Gesundheitswesen > Krankenkassen, Prämien,

Der integrierten Versorgung gehört die Zukunft

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Unser Ge­sund­heits­we­sen lei­det an feh­len­dem un­ter­neh­me­ri­sche​m Den­ken und Han­deln. Der Ver­si­cherte und Pa­ti­ent steht, ent­ge­gen an­ders lau­ten­der Aus­sa­ge, nicht im Mit­tel­punkt des In­ter­es­ses. Damit lässt sich auch die be­schei­dene Viel­falt des Ver­sor­gungs­an­ge­b​ots erklären. Der ein­fachste Weg, den An­lie­gen der Nach­fra­ger ge­recht zu wer­den, wäre die Auf­he­bung des be­ste­hen­den Ver­trags­zwangs für Ärzte und Kran­ken­kas­sen. Diese Mass­nahme scheint aber zur Zeit nicht Mehrheitsfähig zu sein.

Die Managed Care Vorlage, welche das Parlament im vergangenen Herbst verabschiedet hat und über die im Juni abgestimmt wird, ist nun das Resultat möglicher politischer Mehrheiten. Die vorgeschlagene Gesetzesrevision ist sicher nicht revolutionär, geht aber in die richtige Richtung. Das allein ist im Gesundheitswesen schon erfreulich. Das Gesundheitswesen ist und bleibt ein sensibler Bereich in dem es schwierig ist Korrekturen vorzunehmen. So gesehen ist die Managed Care Vorlage eine sinnvolle Weiterentwicklung des Systems. Die integrierte Versorgung ist ein wesentliches Element zu einer besseren Medizin für den Patienten und dient der Stärkung der Hausärzte, die im Zentrum der Netzwerke stehen.

Um die Netzwerke wettbewerbsfähig auszugestalten, braucht es einen äusseren Rahmen, welcher die Eckwerte festlegt und den es einzuhalten gilt, ohne aber die Freiheit, der im Vertrag tätigen Ärzte zu vernachlässigen. Auch der Versicherte hat nach wie vor die Freiheit sich in ein Netzwerk zu begeben oder aber den uneingeschränkten Zugang zu allen zugelassenen Leistungserbringern zu benutzen. Wobei je nach Wahl der Selbstbehalt kleiner ist oder aber etwas mehr kostet. Der Unterschied allerdings ist mit 10 % und Fr. 500.- bzw. 15 % und Fr. 1000.- im Jahr nicht sehr gross. Der Leistungsumfang jedenfalls muss auch im Netzwerk umfassend sein. Für den Arzt ist der Einbezug in ein Netzwerk mit der vertraglichen Verpflichtung verbunden, sich nebst den medizinischen Massnahmen auch mit den wirtschaftlichen Folgen seiner Anordnungen auseinander zu setzen. Die sogenannte Budgetmitverantwortun​g, die zwingend im Vertrag der Netzwerke festgelegt werden muss, ist denn auch der erstmalige verbindliche Auftrag für Ärzte, sich mit den finanziellen Auswirkungen der von ihnen verschriebenen Therapien zu befassen. Die Zweckmässigkeit der verschriebenen Leistung wird damit eine ganz andere Bedeutung erhalten. Das finanzielle Ergebnis wird nicht mehr durch möglichst viel verschriebene Leistung begünstigt, sondern die effiziente Erzielung guter Ergebnisse in der Behandlung der Patienten wird honoriert. Dazu gehört und das ist auch neu, eine nachvollziehbare netzinterne Qualitätskontrolle, oder anders gesagt, die durch Vertrag gebundenen Ärzte sind zur Zusammenarbeit im Interesse des Versicherten verpflichtet.

Das Gesetz selbst schafft vor allem Anreize aber keine Netzwerke. Es ist Sache der Krankenkassen und der Leistungserbringer im Interesse ihrer „Kunden“ die Anreize, welche die integrierte Versorgung bietet, durch Schaffung solcher Netzwerke anzubieten. Der Stimmbürger kann im Juni an der Urne mit einem Ja zur Managed Care Vorlage den Druck ausüben, der nötig ist, um endlich im Gesundheitswesen zu geänderten Strukturen zu kommen - Korrekturen die der unaufhörlichen, unnötigen Mengenausweitung mit überhöhter Kostenfolge ein Ende setzten.

