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Das Mass ist voll

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Das neuste SV­P-I­ni­tia­tiv­chö​r­bli ü­ber­quillt vor wurm­sti­chi­gen Ar­gu­men­ten. Die Be­gren­zungs­i­ni­ti​a­tive ü­ber­schrei­tet ein­mal mehr jede Grenze , v.a. die­je­nige der Sach­lich­keit.

Die Initianten wollen das Personenfreizügigkeit​sabkommen mit der EU abschaffen. Sie sprechen keine Sekunde lang darüber, wie wichtig dieses für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft ist.

Dem Initiativtext entnehmen wir, es sei der Personenfreizügigkeit​ zu verdanken, dass einheimische Arbeitsplätze gefährdet seien, ältere Leute ihre Stelle verlören, Wohnraum knapper würde, die Mieten und Hauspreise stiegen, Züge, Strassen und Schulen unsicherer würden und über die Hälfte der Sozialhilfebezüger Ausländer seien.

Da wird so ungefähr alles ins Chrättli gelegt, was bei Wutbürgern für einhelliges Kopfnicken sorgt. Die Initianten tun sich sichtlich schwer damit, Äpfel von Birnen zu unterscheiden. Als Bauerntochter kann ich da gerne etwas nachhelfen:

Erstens: Wir sprechen über die Personenfreizügigkeit​ mit der EU. Nicht über Asylbewerber oder Flüchtlinge, nicht über Nordafrika oder Eritrea. Ausserdem hat sich die Einwanderung der Arbeitnehmenden aus der EU in den letzten fünf Jahren halbiert.

Zweitens: Die Schweiz braucht Fachkräfte aus dem Ausland. Nicht erst seit der Personenfreizügigkeit​ mit der EU, sondern schon immer. Und nicht nur Grosskonzerne, sondern vor allem auch Spitäler, Pflegeinstitutionen, KMU, wie das Baugewerbe, Hotels oder Restaurants würden ohne ausländische Arbeitskräfte gar nicht funktionieren. Die Landwirtschaft übrigens auch nicht: Viele Betriebe überleben nur, weil sie Hilfskräfte aus Polen, Rumänien oder Bulgarien engagieren, die ihnen die Tiere versorgen, den Krautstil ernten und die Güllegrube leerpumpen.

Drittens:​ Die Schweiz profitiert seit 15 Jahren von Vorteilen der Personenfreizügigkeit​ mit der EU. Für die Unternehmen hat sich die Suche nach Talenten vereinfacht. Und seit 2010 wurden 600‘000 Stellen neu geschaffen. Die inländische Erwerbsquote ist seit Anfang des Jahrzehnts gestiegen.

Viertens: Die Schweizer Einkommen sind seit 2002 um durchschnittlich 1,1% gewachsen. Das Lohngefälle zwischen europäischen Einwanderern und hiesigen Arbeitnehmenden ist bei vergleichbaren Rahmenbedingungen nach wie vor unbedeutend.

Fünftens​: In der Schweizer Wirtschaft gehen in den nächsten zehn Jahren eine Million Menschen in Rente und nur eine halbe Million Erwerbstätige rücken nach. Damit fehlen etwa 500'000 Personen. Jene Unternehmer, die auch in Zukunft bestehen wollen, werden ihren älteren Schweizer Mitarbeitern Sorge tragen.

 Die «Volksinitiative für eine massvolle Zuwanderung» ist anmassend. Natürlich wollen wir die Einwanderung gezielt steuern und kontrollieren. Aber das richtige Mass dafür finden wir nur, wenn wir differenzieren. Zwischen den verschiedenen Arten von Einwandernden und zwischen den Aufgaben, die daraus entstehen.

Personen aus dem EU-Raum, die bei uns einer Arbeit nachgehen, tragen die Schweizer Wirtschaft entscheidend mit. Ausserdem sind sie massgeblich an der Finanzierung unserer Altersvorsorge beteiligt. Sie sind Teil unseres Wohlstands und darum auch Teil unserer Gesellschaft.

Wenn wir die Personenfreizügigkeit​ zur EU aufkündigen, kappen wir die für die Schweiz überlebenswichtige Mobilität von Personen, Talenten und Erfahrungen. Und wir schneiden uns den bilateralen Weg selber ab.

