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Die grosse Putin-Show: WM 2018

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Putin kann gross an­rich­ten und sich (und sein Land) prä­sen­tie­ren.

Die russischen Hooligans wissen: Der FSB hat sie im Auge und wer das Ansehen von Putin schadet, wird hart bestraft.

Auch andere Hooligans wissen: Sie werden nicht mit Sanfthandschuhen angefasst wie im Westen.

Man wird mit Argusaugen schauen wer kommt: Unruhestifter müssen draussen bleiben.

Wer dem Ansehen von Putin schadet, wird hart bestraft.

Auch sonst wird nicht an der Sicherheit gespart und alles aufgeboten (Polizei, Miliätr, FSB,....).

Für Putin wird Geld keine Rolle spielen. Hauptsache er kann sich (und Russland) im besten Licht darstellen.

Unvergess​en sind die Kosten, die Sotschi für Putin wert war, um sich glänzend darzustellen.

 

 

 

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Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 26 Tagen

Es passt offensichtlich zum "guten Ton" der westlichen Geheimdienste und den hiesigen Konzernmedien, das christlich- abendländische Russland schlecht darzustellen, obwohl auch Russland ein europäisches Land ist, mit dem wir gute Beziehungen pflegen sollten.

Der gleiche J.Eberhard wird sich wohl kaum die Mühe machen, in 3 bis 4 Jahren das islamistische Quatar zu kritisieren, obwohl dieser Staat nachweislich den IS-Kalifatsstaat unterstützt hat und auch andere Djihad-Terrorbanden auf dieser Welt unterstützt.

Dasse​lbe ist in den "westlichen Mainstreemmedien" zu beobachten: Einerseits ein Russlandbasching, andererseits werden islamische Staaten, welche die Menschenrechte viel ärger mit Füssen treten als Russland und Kriege gegen andere Länder führen, verschont. Zum Beispiel Saudiarabien und die Türkei.

In Saudiarabien herrschen spätaltertümliche Zustände: Es wird noch immer gesteinigt, Hände abgehackt, ausgepeitscht, Stockhiebe verpasst und grausame Todesstrafen vollzogen. Das Un-"Rechtssystem" dieses wahabitischen Staates heisst Scharia, nach dem alle Muslimischen Staaten streben, siehe: https://de.wikipedia.​org/wiki/Kairoer_Erkl​%C3%A4rung_der_Mensch​enrechte_im_Islam
Saudiarabien führt ein schmutziger Krieg gegen Jemen, bombardiert die Zivilbevölkerung, Spitäler und Infrastrukturanlagen im Gebiet der Hutis. Das gleiche Saudiarabien verhindert, dass medizinische Hilfslieferungen des roten Kreuzes und roten Halbmondes nach Jemen gelangen. So wird die zur Zeit grösste humanitäre Katastrophe, welche in Jemen und NICHT in Syrien stattfindet, von der hiesigen Presse verschwiegen, nur weil man es mit dem grössten Erdölproduzenten nicht verderben will.
Und KEIN Aufschrei in den Weltmedien!
Lieber kritisiert man Assad, der aber Hilfslieferungen und sogar Filmequipen zulässt und dem unter Anderem mit Putin zusammen zu verdanken ist, dass die IS-Terrormilizen in Syrien enorm zurückgedrängt wurden und kurz vor dem Aus stehen.

Auch die Türkei mit Erdogan an der Spitze ist bekannt, mit Brutalität gegen Kurdische, Armenische und Aramäische Minderheiten vorzugehen; führt noch immer Krieg in Syrien und hält widerrechtlich Gebiete besetzt im Norden dieses Landes.-- Und damit nicht genug: Erdogan träumt von einer Wiederherstellung des osmanischen Reiches und möchte eine Pantürkische Union errichten, welche aus sämtlichen Turkstaaten besteht. Im Weiteren hegt er Gebietsansprüche auch auf europäischem Boden (Griechenland und Bulgarien) und will den Vertrag von Lausanne nicht mehr aktzeptieren.
Trotzd​em schliesst Merkel mit diesem Möchtegern-Sultan Deals ab und schützt und deckt seine Machenschaften ab, ohne Rücksicht auf eigene Verluste in Deutschland.
Die westlichen Medien kritisieren Erdogan mittlerweile zwar auch, aber nur deshalb, weil er mit Russland Wirtschaftsbeziehunge​n pflegt und seit dem Putschversuch 2017 ein sehr distanziertes Verhältnis mit der NATO hat. Ansonsten wäre er immer noch ein "Sunniboy", mit dem man gute Geschäfte abschliessen kann.