 

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Einige Artikel aus Statements finden Sie momentan auch auf www.vimentis.ch/dialo​g. Lassen Sie uns wissen, was Sie von dieser Zusammenarbeit halten! Wir nehmen Ihr Feedback gerne entgegen via redaktion@statements.​ch oder dialog@vimentis.ch


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


67%
(3 Stimmen)
Ulrich Rutz sagte May 2012

Auf der facebookseite www.facebook.com/mana​gedcare und www.facebook.com/frei​earztwahl sind viele Infos zu Managed Care gesammelt, Links zu den Statistiken und unzensierte Beiträge von Befürwortern und Gegnern der Vorlage. Einfach auf Gefällt mir drücken und mitlesen. Alles sind herzlich willkommen! Diskutieren oder lesen Sie mit.


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100%
(9 Stimmen)
Ulrich Rutz sagte May 2012

Die SVP Schweiz hat sich durch die wohlfeilen Versprechungen der Managed-Carelobby nicht täuschen lassen. Die Delegierten waren deutlich schläuer als Herr Bortoluzzi und haben heute mit klarer Mehrheit gegen den Managed Care Betrug gestimmt:
http://www.nzz.ch/n​achrichten/politik/sc​hweiz/svp-delegierte-​verwerfen-managed-car​e_1.16762119.html

​Am 17.Juni NEIN zum Managed Carezwang stimmen!




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67%
(6 Stimmen)
Emil Huber sagte April 2012

Zitat:
"Unser Ge­sund­heits­we­sen lei­det an feh­len­dem un­ter­neh­me­ri­sche​m Den­ken und Han­deln"

Ist es nicht so dass genau "unternehmerisches"​ Handeln ein Teil des Problems ist?
"Unternehmeris​ch" bedeutet meist dass man Wachstum, Gewinn und Profit erreichen werden will.
Das Gesundheitswesen ursprünglich gedacht um Kranke und Unfallopfer gesund zu pflegen wird von der Wirtschaft missbraucht.
Die Gewinne der Pharma Industrie spricht eine deutliche Sprache.
Dazu ein Link der eine besonders perfide Art des Missbrauches darstellt:

href="​http://www.n-tv.de/po​litik/Druck-auf-Aerzt​e-nimmt-zu-article464​9666.html">http://www​.n-tv.de/politik/Druc​k-auf-Aerzte-nimmt-zu​-article4649666.html


Ein anderer Aspekt ist der dass immer neue Krankheiten "geschaffen" werden mit den natürlich zugehörenden Vorsorge Untersuchungen oder gar Impfungen:

http://​www.spiegel.de/spiege​l/0,1518,260671,00.ht​ml

http://www.spie​gel.de/wissenschaft/m​edizin/0,1518,780453,​00.html

Managed Care wird daran nicht viel ändern.
Besser wäre eine Abschaffung des KVG - Obligatoriums welche die Souveränität den Versicherten zurück geben würde.

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“



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92%
(12 Stimmen)
Bea Habegger sagte March 2012

