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Dringend nötige Verbesserungen im Asylwesen

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Wir haben das Asyl­we­sen nicht im Griff. Der Unmut in der Bevölkerung ist gross. Ein Asyl­ver­fah­ren dau­ert fast vier Jah­re. 80% bis 90% der Ge­su­che wer­den ab­ge­lehnt, weil keine Asylgründe da sind. Die Ge­su­che haben letz­tes Jahr mit 28‘631 ein Re­kord­hoch er­reicht. Die Kriminalität der Asyl­be­wer­ber stieg 2012 um 40% gegenüber 2011. Die Schweiz hat mit Schwe­den zu­sam­men am meis­ten Asyl­be­wer­ber pro Kopf in Eu­ro­pa.

Alle Vorschläge dieser Revision kommen von Bundesrätin Sommaruga. Ihre Partei, die SP, lehnt alles ab und lässt die eigene Bundesrätin feige im Stich. Das ist schlichtweg verantwortungslos.

D​ie wesentlichen Punkte der Vorlage:

  • Wehrdiens​tverweigerung und Desertion sollen nicht mehr als alleiniger Asylgrund gelten. Das ist eine Reaktion auf ein Gerichtsurteil, das die Gesuche aus Eritrea förmlich explodieren liess. Es machte die Schweiz äusserst attraktiv im Vergleich zu andern europäischen Ländern. Mit der Revision bleibt garantiert, dass alle, die an Leib und Leben bedroht sind, Asyl oder vorläufige Aufnahme erhalten.
  • Es entfällt die Möglichkeit, auf einer Schweizer Vertretung im Ausland ein Asylgesuch zu stellen. Die Schweiz ist das einzige Land mit dieser Option, was zu 7000 bis 10‘000 Gesuchen auf den Botschaften allein in Syrien und Ägypten führte. Anerkannt wurden davon 4%. Diese werden weiterhin in die Schweiz kommen können mit erleichterter Visaerteilung.
  •  Es werden besondere Zentren für renitente Asylsuchende geschaffen. Zum Schutz der Mehrheit, die sich korrekt verhält.
  • Es werden Bundeszentren geschaffen, wo das gesamte Verfahren zentral durchgeführt wird, was die Behandlungsfristen erheblich verkürzt.

Ein Nein bricht das ganze sinnvolle Projekt Ende September wieder ab, und wir sind wieder auf Feld eins. Deshalb ein klares JA zur Verbesserung des Asylwesens.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


50%
(10 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte June 2013

Bald schon sind die Abstimmungen und die meisten haben sich ihre Meinung bereits gebildet und die Stimme brieflich abgegeben (so habe jedenfalls ich und diejenigen, die ich kenne). Wie bereits auch hier auf Vimentis kundgetan, bin ich gegen die Volkswahl des Bundesrates und gegen die Verschärfung im Asylwesen. Ich habe nichts gegen Verbesserungen, doch bin ich diesen wie auch Verschärfungen sehr skeptisch gegenüber. Denn was nützen Verschärfungen wie bsp. rasche Verfahren und rascher Vollzug, wenn man sich im gleichen Atemzug gegen die Unterkünfte wehrt? Zudem fehlt mir echt die Diskussion seitens der Politiker, was denn die Schweiz, die Parteien, die Unternehmen etc. tun um möglichst keine Flüchtlinge zu generieren. Denn auch die Schweiz profitiert von billigen Rohstoffen, von der Ausbeutung von anderen Ländern. Folglich empfinde ich es als zynisch, wenn man Menschen in den Heimatländern ein Ein- und Auskommen verwehrt und auch noch in anderen Ländern das Leben schwer macht. Weitere Stichworte: Afrika ging es gut, bis die Weissen kamen; das Setzen von Regierungen durch die CIA; die Rolle der USA und von GB im Iran; Globalisierung. Die SP an der Misere schuld zu geben ist hier ebenso fehl am Platz wie die Schuld anderen Parteien zuzuschieben. Sätze wie "Gutmenschen" sollten doch die Asylbewerber bei sich zu Hause aufnehmen erübrigen sich hier meinerseits, weil auch eben alle hier in einer Form von den Herkunftsländern der Asylbewerbern profitieren. Aber eben, von Kommentaren lese und höre ich oft ein sich aus der Verantwortung schleichen und zynisches heraus (Hauptsache mir geht es gut und was nach der Grenze geschieht geht mich dann nichts mehr an...).

Hier noch Links dazu: http://www.spiegel.de​/spiegel/print/d-4165​2217.html / http://www.wsws.org/d​e/articles/2000/04/ir​an-a20.html / http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Cochabamba // http://www.slideserve​.com/steffie/globalis​ierung-und-migration-​weshalb-migration-flu​cht-und-vertreibung-m​it-polizei-und-milit-​r-nicht-einged-mmt-we​rden // http://www.bfm.admin.​ch/content/bfm/de/hom​e/themen/migration_an​alysen/weltweite_migr​ation/migrationsgruen​de.html / http://www.zeit.de/20​12/14/P-Interview-Shi​kwati

Dies alles ohne Anspruch auf Vollständigkeit sondern als zumindest einen Gedankenanstoss. Weiteres kann gefunden werden.


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92%
(13 Stimmen)
Werner Nabulon sagte May 2013

Tatsachen sind nun mal;

Was nicht nur die Schweiz betrifft, sogenannt Einheimische Bewohner von Ländern sind nicht mehr bereit, auf Kosten von Asylsuchenden oder auch Einwanderern auf ihre angestammte Rechte als Bewohner zu verzichten.

