sind mittlerweile die Initiativen von Rechtsaussen, die teilweise - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen - im linken Lager Unterstützung finden. Die Abzocker- und Masseneinwanderungsin​itiative zeigen dies deutlich. Sämtliche Wirtschaftsverbände sollten nun verstehen, welche Parteien wirklich die (langfristigen) Interessen der Schweizer Wirtschaft im Auge haben und sich für diese auch einsetzen. Es wäre für unser Land ein Segen, wenn die Unternehmer in diesem Land wieder aktiver auf die Verbandspolitik Einfluss nehmen und sich in Abstimmungskämpfen auch wieder bemerkbarer machen.

Die heute von Rechtsaussen gepflegte Art von Politik bringt unser Land nicht weiter. Vor allem dann nicht, wenn die Verantwortung für das Lösen der mit Initiativen verursachten Probleme immer an andere, namentlich den Bundesrat und die Mitteparteien, abgeschoben werden kann. Ich höre bereits jetzt die Anschuldigungen an den zu weich verhandelnden Bundesrat und die „Landesverräter“ der Mitteparteien. Die Lösung kann im konkreten Fall deswegen nur heissen: Jetzt muss die SVP Verantwortung übernehmen, auch wenn dies überhaupt nicht ihre Stärke ist. Bundesrat Ueli Maurer soll das eidgenössische Departement für auswertige Angelegenheiten (EDA) übernehmen!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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44%
(9 Stimmen)
Otto Jossi sagte March 2014

Sie schreiben:
1. kann ein Mitglied des Bundesrats, das sich über Jahre stark für den Erhalt der Personenfreizügigkeit​ in der bisherigen Form eingesetzt hat, wohl kaum glaubwürdig und mit aller Vehemenz die Position der Mehrheit des Stimmvolkes, das die Personenfreizügigkeit​ ablehnt, in Brüssel vertreten.

Sehr geehrter Herr Martin Candinas, in Ihrem Wohnkanton und auch in Ihrem zusätzlichen Arbeitskanton ist die Initiative angenommen worden.
Wir haben eine direkte Demokratie, das heisst die gewählten Politiker müssen den Volkswillen respektieren, sonst sind sie am falschen Platz. Auch Sie als Vertreter Ihres Wohnkantons müssen das Resultat respektieren und nötigen Schritte unternehmen, damit es vollzogen wird.
Im Tessin waren viele CVP Politiker dagegen. 70% der Tessiner Bevölkerung will eine Aenderung. Es macht wenig Sinn Schuldige zu suchen, besser ist das Resultat respektieren und das Beste daraus zu machen.

Wissen Sie viele Politiker sind zu weit weg von der Bevölkerung, vor der Abstimmung prognostizierten Politiker eine Ablehnung von ca. 65%.


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42%
(12 Stimmen)
Paolo Galbiati sagte February 2014

Die EU tut uns erpressen? Klar die Nachbarn sind immer die die uns am nächsten sind und uns wie im Eifamilienhaus oder in der Eigentums- Mietwohnung nerven. Wer uns aber wirklich erpresst und uns Vorschriften am laufenden Band mach, sind die USA. Hat das noch niemand bemerkt, oder sind die zu weit weg, also keine Nachbarn? Die EU bietet sich ja so gerne als Prügelknabe an, warum über den Gartenzaun zu schauen.


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50%
(10 Stimmen)
Paolo Galbiati sagte February 2014

Es ist doch alles klar, oder? Der BR hat sofort auf die Abstimmung reagiert und wird wie üblich das "Beste" zum Wohle der Hälfte der Abstimmenden in ihrem Sinn umsetzen. Die Zweitwohnungsinitiati​ve lässt grüssen und zeigt uns wie das geht mit der Umsetzung von Initiativen die uns mehr schaden als es uns bewusst ist.
Wie das aussehen könnte für unsere AHV bei der strickten Umsetzung der Abschottungsinitiativ​e konnte man heute bei SRF1 10 vor 10 selber erfahren. Mich hat es nicht überrascht!



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83%
(18 Stimmen)
Gino Hasler sagte February 2014

Der eingehende Anfangskommentar vom CVP Politiker zielt wieder darauf ab, links und rechts der CVP alles als unsachlich zu klassifizieren. Die CVP muss einfach zur Kenntnis nehmen, dass sie einmal JA zu einem EU Beitritt sagt und dann wieder NEIN. Auf jeden Fall ist die CVP in dieser Frage "wischi-waschi" pur und die Bürger trauen dieser Partei einfach nicht mehr. Deshalb hat diese Partei noch 12 %, Tendenz abnehmend. In so einer wichtigen Frage kann man eben nicht immer doppelzüngig argumentieren.