Herr Bortoluzzi,

Manage​d-Care ist ganz und gar nicht kostengünstiger, im Gegenteil. MC ist wie ein Discounter, so nach dem Motto "darfs es Bitzeli meh sy?" Mit MC wollen all die Besserverdiener weiterhin dem Volk das Geld aus der Tasche ziehen unter dem Deckmantel: Prävention, Managed-Care usw. um bei der Pharmalobby gut dazustehen. Zweitklassengesellsch​aftsausbau in höchstem Masse. Es ist ganz offensichtlich, habe diese Variante ausprobiert, mein Anliegen nahm man nicht wahr, wollte mir aber irgendwelche anderen "Boboli's" andrehen in so einer Managed-Care-Praxis. Eben gerade was so "Mode" ist. Als kostensenkend würde sich nur auswirken, wenn die Gesundheitspolitiker und das BAG aufhören in immer kürzeren Abständen dem Volk irgendwelche "gerade passend zu irgendwelchen Medis neue Krankheiten" anzudrehen versuchen. All die Tierligrippelis, Masernpandemie, Magenbänder, weil angeblich die halbe Schweiz zu dick sei usw. Das Volk ist nicht mehr so dumm und merkt langsam, das etliche Gesundheitspolitiker sich als "Gesundheitsapostel,​ bzw. verlängerter Arm der Aerztezunft und der Pharmalobby" entpuppt. Managed-Care ist einzig eine neue Variante um die längst explodierte Bürokratie nur noch weiter anzutreiben und aufzublasen. Wir bezahlen längst nicht mehr Prämien für die Gesundheit, wir bezahlen für Missmanagement, vielzuviel Bürokratie, Herumgehopse durch Comparisdienste usw. (ebenfalls eine unnüptze Organisation die nur an den Prämien mitverdient), neu estellte Prunkbauten der Versicherer und Pharmalobbying/zuviel​ Krankmaccherwerbung in höchstem Masse. Viele Politiker spielen ein trauriges Spiel mit dem höchsten Gut jedes Menschen um sich selber zu bereichern oder Image zu erhaschen.

Gerade vor wenigen Tagen war zu hören im Radio: Der Bund will Präventionszentren bauen um den neu erfunden "Gugus/Prävention" besser zu koordinieren=noch mehr Krankreden und Angstmacherei? Der Bau dieser Zentren soll, wie könnte es anders sein, über Prämien erfolgen. Glaubte meinen Ohren nicht zu trauen. Wie nennt sich das dann: Obligatorisches Bausparen der Versicherten zugunsten des Staates finanziert über zweckentfremdes Geld? Null Nutzen für die Versicherten, aber einmal mehr Ausbau irgendwelcher Bürokratien auf dem Buckel der Versichrten. Die Schweiz hatte unlängst das "BESTE GESUNDHEITSSYSTEM", mit Verlaub sie HATTE es bis man es auszubeuten begann, nicht zuletzt durch die Politik.



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92%
(26 Stimmen)
Walter H. Fröhlich-Gantenbein sagte March 2012

Die Geldgier kennt keine Grenzen und macht auch vor dem Gesundheitswesen keinen Halt.


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81%
(21 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte March 2012

Es gibt bessere Modelle als Managed Care für eine effiziente und kostengünstige Gesundheitsvorsorge.

Der zentrale Punkt von Managed Care ist der, dass ein Patient ärztliche Hilfe nur über seinen Hausarzt beanspruchen kann. Je nach Situation kann dieser den Patienten an einen in seinem Netz arbeitenden Spezialisten weiterleiten.

Der so vorgeschriebene Gang zum Hausarzt ist in vielen Fällen nicht zweckmässig. Fachärzte haben in ihrem Bereich grosse Erfahrung, sind bestens ausgerüstet und arbeiten effizient. In vielen Fällen ist es offensichtlich, welcher Spezialist für eine Behandlung gegeben ist. Probleme mit der Haut, den Ohren, der Nase, dem Rücken, den Gelenken, den Augen, den Hirnfunktionen und vielem mehr gehören nicht zum Hausarzt. Oftmals ist seine Behandlung weniger effizient und manchmal zögert er zu lange, seinen Patient dem Facharzt zu überweisen.

Kosten sparen und die Volksgesundheit heben können wir in vielen Bereichen durch gut organisierte Reihenuntersuchungen.​ Z.B. die Bekämpfung von Tuberkulose war so sehr erfolgreich.

Weitere Kosteneinsparungen würde eine neue Rollenaufteilung zwischen Arzt und Apotheke bringen. Mit wenig Aufwand lässt sich der Apotheker so ausbilden, dass er einfache med. Versorgung und Beratung vornehmen kann. Diese Tätigkeit lässt sich unterstützen durch Ferndiagnosen und Beratungen eines Ärzteteams mit modernen Übertragungsmitteln.