Übrige​ns heisst Asylwesen und oder Entwicklungshilfe nicht zwangsläufig, dass dies in unserem Land geschehen muss. Das kann ebenso gut und sehr viel effizienter in deren Ländern geschehen, oder einem Nachbarstaat, unter Aufsicht und Führung der NATO, UNO, WHO, Rotem Kreuz, plus, je nach dem ein paar NPO’s.

Will man aber an dem Zwang der Verteilung festhalten, Internationale / Regierung befiehlt, scheuert man politische Unruhen mit all den Nebenerscheinungen bis hin zu Rechtsextremismus, weil die Bevölkerung das so einfach nicht gewillt ist zu tragen.

Es kann und darf nicht sein, dass weiterhin allerlei unrechte Handlungen … genau von den Asylverantwortlichen geduldet und beschönigt werden.

Macht man so weiter, provoziert man weitere Unverständnis was zu Unruhen, Probleme, bis hin zu Gewalt, führen kann. Denk mir aber, wie im Strafvollzug auch, werden die Verantwortlichen Asylbeauftragten, /nicht die Asylsuchenden, denn die machen nur was möglich ist /, sich aus der Verantwortung schleichen.

Man kann einfach nicht gegen die Bevölkerung regieren.



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28%
(18 Stimmen)
Stefan Pfister sagte May 2013

Gerhard Pfisters Eintrag zeigt:
Jesus ging über Wasser. Die CVP geht über Leichen.

http://ww​w.jungegruene.ch/medi​enmitteilung/323




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67%
(6 Stimmen)
Heikki Alikoski sagte May 2013

Herr Pfister laut Ihrem Link, "Die CVP Schweiz ist auf Rechtskurs" zum Glück und entlich Herr Pfister. Ich würde mich sehr freuen für unser Land wen die CVP aus dem Linken-Sumpf empor kriechen würde!


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Seite 1 von 1




83%
(29 Stimmen)
Heikki Alikoski sagte May 2013

Asyl recht gehört abgeschafft! Denn es ist schon fast pervers Personen in unser Land zu holen, oder zu lassen um sie dann wieder zurück zu Schicken.

Auch wenn es den "gewissen" Herrschaften nicht passt und Ihre gut Bezahlten unrentablen Pösteli in Gefahr sehen. Dieser Scheinheilige heuchlerische Unsinn muss ein Riegel geschoben werden.

Die UNO und die Außenpolitik müssen vor Ort Hilfe und Druck auf die Regierungen ausüben!


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21%
(29 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte May 2013

"Die Ge­su­che haben letz­tes Jahr mit 28‘631 ein Re­kord­hoch er­reicht."

Herr Pfister hören Sie doch auf hier falsche Zahlen und Unwahrheiten zu verbreiten. Sie als Nationalrat wissen haargenau, dass das nicht stimmt!

In den 1990er Jahren hatten wir viel höhere Zahlen! 1999 waren es rund 47'500!!!


Die Vorlage enthält gute Punkte. Trotzdem sollte man sie nicht mit falschen Behauptungen zu vermarkten versuchen, mein guter Herr Pfister!


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71%
(28 Stimmen)
Manfred Eberling sagte May 2013

Herr Amrein,
wenn Sie schon einen Vergleich mit 1939 - 1945 versuchen, dann darf ich auch schreiben, dass diejenigen, die bei der Asylinitiative nein schreiben, eigentlich für die Schweiz Volksverräter sind.
Leider gibt es immer noch "Schweizer", die noch nicht bemerkt haben, wie tief wir im Morast versunken sind, wegen dieser unlauteren und verfehlten Asylpolitik!
Wenn wir hier nicht sofort Gegensteuer geben, wird die Schweiz am Bettelstab enden!
Wollen wir denn das?


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73%
(30 Stimmen)
Paul Rohner sagte May 2013

Gerhard Pfister CVP, freut mich, dass Sie und ein Teil der Partei spät, jedoch nie zu spät auf den SVP Asylmissbrauchszug aufgspringen wollen. So langsam merken viele, was für ein Unfug mit uns getrieben wird.

Ganz klar, die wirklich Verfolgten haben ein Recht, bei uns Schutz zu suchen und auch finden. Aber zuerst einmal Stunk im eigenen Heimatland anzetteln, und wenns in die Hosen geht sich Richtung Europa absetzen, das geht nun einfach nicht.


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76%
(34 Stimmen)
Josef Küng sagte May 2013

Kein Wort wird mehr missbraucht als das Wort Asyl, einst für Kriegsflüchtlinge in die Welt gesetzt, heute wird das Wort Asyl von Arbeitslosen und Sozialschmarotzer ausgenützt. Nur noch rigoroses nicht eintreten der Asylgesuche von nicht Kriegführenden Länder, das Botschaftsasyl dringend abschaffen. Auffanglager an der Grenze und gar nicht erst in der Schweiz verteilen. Es wird sich schneller als man denkt herumsprechen, dass hier nichts mehr zu holen ist.


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81%
(27 Stimmen)
Josef Küng sagte May 2013

Mitwirkungspflicht: Das grosse Märchen Asyl!!!
Asylsuchende​ sind verpflichtet im Asylverfahren mitzuwirken.
Sie müssen insbesondere:
• ihre Identität offen legen
• in der Empfangsstelle Reisepapiere und Identitätsausweise abgeben
• bei der Anhörung angeben, weshalb sie um Asyl suchen
• allfällige Beweismittel voll-ständig bezeichnen und sie unverzüglich einreichen oder, soweit dies zumutbar erscheint, sich darum bemühen, sie innerhalb einer angemessenen Frist zu be-schaffen.
Nach Vorliegen eines vollziehbaren Wegweisungsentschei-d​es sind die betroffenen Perso-nen verpflichtet, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken.
Dieses Papier kennen die Asylanten besser als mancher Schweizer.


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