Wir sägen am Ast auf welchem wir sitzen…


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


61%
(18 Stimmen)
Till E. Spiegel sagte February 2020

DIE EU MUSS MIT DER SCHWEIZ VERHANDELN, SONST MACHT SIE SICH DES VERTRAGSBRUCHES SCHULDIG.
Was ist denn in der Eidgenossenschaft am 9. Februar 2014 Tatsache geworden? Volk und Stände der Schweiz verlangen – so wie das im Vertrag mit der EU über die Personenfreizügigkeit​ ausdrücklich vorgesehen ist – eine Neuaushandlung dieses Vertrags, weil die Personenfreizügigkeit​s-Vereinbarung ganz andere, weit drastischere, von vielen Bewohnern der Schweiz als bedrohlich empfundene Auswirkungen zeitigt als dies bei Vertragsabschluss vorausgesehen worden war. Deshalb sollen die Bundesbehörden, so lautet der Entscheid der Stimmbürger, die Einwanderung in unser Land wieder eigener Kontrolle unterstellen.
Die Begrenzungsinitiative​ ist die Folge davon, dass die angenommene MEI, nicht umgesetzt wurde. Linke und Grüne mit Drahtziehern von der unfreisinnigen "Mehr Freiheit - weniger Staat" Partei sind die Demokratiebestatter, die trotzdem immer wieder gewählt werden. Unsere Kinder und Enkel werden in einer Multikulti aufwachsen müssen, für deren Wohl sie jeden Tag in den Stollen müssen um die Bundessteuern und Gemeindesteuern bezahlen zu können, die diese Überflutung des Landes mit sich bringt.



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36%
(22 Stimmen)
Simon Matt sagte January 2020

Matthias Bertschinger stimmt am 17. Mai 2020 Nein zur Kündigungsinitiative.​​

„Abschottung“ hat immer auch psychische, nicht nur gesellschaftliche Ursachen. Was macht Nationalismus, Abschottung und eine so verstandene „Selbstbestimmung“ oder „Souveränität“ so attraktiv? Offene Grenzen stehen immer auch für einen psychischen Kontrollverlust: eine „impressive Entzügelung“ (Werner Janzarik) oder „Überschwemmung“, die dann beispielsweise wieder in Flüchtlingen dingfest gemacht werden kann. Begriffe wie „Flüchtlingsflut“ oder „Masseneinwanderung“ verweisen immer auch auf diese psychische Überschwemmung.

Au​​s existenzial-psychoana​​lytischer Perspektive ist das Leben selbst ein Kontrollverlust, der in den Grundaffekten Angst und Scham zum Vorschein kommt – und Angst kann mittels Hass auf Fremde, Scham mittels Verachtung von Schwachen abgewehrt werden. Um den Autoritarismus zu verstehen, müssten wir selbst psychoanalytisch werden. Das heisst nicht, dass sich alle „auf die Couch legen“ müssen, sondern dass wir gründlicher nachdenken sollten über das, was sich in Phänomenen wie Fremdenfeindlichkeit,​​ Verachtung Schwacher, Antiintellektualismus​​, Kritikfeindlichkeit, imaginärer Überzeichnung der Frau oder eben „Abschottung“ zeigt.

https://fre​​iheitundkrisis.ch


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48%
(21 Stimmen)
willi mosimann sagte January 2020

All diese Verträge würden bei einer Annahme hinfällig oder müssten zumindest neu verhandelt werden:

