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Der politisch korrekte Gutmensch

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Der Gut­mensch ist keine Er­fin­dung der 90er Jah­re. Be­reits im 19. Jahr­hun­dert machte Oscar Wilde die fol­gende Aussage:

"Gutmenschen​​​ sind ein Fluch. Auch sie tun gute Ta­ten. Aber sie tun es auf eine Wei­se, die ihre Mit­welt manch­mal schier um den Ver­stand bringt."

Oscar Wilde, *1854 †1900, irischer Schriftsteller

http://​​​www.poeteus.de/zita​t​/​Gutmenschen-sind-​ei​n-​Fluch-Auch-sie-​tun​-gu​te-Taten-Aber​-sie​-tun​-es-auf-ein​e-Wei​se-di​e-ihre-Mi​twelt-​manchm​al-schi​er-um-d​en-Ver/​454

Gu​tmensche​n betreiben oft Politik und sind im linken Spektrum anzutreffen. Leider merken Sie nicht, dass gut gemeint nicht gut gemacht ist. Deshalb kollidieren Ihre Wertvorstellungen auch immer wieder mit der Realität. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass in den letzten 20 Jahren sämtliche Initiativen von linker Seite am Souverän, dem Volk, gescheitert sind.

Das letzte gescheiterte Projekt war die Mindestlohn-Initiativ​​​e mit welcher die Linken totalen Schiffbruch erlitten haben. Gerade mal 23.40% konnten sich für Ihr Anliegen erwärmen und stimmten zu.

Seit 1995 scheiterten sämtliche Volksinitiativen mit linken Kernanliegen (Zustimmung in %):

1995 Ausbau AHV/IV - 27.60%
1998 Gegen die Erhöhung des Rentenalters - 41.50%
2000 Flexibles Rentenalter 62 - 46.00%
2001 Kapitalgewinnsteuer - 34.10%
2002 Kürzere Arbeitszeit - 25.40
2002 Goldreserven in die AHV - 46.40%
2003 Gesundheitsinitiative​​​ - 27.10%
2006 Nationalbankgewinne für die AHV - 41.70%
2007 Einheitskrankenkasse - 28.80%
2008 Flexibles AHV-Alter - 41.40%
2010 Gegen Steuerwettbewerb - 41.50%
2012 Sechs Wochen Ferien - 33.50%
2013 1:12 Initiative - 34.70%
2014 Mindestlohn - 23.40%

http://bazonlin​​​e.ch/schweiz/standa​r​d​/Das-Problem-der-​Li​nk​en/story/204443​88

E​rst​aunlich ist, dass trotz der teils haushochen Niederlagen, ein unbändiger Wille besteht, weiterhin am Volk vorbei zu politisieren. Daher ist es nicht erstaunlich, dass die nächsten Initiativen bereits in der Pipeline respektive zur Abstimmung bereit sind:

- Mindestlohninitiative​​​, 28.09.14
- Bedingungsloses Grundeinkommen, voraussichtlich 2015

Auch der neue Fahrplan der SP welcher einen EU-Beitritt der Schweiz vorsieht macht jeden normal, rational und vor allem wirtschaftlich und souverän denkenden Menschen in der Schweiz fassungslos.

http://www.sp-ps.ch/g​​​er/Medien/Pressedie​n​s​t/2010/EU-Beitrit​t-​th​ematisieren

Dabe​i werden Ausdrücke wie "keine Denkverbote", "auf lange Sicht der beste Weg" und "Es braucht eine Diskussion" verwendet. Gerade in der heutigen Zeit ist wohl einer überwiegenden Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer kaum etwas fremder als ein EU-Beitritt.

Selbst das institutionelle Rahmenabkommen welches nicht sehr erstaunlich von unserer Landesregierung wohl abgesegnet wird, kann kaum mehrheitsfähig sein. Offenbar möchte der Bundesrat auf's Ganze und riskiert dabei ganz klar die bilateralen Abkommen.

Zurück zu den Gutmenschen. Auf BR Sommaruga trifft der Ausdruck zu wie die Faust auf's Auge. Sie lebt in einer Welt mit rosa Wolken die mit der Realität nicht viel zu tun haben. Im unbändigen und egoistischen Willen, seine Welt auf alle übertragen zu wollen schadet der Gutmensch der Gesellschaft als Ganzes.

Zitat:

«Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.»

Quelle​​: The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness. (Das Liberale Gemüt: Die Psychologischen Ursachen für Politischen Wahnsinn) Amerikanischer Psychiater: "Gutmenschen klinisch geisteskrank", 16. September 2009

Dabei verstecken sich Gutmenschen in diversen Welten und akzeptieren kaum andere Meinungen, da sich die Welt in Ihren Köpfen abspielt. Es wird nichts mehr differenziert und alles vereinheitlicht.

