Sozialpolitik, Sozialsysteme > Altersvorsorge,

Echte Reformen zur Generationenfrage

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Der Re­form­be­darf rund um die de­mo­gra­phi­schen Her­aus­for­de­run­ge​n geht deut­lich über die Fra­ge­stel­lun­gen der ak­tu­el­len Al­ters­vor­sorge 2020 hin­aus. Ge­fragt sind echte Ge­ne­ra­tio­nen­pro­​jekte mit nach­hal­ti­gem Re­form­cha­rak­ter.

Die „Altersvorsorge 2020“ gehört zu den zentralen Herausforderungen und zu den wichtigsten politischen Projekten der laufenden Legislatur. Sie beantwortet aber nur die dringendsten Fragen. Die demographische Entwicklung und die ökonomischen Realitäten verlangen weitergehende Reformen.

Ökonomische​ Fakten entpolitisieren

Als die AHV 1948 gesetzlich verankert wurde, lag die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer lediglich bei 66,4 Jahren, für Frauen bei 70,9 Jahren – bei einem Rentenalter von 65 Jahren für beide Geschlechter. Seither übertönen bei Diskussionen um das Rentenalter die politischen und emotionalen Aspekte stets die ökonomischen Fakten.

Mit einer automatischen Indexierung des Rentenalters an die Lebenserwartung kann ein Automatismus geschaffen werden, der nicht nur die Nachhaltigkeit unserer Sozialwerke stärkt, sondern auch die Frage des Rentenalters entpolitisieren würde. Als Diskussionsgrundlage hat die BDP eingebracht, das Rentenalter bei 80% der Lebenserwartung anzusiedeln. Dies würde selbstverständlich nicht diejenigen betreffen dürfen, die an der Schwelle zur Pensionierung stehen. Aber künftige Generationen sollen nicht um ihre Renten bangen müssen.

80 ist das neue Alter

Es geht allerdings nicht einfach nur um die Tatsache, dass die Menschen älter werden, und um die damit verbundenen finanziellen Konsequenzen. Vielmehr ist auch der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Menschen erfreulicherweise länger gesund und aktiv bleiben und dass dies Auswirkungen auf ihre Mobilität, ihre Wohnsituation, ihr Konsumverhalten usw. hat. Hier braucht es neben finanzpolitischen vor allem auch gesellschaftspolitisc​he Weichenstellungen.

Al​s eigentliches Alter wird künftig die Lebensphase ab 80 Jahren verstanden werden. Heute sind rund 300‘000 Menschen in der Schweiz über 80jährig; im Jahr 2050 dürften dies 600‘000 – 700'000 Menschen sein. Parallel dazu wird sich die Altersgruppe der 60 – 80jährigen deutlich vergrössern. Eine massgebliche Frage der Zukunft wird deshalb sein, wie die verschiedenen Betreuungsbedürfnisse​ abgedeckt werden und wer dies gewährleistet.

Zeitvo​rsorgesystem als nationales Reformprojekt

Die BDP schlägt dazu vor, die verschiedenen Generationen in ihren verschiedenen Lebenszyklen miteinzubeziehen. Ein Zeitvorsorgesystem soll Leistungserbringer mit Zeitgutschriften honorieren, die sie später für ihre eigenen Betreuungsbedürfnisse​ einlösen können. So sollen Menschen in der so genannten Nacherwerbsphase (60+) die Möglichkeit erhalten, soziale Verantwortung zu übernehmen, indem sie ältere Personen (80+) bei der praktischen Alltagsbewältigung unterstützen. Gleichzeitig soll auch die junge Generation miteinbezogen werden, mit der Schaffung einer allgemeinen Dienstleistung, einem Engagement zugunsten der Gesellschaft.

Die erwirtschafteten Zeitgutschriften sind später für eigene Bedürfnisse von Wert. Und den Leistungsbezügern wird eine möglichst lange Aufrechterhaltung der individuellen Wohn- und Mobilitätsbedürfnisse​ ermöglicht. Ebenso entstehen äusserst wertvolle soziale Netzwerke und Begegnungen. Im Gesamtsystem kann so ein massiver Anstieg der Betreuungskosten verhindert werden.

