Ausländer-, Migrationspolitik > Integration & Einwanderung,

Ecopop-Volksinitiativ​e JA, zum Wohle der SCHWEIZ

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1. Diese ECO­POP-I­ni­tia­tive​ bringt uns, der Schweiz ge­rade jetzt natürlich sehr viel, weil der Bun­des­rat ja die gut­ge­heis­sene MEI ein­fach nicht um­setzt, schub­la­di­siert und dort ver­gam­meln lässt, was un­sere di­rekte De­mo­kra­tie jetzt doch tatsächlich in ernst­hafte Ge­fahr bringt. Ecopop  ist nämlich un­be­dingt er­for­der­lich für die Schweiz, denn sie nützt uns ökonomisch (Verhältnismässigkeit​ wah­ren) und trägt gar zur Ret­tung un­se­rer wich­tigs­ten Le­bens­grund­la­gen,​ un­se­rer Souveränität, schlus­send­lich un­se­rer aller Frei­heit, sehr Wesentliches  bei.  

Der Souverän & die Stände haben die MEI ja mehrheitlich direktdemokratisch klar angenommen, nur setzt diese der Bundesrat nicht durch, als Exekutive exekutiert er diese einfach nicht (aus politischen Gründen der neuen MITTE) noch macht das Parlament den Eindruck, diesbezüglich dem Willen des Volkes die nötige Achtung zu schenken.

2. Wirtschaft & materieller Wohlstand sind erforderlich, keine Frage, doch gilt es auch hier die Verhältnismässigkeite​n zu wahren, denn ich habe ja selber ein eigenständiges Unternehmen.

3. Grosse Zuwanderung & zunehmender Dichtestress.

Zur Erinnerung, die Schweiz nimmt seit 2012 & 2013 je 80'000 bis 100'000 Zuwanderer jährlich auf, grossmehrheit​lich aus dem EU-Raum und den östlichen Europa-Ländern. Dies obwohl die damaligen Bundesräte (BR Deiss/CVP, BR Calmy Rey/SP,) bei der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit​​, nur gerade eine Zuwanderung von gegen 8'000 Personen propagierten, im Bundesabstimmungsbüch​​lein an die Stimmürger/Innen. Das Verhältnis zum bevölkerungsreichsten​​ Land der EU, der Bundesrepuplik Deutschland, welches bekanntlich rund 10 x mehr Einwohner zählt als die Schweiz, also ca. 80 Millionen, ergibt nach "Adam Liesel" ein Verhältnis von 10 zu 1, müsste da bei Gleichheit schon 800'000 bis 1 Mio. jährlich aufnehmen & auch verkraften.

4. Die Schweiz ist bereits Weltmeister i.S. Einwanderung.

Die Schweiz nimmt seit Jahren mehr als das Doppelte an jährlichen Einwanderer auf pro Kopf der Bevölkerung gerechnet, als Deutschland, das sich jetzt 2014 wegen einer Zunahme auf die Hälfte von der Schweiz, sich höchst erstaunlich darob schon selber sehr besorgt zeigt. Dies erstaunt geade deshalb, weil der kürzliche Bundeskanzlerkandidat​​ der SP, Herr Steinbrück der Schweiz ja schon einfach mit der "Kavallerie" drohte, wenn sie nicht "spurt" nach seinem Gusto. Ist Deutschland darob auch als fremdenfeindlich zu bezeichnen ?. Ich meine NEIN, höchstens eine Person, die die Schweiz wider besseres Wissen als fremdenfeindlich ständig verleumdet. Davon gibt es auch Nationalräte/Innen leider mehr als genug zu lange schon, sogenannte "Nestbeschmutzer" halt. Wahltag ist  dann Zahltag.

