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Die göttliche Ordnung

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Der gross­ar­tige Schwei­zer Film „­Die gött­li­che Ord­nung“ do­ku­men­tiert ein­drück­lich den Kampf der Schwei­zer Frauen für ihr Stimm- und Wahl­recht. Er be­schreibt dabei auch den da­ma­li­gen Zeit­geist und die hoff­nungs­lose Ü­ber­for­de­rung der Män­ner. - Aber der Film ver­ur­teilt nicht. Es wäre auch nicht fair, mit heu­ti­gen Mass­stä­ben über die da­ma­li­gen Fra­ge­stel­lun­gen zu ur­tei­len.

Dennoch habe ich mich nach diesem Film geschämt - als Mann geschämt... Und zwar nicht wegen den Männern von damals, die in aller Selbstverständlichkei​t Ungerechtigkeiten als Alltäglichkeit geduldet haben. Nein, ich habe mich geschämt wegen der heutigen Männergeneration. - Wir, die glauben, seit der Einführung des Frauenstimmrechts im Jahr 1971 sei Gleichberechtigung eine Tatsache. Wir, die schmunzelnd im Kino den Männern von damals zuschauen und dabei den Kopf schütteln. - Wir sind diejenigen, die sich zu schämen haben. Denn ist es ist eine Tatsache, eine gesellschaftliche Realität, dass die „göttliche Ordnung“ auch im Jahr 2017 immer noch Ungerechtigkeiten bedeutet. Wir akzeptieren diese Ungerechtigkeiten mit der genau gleichen Selbstverständlichkei​t und Gleichgültigkeit wie die Männer von 1971. Und dabei glauben wir noch ernsthaft, es sei ja inzwischen besser als damals; wir Männer seien besser als damals... - Nun, das Frauenstimmrecht mag eine gelebte Selbstverständlichkei​t geworden sein. Darauf sollten sich aber weder dieses Land noch die Männer in diesem Land irgendetwas einbilden.

Vielmehr sollten wir uns mit der Frage auseinandersetzen, weshalb beispielsweise Lohngleichheit zwischen Mann und Frau noch keine Realität ist. Wir sollten uns mit der Frage auseinandersetzen, weshalb die beruflichen Chancen der Frauen unnötig und blödsinnig erschwert werden - beispielsweise durch steuerliche Fehlanreize oder durch mangelnde Kinderbetreuungsangeb​ote. - Warum niemand dann „Verfassungsbruch!“ schreit, wenn tatsächlich die Verfassung nicht umgesetzt wird...

Mit einer erschreckenden Regelmässigkeit wird in Bundesbern eine „göttliche Ordnung“ manifestiert, die Ungerechtigkeit zum schweizerischen Alltag macht. Allein in der Frühlingssession 2017 wurden drei Versuche der BDP-Fraktion abgewiesen, die bürgerlichen Fortschritt ermöglicht hätten: Ein einfacherer beruflicher Wiedereinstieg nach einer Familienphase hätte die beruflichen Chancen von Müttern erhöhen und gleichzeitig die Arbeitgeber entlasten sollen. Der institutionelle Einbezug von Frauenorganisationen in die Sozialpartnerschaften​ hätte die Interessenvertretung für Frauen verbessern können. Und ein Elternurlaub hätte für gleich lange Spiesse von Vätern und Müttern sorgen sollen. - Eine Nationalrätin meinte dazu, solange Männer keine Kinder austragen können, müsse man nicht über einen Elternurlaub diskutieren... - Damit war also geklärt, wie die „göttliche Ordnung“ in diesem Land auszusehen hat.