Während die öffentliche Hand von steigenden Betreuungskosten spürbar entlastet wird, ist sie hingegen in Bezug auf die Rahmenbedingungen, Organisation und Administration gefragt. So muss der Gesetzgeber einen Leistungskatalog definieren und die Organisationen sowie deren Rollen bestimmen, welche rund um dieses Zeitvorsorgesystem entstehen werden. Dabei kann der Subsidiarität sehr gut Rechnung getragen werden.

Innovationen schützen

Die Idee der Zeitvorsorge ist nicht neu. Es gibt bereits verschiedene gute Beispiele von lobenswerten Eigeninitiativen und Pilotprojekten. Diese Innovationen müssen durch ein nationales Reformprojekt geschützt und gesichert werden. Die Zeit ist deshalb reif für eine landesweite, politisch breit abgestützte Lösung. Die entsprechende Parlamentarische Initiative wurde im September 2015 durch die BDP eingereicht.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




33%
(3 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte July 2016

Wie wäre es, endlich mal die Finanzströme der Schweizer Banken an die IS-finanzierenden Unternehmen und deren Banken zu kappen, statt gebetsmühlenartig wie US-Falken die Boshaftigkeit von Putin und Assad zu beschwören? Oder zählt sich unsere politische und wirtschaftliche Elite bereits zum IS? Sind diese bereits derart vom Terrorismusgeschäft abhängig? Was zwar kein Grund dagegen sein müsste... Oder sind sie bereits derart depressivdevotverherr​​​lichend wie damals das untergehende Römische Reich? Die Arena-Statements von Schneider-Ammann zur Spekulationsstopp-Ini​​​tiative zum Beispiel sind ein trauriges Beispiel dieses Auswuchses.
Ich frage mich, ob die päpstliche Predigung des Erbarmens unsere erbärmlichen Eliten meint. Die dürften gleich selber damit beginnen.
http://deu​tsche-wirtschafts-nac​hrichten.de/2016/07/1​0/assad-wir-wollen-da​ss-die-fluechtlinge-n​ach-syrien-zurueckkom​men/

Der Grund für das Problem: Der ungezügelte Finanzkapitalismus. Statt 2008 wie Island die Banken zu verstaatlichen und zu entschulden, wurden ihnen noch mehr Freiheiten zugestanden. In der Erziehung ist das Laissez-faire, 'Verziehung', Narzismuszucht. Besser wird es so bestimmt nicht. Im Gegenteil.
Mit dem Vollgeld hätte man eine erste richtungsweisende Leitplanke, um aus der Finanzversklavung herauszukommen. Gerade für die Vermögensverwalterin Nr. 1, Helvetia, wäre es ein Survivalinstrument, um wieder souverän zu sein.
http://deutsch​e-wirtschafts-nachric​hten.de/2016/07/10/re​nzi-fuerchtet-volksau​fstand-wenn-die-spare​r-ihr-geld-verlieren/​

Aus: Hausgemachte illegale Migration https://www.vimentis.​ch/dialog/readarticle​/hausgemachte-illegal​e-migration/?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



25%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2016

Herr Landolt; Die ökonomischen Fakten richtig umsetzen und nicht die Symptome bedienen!

Die Verwerfungen sind Menschen gemacht (Menschlichkeit), resp. Systemimmanent (Geld- und Eigentumsrechte, insbesondere von Grund und Boden))! Auf diese kreierten Konstruktionen, welche einzig für die Schere zwischen Arm und Reich, verantwortlich sind, möchte ich hinweisen!

Ich kritisiere nicht das Geldsystem, sondern ich benenne die Ursachen, welche meistens mit der kreierten Umsetzung des Geldsystems im Zusammenhang stehen!

Das Renteneintrittsalter ist eine rein politische und keine Finanzierungsgrösse! Diese Logik entspricht der Funktion und Auswirkung des Geldsystems!

Fikti​on aber liegt im Trend: Die Roboter erledigen sämtliche Arbeiten. Wer und mit wessen Geld nimmt am Tauschhandel teil?
Die Ökonomen und Politik, sollen die Ursache beseitigen und nicht an den Symptomen zu Gunsten der Finanzindustrie, herum werkeln!