Kurzbeschr​ieb der Abkommen Bilaterale I

- Personenfreizügigkeit​: Schweizer und EU-Bürger können sich gleichberechtigt in den Vertragsstaaten
nied​erlassen beziehungsweise eine Arbeit aufnehmen. Voraussetzungen sind,
dass sie über einen gültigen Arbeitsvertrag verfügen, selbstständig erwerbend sind oder
ausreichende finanzielle Mittel nachweisen können und krankenversichert sind.
- Technische Handelshemmnisse (Mutual Recognition Agreement): Ob ein Produkt den geltenden
Vorschrift​en entspricht (sogenannte Konformitätsbewertung​), muss ein Unternehmen
nur noch bei einer Stelle in der Schweiz oder in der EU prüfen lassen.
- Öffentliches Beschaffungswesen: Die WTO-Ausschreibungspfl​ichten für Beschaffungen
oder Bauten werden ausgeweitet – insbesondere auf den Schienenverkehr.
- Landwirtschaft: Der Handel mit Agrarprodukten wird in bestimmten Bereichen vereinfacht,
vor allem für Käse und verarbeitete Milchprodukte. Einerseits bauen die EU und die Schweiz
Zölle ab, andererseits anerkennen sie die Gleichwertigkeit der Vorschriften in den Bereichen
Veterinärm​edizin, Pflanzenschutz und biologische Landwirtschaft.
- Landverkehr: Die Märkte für Strassen- und Schienentransport werden geöffnet und die
schweizerische Verkehrspolitik der Verlagerung auf die Schiene wird europapolitisch abgesichert:
Die EU akzeptiert die Erhöhung der LSVA auf 325 Franken (ab 2008), die Schweiz die
stufenweise Erhöhung der Gewichtslimite für Lastwagen auf 40 Tonnen (seit 2005).
- Luftverkehr: Das Abkommen gewährt Fluggesellschaften gegenseitige Zugangsrechte zu
den Luftverkehrsmärkten.

- Forschung: Schweizer Forschende und Unternehmen können sich an EU-Forschungsrahmenpr​ogrammen beteiligen.

Wer glaubt hier bessere Verträge mit der EU auszuhandeln (solange der Brexit nicht abgeschlossen ist, wird die EU einen relativ harten Kurs fahren) schwebt auf irgend einer SVP Wolke.

Im Gegensatz zur MEI zeigt die SVP hier wenigstens auf was sie will. Bei der MEI wurde immer wieder versichert, dass die BILA Verträge nicht betroffen sind.

Ein weiteres Mal wird sich das Stimmvolk nicht von den Lügengeschichten der SVP blenden lassen.


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57%
(23 Stimmen)
E. Baumann sagte January 2020

Herr Matt,
Sind nicht Sie es, die sich gegen die Eidgenossenschaft stellt, wenn Sie hier offen Werbung für die EU veranstalten?
Was bewegt Sie eigentlich dazu, so für die EU Werbung zu machen, notabene einen Haufen von undemokratisch gewählten Funktionären.
Als Beispiel (nicht das einzige) ist die derzeitige Komissionspdäsidentin​ zu nennen. Sie ist ja nur auf geheiss von Frau Merkel an die Macht gekommen. Das, nachdem sie in Deutschland Verteidigungsminister​in war und mit einem starken Kriegsgerassel gegen Russland negativ aufgefallen war.

Das EU-Parlament? Ein Scheinparlament, das nichts zu sagen hat, aber das gerne besetzt wird, da man da enorm viel Geld verdienen kann.

Also, was treibt Sie an, Herr Matt?

Spaltpilze sind diejenigen, die sich gegen die Schweiz wenden, meist Zugewanderte, die alles so haben wollen wie in der EU, aber nicht viel von Demokratie verstehen.


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27%
(22 Stimmen)
Simon Matt sagte January 2020

Aktion für ein neues Europa in den Köpfen.

Seit Jahrzehnten ist das Bild von Europa durch die SVP-Politik geprägt. An der Albisgüetli-Tagung vom 17. Januar stand Europa erneut im Visier der Rechtspopulisten. Zeit also, in den Köpfen Platz für ein neues Bild von Europa zu schaffen. Zeit, zu unseren inneren Werten zu stehen!

Mit einer aufsehenerregenden Projektion, direkt vor den Pforten der Albisgütli-Tagung haben WIR EUROPÄER*INNEN für einen Auftakt dieses neuen Narrativs gesorgt.

https://u​nser.europa.ch/


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61%
(31 Stimmen)
E. Baumann sagte January 2020

Herr Matt
Die Begrenzungsinitiative​ kann beruhigt angenommen werden. Die Bilateralen 1 werden von der EU nicht eingehalten. Weder Schengen/Dublin funktioniert https://www.blick.ch/​news/politik/bundesve​rwaltungsgericht-spri​cht-machtwort-schweiz​-darf-fluechtlings-fa​milien-nicht-nach-ita​lien-zurueckschaffen-​id15693848.html
noch​ das Landverkehrsabkommen (Die Links dazu habe ich Ihnen bereits in einem Ihrer Threads platziert), mit 23 Milliarden Franken das teuerste Umweltprojekt der Schweiz, das wegen fehlenden Anschlüssen nicht so sollte, wie es vorgesehen war.

