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Die Alternative

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Einige der letz­ten und zukünftigen Ab­stim­mun­gen be­fas­sen sich mit ge­rech­ten Löhnen, Zu­wan­de­rung, Überbevölkerung, Um­welt usw. Lei­der wer­den dabei aber die Zusammenhänge viel zu wenig berücksichtigt. Viele der Vorlagen haben mei­nes Er­ach­tens di­rekt oder in­di­rekt aus­wir­kun­gen auf an­dere Vor­la­gen. Somit habe ich ver­sucht, all diese Be­stre­bun­gen in eine ein­fa­che und verständliche Lösung ein­flies­sen zu las­sen. Sie ver­sucht auf die Bedürfnisse von vie­len Grup­pie­run­gen Rücksicht zu neh­men, hat aber als erste Priorität das Wohl un­se­res Lan­des, un­se­rer Ge­sell­schaft und un­se­rer Um­welt. Diese Lösung soll natürlich nur als Denk­an­stoss be­trach­tet wer­den und ich er­hoffe viele kon­struk­tive Beiträge.

 

Hier mein Vorschlag: 

  • Die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland wird wieder über Kontingente gesteuert.
  • Die Kontingente für die Arbeitskräfte werden so definiert, dass die Arbeitslosenrate die nächsten Jahre jährlich um z.B. 0.5% abnimmt.
  • Wenn die Arbeitslosenrate 1% erreicht hat, gilt dieser Wert als Massstab für die Kontingente für die Zuwanderung von Arbeitskräften. D.H die Arbeitslosenrate wird auf 1% fixiert.
  • Freie Kontingente werden öffentlich versteigert. Somit ist sichergestellt, dass nur wirklich benötigte Fachkräfte in die Schweiz kommen. Die Einnahmen gehen z.B. in die AHV oder Arbeitslosenkasse.
  •  ​

Dieser Vorschlag hat folgende Vorteile:

  • Auf dem schweizer Arbeitsmarkt kommen Angebot und Nachfrage wieder in ein Gleichgewicht. Der Markt kann wieder fair funktionieren. Die Ziele der Mindestlohninitiative​ werden erreicht. Dabei werden aber regionale Unterschiede mitberücksichtigt.
  • E​ine Reduktion der Arbeitslosen reduziert auch die Kosten der ALV. Dies reduziert auch die Beitragszahlungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
  • Die Kontingente sind einfach berechenbar.
  • Die Verteilung der Kontingente braucht keine komplizierte Administration.
  • Die Wirtschaft kann bei Bedarf (natürlich nicht kostenlos) qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland rekrutieren.
  • Das Asylwesen ist nicht direkt betroffen, da es sich bei Asylanten nicht um Arbeitskräfte handelt.
  • Die Wirtschaft muss bei der Ausbildung von Fachkräften wieder vermehrt Eigenverantwortung übernehmen und Bewohner der Schweiz bedarfsgerecht ausbilden.
  • Die übermässige Zuwanderung wird gebremst.
  • Durch das reduzierte Bevölkerungswachstum wird die Schweiz nicht so schnell weiter zubetoniert.
  • usw.

Die Diskussion ist eröffnet!!

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

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Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


100%
(2 Stimmen)
Roland Steiner sagte December 2013

Hier gerade aktuelle Zahlen zur Arbeitslosigkeit in der Schweiz:

http://ww​w.tagesanzeiger.ch/sc​hweiz/standard/In-der​-Schweiz-ist-jeder-ze​hnte-Jugendliche-arbe​itslos/story/28253864​

http://www.tagesa​nzeiger.ch/schweiz/st​andard/In-der-Schweiz​-ist-jeder-zehnte-Jug​endliche-arbeitslos/s​tory/28253864?comment​s=1

Endlich einmal so gerechnet, dass sie mit dem europäischen Ausland verglichen werden können.



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63%
(8 Stimmen)
Roland Steiner sagte December 2013

Es gibt viele negative Kommentare zu meinem Artikel. Ich frage sie aber: wie sollen z.B. die Kontingente definiert werden, wenn die Masseneinwanderungsin​itiative angenommen wird. Immer sprechen alle von einer grossen Bürokratie. Mein Vorschlag hat mindestens dazu eine einfache Lösung.

Oder was machen sie dann mal, wenn die Initiative von ECOPOP angenommen wird?????

Ich jedenfalls werde zu beiden Initiativen Ja sagen, da die Politik keine für mich akzeptable Alternativen bietet.


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33%
(15 Stimmen)
Kurt Peter sagte December 2013

Eine äusserst naive Vorstellung des Autors mit weniger Einwanderung die Arbeitslosenquote senken zu können!

Wir haben in der Schweiz fast Vollbeschäftigung! Die 2-3% Arbeitslosen sind strukturell bedingt!


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58%
(12 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte December 2013

In Deutschland wird in einiger Zeit die Personenfreizügigkeit​ zu Tumulte führen. Alles lässt sich das Volk nicht bieten. Die Europakranken sollten schweigen, denn dieser Link sagt bereits ziemlich alles zu diesem Blog.

http://www.faz.ne​t/aktuell/wirtschaft/​wirtschaftspolitik/ha​rtz-iv-fuer-eu-buerge​r-einwanderung-in-soz​ialhilfe-nimmt-zu-126​91793.html


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45%
(11 Stimmen)
Roland Steiner sagte December 2013

Herr Lohmann, wir hatten in der Schweiz längere Perioden während denen die Arbeitslosenrate deutlich unter 1% lag und trotzdem hat die Wirtschaft floriert.
Schauen sie sich in folgenderStatistik die 60er, 70er und 80er Jahre an:
https://www.amst​at.ch/seco/Literatur/​200601_Arbeitslosigke​it_der_90er_Jahre.pdf​

Die Arbeitslosenrate wird schon seit einigen Jahren künstlich hoch gehalten um die Löhne tief zu halten. Die Löhne in der Schweiz wären fairer, wenn dies von der Bevölkerung nicht mehr toleriert würde.


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31%
(16 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte December 2013

Sorry, Herr Steiner, aber Ihre Vorschläge sind volkswirtschaftlicher​ Humbug!Sie funktionieren nicht!

Es ist schon erschreckend wie wenig Ahnung von VWL gewisse Stimmbürger haben!


1. Wie kommen Sie auf die absurde Idee, Sie könnten mit weniger Einwanderung die Arbeitslosenquote senken!?!

Und erst recht nicht auf 1%! Wir haben in der Schweiz eine Sockelarbeitslositkei​t, die weit über 1% ist.


2. Kontingente würden zu einer Kündigung der Personenfreizügigkeit​ und somit der Bilateralen I führen. Und dann hätten wir viel mehr Arbeitslosigkeit und nicht weniger!











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