​​​Zitat:

«Der Gutmenschenkrieg gegen Diskriminierungen ist längst ein Krieg gegen den gesunden Menschen­verstand geworden. Arbeitgeber dürfen nicht mehr anstellen, wen sie wollen. Vermieter dürfen nicht mehr vermieten, an wen sie wollen. Man macht es den Eltern schwer, ihre Kinder auf gute Schulen zu schicken. Lehrer können schlechte und bösartige Schüler nicht mehr loswerden. Das sind die bekanntesten Praktiken der erzwungenen Integration. Sie schließt die Augen vor realen Leistungs­differenzen​​​ und Qualitäts­unterschied​​​en. Und vor dem Bösen.» - Norbert Bolz

In einem Buch sind interessante Ansätze über das Verhalten von Gutmenschen nachzulesen.

"Zwische​​​n Gut gemeint und gut gemacht ist die Kluft, die der Gutmensch nicht zu überbrücken weiß. Kämpferisch und mit aller Gewalt will er den Frieden und das Heil bringen. Will man nicht, so muss er sich härtere Methoden ausdenken, sich der Bürde seines zwanghaften Gutseinmüssens zu entledigen. Irgendwo muss doch einer stecken, der ihn braucht und den er retten muss. Das ist seine Aufgabe im Leben, die er sich von niemandem nehmen lässt. Die Faktenlage kann er dabei gern geflissentlich übersehen. Er hat sein eigenes Bild vom Ereignis und der Not, die er allerorten durch die eigene Brille sieht."

Quelle: Buch - Gutmensch Ich werde dich zu Tode lieben! von Christa Schyboll

Ein amerikani​​​scher Psychiater kommt sogar zu folgendem Schluss: "Gutmenschen klinisc​​​h geisteskrank" und thematisiert dabei auch die psychologischen Usachen für den politischen Wahnsin von Gutmenschen.

Weiter stellt er folgendes fest:

“Die Wurzeln des Gutmenschentums -und der damit verbundene Wahnsinn- kann deutlich an der Entwicklung des Kindes vom Säugling bis zum Erwachsenen nachvollzogen werden und wie eine verquere Entwicklung die unvernünftigen Denkweisen des Gutmenschen produzieren. Wenn der moderne Gutmensch über imaginäre Opfer heult, Wut gegen imaginäre Bösewichte aufstaut und vor allen Dingen, wenn er das Leben von Menschen bestimmen will, die sehr wohl kompetent sind ihr eigenens Handeln zu bestimmen, dann wird die Neurose des Gutmenschen schmerzlich sichtbar.”

http://deut​​​schelobby.com/2009/​0​9​/16/amerikanische​r-​ps​ychiater-%E2%80​%9C​gut​menschen-klin​isch​-gei​steskrank%E​2%80%​9D/

An​gesichts dieser Feststellungen und Tatsachen muss ich leider feststellen, dass uns doch ein Grossteil der linken Politik kein Stück vorwärts, dafür ein massives Stück in die Vergangenheit katapultieren will.

In eine Welt wo die gegenwärtigen Probleme teils noch nicht so offensichtlich waren und erst durch die Auswüchse der fatalen, linken Politik ab den 90er-Jahren entstanden.

Eine Welt in der noch mehr rosa Wolken am Himmel schwebten als heute. 

Die Schweiz braucht handlungsfähige Politker und Politikerinnen die sich der Gegenwart und den realen Problemen stellen, zu​​​kunftsgerichtet politisieren und keine Welt stigmatisieren die nicht existiert.

Eine nächste Chance bietet sich bei den Nationalrats- und Ständeratswahlen 2015. 
 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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43%
(7 Stimmen)
Walti Wummer-Schön sagte October 2014

War schon immer so: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.


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50%
(16 Stimmen)
- - sagte August 2014

"Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. (…)"

Nein, Herr Schenker, "Gutmensch" ist ein abschätziger Begriff aus dem "Wörterbuch des Unmenschen". Er sagt über die angesprochenen Gutmenschen weniger aus als über die Menschen, die ihn verwenden.

"(…) in Internet-Foren das ethische Ideal des "guten Menschen" in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren". (…)"

http://www.we​​​lt.de/debatte/komme​n​t​are/article139384​27​/G​utmensch-Nazi-B​egr​iff​-oder-Moralkr​itik​.htm​l

Äusser​liche​s Vorbild für den Begriff "Gutmensch" ist wohl das französische "bonhomme".