Die EU vollführt demzufolge Vertragsbruch.

Die​ unbegrenzte Zuwanderung schafft Milliarden von wirtschaftlichen Schäden. Nicht nur Beispielsweise die Staus kosten https://www.aargauerz​eitung.ch/schweiz/sch​weizer-staus-kosten-r​und-19-milliarden-fra​nken-132897292 eine unmenge Geld. Auch in vielen anderen Bereichen werden ist das Mass voll. Ich denke da an die Natur, die mit Betonklötzen zugunsten der Zuwanderung verschandelt wird.

Das von Ihnen angebrachte Votum, die Begrenzungsinitiative​ sei eine Kündigungsinitiative,​ ist demzufolge wirkungslos, da es keine Vorteile gibt und die EU nur die Rosinen pickt (Beispielsweise Zugang zu unseren Universitäten, 40to-Korridor durch die Schweiz, bei Annahme des Rahmenabkommens bald 60to, ungehinderter Zulauf in unsere Sozialwerke, und vieles mehr).

Die Nachteile der Bilateralen 1 überwiegen den Vorteilen.


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42%
(26 Stimmen)
Simon Matt sagte January 2020

Mit ihrer Begrenzungsinitiative​, die voraussichtlich am 17. Mai zur Abstimmung kommt, will die SVP die Kündigung der Personenfreizügigkeit​ mit der EU erreichen. Doch die Initiative ist mehr als nur ein Verdikt über die Freizügigkeit.
Wird sie angenommen, ist der von der Schweiz eingeschlagene bilaterale Weg mit der EU als Ganzes infrage gestellt. Bern müsste die Beziehung Schweiz – EU neu überdenken. Sagen die Stimmberechtigten Nein zur Initiative, dürfte dies als Bestätigung des bisher eingeschlagenen bilateralen Weges gewertet werden. Weil es sich bei der Begrenzungsinitiative​ um eine wegweisende Abstimmung handelt, ist davon auszugehen, dass der Bundesrat den 17. Mai abwarten wird, bevor er über sein weiteres Vorgehen beim institutionellen Rahmenabkommen informieren wird.

Quelle: https://www.watson.ch​/!305196112


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39%
(28 Stimmen)
Simon Matt sagte December 2019

Der National- als auch der Ständerat hat die Kündigungsinitiative klar zur Ablehnung empfohlen. Damit ist der Weg frei für eine Volksabstimmung am 17. Mai 2020. Die Initiative will die Personenfreizügigkeit​ mit der EU so rasch wie möglich beenden. Wie genau, hier: https://my.abstch.ch/​page/-/Kamp-Europa/DE​/Downloads/Faktenblat​t_Kuendigungsinitiati​ve.pdf . Aber nicht nur das: Aufgrund der sogenannten «Guillotine-Klausel» kann ein einzelnes Abkommen des Vertragspakets der Bilateralen I – und dazu gehört die Personenfreizügigkeit​ – nicht einzeln gekündigt werden. Wird ein Vertrag beendet, fallen automatisch auch alle anderen sechs Abkommen weg. Also auch jene zu Forschung, Landwirtschaft, Land- und Luftverkehr, öffentlichem Beschaffungswesen und zum Abbau von technischen Handelshemmnissen. Wir würden also alle Vorteile der Bilateralen auf einen Schlag verlieren.

Uns drohen diesmal viel heftigere Konsequenzen als bei der Masseneinwanderungsin​itiative 2014. Denn die Kündigungsinitiative lässt Bundesrat und Parlament keinen Spielraum. Sie ist damit so radikal wie kaum eine andere in der Vergangenheit.

htt​ps://unser.europa.ch


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58%
(19 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2019

Das war so zu erwarten. Ebensowenig wird die Initiative zurückgezogen.

Ob sich allein mit einer "Überbrückungsrente" die Ü-50 besänftigen lassen? Man wird sehen.

der brexit und Trump haben einen grossen Schub richtung Nationalismus gegeben und gegen einen Imperalismus a la römisches Reich.