Offensichtlich sind weder die Politik noch die Wirtschaft in der Lage, Ungerechtigkeiten zu beseitigen. - Wenn aber irgendwo ein #womensday gefeiert wird und die Journalisten und Fotografen bereit stehen, dann wollen alle mit rosaroter Wolle stricken. Und niemand hinterfragt dann, wie oft derjenige oder diejenige, die jetzt gerade ins Blitzlichtgewitter strahlt, schon Ungerechtigkeiten unterstützt hat. Nein, niemand wird in der Schweiz an den politischen Pranger gestellt, wenn er Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen unterstützt. Es ist ja nur ein Abstimmungsknopf... Verstaubte Männer und konservative Frauen ignorieren die Bedürfnisse einer modernen Gesellschaft. Linke und rechte Forderungen blockieren sich gegenseitig. Was fehlt, sind vernünftige und lösungsorientierte Kräfte. Die Erkenntnis, dass Vernunft und Kompromisse dieses Land geformt haben, nicht Polarisierung und Isolation. - Was fehlt, ist bürgerlicher Fortschritt!

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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29%
(7 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor einem Tag

Herr Landolt

Sie sind angeblich Politiker, von denen dürfen wir erwarten dass sie sich ein Wissen angeeignet haben wie z.B. exemplarisch jeder Indianerhäuptling aufweist, womit er anderen Menschen in allem und jedem ein vorzügliches Vorbild abzugeben fähig ist.

Mir hatte ein Politiker kürzlich noch extra telefoniert und mir diesen Film dringend & wärmstens empfohlen. Als ich im Internet als Vorinformation mich etwas kundig machte, hat mich der Titel wirklich interessiert, göttliche Schöpfungs-Gesetzmäss​igkeiten und so...

Als ich den wahren Inhalt des Filmes dann aber erkannte, habe ich noch so gerne verzichtet. Die Frauen haben mit ihrer sogenannten "Emanzipation" nur verloren, nämlich ihre ganze Weiblichkeit. Weiblichkeit ignorieren sie mehrheitlich und äffen dafür das männliche Prinzip nach ohne aber das Werkzeug dazu zu besitzen, in den Paar-Beziehungen, den Familien, bei den Kindern, in der Politik. Bei den "emanzipierten" Gender-Frauen besteht bereits eine totale Vereinnahmung der Kinder auf recht egoistische Weise nur für sich. Sie merken nicht einmal mehr dass sie am meisten ihre eigenen Kinder damit ein Leben lang schädigen. Die Jurikative bietet dem noch Schutz, dem Manne wird doch wahrhaftig z.B. bei einem verheiratetem Paar bei einer Scheidung total nur zum Zahlungsesel entmündigt, seine eigenen Kinder kann er vielfach gar nicht mehr sehen. Warum, weshalb, eben Genderpolitik der Durchsetzung eigener Pseudo-Anliegen ohne Rücksicht Dritter. Fängt heute doch schon in der Schule an, Buben dürfen sich i.d. Pause z.B. nicht mehr balgen, ihre erwachenden Beschützerkräfte und des Kampfes nicht mehr üben. Alles männliche wird ihnen von den Genderfrauen früh ausgetrieben, als wäre männliches die Pest. Sie merken nicht einmal dass sie sich unbewusst die den Männern vorbehaltenen Gebiete zuschanzten, wozu eben ausschliesslich diese schöpfungsgemässen geschlechtsspezifisch​en männliche Fähigkeiten zugeteilt bekommen haben. Die Weiber haben genauso die weiblichen schöpfungsgemässen speziellen Fähigkeiten, die die Mehrheit aber gar nicht mehr in sich erkennt und folglich auch nicht lebt, diese bewusst auch nicht leben wollen. Dass man früher die weiblichen Menschen religiös verklärt missbrauchend abwertend behandelte auf vielen Gebieten, moniere ich ja objektiv auch ganz scharf. Denn Männlein wie Weiblein sind absolut gleichwertig, nur von der Natur her gleichwohl - v e r s c h i e d e n - ausgestattet, und so soll es auch bleiben. Einfach eine herbwürdigende Bewertung immer weglassen, bezeichnen darf und muss jedoch immer noch erlaubt sein, darin ist überhaupt keinerlei Diskriminierung auszumachen. Aber natürlich kann diese immer hinein projektiert werden, aber auch nur wenn man das eigentliche Prinzip nicht kennt, nicht kennen will. Das schlimmste was sich ein Gender-Weib sich selber antun kann ist, dass sie ihre wertvolle Weiblichkeit total leugnet, unbewusst also total ablehnt. Dies ist dann z.B. die Magersüchtige, die absolut keine Brüste wachsen lassen will. Aber ausschliesslich vom Verstand her: Ist denn die Rolle des Weibes an der Menschwerdung nicht viel umfangreicher und grösser, erhabener als die des Mannes.? Also warum diese ständigen Komplexe.?