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46%
(28 Stimmen)
Stefan Stapfer sagte February 2014

Richtig erkannt - die SVP soll die Nachverhandlungen aufnehmen. Allerdings ist die SVP im Bundesrat untervertreten und braucht deshalb den Ihr zustehenden 2. Sitz um Ihren Wähleranteil angemessen vertreten zu können. Und einen 3. Sitz mit dem sie dann die Nachverhandlungen aufnehmen kann um den Bevölkerungsanteil von nicht-SVPlern in dieser Sache zu vertreten, welcher von ihren eigenen Parteien "verraten" (nicht vertreten) wurden.


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65%
(31 Stimmen)
Georg Stamm sagte February 2014

Da der jetzige EDA-Chef, BR Burkhalter, seine Sache als Aussenminister gut macht, besteht keine Veranlassung, ihn auszuwechseln. Abgesehen davon sind SVP-Politiker momentan eher Reizfiguren im EU-Ausland. BR Maurer wäre da fehl am Platz, ganz zu schweigen von den unter diesen Vorzeichen resultierenden Verhandlunngsergebnis​sen mit der EU. Jetzt braucht es kein Oel im Feuer, sondern Wasser rsp. einen kühlen Kopf und Versöhnlichkeit. Das findet man bei BR Burkhalter.


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56%
(27 Stimmen)
Lars von Lima sagte February 2014

Wäre ich C. Blocher, würde ich mir das mehr als einmal überlegen, ein solches Mandat anzunehmen, ohne selbst Bundesrat zu sein. Selbst dann würde man ihn mit grosser Wahrscheinlichkeit mehr als nur Knüppel zwischen die Beine hauen.

Wir haben ein noch ein viel zu wenig bedachtes Problem und das sind die oberen Verwaltungsposten, besetzt bzw. durchsetzt von den Parteien und Interessenvertretern in Bern.

Die jetzigen Bundesräte werden ferner auch von ihren eigenen Parteien durchs Dorf getrieben, können also nicht zurücktreten, weil diese Parteien, den Finger in der Suppe haben wollen, wie man so sagt.

Frau BR Sommaruga

wollte das EJPD erst gar nicht, am ersten Tag im Amt also Rosinen pickend Sie mauert bei Umsetzung der Ausschaffungs INI. Für mich ein Skandal.

Frau BR Leuthardt

liess schon vor längerer Zeit durchblicken, dass sie erwäge, aufzuhören. Ihre Dossierkenntnisse sind offensichtlich alles andere als sattelfest, wie bei der Vignettenabstimmung heraus kam.

BR Widmer-Schlumpf

ha​t sich festgefahren und ist politisch blockiert, denn sie hat eine schwache BDP und sonst so gut wie keine Hausmacht im Rücken.

BR Schneider Ammman

ist durch seine Kanal Inseln Steuersache unglaubwürdig geworden. Dies um so mehr als er am Radio kürzlich eingestand, von den Submissionsmachenscha​ften im SECO 'überrascht' worden zu sein. Der Mann weiss doch als ehemaliger Wirtschaftsführer, was ein Inspektorat ist oder doch nicht?

BR Berset

verspricht viel und ist nicht in der Lage, die Kosten im Krankenkassenwesen auf das übliche Teuerungsmass der Schweiz herunter zu bringen. Die Antworten zu den in einigen Kantonen zuviel bezahlten KK Prämien, wie in Zürich, stehen aus. Es wird von ca. CHF 400 mio. gesprochen.

BR Burckhalter

wollte​ fremde Richter in einer gemischten Kommission mit der EU verhandeln, was zum einem EU Beitritt durch die Hintertüre gleichkommt.


Das​ ist die Lage der Schweiz. Ich traue keinem dieser Bundesräte über den Weg. Denen wird wohl erst die Lage vollkommen klar, wenn die ECOPOP INI auch angenommen werden sollte. Oder wollen sie das am Ende gar?

Aber auch das würde, sollte das angenommen werden, die Schweiz überleben. Auch vollkommen ohne EU Markt 'Zutritt'. Ein Abschottungswort der Superlative!