Quelle; http://www.vimentis.c​h/d/dialog/readarticl​e/schweiz-beliebteste​s-einwanderungsland-w​eltweit/

5. Einheit der Materie ist ganz klar gegeben;

Wenn die 2. & die 3. Welt vernünftigerweise endlich eine verantwortungsvollen Verhütung betreiben, nimmt zwangsläufig der Migrationsdruck verarmter & wenig ausgebildeter Bevölkerungsschichten​ (vorwiegend junger Männer) primär in die Schweiz, & etwas weniger in das übrige Europa, dann zwangsläufig & mit folgerichtiger Sicherheit ab. Somit ist die Einheit der Materie klar erstellt. All diese Versuche - auch von Nationalräten/Innen - so ein weiteres Volksverdikt über das Mass der weiteren Zuwanderung dem Souverän so fies vorzuenthalten, indem diese Einheit der Materie stur bestritten wird, ist als doch sehr undemokratisch, ja hiermit als sehr  verwerflich klar zu benennen. Alle diese Manipulationen & plumpen Versuche, den Souverän so für dumm zu verkaufen & über den Tisch zu ziehen, werden meiner Auffassung nach vom wachen Stimmbürger/In diesmal sicher schnell durchschaut, & sich als Bummerrang an der URNE erweisen, indem diese Ecopop-Volksinitiativ​e jetzt angenommen wird, wie zuvor schon die MEI, wiederum zur Überraschung vieler.

6. Scheidungsrate & "Produktion" von Halbweisenkinder.

Wenn bereits ca. 55 % der formellen Ehen, PLUS ca. 40 % der Partnerschaften zwischen Mann & Frau wieder auseinandergehen, kommen wir Heute bereits auf ca. 95 % Scheidungen mit entsprechend sehr vielen, zu vielen Halbwaisenkinder, das ist Fakt. JA genau, der Mensch lebt eben nicht nur vom Brot - der Wirtschaft - alleine, obwohl wir diese in einem gesunden Mass auch brauchen. Wir müssen auch wieder zurück zu unseren Wurzeln finden, irgendwann ist genug der "Importe menschlicher Ware" zum Zwecke der Gewinn- & Konsumerhöhung resp. MAXIMIERUNG.

7. Japan als starke Industrienation macht es uns vor mit  nur 1.8 % Ausländeranteil.

J​apan ist ja auch eine moderne Wirtschaftsmacht & regelt resp. bestückt seine Gesellschaft & Industrie autonom mit eigenen Landsleuten, was autark & eigentliche Freiheit bedeutet. Man könnte auch sagen; Sie beuten keine anderen Menschen im eigenen Land aus. Ein häufiges Argument der Japaner dafür, dass sie im eigenen Land so wenige Menschen in Not (Wirtschaftsflüchling​e unter dem Falschbegriff "Asyl/Flüchtlinge")​ zulassen, ist der Mangel an Dokumenten der Bewerber. Als Unterzeichnerstaat der Genfer Konvention von 1951 ist zwar auch Japan eigentlich verpflichtet, Flüchtlingen Asyl zu gestatten. Doch müsse ja bewiesen werden, dass jemand gemäß der Konvention in seiner Heimat aufgrund seiner Ethnizität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe, Sexualität oder Nationalität verfolgt wird. Wer das nicht kann, hat keine Chance. Nur: Dieses Grundsatzproblem gibt es auch in anderen Ländern, die sich wesentlich kulanter verhalten. Etwas Salopper könnte man aber auch gut sagen; "Sich als Gastland nicht belügen, betrügen lassen, keine Fremdkriminalität ins eigene Land importieren", ist doch ein weiser Entschluss. Den Menschen aber vor Ort kräftiger finanziell helfen, bringt denen viel Mehr.

8. Japan bezahlt am 2. meisten Gelder an Drittweltländer, anerkennt aber fast kein "Asyl".

Denn die Beiträge, die Japan konkret an die UN-Flüchtlingskommiss​ion zahlen, haben über die Jahre zugenommen. Mit 252 Millionen US-Dollar hat das Land 2013 hinter den USA am zweitmeisten aller Geber eingezahlt, auch mehr als die Europäische Union. Nie zuvor hat Japan so viel gegeben. Die Tendenz der Beitragszahlungen aus Tokio ist seit Jahren steigend, wofür dem Land tatsächlich viel Anerkennung zukommt.