Die Schere zwischen Arm und Reich, entsteht mit der Umsetzung (Kreationen) des Geldsystems und liegt nicht am Geld an sich! Sind die Menschen wirklich damit einverstanden, dass der Gewinn auch aus Produktivität, welche von ihnen erarbeitet wird, der Wirtschaft überlassen wird und nicht anteilig in die Sozialsysteme fliesst?

Die Systeme werden aus dem Wirtschaftgeldvolumen​ gespeist (Tauschgegenwerte), welche von Menschen erarbeitet wurden! Dabei kommt der Arbeitgeber weder für den Gegenwert der Arbeit/Leistung auf, noch beteiligt er sich an den Sozialaufgaben!

Dabei spielen die Anzahl Beschäftigte keine Rolle, sondern die Bedürfnisse der Bevölkerung muss abgedeckt werden! Gelingt dieses Vorhaben, ist immer genügend Geldvolumen vorhanden!

Versteh​en die Menschen diese wichtigen Zusammenhänge, oder haben sie sich einfach noch nie damit auseinandergesetzt?

Ich werde nicht ruhen, bei jeder Gelegenheit auf die bewusst kreierten Fehlkonstruktionen hinzuweisen! Den Sklaverei und Armut sind Menschen gemacht!

Die Umsorgung (Menschlichkeit) der Senioren steht auf einem anderen Blatt! Vielleicht hilft das System des Bedingungslosen Grundeinkommens?







Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



91%
(11 Stimmen)
Hubert Kirrmann sagte February 2016

@Martin Landolt: ihr System ist kompliziert, bürokratisch und nicht umsetzbar. Vielmehr sollten Sie berücksichtigen, dass einige Menschen schon mit 50 kaum noch bis zur Pensionnierung warten können, während andere über 70-er nicht verstehen können, dass man sie nicht mehr braucht (eine grosse Partei wird von solchen geleitet). Das höhere Sterbealter heisst auch nicht, dass die Menschen länger gesund leben, vielmehr verlängert die Medizin auch das Leben von Leuten, die es gar nicht wollen und viel kosten. Haben Sie je in einem Pflegeheim gearbeitet, bevor Sie vorschlagen, dass ältere Leute den noch älteren Leuten beistehen ? Wir haben für unsere Eltern gesorgt, und sollen auch noch für unsere Nachbarn sorgen ? Es braucht ein Rentenalter, damit man überhaupt von seiner Rente profitieren kann, sonst leben wir bald in Aldous Huxley's Schöne Neue Welt. Und was der Geldkreislauf anbetrifft, machen Sie sich es zu einfach. Aber Politisieren lässt sich damit alleweil.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



100%
(8 Stimmen)
Ernst Jacob sagte February 2016

Meiner unmassgeblichen Meinung nach haben wir ein ganz anderes, und vor Allem noch viel grösseres Problem, und dieses beginnt bereits 15 Jahre vor der heutigen Pensionierung, es ist die zunehmende Arbeitslosigkeit und die zunehmend darauf folgende Unvermittelbarkeit für Arbeitsplätze von 50+ Jährigen.

Wer unter diesen Umständen aber auch nur schon davon spricht, die AHV Altersgrenze möglicherweise einfach etwas anzuheben, ignoriert ganz offenbar die Tatsache, dass so ein Schritt nur dazu führen würde, dass einfach andere Geldquellen dafür hinhalten müssten, um diese Leute bis zum Erreichen des AHV Alters zumindest am Leben zu erhalten.

Es werden daher noch viele Milliarden fällig, jedes Jahr, und auch immer mehr, denn es komme ja ständig Neue dazu, zwar überwiedend im Erwachsenen-Alter, aber trotzdem wahrscheinlich zum allergrössten Teil weder sprachlich, noch fachlich, noch kulturell, auf dem Stand, um nur schon den Bedürfnissen einer Industrie zu entsprechen, die, vor Allem, in diesem Land, gefordert werden.