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61%
(18 Stimmen)
Hans Forestier sagte December 2019

herr s. matt was reden sie denn da für wirres zeug, alle bilaterale verträge würden wegfallen sollte die beschränkung der zuwanderung beim stimmbürger erfolg haben im mai 2020. sie glauben also tatsächlich dass die eu-kommissare alle übrigen bilateralen verträge kündigen würden, wo sie doch mehrheitlich klar viel mehr als die schweiz davon profitieren?


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60%
(20 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2019

Wenn Sie, Herr Matt, orakeln, dass „wir alle Vorteile der Bilateralen auf einen Schlag verlieren“, so ist mindestens zu vermerken, dass wir in diesem Fall auch alle Nachteile der Bilateralen auf einen Schlag verlieren. Und die überwiegen deutlich…


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37%
(19 Stimmen)
Simon Matt sagte December 2019

Herr Forestier

Das ist kein wirres Zeug, sondern das sind Tatsachen.

Die Bilateralen Verträge 1 werden automatisch gekündigt, wenn einer gekündigt wird. Diese Abhängigkeit ist in Form der Guillotinenklausel enthalten.

Die EU profitiert natürlich auch von den Bilateralen Verträgen 1. Die Schweiz profitiert deutlich mehr. Die EU macht keine halben Sachen. Sie können dies genau beim Brexit verfolgen.


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56%
(18 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2019

Jetzt da Tories eine klare Mehrheit im Unterhaus haben, sollte es viel einfacher sein, mit der EU zu verhandeln, wenn nicht irgendwelche Heckenschütze und Abweichler zusammen eine Mehrheit bekommen um die Regierung zu sabotieren.

Per 31. Januar macht Boris ernst und dann beginnen Verhandlungen über die Zukunft des Verhältnisses. Ich denke, GB hat viel mehr Gewicht als die kleine Schweiz.


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36%
(14 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2020

Grenzen sind Künstliche Gebilde.
Sie definieren ein Staatsgebiet, in denen Gesetze Gültigkeit haben.
Wenn in einem Land Korruption herrscht wegen dem Regierungssystem, mit allen negativen Folgen von Arbeitslosigkeit, Verletzungen gegen die Grundrechte der Menschen...

Kann beim Nachbarstaat wegen der funktionierenden Regierung und Politischem System, Paradiesische Zustände herrschen. Dank dem Schutz durch eine Grenze, da alle diese Korruption (plus Menschen) die das so wollen, der Staat geschützt bleibt.

Solange so ein Wirrwarr in einer EU herrscht, dürfen wir die Grenzen nie aufmachen.


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53%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2020

Genau das ist das Ziel.

Das letzte Mal bei der Masseneinwanderungsin​itaitive fehlte die nötige Motivation und der Wille harte Forderungen gegenüber der EU zu nennen und durchzusetzen.




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45%
(11 Stimmen)
Roland Lörtscher sagte January 2020

Die Meinung von Herrn Matt ist zu respektieren. Nur möchte ich ihn gerne fragen, ob er tatsächlich (und in Kenntnis der Folgen auf unseren Lebensraum) auch weiterhin Tür und Tor in die Schweiz offen lassen will. Ob er tatsächlich auch weiterhin ein Bevölkerungswachstum von 30-50000 Personen/Jahr als unproblematisch ansieht. Ob er tatsächlich gewillt ist, dass unsere Schulen, unsere Infrastruktur, unsere Sozialwerke und unsere Natur Jahr für Jahr mehr beansprucht werden. Dies zu einem Teil zum Nutzen von grossen Firmen (deren grösstenteils ausländische Manager keinerlei Interesse an der Schweiz von morgen haben), zum anderen Teil zur Befriedigung von Heilsbringern, die eigentlich die ganze Welt in die Schweiz holen möchten. Das Mass der Dinge ist entscheidend, Herr Matt, und dieses Mass ist überschritten. Viele Bürgerinnen und Bürger sind es einfach leid, von den politischen Würdenträgern Mal für Mal hintergangen zu werden. Ihr vehementes Eintreten für die Weiterführung der bisherigen "Politik" setzt voraus, dass ihnen all die erheblichen materiellen und ideellen Nachteile egal sind. Sie werden sehen, dass unmittelbar nach "gewonnener" Abstimmung die EU das grossartige Bekenntnis der Schweiz zur EU loben und sofort neuen Druck aufsetzen wird, Stichworte Stromabkommen vs. Unionsbürgerschaft und Rahmenabkommen inkl.. fremder Gerichtsbarkeit. Die sogenannte Energiewende macht uns dermassen abhängig vom Ausland, dass wir weiteren Forderungen nur noch wie ein angeschlagener Boxer werden begegnen können.