Quellenna​chweis;

http://www​.zeit.de/politik/ausl​and/2014-04/japan-flu​echtlinge-einwanderer​

http://de.wikiped​ia.org/wiki/Japan

Mein Fazit:

Ein klares JA zur jetzt so erforderlichen Ecopop Initiative

- zwecks Ressource​nschonung,

- Dichtestressabbau und

- besserer Familienplanung & Entwicklungshilfe weltweit.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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71%
(7 Stimmen)
Lars von Lima sagte November 2014

Weil dann der stöhnende Arbeitsdruck, den uns BR SO so sehr erklärte, nachlässt und die bilaterale Packetisierung mit der EU weiter geht, um die Schweiz durch die Hintertüre in die EU zu manövrieren. Genau das wird uns bei einem möglichen Nein am 30.11.14 von BR SO dann ohne Stöhnen serviert.


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30%
(10 Stimmen)
Ronald Stalder sagte November 2014

Wie kommen Sie, Herr Hottinger darauf, dass die Masseneinwanderungsin​itiative nicht umgesetzt wird? Die Herren Bundesräte haben laut Initiativtext drei Jahre Zeit die Initiative umzusetzen. Ich bin der Meinung die MEI genügt voll und ganz eine massvolle Einwanderung zu steuern.

Darüber hinaus brauchen wir eine Zuwanderung, um unsere AHV zu sichern. Das Problem ist folglich nicht die Zuwanderung, sondern unsere eigene zu geringe Reproduktion. Wenn Sie schon von Wurzeln sprechen, müsste man dies Gesellschaftspolitisc​h angehen. Der Egoismus, Neid und Habier kommen nicht von der Einwanderung, sondern unserer eigenen Bequemlichkeit für einander da zu sein!



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83%
(6 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2014

Herr Stalder

Stimmt doch nicht. Das ist genau die Angstmacherei der Gegner. Wenn mehr Menschen sterben in der Schweiz als geboren werden, steigt ja die Gesamtmenge der möglichen Zuwanderer. Würden also 1% Sterben wäre die Einwanderungsquote 1,2% - Und wenn sie tataächlich mal rückwärtstrend hätte in einem oder 2 Jahren ist ja schon mal der 3 Jahresschnitt gegeben und niemand sagt, dass bei einer Abnahmen der Schweizer Bevölkerung nicht bei einem Anstieg wieder da angesetz werden darf, wo man den Rückwärtstrend hatte.

Also nicht pausenlos auf Paniker hören, sondern auf Ihr Herz und Logik.


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57%
(7 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2014

Bin mit Ihnen völlig einverstanden Herr Stalder, die MEI ist das richtige Instrument für die Zuwanderungskontrolle​ in die Schweiz.

Und beim „gesellschaftspolitis​chen Angehen“ ist die ECOPOP-Initiative mit ihrem Gender-Spin von der „Familien(vernichtung​s)planung für unterentwickelte Menschen“ ebenfalls nicht das richtige.


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20%
(5 Stimmen)
Ronald Stalder sagte November 2014

@Dany Schweizer : Das hat nichts mit Angstmacherei zu tun. Sie haben den Initiativtext nicht verstanden. Ich zitiere : 2 Die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz darf infolge Zuwanderung im dreijährigen Durchschnitt nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen.
Da spielt die Sterberate überhaupt keine Rolle. Es droht hingegen eine Überalterung unserer Bevölkerung. Die Folge davon: Ein Loch in der AHV von Fr. 3 Mrd bis ins Jahr 2030 und für meine Generation keine Altersvorsorge mehr!


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60%
(5 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2014

Herr Stalder

Danke - ich kenne den Text. Sie vergessen jedoch, dass diese 0,2% eine Steigerung ist. Etwas makaber gesagt, wenn 100 Sterben können dann 0,2% PLUS diese 100 Zuwandern. Also steigert sich die Bevölkerung weiter um diese 0,2%

Was Ihre Sorge in der AHV anbelangt, sehe ich viel grössere Probleme als die von Ihnen geschilderten. Aber hier gleich mit keine Altersvorsorge zu hantieren ist falsch. Aber ein von Ihnen hier geschilderter Totalausfall ist Angstmache.