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78%
(18 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte March 2012

PLANEN HEISST VORAUSSCHAUEN UND ÜBERSICHT BEWAHREN

Sehr geehrter Herr Nationalrat Bortoluzzi

Das Gesundheitswesen in der Schweiz kostet etwa CHF 60 Milliarden pro Jahr. Dieses Geld wird durch die Steuerzahler, die Prämienzahler und die Privatpersonen bezahlt.

Die Kommission des Nationalrats befasst sich damit, ob die Ärzte auch im Team zusammenarbeiten sollen. Ja selbstverständlich, ein anderes Verhalten entspricht nicht dem Bildungsniveau der Ärzte und auch nicht den Erkenntnissen von funktionierenden Organisationen. Beim Hilfspersonal sollte aber genauer hingeschaut werden. In diesen relativ einfachen Tätigkeiten nimmt die Spezialisierung stetig zu. Dies verursacht höhere Kosten und bringt keinen erkennbaren Mehrwert.

Wer Planen will sollte übersichtliche Finanzzahlen als Grundlage zur Verfügung haben. In diesem Punkt gibt es meiner Ansicht nach ein grosses Defizit. Zudem habe ich den Eindruck, dass bei diesen grossen Beträgen einiges nicht stimmt. Denn bei grosser Auslastung der Spitäler und der Ärzte steigen die Kosten für den Einzelnen. Mit der grossen Einwanderung sollen viele zusätzliche erwerbstätige Personen zu uns stossen. Die Gesundheitskosten steigen nun aber wie wenn nur Rentner zu uns kommen würden. Entweder stimmt das Bild der Altersverteilung nicht oder es gibt durch die Veränderung der Arbeitskultur immer mehr rechtsstaatlich fragwürdige Geldströme.

Bei so vielen offenen Punkten führt deren Klärung in der Regel zu tieferen Kosten für die Allgemeinheit.


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46%
(28 Stimmen)
Hans Meier sagte March 2012

Warum ein Netzwerk billiger sein soll, das verstehe ich nicht. Das würde heissen der Arzt hat mich bis anhin überteuert behandelt. Dann müsste man den Ärzten unterstellen, sie seien Abzocker. Die gleiche Behandlung im Netzwerk wird ganz sicher nicht billiger. Schliesslich bleibt de Preis für Medikamente, Diagnosetests etc.. gleich. Das einzige Sparpotential sehe ich, wenn sich mehrere Ärzte die Infrastruktur teilen.


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85%
(26 Stimmen)
Roland Steiner sagte March 2012

Herr Bortoluzzi

Ich bin eigentlich ein Befürworter des Föderalismus. Leider ist aber die technologisierung in der Medizin so weit fortgeschritten, dass vor allem kleine Kantone vor einem grossen Problem stehen. Sie können die notwendigen Infrastrukturen nicht mehr effizient nutzen.
Somit muss das Gesundheitswesen in der Schweiz neu überdacht und organisiert werden.

Hier ein Vorschlag der zu einem Umdenken anregen soll:

-Die Gesundheitsversorgung​ wird in der Schweiz über 50 unterschiedlich spezialisierte Spitäler gesammtheitlich sichergestellt. Dort werden alle planbaren grösseren Eingriffe und die Weiterversorgung von grösseren Notfällen durchgeführt.

-Für​ Notfälle sollen Notfallstationen gesammtschweizerisch so verteilt sein, dass eine von diesen von jedem Ort in der Schweiz innert vernünftiger Zeit erreicht werden kann. Dazu könnten z.B. ehemalige Spitäler zu Ärztezentren umgebaut werden. Dort wären mehrere Hausärzte mit einer gemeinsamen Infrastruktur tätig die auch gleichzeitig die Notfallversorgung gewährleisten würden.

-Die frei werdenden Einrichtungen und auch das Personal könnten weiterverwendet werden. Da unsere Bevölkerung immer älter wird, wird der Bedarf an entsprechenden Einrichtungen und Fachpersonal immer grösser.

Das Gute an meinem Vorschlag ist auch, dass sich durch die Spezialisierung die Qualität des schweizerischen Gesundheitssystems verbessern würde.



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