Die Fussball-WM ist mittlerweile vorbei und man darf mit Fug und Recht sagen, dass diese gut organisiert worden ist und auch gut abgelaufen ist.
Dass Hooligans und Unruhestifter draussen geblieben sind, finde ich gut, denn so steht der Fussball im Mittelpunkt, und nicht persönliche oder politische Animositäten, die dort nicht hingehören.

Vielen​ Dank an Russland und Putins sorgsamer Vorausschau.


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25%
(4 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2017

Die Quadratur des Kreises vom IOC.

Man hat nun Russland sanktioniert, aber de facto ist es gar nicht so drakonisch.

Es gibt eine Hintertüre für das rusische IOC, doch normal teilzunehmen. Man kann davon ausgehen, dass ein Löwenanteil von russischen Sportlern teilnehmen kann, weil kein belastestes Material vorliegt.

Leidlich​ besonders drastische Fälle werden sanktioniert, wo Beweise vorliegen.

Ob nun die Flagge oder die Hymne verwendet werden kann, ist wohl kaum signifikant.

Derwe​ilen bemüht sich die FIFA, das Thema Mutko zu vermeiden. Sowieso gibt es kein Doping im Fussball, es sei denn, ein Dummkopf lässt sich mit Kokain erwischen.






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57%
(7 Stimmen)
ueli hofer sagte December 2017

Ich weiss nicht wie ich das interpretieren soll:

In meiner Doping-Kritik gegenüber Russland finden es 50% der Leser und Bewerter des Textes offensichtlich o.k., wenn die russischen Athleten sich dopen…

Eigenartige​ Einstellung!


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50%
(10 Stimmen)
Ernst Jacob sagte December 2017

Wieder mal Jemand, der glaubt, sich über Putin kritisch äussern zu müssen. Es ist schon erstaunlich, aber so, wie man über Trump lästern kann, kann man auch über Putin, sie sind ja Beide weit weg, und wenigstens kann man so seinen eigenen Frust etwas abbauen. Und dazu sind Beide auch noch sehr mächtig, und das macht sie ganz automatisch zu beliebten Feindbildern für Solche, die es selber in ihrem eigenen Leben halt nur zu einem Subalternen gebracht haben.

Der Neid der Besitzlosen, würde mein Vater es wohl nennen. Dabei gäbe es ja auch sehr viel Wichtigeres, zum Beispiel im eigenen Land, zu kritisieren. Und währenddem man in Russland Arbeitsplätze schafft, indem man baut, schafft man bei uns Arbeitsplätze, indem man staut. Und deshalb wird es in Russland so weitergehen wie bisher, und bei uns wachsen einfach täglich nur noch die Staus, und man möchte mindestens 30 Jahre nichts mehr tun, und auf die automatischen Elektroautos warten, die dann hoffentlich staufrei, und mit 30 Kilometer pro Stunde, vollautomatisch zwischen den Arbeitsplätzen und den Wohnungen des Proletariats hin und her kutschieren. Aber mindestens wird es dann nicht mehr verboten sein, in den fahrenden Autos zu telefonieren, und man hat Zeit dazu, sich darüber zu freuen, wenn auf Facebook sich jemand kritisch über erfolgreiche Leute wie Trump und Putin äussert.




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80%
(10 Stimmen)
Alex Müller sagte December 2017

Die WM 2018 wird ordentlich über die Bühne gehen. Denn Nationalmannschaften haben eigentlich keine "Fan-Clubs" wie die Fussclubs sie haben. So wird es in Russland keine Ausschreitungen geben.

Wir sollten uns lieber mit unseren Schweizerischen Fan-Clubs beschäftigen, welche Untergruppen wie die "Ultras" entstehen liessen, welche in und ausserhalb der Stadien regelmässig bei den Fussballspielen Probleme bereiten. Ein Fussballspiel der höchsten Spielklasse z.b. in Zürich muss von der Polizei regelmässig darauf hin geprüft werden, ob es "normales Risiko oder Hochrisikospiel" werden könnte. Darauf hin wird der Polizeieinsatz vorbereitet. Die Polizei-Mehrkosten pro Spiel liegen etwa bei 50 000.-- 70'000.- . Die Schäden auf der Strasse (z.B. Schaufenster, Beschädigungen an Autos oder Plünderung eines Getränkestandes) können nicht verrechnet werden. Die Schäden in SBB-Zügen kann die Bahn nicht verrechnen.
Kürzlich​ hat eine Gruppe vermummter Hooligans einen Überfall auf eine Gruppe trainierender Fussballfans von GC in einer Turnhalle ausgeführtn. Die Anwesenden wurden geprügelt und mit Fusstritten versehen. Vier mussten mit Verletzungeen ins Spital verbracht werden.
Der Clou: Die Fussballpräsidenten von GC und FCZ lamentierten wenig glaubhaft und mahnten, man solle mit diesem "Blödsinn" aufhören, denn es schade dem Ansehen des Fussbalsportesl . Dabei geht es hier um einen qualifizierten Überfall (es organisierten sich 30 Personen für die Tat).Dazu Körperverletzung und Raub (Es wurden aus der Garderobe Ausrüstung gestohlen). Das alles ist kein "jugendlicher Blödsinn mehr, denn die Angreifer wurden auf 20-30 Jahre alt geschätzt.. Und es ist auch kein Antragsdelikt mehr. Die Geschädigten können auch nicht auf eine Straffanzeige verzichten. Es ist ein Offizialdelikt.
Rede​n wir doch darüber, ob der Schweizer Fussball die "Fan-Kultur" noch steuern kann. Und ob ein Vermummungsverbot überhaupt etwas nützt.