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36%
(11 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2020

Sicher darf Herr Simon Matt glauben denken und schreiben was er will.

Aber, wir etwas anders Denkende müssen in keiner Weise seinen Gedanken folgen, oder auch Gedanken solcher EU Befürworter, geschweige danach handeln oder abstimmen, wie und was so jemand denkt.


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40%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2020

Nur, es sind ja diese so denkenden Menschen, die gegen jene die nichts mit einer EU am Hut haben, angreifen mit man sei Nationalist (abwertend) bis hin zu Nazi noch mehr abwertend, auch TiernamenSchweizer, Rosienenpicker, und was es noch alles gibt.

Zuerst ist der Gedanke
der wird zu Worten um abzuwerten
man spaltet die Gesellschaft..
dann folgen Handlungen bis hin zur Tötung


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50%
(2 Stimmen)
Till E. Spiegel sagte March 2020

Es heisst BEGRENZUNGSINITIATIVE​, Herr Matt. Die Erfindung einer Abänderung des Namens rührt von den Unwahrheiten, wenn nicht zu sagen, Lügengeschichten aus Ihren Schichten. Eigentlich wünschte ich Sie in ein EU Land, damit Sie dort einmal die Scheindemokratie erleben müssten.


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Seite 1 von 1




70%
(30 Stimmen)
Thomas Bachmann sagte December 2019

Frau Schneider, ich erlaube mir, Sie zu fragen in welchem Film Sie leben. Ich bin ü50 versuche seit langer Zeit einen Arbeitsgeber zu finden, der einem eine Chance gibt, wieder ins Berufsleben zurück zu finden. Mit Ihrer Politik provozieren Sie ein anderes Problem.
Die älteren ehemaligen Arbeitsnehmern wird jegliche Möglichkeit genommen wieder eine normale Arbeit zu finden. Daher werden diese Leute von diversen Kantonen gezwungen im Ausland „Süddeutschland“ eine Arbeitsstelle zu suchen und anzunehmen. Ohne AHV und BVG notabene. Wenn Sie auf Ihre Tantiemen aus den Verwaltungsratsmandat​en verzichten müssten, würden Sie eventuell wieder eine normale Politik betreiben und die Interessen des sogenannten Souveräns in diesem Land vertreten und nicht nur die Wirtschaftszweige, in denen Sie ein Mandat haben. Bitte gehen Sie wieder einmal in sich und erinnern Sie sich daran, wen Sie in Bern zu vertreten haben. Ansonsten empfehle ich den sofortigen Rücktritt aus der Politik


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52%
(25 Stimmen)
Max Zimmermann sagte December 2019

Das Mass ist voll, speziell von Frauenlogik.
Klimawa​ndel der Menschen wegen; eine masslose Selbstüberschätzung!

Zerstörung der Natur wegen zu vieler Menschen; lieber wegschauen!
Wer hat die CO2-Hysterie als Erzfeind des Überlebens auf dieser Welt ausgelöst?
Politik mit Hintergedanken ist leider bei vielen Politikerinnen das übliche.


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42%
(26 Stimmen)
Peter Bucher sagte December 2019

Herzlichen Dank Frau Schneider-Schneiter für den sehr soliden Artikel. Er ist sachlich vollkommen korrekt. Wenn man die Kommentare der SVP-Unterstützer sichtet bekommt man richtig Angst vor so viel Wurmstichigkeit von Scheinargumenten und billigen Einfachlösungen der Wutbürger. Da bin ich froh um jede Politikerin die in der Lage ist die Fakten nüchtern auf den Tisch zu legen und nicht der Versuchung des Populismus erliegt.


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81%
(36 Stimmen)
RENE-PIERRE KUSTER sagte November 2019

Ich finde es ganz schlecht, wenn sich gewählte Politiker über die Ausübung von politischen Rechten, die die direkte Demokratie bietet, mockieren.
Die Initiative ist zustande gekommen und die Stimmbürger sollen darüber abstimmen, da es ja auch die Bürger sind, welche die Konsequenzen zu tragen haben.
Wenn man nicht mit der direkten Demokratie umgehen kann, muss man sich überlegen ob man im Nationalrat am richtigen Ort ist.