Schon zu Zeiten als ich noch so Jung war wie Sie, hat man dieses Argument benutzt um eine Meinung herbeizuführen. Und über all diese Jahre hat man immer eine Lösung gefunden und trotz aller demografischen Entwicklungen den Einzahlungsansatz nicht verändert.

Es kann ja auch nicht sein, dass wir jedes Jahr 100'000 mehr im Land haben, nur weil wir falsch Kalkulieren in der AHV. Denn auch diese Menschen werden irgendwann alt und brauchen eine AHV, was wiederum x-hunderttausend mehr benötigen würde.

Wir müssen also das Problem AHV nicht mit dauernder Erhöhung der Menschenmenge lösen, sondern über die Berechnung der Umlagerung. Menschen werden nun mal immer älter und somit muss man auch den Einzahlungsansatz diesem Umstand anpassen. Nicht die Menschenmenge verändern.

Oder möchten Sie damit sagen, nur damit wir die AHV-Einzahlungen nicht anpassen müssen, sollen einfach immer mehr Zahlende kommen? Das kann ja auch nicht die Lösung sein.


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0%
(4 Stimmen)
Ronald Stalder sagte November 2014

Ich sage nicht, dass wir jedes Jahr 100'000 mehr im Land brauchen. Mit der MEI können wir die Zuwanderung nach unseren Bedürfnissen steuern. Die Gründer der AHV gingen von einem Bevölkerungswachstum aus, wenn auch nicht im heutigen Masse. Das Problem liegt an zwei Stellen: Einerseits werden die Menschen heute Älter (wie Sie richtig festgestellt haben), andererseits ist unsere eigene Reproduktion zu gering. Um die Wirtschaft nicht zu belasten mit massiv höheren Beitragssätzen sind zukunftsgerichtete Lösungen gefragt. Darum müssen wir die Zuwanderung flexibel gestalten können, wie sie die MEI fordert. Bei guter Wirtschaftslage ist die Zuwanderung höher, bei Rezession tiefer, was ein guter Ausgleich schafft, ohne die Innovation und den Fortschritt abzuwürgen. Dies können Sie auch in der Geschichte beobachten! Ecopop will mit starren Quoten eine Zuwanderungsplanwirts​​chaft erschaffen, was nicht im Interesse unserer Nachkommen sein kann!


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100%
(4 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2014

Herr Stalder

Was denken Sie denn was eine ideale Menge wäre? Welche die von den Ecopop-Gegnern (MEI Befürworter) als Argument genutzt wurde. Es würden binnen kurzer Zeit rund 1 Mio Arbeitkräfte fehlen (genannt hier im Vimentis von einem Politiker)? Was denken Sie wieviel würde der Bundesrat denn ansetzen, wenn die Wirtschaft jetzt schon nach 1 Mio ruft?

Die MEI wäre schon gut, aber der BR getraut sich ja bis heute nicht eine Zahl zu sagen, täte er nähmlich das, dann wäre evtl eine Ecopop-Diskussion vom Tisch. Aber er kann nichts sagen, weil er sonst "lügen" müssten. Eine Einschränkung kann oder will er nicht machen. Die Wirtschaft (seine Hauptsponsoren für Wahlen) drücken, die EU will das nicht und BR will in die EU. Am TV wird erklärt, dass man nun mit der EU über ein zeitlich Limitiertes Kontigentieren verhandeln will.

So fühlen sich viele nicht ernst genommen und die Ecopop dreht in sich selber. Sicher wäre ein flexibler Ansatz etwas "eleganter" aber auch "gefährlich". Tendenz immer zu hoch, weil alle Ihre Interessen bekunden.

Nein Herr Stalder - Wir müssen lernen mit dem auszukommen war wir haben. Über Jahrzehnte hatte die Wirtschaft die Möglichkeit diese Regulierung selber zu gestalten. Aber alle Systeme haben versagt. Selbst flankierende Massnahmen sind nahezu ein Flopp, bis diese endlich fertig Diskutiert sind, schon wieder veraltet.