"Bonhomme est un terme vieilli ou affectif qui signifie homme bon, vertueux, d’un comportement favorable, agréable à autrui"

http://fr.​​​wikipedia.org/wiki/​B​o​nhomme

Heute hat "bonhomme" eher die Bedeutung "zu gutmütig und zu wenig clever".

Die pejorative Bedeutung "Gutmensch" und "Gutleute" entstand aber bereis im 15. Jahrhundert; Aussätzige wurden so bezeichnet.

http:/​​​/www.rzuser.uni-hei​d​e​lberg.de/~cd2/drw​/e​/g​u/tleu/gutleute​.ht​m


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50%
(18 Stimmen)
Werner Nabulon sagte July 2014

Mich erschüttert die Erkenntnis, dass "Wir", nun ja jene welche diese Gewählt haben, dass eigentlich "Gutmenschen die in die Psychiatrie gehörten", in Bundesbern und anderwo in der Regierung bis hin zu Gerichten gelandet sind.

Ich hatte mal eine Ahnung, dass etwas mit solchen Menschen nicht stimmt; es kann doch nicht sein, dass....

Es ist schlimmer wie ich angenommen habe...


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59%
(27 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2014

Herr M.Schenker, nehmen Sie etwa die Propaganda der SVP-Erbschleicherpart​ei für bare Münze? Sie können sich beruhigen, Sie wären damit nicht alleine.


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68%
(28 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte July 2014

Der Vollständigkeit halber Herr Schenker die Initiativen der SVP die abgelehnt wurden:
1996 - gegen die illegale Einwanderung
2002 - Ueberschüssige Goldreserven in den AHV-Fonds
2002 - gegen Asylrechtsmissbrauch
2008 - für demokratische Einbürgerungen
2013 - Volkswahl des Bundesrates
2012 - Für die Stärkung der Volksrechte in der Aussenpolitik (Staatsverträge vors Volk!) - AUNS und SVP
2013 - Familieninitiative


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75%
(24 Stimmen)
Alex Müller sagte July 2014

Lieber Herr Schenk,
wenn sie Politik machen möchten, so bleiben sie einfach bei dem, was sie können > Buchhalter.
Ich weiss nicht, was die Zitate zum Begriff "Gutmensch" mit Realpolitik zu tun haben könnten. Und - Sie wollen doch Realpolitik machen ? Ich habe auch noch nie die SVP-Parole von den "Linken und Netten" verstanden; auch wenn dies der deutsche SVP-Werber einst auf die Wahlplakate gesetzt hat.
Gruss sterngucker


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65%
(31 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte July 2014

Ach ja: die SP Schweiz war über 56 Jahre (etwa 56 Jahre !!! ) wählerstärkste Partei der Schweiz. Hat aber nie so ein idiotisches Geschrei wie die SVP darum gemacht.
http://jamessbbond.​magix.net/public/Waeh​leranteil/Wählerantei​l_Schweiz_.JPG
Herr Schenker: Sie zitieren da den SVP-Journalisten Dominik Feusi der BAZ der herausgefunden hat dass einige Initiativen der SP gescheitert sind. Stimmt. Der Feusi hat auch einen Blog http://www.ordnungspo​litik.ch/ mit absurden Sachen.

Lustigerwe​ise beginnt die Aufzählung der verlorenen Initiativen Im Jahre 1995. Und vorher war nichts ???
Es war die SP die die Proportionalwahl im Nationalrat mit Initiativen eingeführt hat (im Jahre 1919). 2 Initiativen wurden abgelehnt. Es brauchte 3 Initiativen. Auch für das Frauenstimmrecht brauchte es mehrere Initiativen . AHV auch mehrere Initiativen. usw usw usw usw.
Das beweist dass es durchaus dauern kann dass gute Initiativen mit Themen die wichtig sind für die Schweizer Bevölkerung eine Zeit brauchen bis auch Hinterwäldler einsehen dass was gemacht werden muss.