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70%
(37 Stimmen)
E. Baumann sagte November 2019

Ich gratuliere zu Ihrer Wahl Frau Schneider-Schneiter. Jetzt können Sie weiterhin Ihr Gift spritzen, wie in diesem Artikel, Sie können weiterhin mit unqualifizierten Meinungen der Schweiz schaden, Sie können sich weiterhin für eine "Präzisierung" des Rahmenvertrags einsetzen, der schon fertig verhandelt ist, den Sie aber leider als Politikerin nicht verstehen, oder verstehen wollen.

Mich würde interessieren, wann Sie wieder einmal für die Schweizerinnen und Schweizer politisieren, anstatt für alle anderen.

Die Kohäsionszahlungen können wir ja weiterhin bezahlen, wenn der Rahmenvertrag angenommen wird, Dank Politikern wie Ihnen, die nicht verstehen, was unter "Beihilfen" zu verstehen ist.

Ich wünschte mir wieder ein Parlament, frei von Intriganten, die anstatt über andere herfahren, Sachpolitik bertreiben und etwas von der Sache verstehen.


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32%
(34 Stimmen)
willi mosimann sagte October 2019

Guten Tag Frau Schneider-Schneiter, Gratulation zu ihrer Wahl in den Nationalrat.


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61%
(28 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte October 2019

Eine letzte Wahlhilfe

Merkt Euch genau was die Politikerinnen und Politiker vor den Wahlen jeweils versprochen haben, und was sich danach als falsch herausgestellt hat, nämlich was sie nicht eingehalten haben.

Das Leitmotiv muss unbedingt sein:

Sag stets die Wahrheit und lebe dann nach den Schöpfungsgesetzen der Natur.

https://www​.youtube.com/watch?v=​fy579okpzAM

Herr John Livers hat am 08.09.2019 diesen Beitrag gepostet der wohl der grossen Mehrheit der aufrechten Schweizerinnen und Schweizer - wie mir auch - so sehr aus dem Herzen spricht:

"Ich möchte in erster Linie die Zuwanderung, auch in unsere Sozialwerke, stoppen. Ich lehne die Land-Verschandelung mit immer mehr Bauten ab, da ich unsere Umwelt und die Natur schützen möchte. Aber ich möchte nicht der EU Beitreten und unsere Eigenheiten und Kultur bewahren. Ferner möchte ich meinen bescheidenen Lebensstiel mit Autofahren wenn nötig, Fleisch essen wenn mich das gelüstet usw. Ich verwehre mich gegen immer neue Umweltsteuern und Verbote, die ausser Kosten doch nichts bringen. Da bleibt mir nur eine Partei die für mich wählbar ist.

Finden Sie hier bitte SELBER heraus welche Partei IHNEN wirklich am ehesten entspricht, und bitte geht dann wählen, ist ja nur bis zum nächsten Briefkasten, das sind wir unserer FREIHEIT, NEUTRALITÄT, DER EINZIGARTIGKEIT UNSERER DIREKTEN DEMOKRATIE DOCH SCHULDIG:

https://​​www.20min.ch/wahlen2​0​19/news/story/Wahlh​il​fe-10968738

Es ist ja gerade die Tragik der Menschen, auch der Politikerinnen und Politiker, nämlich dass sie sich um den geistigen Wahrheitsgehalt eines jeden noch ursprünglichen, noch nicht verfälschten Märchens nicht mehr kümmern. Einige nennen Konkurrenten aus dem anderen Politlager schon mal einen Märchenerzähler, im abwertenden Sinne natürlich, doch genau das Gegenteil trifft zu.

1812 erschien das bekannteste und weltweit am meisten verbreitete Buch der deutschen Kulturgeschichte – die Erstausgabe der "Kinder- und Hausmärchen" der Begründer der Germanistik, Wilhelm und Jakob Grimm, die bis zu dem heutigen Tag in 160 Sprachen übersetzt wurde.

Zum Ersten: Der Rattenfänger von Hameln, wo auch die WAHRHEIT eine entscheidende Rolle spielt. Viel Vergnügen und jegliche Einsicht in diese WAHRHEIT.

https://​​​www​.youtube.com/wa​t​c​h?v=​91etZYw3fUM






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