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44%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte December 2017

Genau Herr Jan Eberhart

Geld spielt keine Rolle, weil es keine Rolle spielt, für was man es ausgibt!
Nach moderner aktueller (nicht aus betreuter Bildung) Geldtheorie kann der Staat als Währungshüter nicht Schuldner seiner eignen Währung sein. Wenn der Rubel in Umlauf gebracht wird und dafür Arbeitsplätze entstehen, spielt es keine Rolle, ob die Anlagen noch gebraucht werden. Wenn ausländische Firmen engagiert werden, so fliesst der Dollar welcher mit Energieverkäufen ins Land gebracht wurde wieder zurück? Die Umwelt wird einfach sinnlos überbaut, wie bei uns mit Leerwohnungen!

Die​ Privatverschuldung in der Schweiz wird völlig übersehen, dabei handelt es um die "Finanzierung" der Gewinne und Ersparnisse, welche Blasen bilden. Werte werden korrigiert damit das Gewinn- und Verliererspiel funktioniert.

Math​ematik Aufgabe:
Annahme der Wirtschaftsprofessore​n Stieglitz, Nobelpreisträger uam sowie Technokraten, die Erwerbsarbeit wird bis in das Jahr 2050 noch 5% betragen.

Wie lauten die Auswirkungen auf die Marktpreisbewertungen​ und Geldmenge sowie die Sozialabwicklung über die Lohnsumme?

Tipp: Wer die Lösung findet, erkennt die Betrügereien der Ökonomen, Regierenden und Medien aus Indoktrinierung des Neoliberalismus (1947 u.a. Friedrich Hayek MPS Montreux).
Das gläubige Volk ist paralysiert?




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50%
(8 Stimmen)
ueli hofer sagte December 2017

Russland hat es nötig zu Punkten wo es irgendwie geht. Denn es vergeht seit Langem keine Woche, ohne dass ganze russische Equipen disqualifiziert werden und Olympische Medaillen zurückgeben müssen, wegen Dopingvergehen.

Z.​B. hier:
https://www.sr​f.ch/sport/mehr-sport​/bob/lebenslange-olym​pia-sperre-fuer-drei-​russische-bobfahrer



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67%
(9 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte December 2017

Russland ist ein grosses,schönes Land mit einer riesigen Tradition und einer jahrhundert alten grossen Kultur,mit Menschen,die Entbehrungen gewohnt sind.
Ich bin nicht der Meinung,dass das nun die grosse Putin-Show ist.Nein,ich denke er will auch und vor allem dem Westen die schönen Seiten von Russland näher bringen.So nah doch eigentlich die Grenzen zu Russland sind,so wenig wissen wir eigentlich über dieses Land.Das fängt schon bei der Schrift an und die russischen Sprache selbst ist auch nicht so einfach zu lernen,wie etwa Englisch.Lange war das Land hinter dem eisernen Vorhang auch abgeschottet.So liegt es nahe,das die russische Regierung alles Interesse daran hat,sich mehr zu öffnen.Da sind olympische Spiele oder eben eine Fussball-Weltmeisters​chaft das ideale Mittel,damit breit abgestützt über das Land berichtet wird.Es ist nur logisch,dass dort niemand Interesse daran,dieses positive Bild Russlands zu Fall zu bringen.Ich denke,das wird ein perfekt organisierter Anlass werden,und wo auch die Bevölkerung Russlands alles dafür tut,ein guter Gastgeber zu sein!Ich als Fussball-Begeisterter​ freue mich auf jeden Fall auf diese in Russland stattfindenden Weltmeisterschaften!A​uf jeden Fall kann man sich auf Russland freuen!!...ob das 4 Jahre später in Katar auch so sein wird,und ob überhaupt dort Fussball gespielt wird....??wir werden sehen...!..man findet nämlich niemanden,der sich auf Katar freut....


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45%
(11 Stimmen)
beb rofa sagte December 2017

Es ist immer wieder erstaunlich, was die Schweizer über Russland wissen, ohne dass sie je mit einem Russen gesprochen haben.


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