Sorry Herr Martin Mangolt, nehmen Sie es mir bitte nicht übel, ich will Ihnen auch nicht zu nahe treten, Sie auch keinesfalls beleidigen in ihrem Ego, aber dies muss ich doch noch loswerden: Mir scheint, sind nicht gerade Sie das Paradebeispiel dafür, wie von dem heute nekrophil grassierenden Gender-Wahnsinn in jeglicher Form Sie als männlicher Mensch sich doch so vereinnahmen, knebeln, fremdbestimmen, unterjochen lassen kann.?

Die Welt steht auch hierin auf dem Kopf: Die Frauen wollen das männliche Prinzip verkörpern, viele "Männer" üben und fügen sich in die weibliche Rollenverteilung einfach bequem ein. Diese extreme Verkennung der zu Recht unterschiedlichen Rollenverteilung der Geschlechter wird bei ihrem höchsten Missstand heute insofern wieder eine schöpfungsgemässe Korrektur erfahren, indem die Gender-Weiber schon seit einiger Zeit gar selber dafür sorgen, dass extreme "muslimische Machos" massenweise gerade von ihnen in die Schweiz importiert werden, was die Waagschale wieder ins andere Extrem wie gehabt von diesen zurecht gerückt werden wird.

Schweizer Gender-Frauen bekommen die muslimische Ganz-Verhüllung nicht nur äusserlich verpasst.


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44%
(9 Stimmen)
Bernhard Ecklin sagte Vor 7 Tagen

Und da wundert sich einer, dass der BDP die Wähler davonlaufen.

Viele​ Leute haben ein feines Gespür für Anbiederung und Opportunismus.

Her​r Landolt, der Fremdschämer.

Herr​ Landolt, der Frauenversteher, der sich ob Ungerechtigkeiten in der Welt zerknirscht gibt.

Herr Landolt, der uns informiert, er sei nicht perfekt.

Danke, Herr Landolt, auch wenn einiges vom Vorgetragenen Tatsachen entspricht, Ihre Lesart ist unglaubwürdig.

Es fehlte nur noch das effekthascherische Verlangen nach Frieden auf Erden, als buhlten Sie an einer Miss-Wahl um Stimmen.

Die alte BDP-Leier, "die Guten, das sind wir. Wir sind so gut, dass wir uns aufs Notenverteilen für die anderen beschränken können."

Ein bisschen dünn, finden Sie nicht, Herr Landolt?


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50%
(12 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 14 Tagen

Melania Trump oder die Schöne und das Biest.....
Ich finde es amüsant wie scheinheilig über die Beiden hergezogen wird. Er, der superreiche Frauen verachtende Kotzbrocken, Sie die unterdrückte Schönheit aus ärmsten Verhältnissen.

Dabei ist das Nichts andres als das älteste Spiel der Welt! Und das läuft überall gleich ab!

Im Zuge seiner TV Show verriet Donald einem Kameramann dass er DT, den Weibern in den Schritt fassen kann und die sich das von ihm gefallen lassen. Die Empörung bei Frau Feri SP, (und den übrigen selbstgestrickten VS) dürfte enorm sein! Ich frag mich wieso denn nur?! Prostitution ist das älteste Gewerbe der Welt... und Donald greift zu.