Es macht meiner Meinung nach daher recht wenig Sinn, sich weiterhin noch nur mit Problemen zu beschäftigen, die aus einer Zeit stammen, als noch Alles in Ordnung war, und es eigentlich nur darum ging, die AHV auf längere Sicht finanzieren zu können.

Wir stehen vor Herausforderungen, die Alles in den Schatten stellen, was uns seit dem zweiten Weltkrieg so beschäftigte, die grossen Völkerwanderungen werden uns mit Fakten und Tatsachen konfrontieren, von welchen Viele heute noch nicht einmal zu träumen wagen. Und im Zeitraum von 50 Jahren gerechnet, wird sogar die christlich-abendländi​sche Kultur nur noch eine relativ untergeordnete Rollen spielen, auch politisch, die Mehrheit der Bevölkerung in West-Europa wird kein christliches Fundament haben. Und schon aus lauter Frust, darüber, als Kulturen so lange im Schatten Anderer gelebt haben zu müssen, die ja selber eigentlich schon lange keine eigene Kultur mehr hatten, wird man dann die Nachfahren Derer zur Kasse bitten, die heute, zumindest kulturell, zumindest noch die Dominanz haben.

Ich würde mich eher darauf vorbereiten. Wäre ich nicht bereits zu alt dazu. Denn für mich spielt es keine Rolle, wie es in wenigen Jahrezehnten in diesem Land, und Anderen run um uns, einmal aussehen, oder zu- und hergehen wird.

Und ob es überhaupt noch so viele Kirchen brauchen wird, wie heute noch, spielt dann auch keine Rolle mehr, Kirchen zu haben, um höchstens noch zeitbeschränkte Versprechen auf Ewig abzugeben, oder als Trauerstätte bei Abschieds-Zeremonien zu dienen, wäre ja wirklich ein Unding, vor Allem für Solche, die selber noch täglich ihre eigene Religion pflegen, und heute teils dies in Fabriken und Anderswo tun müssen.

Die BDB wird es dannzumal ja aber sowieso nicht mehr geben, Deren Zeit ist schon abgelaufen, seit Frau Widmer endlich von Dannen ging. Ob sich also Ihr Einsatz überhaupt noch lohnt, ist doch sehr fraglich, Herr Landolt, denn die Bevölkerung weiss ja, weshalb es Sie politisch gibt, und die gleiche Bevölkerung weiss auch, dass Sie zu den Kreisen gehören, die aus grundsätzlichen und fundamentalen zu Denen gehören, die ALLES ablehnen, was aus der (für Sie zumindest) rechten Ecke kommt.

Und solange die Mehrheit in den Parlamenten so oder zumindest ähnlich denkt wie Sie, wenn es zum Beispiel, gegen die Durchsetzungs-Initiat​ive geht, solange gehören Sie auch nur zu Denen, die unser Land und unsere Nation zu zerstören mithelfen.

Aber wohl weniger doch, weil Sie die auf uns zukommenden Fakten nicht sehen wollen, oder gar können, sondern wahrscheinlich wirklich nur, weil Sie so voller Hass auf ihre politischen EX-Brüder und -Schwestern sind.

Aber machen Sie nur weiter so, Ihre Nachkommen werden Ihnen dafür sicher danken. Meine interessiert, und tangiert es zum grossen Glück nicht, sie wohnen weit weg, und kennen die Schweiz sowieso nur von Bildern. Und hierher zu kommen, nur um festzustellen, dass es ja gar schon längst nicht mehr so ist, in der erlebten Realität, möchte ich wenigstens ihnen gern ersparen.

Ich war vorgestern einmal fur gut eine Stunde an späteren nachmittag Rumsteher im Bahnhofareal von Aarau, um die Horden junger Männer einmal zu beobachten, die Alle, gut gekleidet, sauber, schick gestylt, und mit Smartphone in der Hand, täglich versuchen, irgendwie ihre Zeit in diesem schönen Land totzuschlagen.