Wenn wir die Umweltvorgaben von 2020 erreichen möchten muss "alles" gestoppt werden, ich möchte nicht erleben, dass wir uns selber "bescheissen" und Umweltzertifikate kaufen müssen, damit wir die CO2 Vorgaben die wir selber gesetzt haben erreichen können. Und die Wirtschaft hat kein Interesse dies selber ohne "Zwang" anzustreben. Die schaut auf Gewinn und nicht auf ökologie.

Meiner Erachtens haben so oder so alle Systeme die wir auf der Welt kennen versagt und ein neuer Weg muss beschritten werden. Die Selbstbeschränkung, denn freiwillig werden wir es auch nicht tun. Das hätten wir ja auch schon über Jahrzehnte tun können, und haben es nicht.

Dass uns solche Massnahmen evtl einige Probleme bringen könnten, kann sein. Aber wenn wir nicht schnellstmöglichst etwas tun sind das die kleinsten Probleme die wir haben werden.


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73%
(15 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte June 2014

Sorry, neuer Versuch mit den drei Links;

http://www.​zeit.de/politik/ausla​nd/2014-04/japan-flue​chtlinge-einwanderer


http://de.wikipedi​a.org/wiki/Japan

h​ttp://www.vimentis.ch​/d/dialog/readarticle​/schweiz-beliebtestes​-einwanderungsland-we​ltweit/

Ich denke diese "funzen" jetzt.


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58%
(19 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte June 2014

@ H.v. Baucanson,

1. Symptombekämpfung ?.

Die Bundesräte - wie bereits im Detail erwähnt - haben doch vor der Abstimmung über die Freizügigkeit eine Zuwanderung durch diese Freizügigkeit von höchstens 8'000 Menschen jährlich prognostiziert, oder etwa nicht ?.
Also, wenn die ECOPOP eine Beschränkung der völlig aus dem Ruder gelaufenen Zunami-Zuwanderung von 80'000 bis 100'000 pro Jahr auf 16'000 verlangt, ist sie immer noch das Doppelte, was dieser Bundesrat für möglich hielt. Mit "Symptombekämpfung" beleidigen Sie ja deshalb diesen Bundesrat.

2. Weniger Wachstum ?;

Es würde mir nie in den Sinn kommen, mit Planwirtschaft in die Wirtschaft einzugreifen, die muss sich selber entwickeln & regulieren, was es aber braucht, sind genaue Strukturen, wie ein Bachbett, damit es bei Hochwasser nicht alles überschwemmt. Die momentane Zuwanderung ist mit einem Zunami zu vergleichen, der reguliert gehört, und zwar schnellstens. Migration ist nur dann auch für die Schweiz effizienzsteigernd, wenn sie aus echten ökonomischen Erwägungen betrieben wird, weil man anderswo einen besser bezahlten Arbeitsplatz findet.

Eine Migration in den Sozialstaat,

die nur dazu dient, anderswo hinzugehen, weil da die Geschenke des Staates grösser sind als zu Hause, ist ineffizient. Darum ist die Politik jetzt unmittelbar gefordert.

3. Scheidungsrate;

He​rr Vaucanson, wir haben bekanntlich hinter Kuweit (Oel) das höchste pro Kopf Einkommen (fleissig & innovativ) der Welt, gleichzeitig aber eine der höchsten Scheidungsrate, + eine der höchsten Selbstmordrate von Kindern & Jugendlichen. Das muss doch zu denken geben. Schauen Sie sich um, dann kommen Sie mit Sicherheit von alleine auf den Zusammenhang.
Nur soviel, der Mensch hat naturgemäss z w e i Beine, um vorwärts zu kommen, viele hüpfen aber immer einseitig nur auf dem EINEN.