Dem Erfolg und der Einzigartigkeit was die SP für die Schweiz geleistet hat kann sich niemand entziehen. Auch sie schmarotzen heute von politischen Erfolgen die die SP für die Schweiz ermöglichte.
Die SP Schweiz war während über 50 Jahren wählerstärkste Partei der Schweiz (1928 - 1979) und kurze Zeit danach nochmals für einige Jahre.
Im Gegensatz zur SVP die die Schweiz in den Untergang führen will und deshalb nach kurzer Zeit als wählerstärkste Partei früher oder später zur Bedeutungslosigkeit versinken wird.

die SP wählerstärkste Partei 1928 - 1979
http://jamessbb​ond.magix.net/public/​Waehleranteil/Wählera​nteil_Schweiz_.JPG


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63%
(30 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte July 2014

Tja Herr Schenker: die Massenverblödungsinit​iative zeigt Wirkung. Da zitieren hier Leute ungehemmt Texte betreff Gutmenschen - alles 1:1 kopiert von tiefbraunen obskuren vor allem Rechtsextremen Seiten wie http://michael-mannhe​imer.info/2013/07/09/​amerikanischer-psychi​ater-gutmenschen-klin​isch-geisteskrank/ und andere.

Nochmals: es gibt im Englischen keine Entsprechung des Wortes Gutmensch. Falls Englischer Text so übersetzt wird beweist der Übersetzer die Dummheit und Blödheit und Unverständnis der Sprache.

Hier kann man das Buch The Liberal Mind des irren Psychiaters Lyle H. Rossiter ansehen
http://books​.google.ch/books/abou​t/The_Liberal_Mind.ht​ml?id=2KckDSbGnWkC&re​dir_esc=y
auf Leseprobe ansehen klicken für Detail

Es findet sich im gesamten Text keine Stelle die irgendwie als Gutmensch übersetzt werden könnte.


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36%
(25 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte July 2014

Zitat:

«Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.»

Auf das Risiko hin, den einen oder anderen Gutmenschen ev. ja zu schockieren, auch Hitlers Idelogie, bassierte auf Darvis Theorien. Und es spielt im Fall nur vordergründig eine Rolle, ob nun vor oder nach der Geburt eines Kindes, selektiert wird....

Früher wurden Minderheiten verfolgt und unterdrückt heute werden sie mit Sonderrechten ausgestattet und gegenüber dem 0815 Bürger von den Gutmeschen schon fast als VIP's behandelt. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass der 0815 Bürger immer mehr zum unterdrückten Skaven wird.

Da der Gutmesch aber von seinen Sklaven und nicht den VIP's lebt, sollt er langsam lernen mit Fakten zu Arrgumentieren, denn ohne das wir mitspielen, ist es auch bei euch vorbei mit Gutmensch spielen!


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62%
(34 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte July 2014

Aber Aber Herr Schenker: Ihr Artikel kommt nur vor wie ein typischer SVP-Kampfblatt Weltwoche-Artikel . Sämtliche Fakten die belegt sind werden total völlig falsch verdreht. Die Realität - Total Realitätsblind.
Wie das mit dem Wort Gutmensch ist hat ihnen der Blogger willibald von wildenstein weiter unten erklärt http://www.vimentis.c​h/willibald_vonwilden​stein/

Das Wort Gutmensch - es gibt im Englischen keine Entsprechung. Am ehesten das Wort do-gooder : someone whose desire and effort to help people (such as poor people) is regarded as wrong, annoying, useless, etc.
http://www.merr​iam-webster.com/dicti​onary/do-gooder
sieh​e http://de.urbandictio​nary.com/define.php?t​erm=do-gooder und das Wort Bleeding Heart Liberal http://de.urbandictio​nary.com/define.php?t​erm=Bleeding+Heart+Li​beral

Der Spruch betreff Gutmensch kann nicht von Oscar Wilde stammen - unmöglich - ich weiss es - hab eine sehr umfangreiche Zitate Sammlung . Ein gefälschtes Zitat.

Dieser Psychiater schreibt von "Liberal Mind" also in Bezug auf Liberalismus. Wie man das mit Gutmensch übersetzt ist so ziemlich dumm und einfältig. Keine Ahnung von Englisch. http://www.amazon.de/​The-Liberal-Mind-Psyc​hological-Political/d​p/0977956318

Die früheste Stelle betreff eines Gutmensch kann dem Werk von Max Stirner im Jahre 1845 die „Pfaffen, Eltern und g u t e n Menschen .... als die wahren Jugendverführer und Jugendverderber, die das Unkraut der Selbstverachtung und Gottesverehrung emsig aussäen, die jungen Herzen verschlämmen und die jungen Köpfe verdummen.“
belegt sein siehe Max Stirner http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Max_Stirner


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59%
(34 Stimmen)
Stefan Pfister sagte July 2014

Wie wäre es, wenn Sie sich auch mal die linken Referenden anschauen? Gripen ist das neueste Beispiel. Oder die BVG-Abstimmung vor ein paar Jahren mit über 70%. Auch linke Positionen können mehrheitsfähig sein, und auch die selbsternannte "Volkspartei" kann gewaltige Niederlagen kassieren wie bei "Staatsverträge vors Volk" oder der Abtreibungs-Initiativ​e. Je nach Thema und Vorlage liegen die Mehrheiten anders.