Und​ es werden täglich mehr. Genau so, wie 50+ Jährige, ohne Arbeit...

nur, um auch Etwas datzu zu schreiben.
immer unkorrigiert.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



18%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2016

@Martin Landolt
Wer die Entstehung, Funktion und Auswirkung des Geldsystems versteht, erkennt die Fehlkonstruktionen der Systeme!
Mit diesem Blog ergeben Sie auch zu erkennen, dass Sie, wie fast alle Menschen, das Geldsystem nicht verstehen können oder eher wollen! Der normale politischer Spieltrieb um Geltung zu verschaffen, scheint höher gewichtet zu sein, als sich mit den bewusst kreierten Systemfehler auseinanderzusetzen, um so eine Reform, welche den Begriff verdient, anstossen zu können!

"Wen die Begriffe nicht stimmen, dann ist das, was gesagt wird, nicht das Gemeinte, Konfuzius"

Ihr Denkansatz bedient jedoch nur die Systemfehler! Keine Reform, sondern die Fortsetzung des Vor-Informatik - Zeitalters, zusammen mit den kreierten Spielformen zur einseitigen Verteilung von noch nicht getilgten Schulden (Geld) auf wenige Menschen, welche ihre Bedürfnisse längst befriedigt haben!

Das ganze Leben ist jedoch Mathematik!
Mit den bewusst von Vorbetern aus Familie und Bildung, eingeprägten Denkirrtümern, werden Menschen gegeneinander ausgespielt!

Wer in einem Schuldengeldsystem behaupten kann, es fehle an noch nicht getilgten Schulden (Geld), um die notwendigen Gemeinwohlaufgaben (Bildung und Soziales) zu erfüllen, hat mit der Wahrheit ein riesiges Problem!

Ohne Investitionen und Kosten sind keine Erträge möglich! Der Tauschhandel bildet den Geld- und Wirtschaftskreislauf ab! Im gleichen Kontext sind die imaginären Steuer- und Sozialzahler zu erwähnen! Mit der Arbeit/Leistung werden die Bedürfnisse der Bevölkerung abgedeckt! Im erforderlichen Tauschhandel sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren einkalkuliert!

Ein​e korrekte Rückführung der Staats- und Sozialquote über die Zuordnung Erwerbs- und Finanzeinkommen sind einzig direkt an der Quelle, zwischen Wirtschaft und Staat zu erfüllen! Damit würde die Arbeitsaufgabe von Administration hin zur Kontrolle umgelegt und stark verbessert! Auch die Roboter werden von Menschen geschaffen! Somit sind auch die Gewinne (aus Produktivität u.a.) anteilig in die Sozialsysteme zu leiten!

Das geltende System suggeriert fälschlicher Weise, dass die Anzahl der Beschäftigten massgebend seien, um die Sozialsysteme zu sichern! Völliger Quatsch! Einzig und alleine die Bedürfnisabdeckung der Bevölkerung, sprich Wirtschaftsleistung, generiert die Systeme! In diesem Kontext bezahlen die Jungen keinen Rappen für die Alten!

Um das Falschspielen der Anzahl Beschäftigten umsetzen zu können, wurde die Aufteilung Arbeit- Geber und Nehmer geschaffen! Im Informatikzeitalter ein Hohn! Die Abgaben, auch die Finanz- Einkommen und Gewinne, können an der Quelle erhoben werden! Der Arbeitnehmer hätte der Steuerbehörde, einzig die Arbeitsbestätigung abzugeben! Mit dem Arbeitgeber handelt er den Nettowert seiner Arbeit/Leistung aus! Die Zuweisung – Ansprüche müssten abschliessen definiert werden!

Die Zuwanderung generiert Geldvolumen! Bei Verschuldung profitiert die Wirtschaft und Aufbewahrung! Die oben erwähnte Umlage ist im Geldsystem (Geld dreht sich im Kreise) enthalten!

Die Ökonomen und Politiker wären als „Falschmünzer“ entlarvt! Sowohl die jährlichen Steuererklärungen für Arbeitnehmer im Bereich Einkommen, als auch die Steuerwettbewerbs- und Optimierungsspiele würden endlich der Vergangenheit angehören! Der Mensch würde endlich seine Aufgabe im Geld- und Wirtschaftssystem verstehen!




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1