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56%
(25 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte February 2014

@ M. Candinas,

Ja genau, Sie haben absolut Recht wenigstens in einem Punkte, die extremsten Gegner im Bundesrat gegen die jetzt vom Souverän gutgeheißene Initiative, müssten doch aus Respekt & Anstand zurücktreten, und insgesamt durch zwei SVP-Bundesräte ersetzt werden.

Hätte der Souverän die Direktwahl der Bundesräte gutgeheißen, könnten diese
Sesselkleber jetzt auch vom Volke nämlich wieder abgesetzt werden, bei offensichtlicher Unfähigkeit.

1. Wie kommt es eigentlich,

dass im Falle der Türkei weitgehend freier Handel mit der EU ohne Freizügigkeit problemlos möglich ist, aber bei der Schweiz dies ein unverzichtbarer Grundpfeiler sein muss, so als ob die Schweiz bereits Mitglied der EU wäre ?

2. Was hat Frau EX SP-BR Calmy Rey wohl da in Bruxelles immer insgeheim versprochen ?

3. Misst da die EU nicht klar mit zweierlei Mass ?.

4. Getraut der jetzige - EU freundliche - Bundesrat denn die
EU-Kommissare dies wenigstens zu fragen ?

Ein EU-befürwortender BR wohl kaum.



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68%
(22 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2014

An Ihrer Stelle würde ich mich mal fragen, wieso die MEHRHEIT des Stimmvolks dem Bundesrat längst nicht mehr vertraut und zutraut die Schweiz in der EU zu vertreten. Bevor Sie hier grossspurig davon schwaffeln, wer in diesem Land keine Verantwortung übernehmen will! Wer den Volkswillen nicht vertreten kann, oder nicht will, Herr Candinas, hat in unserer Regierung längst nichts mehr verloren!

Denn in einem geben Ihnen wohl alle recht:

"

Erste​ns kann ein Mitglied des Bundesrats, das sich über Jahre stark für den Erhalt der Personenfreizügigkeit​ in der bisherigen Form eingesetzt hat, wohl kaum glaubwürdig und mit aller Vehemenz die Position der Mehrheit des Stimmvolkes, das die Personenfreizügigkeit​ ablehnt, in Brüssel vertreten."

Wohl wahr, mehr interessieren müssste Sie aber doch eigentlich, dass das beim Schweizer Volk, genauso wenig klappen wird, Herr Nationalrat! ;-)

Und was der Bundesrat ich selbst eingebrockt hat, GEGEN DEN WILLEN DES VOLKES, soll er jetzt doch bitte auch selber auslöffeln und die Verantwortung übernehmen, dafür wird er bezahlt! Geschlafen hat er lange genug.

Um in erster Linie mal das Vertrauen der eigegen Bevölkerung, zurück gewinnen zu können. Oder wird ihr Gehalt von Brüssel bezahlt?! Das würde zumindest einiges erklären, z.B. die Ignoranz mit der man der Stimmung im eigenen Land, seit Jahren begegnet ist.


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61%
(23 Stimmen)
Hannes Deetlefs sagte February 2014

Wir vergessen alle, dass es zwei Weltkriege gab, in denen alle Konfliktparteien auf die Schweiz wie wild eintrommelten, doch für sie, und nur für sie, aktiv zu werden. Welch ein unendliches Glück für alle, auch für die verschiedenen kriegsführenden Parteien, dass die Schweiz trotz den Drohungen und den Schmeicheleinheiten stur neutral blieb! Das ist auch heute nicht anders, und darum darf man auch ohne weiteres vom schweizer Volk gewählte Personen wie Bundesrat Maurer, Herrn Blocher, ja, sogar Herrn Moergeli und Co in die Verhandlungen mit einbeziehen. Das verlangt schon allein der demokratische Gedanke, von dem einge Parteien in der Schweiz und auch in Europa allerdings schon seit Jahren abgekommen sind,leider.


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45%
(22 Stimmen)
Uli Weiss sagte February 2014

jetzt also diese Masche. Zuerst forderte man die SVP soll Verhandlungen führen. Nun stellt sich sowohl Herr Blocher als auch Herr Maurer zur Verfügung. Nun wird auf die Personen gezielt oder auf die Von-Wattenwyl-Gespräc​he verwiesen mit angeblicher Einigung. Wie kann man schon einig sein, bevor man weiss was und wie und wo mit verhandelt wird? Die Parteien begrüssen es wie der Bundesrat bis Ende Jahr eine Gesetzesvorlage ausarbeiten will und klärende Gespräche und Verhandlungen mit der EU führt.