Allerdings glaube ich kaum, dass Frau Feri sich fürchten müsste, von DT betatscht zu werden, sie dürfte kaum in sein Beuteschema passen. (ja das Leben ist ungerecht)


Melan​ia Trump ist in meinen Augen, x fach emanzipierter als manch eine möchtegern ach so taffe Emanze die hier um Quotten poltert und solche Frauen mit Verachtung straft.
Denn am Ende geht es beiden um das Gleiche! Macht und Geld! Die eine ist dabei nicht weniger berechnend als die andere.
Irina Behler, ich kann sie auch nicht sehen, aber eines muss ich ihr lassen! Sie legt offen und ehrlich auf den Tisch, was der Rest einfach nicht zugeben will. Dafür verdient Sie eigentlich Respekt, erntet aber nur Verachtung von den VS.

Neid der Besitzlosen?



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60%
(10 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 15 Tagen

Herr Beck-Oberli scheint das was zu verwechseln!

1. Unverheiratete Mütter wurden und werden nirgends "bevorzugt". Unverheiratete Mütter und sogenannte "Zweitfrauen" (die nach der 1.) sind nach wie vor schlechter gestellt! Sie können sich nicht auf das in eine Ehe gesetzte Vertrauen berufen. Insofern sind sie, den Vätern gleichgestellt!!

2​. In der Schweiz ist das gem. Sorgerecht (im Regelfall), nicht zu verwechseln mit dem Obhutsrecht, seit Juli 2014 in Kraft (da hatte BR Somaruga absolut keine Eile, sich dem EU Recht anzupassen...).

3. Mit dem neuen Sorgerecht, nicht zu verwechseln mit dem Obhutsrecht, werden die Rechte der Väter gestärkt, wichtiger müsste uns doch aber das Recht jedes Kindes auf den Vater sein! (Auch wenn er der Mutter nicht mehr passt)

4. Das gem. Sorgerecht ist sicherlich ein erster Schritt in die richtige Richtung, hat auf die Gerichtspraxis im Streitfall, dem Obhutsrecht und der Aufteilung der finanziellen Last jedoch kaum einen Einfluss.

"Art. 133
Die Eltern üben die elterliche Sorge nach der Scheidung von Gesetzes wegen gemeinsam aus.
Sie unterbreiten dem Gericht ihre Anträge in Bezug auf die Anteile an der Betreuung und den Unterhalt des Kindes.

Art. 133a (neu)
Das Gericht entzieht einem Elternteil von Amtes wegen oder auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge, wenn es das Wohl des Kindes verlangt.
Auf gemeinsamen Antrag der Eltern weist das Gericht die elterliche Sorge dem Vater oder der Mutter zu, wenn dies mit dem Wohl des Kindes vereinbar ist.
Es regelt nach den Bestimmungen über die Wirkungen des Kindesverhältnisses den persönlichen Verkehr des Kindes mit dem Elternteil ohne elterliche Sorge und legt dessen Beitrag zum Unterhalt fest.
Der Unterhaltsbeitrag kann über die Mündigkeit hinaus festgelegt werden.

Art. 134
Auf Antrag eines Elternteils, des Kindes oder der Kindesschutzbehörde ist die Zuweisung der elterlichen Sorge neu zu regeln, wenn dies wegen wesentlicher Veränderung der Verhältnisse zum Wohl des
Kindes geboten ist.

Art. 134a (neu)
Die Voraussetzungen für eine änderung der Anteile an der Betreuung, des persönlichen Verkehrs oder des Unterhaltsbeitrags richten sich nach den Bestimmungen über die Wirkungen des Kindesverhältnisses.


Art. 134b (neu)
Sind sich die Eltern einig, so ist die Kindesschutzbehörde zuständig für die Neuregelung der elterlichen Sorge und die Genehmigung einer Vereinbarung über die Anteile an der Betreuung, den persönlichen
Verkehr und den Unterhaltsbeitrag. Andernfalls entscheidet das Gericht, das für die Abänderung des Scheidungsurteils zuständig ist."