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72%
(32 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte July 2014

@Herr Schenker. Interessant, dass Sie die Gutmenschen studiert haben. Doch die Links (Antwort auf Beiträge von Herrn Witschi) haben Sie offenbar nicht gelesen? Was darf daraus gefolgert werden? Sie kennen alles bereits in und auswendig und müssen nichts (neues) mehr lesen?

Auch ich mache mir Gedanken über die Geschicke der Schweiz und das Verhalten der Parteien. Oftmals in Gesprächen mit Links und Rechts scheint es mir jedoch auch so, dass die Ziele sogar gleich sind, der Weg dazu etwas anders. Haben Sie während ihrem Studium nie dieses Gefühl bekommen?

Wie auch immer und nochmals. Es geht um die Geschicke der Schweiz und Partei- und Personeninteressen gehören zurückgestellt.


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69%
(35 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2014

Ich verstehe nicht was der Fadeneröffner aussagen will, die Haltung von den Gutmenschen oder Linken ist vourteilsbehaftet zusammengefasst. Meines Erachtens gibt das keine Diskussionsbasis auch weil jegliche Reflexion fehlt. Misantrophen gegen Gutmenschen ?


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46%
(28 Stimmen)
Hans Knall sagte July 2014

Gutmenschen, das kann man aus ihrer Zusammenstellung von Definitionsversuchen,​ Herr Schenker, gut herauslesen, sind jene die auch entgegen jeder Erfahrung den Sozialismus, respektive die Überwindung des Kapitalismus predigen.

Die Erfahrungen des “Economic Freedom of the World Index“ (EFW) zeigen aber eindrücklich: Je kapitalistischer, also freier, ein Land ist,

1. desto höher ist die Investitionsrate und die Produktivität,
2. de​sto stärker ist das Wirtschaftswachstum,

3. desto höher ist das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen,
​4. desto tiefer sind die Armutsraten,
5. dest​o besser ist die Lebensqualität,
6. d​esto geringer ist die Kindersterblichkeit,

7. desto höher ist die Alphabetisierung,
8.​ desto tiefer sind die Bildungsunterschiede zwischen den Geschlechtern,
9. de​sto besser ist die Umweltqualität,
10. ​desto tiefer ist die Korruption.

Diese Ergebnisse sind weltweit gültig – unabhängig der geografischen Lage, des Klimas, der Rohstoffe und weiterer Faktoren, die sonst manchmal noch für wichtig erachtet werden.


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60%
(20 Stimmen)
- - sagte July 2014

"Gutmenschen​​​ sind ein Fluch. Auch sie tun gute Ta­ten. Aber sie tun es auf eine Wei­se, die ihre Mit­welt manch­mal schier um den Ver­stand bringt."

"Zitate" sind Glückssache. Es gibt von Oscar Wilde auf Englisch keinen solchen Ausspruch.

http://​www.brainyquote.com/q​uotes/authors/o/oscar​_wilde.html

Er müsste das ja etwa so formuliert haben:
"Good human beings are a fatality. (…)"
"Gute Menschen sind ein Verhängnis. (…)"

Es gibt im Englischen keine "Gutmenschen".

"Gu​tmensch" ist ein abschätziger deutscher Begriff aus dem "Wörterbuch des Unmenschen". Er sagt über die angesprochenen Gutmenschen weniger aus als über die Menschen, die ihn verwenden. Vor allem wird "(…) in Internet-Foren das ethische Ideal des "guten Menschen" in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren". (…)"

http://www.we​​lt.de/debatte/kommen​t​are/article13938427​/G​utmensch-Nazi-Begr​iff​-oder-Moralkritik​.htm​l

Äusserliche​s Vorbild für den Begriff "Gutmensch" ist wohl das französische "bonhomme".

"Bonhomme est un terme vieilli ou affectif qui signifie homme bon, vertueux, d’un comportement favorable, agréable à autrui"

http://fr.​​wikipedia.org/wiki/B​o​nhomme

Heute hat "bonhomme" eher die Bedeutung "zu gutmütig und zu wenig clever".

Die pejorative Bedeutung "Gutmensch" und "Gutleute" entstand aber bereis im 15. Jahrhundert; Aussätzige wurden so bezeichnet.

http:/​​/www.rzuser.uni-heid​e​lberg.de/~cd2/drw/e​/g​u/tleu/gutleute.ht​m




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