Aber wie der Volksentscheid umgesetzt wird, war noch kein Thema und muss sich erst noch der kritischen Beurteilung von den Parteien und Volk stellen.


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54%
(28 Stimmen)
Stefan Pfister sagte February 2014

Jetzt, wo sich alle Regierungsparteien an den traditionellen Gesprächen hinter den Bundesrat gestellt haben, ist die Forderung obsolet.


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65%
(31 Stimmen)
Georges Küffer sagte February 2014

1. kommt es mit ausländischer Flugwaffe zu einer billigeren Überwachung und zweitens hat nicht die SVP die beste Armee der Welt mit ständigen Kürzungen dem Untergang geweiht


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26%
(19 Stimmen)
Paolo Galbiati sagte February 2014

Für was braucht er denn dann die neuen Flugzeuge, wenn er unser Land viel billiger mit befreundeten Fluftwaffen beschützen kann?


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55%
(20 Stimmen)
Bea Habegger sagte February 2014

Weil mitunter gerade solch zuweilen vermeintlich befreundete Luftwaffen (mag mich da an Worte erinnern von Nachbarn "Kavallerie etc." die Unabhängigkeit und Souveränität unseres Landes unterlaufen.


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29%
(21 Stimmen)
Paolo Galbiati sagte February 2014

Werte Frau Habegger
Ich weiss nicht wie Sie das meinen. Es zeigt mir aber, dass Ihnen die politischen Verhältnisse bei unseren Nachbarn nicht geläufig sind. Denn dort ist die politische Profilierung mit dummen Wortäusserungen gang und gebe, und nicht Wort wörtlich zu nehmen. Die feine Art ist es aber nicht. Da bin ich mit Ihnen einverstanden. Was mit dem Kavalleristen bei den Wahlen herausgekommen ist, haben Sie sicher mitbekommen, oder?



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61%
(18 Stimmen)
Uli Weiss sagte February 2014

Schön, Frau Habegger. Ich stimme Ihnen voll und Ganz zu. Das haben sie perfekt erkannt. Diese gehässige Bezeichnung gegen die Schweiz und Drohung. Man weiss nie welche Gefahren noch lauern. Man weiss nur ein Feind hat noch nie angekündigt, wann wo und wie er jemand angreifen will und ob dies in Ordnung gehe.




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59%
(17 Stimmen)
Bea Habegger sagte February 2014

Sog. hochgejubelte Sozi-Kavalleristen hätten derzeit wohl mit Pädophelie/das wohl abschäulichste gegen Menschenwürde/KINDERM​ISSBRAUCH genug Schlamm am Rücken, oder nicht/einmalmehr Deutsche Sozis pur?


http://www.srf.​ch/news/international​/deutschland-waehlt/s​teinbruecks-endspurt-​kavallerie-gegen-
St​euerbetrug

und dann:

http://www.b​ernerzeitung.ch/ausla​nd/europa/Es-war-mein​e-Pflicht-das-zu-mach​en/story/28448965

​Alles aus den Reihen der deutschen NAZI-Sozialisten.

Zum 3 X ? Will das EUROPA?






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32%
(28 Stimmen)
Paolo Galbiati sagte February 2014

Nun ja, Maurer ins Aussendepartement?! Ich finde er sollte seine Beste Armee der Welt zuerst mal Eisatzbereit halten, damit uns nicht die Italienischen, Französischen und Deutschen Flieger schützen müssen. Dann kann man wieder darüber reden. Alles andere ist dummes Geschwätz.


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62%
(26 Stimmen)
Uli Weiss sagte February 2014

Das ist ein guter, vernünftiger Vorschlag. Leider habe ich noch keinen Vorstoss der CVP in diese Richtung gesehen. Hoffe der kommt noch. Wenn sie Herr Blocher und Herr Maurer, die sich BEIDE anboten bei entsprechendem Offiziellem Mandat verhandln zu gehen, nicht berücksichtigen, dann bitte nicht beschweren wenn die SVP die Verhandlungen kritisiert.

Denn da beide sich offiziell bereit erklärten, fällt der Angriff auf die SVP weg, sie würden keine Veranwortung übernehmen!


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