Wer sich je mit Sorgerechtsfällen auseinandergesetzt hat weiss, Gleichberechtigung, existiert da von Seiten der Mütter, der meisten Richter und Behörden nicht! (sonst wären es keine Streitfälle)

Anders läuft das z.B. in einigen Bundesstaaten der USA. Im Streitfall wird das Sorge- und Obhutsrecht dem demjenigen Elternteil zugesprochen, welcher mit der Situation rationaler umgehen kann, besser klar kommt.


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42%
(12 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 16 Tagen

Unter demThema "göttliche" Ordnung wird in den Antworten auch das Sorgerecht angesprochen und ein Urteil des "Europäischen Gerichtshofs" in Luxemburg (Judikative der EU) erwähnt.

Ich erlaube mir, hier darauf hinzuweisen, dass es der "Europäische Gerichtshof für Menschenrechte" in Strasbourg (Judikative des Europarates) war, der 2007 das Sorgerecht lediger Väter (in Deutschland) gestärkt hat.

"Die Bevorzugung unverheirateter Mütter gegenüber den Vätern sei ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbo​​t. Von dem Urteil könnten 1,5 Millionen Väter von 1,6 Millionen Kindern betroffen sein."

http://www.​​faz.net/aktuell/poli​t​ik/europaeische-ger​ic​htshof-fuer-mensch​enr​echte-strassburg-​stae​rkt-sorgerecht-l​edige​r-vaeter-190000​6.html​


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47%
(15 Stimmen)
Thomas Müller sagte Vor 17 Tagen

Es ist unerwatet und eine positive Überraschung, dass ein Bügerlicher in einem ernst gemeinten Artikel Fortschritte in Sachen Gleichberechtigung fordert.
Bürgerlichen Fortschritt, wie ihn sich Herr Landolt wünscht, gibt es anscheinend nicht in diesem Thema. Ode nur NOCH nicht? Nun, meine Hoffnungen halten sich in engen Grenzen. Die Bürgerlichen haben seit Jahrzehnten die Mehrheit im Parlament und vehindern seit über 30 Jahren die Umsetzung der Verfassungsbestimmung​, die gleichen Lohn für gleiche Arbeit vorsieht. Landolts BDP mag her eine Ausnahme sein.
In anderen Fragen wie der Aufhebung der Wehrpflicht (hier sind ausnahmsweise die Männer die Benachteiligten) gehört die BDP alledings zu den Verhinderern der Gleichberechtigung. Die Wehrpflicht wird von der BDP wie von allen anderen Bürgerlichen Parteien als göttliche Ordnung hingestellt.

Ich hoffe, dass man in 50 Jahren über die heutigen Argumente gegen gelebte Gleichberechtigung genauso den Kopf schüttelt wie heute übe die Argumente von damals gegen das Frauenstimmrecht.


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63%
(19 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 17 Tagen

Als Mitglied des sogenannt schwachen Geschlechts, schäme ich mich auch!

Denn es kommt einem zu Weilen fast vor, als wären Frauen heute noch unmündige Wesen, die man(n) an der Hand nehmen und sich für sie verantwortlich zeichnen muss. Insb. wenn sie ein Kind geboren hat, wird ihr Wohlergehen und damit (per Gesetz) untrennbar das Wohl ihrer Kinder, zur Aufgabe der Allgemeinheit. Und das gibt Frau Narrenfreiheit! (Wenn Frau sich denn auf diesem Niveau bewegen will)

Denn im Falle einer Trennung, werden Väter trotz gem. Sorgerecht, nach wie vor nicht selten zu Passiv-Eltern (Zahlväter) degradiert. Mit dem Ex.-Partner will man möglichst nicht's mehr zu tun haben und Vaterfiguren, sind (nach wie vor auch in den Augen des Familiengerichts) austauschbar wie Socken. Im Zweifel wird's auch mal ein Strumpfband. Nicht's ist tabu, alles muss möglich sein, legitim und die Selbstverwirklichungs​wünsche der Mutter sind dem Kindswohl auch garantiert nicht abträglich. Und überall dort wo Frau es halt doch nicht ganz allein schafft, hat die Allgemeinheit die sogenannt " arme Alleinerziehende" nun gefälligst wertfrei zu unterstützen. Selbst wenn sie eigenverantwortlich (und im Alleingang) entscheidet ein Kind nicht auszutragen, hat dies die Allgemeinheit solidarisch und wertfrei zu unterstützen. Denn ihr Körper ist bekanntlich, ihre Privatangelegenheit!

Man mag es als Frau, allenfalls aber auch als Mann, als himmelschreiende Ungerechtigkeit empfinden, dass man Kinder gebären (und abtreiben) kann. Diese jedoch in den ersten Lebensjahren nicht einfach zu Gunsten der eigenen Selbstverwirklichung,​ in den Kühlschrank stellen kann, sondern sie aufziehen muss. Diese Entscheidung trifft aber jedes Paar, jede Frau, eigenverantwortlich und auch wie man sich die Rollenverteilung vorstellt! Einen gemeinsam erarbeiteten Plan zu haben, auch für den Worst Case, wäre eigentlich nicht mehr als erwachsen, gleichberechtigt und verantwortungsbewusst​! Doch leider merke ich davon bis heute, erschreckend wenig! Im Gegenteil! Frau will alles und das Feuerfli dazu. Wenn's dann aber in die Hose geht, sind alle schuld an ihrem Elend, nur sie selbst nicht.

Ist das etwa die Einstellung, mit der man erfolgreich ein Unternehmen führt?!

Nach inzwischen über 40 Jahren Emanzipation, sollte man eigentlich meinen können, junge Frauen würden heute ihr Leben nicht mehr einfach dem Zufall, ihrem guten Aussehen, dem Kinderwunsch oder einem Mann überlassen. Und am Ende sogar für ihre persönliche Lebensgestaltung, ihre Entscheidungen und auch ihre Fehler, die volle Verantwortung übernehmen WOLLEN. Aber dem ist nicht so!

Ist das etwa die Schuld des starken Geschlechts? Liegt es wirklich daran, dass Männer keine Säuglinge versorgen, wollen, können, dürfen?! Oder ist doch auch jede Frau, selbst die Schmidin ihres Glücks, oder Unglücks? Inkl. Karriere und der dazugehörigen Lohnverhandlungen? Was mir ein Unternehmen an Lohn zahlt, ist ja nicht in Stein gemeiselt und schon gar nicht geschlechts abhängig, es ist eine Sache der Verhandlung! Nicht zuletzt eine Frage des, wie gut verkauft ich mich und meine Qualifikationen!

Viele junge Frauen, die es nicht mal nötig hätten, konzentriert sich dabei aber offenbar nach wie vor lieber auf ihre Argumente im Bikini auf einem Laufsteg, für ein blödes Foto oder eine inszenierte Nacht der Rosen!
Und Frau Feri SP, beschuldigt dafür die Männer des Schowinismus, als hätten sie die Damen höchst persönlich ins Bikini und auf den Laufsteg genötigt.

Das ist doch keine Emanzipation, das ist einfach nur zum fremd schämen! Genauso wie die Forderung nach Quoten!
Stellt euch mal vor, unsere Männer hätten die selben Selbstverwirklichungs​ansprüche und würden die Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen, Versäumnisse und Unzulänglichkeiten, genauso einfach von sich schieben und auf Selbstverwirklichungs​-Quoten pochen...

Ich will ein Kind, aber für mich und meinen schwulen neuen Mann allein
Ich will Karriere, aber nur im 50% Pensum, bei vollen Lohn (denn einer muss ja die Kosten für mein Wunschkind übernehmen)
Ich will einen Krippenplatz, bezahlen soll ihn die Allgemeinheit
Ich will keinen Militärdienst leisten, aber einen VR Sitz (wenn nicht freiwillig dann mit Quoten erzwängelt)

Hätten​ wir tatsächlich Gleichberechtigung…
​Würden tausende gut qualifizierter Frauen mit Kindern 100% arbeiten, in einem VR sitzen, Militärdienst leisten, auf dem Existenzminimum leben, ihre Kinder per "Besuchsrecht" noch alle 14 Tage sehen d’ürfen und die Schuld für die unerfüllten Lebensträume und Sehnsüchte ihrer armen, alleinerziehenden Ex-Männer tragen müssen.
Und das eigentlich nur weil sie Frauen sind und eine Familie gegründet haben. Und dann kommt so ein Herr Feri SP, und jammert ihnen die Ohren voll, was für schlechte Menschen sie doch sind und wie sie die Männer der Nation unterdrücken und zu Sexobjekten degradieren.

Und Frau Martina Landolt BDP, stellt sich prompt als Sündenbock der Nation, selbst an den Pranger! (hat mit Emanzipation gleich doppelt nix zu tun; Herr Landolt)



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47%
(17 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 17 Tagen

Die Guten Menschen, sowie die Linken, Grünen schämen sich weil angeblich die Frauen nicht Gleichberechtigt sind, weil die Schweiz noch als Staat existiert, weil das Volk sich in Abstimmungen nicht Links-Grün- und EU-konform verhält, weil sich das Volk nicht von den Imperialisten unterkriegen lassen will, weil das Land immer noch unabhängig und souverän ist, weil das Land eine tolle Geschichte hat, weil die Vorväter Unabhängigkeit-Kämpfe​r waren, weil die Schweiz in den 2 Weltkriegen nicht Mitgekriegt hat , weil die Menschen hier den islamischen Terrorismus nicht mit Toleranz begegnen, usw.


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28%
(18 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 18 Tagen

"(...) Nein, ich habe mich geschämt wegen der heutigen Männergeneration. - Wir, die glauben, seit der Einführung des Frauenstimmrechts im Jahr 1971 sei Gleichberechtigung eine Tatsache. (...)"

Der Bundesrat verzögert seine Botschaft zur Durchsetzung der Lohngleichheit, so lange er nur kann, Herr Landolt.

Nur mit einer politischen Mehrheit nach den nächsten Wahlen ist das zu ändern.

https://ww​w.vimentis.ch/dialog/​readarticle/fuer-die-​durchsetzung-der-lohn​gleichheit--jetzt/?op​en=8653&jumpto=201815​




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50%
(18 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 18 Tagen

Ich weiss nicht wo ihr arbeitet, aber in der Bude in der ich arbeite ist Lohngleichheit eine Tatsache, auch haben wir viele Frauen in Kaderstellen, da hat es viele der Damen die sind in höheren Stellen als ich, viele Männer haben auch Frauen als Vorgesetzte.
Ich sehe nicht ein warum ich mich da Schämen muss.

Natürlich hat eine weibliche Reinigungskraft auch bei uns nicht den gleichen Lohn wie ein Akademiker / Akademikerin, aber das gleiche ist mit den Männer in der Reinigung.

Ich bin öfters im Kontakt mit dem CEO und mit etlichen Putzfrauen, Bürolistinnen / Bürolisten und mit Handwerkern/Handwerke​rinnen und bei keiner / keinem höre ich da irgendwelche Klagen.


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27%
(15 Stimmen)
Georg Stamm sagte Vor 19 Tagen

Überall in der Welt muss und musste man für seine politischen Rechte kämpfen. Heute noch kämpfen Frauen in Saudi-Arabien dafür, dass sie überhaupt Auto fahren dürfen, in vielen Nah- und Mitteloststaaten kämpfen alle, Männer wie Frauen, heute für die elementarsten politischen Rechte, in Europa war es noch Mitte des 19. Jahrhunderts lebensgefährlich, Sozialist, Kommunist oder politischer Opponent zu sein oder für demokratische Rechte zu kämpfen (siehe Richard Wagner u.a.). Und so mussten halt auch unsere Frauen, wenn auch etwas spät, für das Stimm- und Wahlrecht kämpfen. Soll das jetzt etwa ein Schandmahl der Schweiz sein ? Sicher nicht. Ich habe den Film über die sog. "Göttliche Ordnung" nicht gesehen, hoffentlich geht er nicht in die Richtung.


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53%
(15 Stimmen)
Hans Forestier sagte Vor 19 Tagen

Was die Mehrzahl leider immer noch nicht verstehen will:

In einer echten Ehe (gemeinsam) da besprachen Mann & Weib eine Vorlage, diskutierten m i t einander, trafen eine gemeinsame Entscheidung, danach dürfte der Mann noch den Briefträger spielen.

Also waren wir Schweizer - und wären es och - allen gender-Gesellschaften​ heute noch weit voraus.
Und die Ehe war noch eine Ehe.





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55%
(22 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 19 Tagen

He, Ihr Selbstauspeitscher und sündensuchenden Heimatmüden, nehmt das:

Die Schweiz ist das erste und bisher einzige Land weltweit, das den Frauen neben dem Wahlrecht auch das Initiativ- und Referendumsstimmrecht​ gewährt!

Söttig neumodisches Zeugs haben anderenorts nicht mal die Männer…


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41%
(17 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 20 Tagen

es ist schon erstaunlich, dass die ersten staaten das frauenwahlrecht nach dem 1. wk einführten und die schweiz bis 1971 wartete, als einer der letzten nachzügler.




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60%
(20 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Vor 20 Tagen

Ich befasse mich hier nur mit Herrn Landolts Auflage, uns damit auseinanderzusetzen, weshalb
die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau noch keine Realität ist. Ich habe dies getan, im Gegen-
satz zu Herrn Landolt, der ja auch allgemein keine Tiefgänge unternimmt. Die diesbezüglichen Statistiken (deren Seriosität allerdings ebenfalls zu hinterfragen ist, weil dahinter Soziologen stecken, bei denen überwiegend Unwissenschaftlichkei​t und Voreingenommenheit augenfällig sind) stellen fest, die durchschnittliche Differenz betrage ungefähr 18 Prozent, wovon aber nur die Hälfte nachvollziehbar sei; der Rest sei absolut unerklärbar. Demzufolge werden von oberflächlich denkenden Politikern Frauenquoten gefordert.

Das stärkste die Forderung nach Frauenquoten ad absurdum führende Argument dürfte die Frage sein, weshalb denn Unternehmer bereit sind, den Männern um „nicht erklärbare“ 9 Prozent mehr auszurichten als den Frauen und konsequenterweise nicht ausschliesslich Frauen einstellen. Die Antwort, dies sei bloss eine tradierte Praxis, verhält nicht, denn wo Wirtschaftlichkeit im Spiel ist, verschwinden immer sofort alte Zöpfe. Also muss dieses als anachronistisch dargestellte „Phänomen“ woanders seine Ursache haben, wo ganz offensichtlich die von Herrn Landolt vermisste Vernunft durchaus vorzuwalten scheint. Und diese Vernunft scheint eine Kompromissbereitschaf​t auzuschliessen.

Doch diese Ursache zu erforschen ist tabu – viele Erklärer werden als an „politischer Korrektheit“ sich Vergehende ganz einfach niedergeschrien – und die ihre Resultate publizierenden Forscher hätten mit der Vernichtung ihrer Existenz zu rechnen. Von dieser konzertiert und von langer Hand aufgebauten Barriere profitieren die Förderer der Idee der Frauenquoten, die viel weniger davor zurückzuschrecken brauchen, sich mit ihren blossen Bemühungen um Applaus vonseiten ihrer gleichermassen einfältigen Wählerschaft einer unsäglichen Lächerlichkeit auszusetzen.




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