4. Waisenkinder;

Natü​rlich nur im übertragenen Sinn, ein Vater ist nach einer Scheidung zwar physisch noch da, lebendig, viele Mütter entziehen & entfremden den Vätern - trotz klaren Tennungs- & scheidungskonventione​n - einfach selbstherrlich die Kinder. Das sind die Fakten des Gender-Wahnsinns, des krankhaften Emanzen-Kultes.
Trot​z Besuchsrecht hat ein geschiedener Vater seine Kinder seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. Denn die Mutter kann tun, was sie will; Die Behöden sind machtlos. DER VATER IST UNERWÜNSCHT, somit sind die Kinder "Waisenkinder". Das sind die Fakten.
Vgl. Artikel im Beobachter vom 4. April 2014;

Der Vater ist unerwünscht.

4. MEI wird vom Bundesrat ignoriert ?

Gut, das Dossier ist pro Forma vielleicht - unter dem Druch der SVP - inzwischen etwas "entstaubt" worden, wird z.Zt. hin und her geschoben, nichts gescheites, konstruktives zwar passiert, ausser dass genau die SVP als Siegreicher Initiator, von BR-Sommaruga nicht an den runden Tisch zu Gesprächen einer Lösungsfindung gebeten wurde. Ist das unsere Demokratie die wir wollen ? Auch als Parteiloser sage ich, NEIN, sicher nicht, so nicht.

Dann hat doch BR-D. Burckhalter erst kürzlich bis in 2 Jahren eine neue Abstimmung über die Bilateralen Verträge mit der EU angekündigt, womit er doch signalisiert, damit faktisch die MEI vom "Tische" wischen zu wollen.

VOLK & Stände haben aber die MEI direktdemokratisch gutgeheissen, der Bundesrat als Exekutive hat dies nur noch umzusetzen, oder dann halt konsequent zurück zu treten, aber keine solchen "undemokratischen Spielchen" zu veranstalten. Es ist eine Rückkehr zur Selbst­be­stim­mung im sen­si­blen Be­reich der Mi­gra­ti­on. Den Menschen war es be­wusst, dass sie mit einem Ja einen für die EU wich­ti­gen Ver­trag in Frage stel­len.

Dieser Wink mit dem Matterhorn allerdings ist spurlos an Didier Burkhalters Aussendepartement vorbeigegangen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass er sein Projekt, die Schweiz dem Europäischen Gerichtshof EuGH zu unterstellen und in einem neuen «Rahmenvertrag» institutionell an die EU anzudocken, mit unverminderter, fast skurriler Betriebsamkeit vorantreibt. «Rahmenvertrag» würde bedeuten, dass die Schweiz in allen Bereichen, welche die Beziehungen mit der EU betreffen, künftig automatisch die Gesetze Brüssels übernehmen müsste. Käme die EU etwa zum Schluss, dass auf dem europäischen Binnenmarkt aufgrund der europäischen Sozialcharta Mindestlöhne und Kündigungsschutzregel​​n gelten sollten wie in Frankreich oder Deutschland, dann müsste dies die Schweiz übernehmen. Weigerte sie sich, wäre sie dem Richterspruch des EuGH unterstellt.

Das sind keine weltfremden Szenarien, sondern Realitäten. Deutschland selber musste sich vom EuGH diktieren lassen, bestimmte Arbeitsmarktreformen wieder abzuschaffen, weil sie angeblich der «Diskriminierungsrich​​tlinie» der EU widersprechen. Die Schweizer Wirtschaft, die nach dem Abstimmungssonntag so wehleidig um den Zugang zum europäischen Binnenmarkt bangte, ist sich augenscheinlich nicht bewusst, was für ein Monster an Unfreiheit, Bürokratie und antimarktwirtschaftli​​cher Energie sich hinter diesem harmlos klingenden Wort verbirgt. Die Schweiz will offene Märkte, aber sie will sich nicht in einem «Binnenmarkt» festschrauben lassen, der sich zum Gegenteil einer freiheitlichen Marktwirtschaft entwickelt.

Die Schweizer Bevölkerung hat jetzt die Notbemse gezogen mit der Annahme der MEI, was ich für richtig & sehr zweckmässig halte. Und das ist vielleicht auch ein gewisser Anreiz für Europa, darüber mal sekber nachzudenken, ob alles, was so läuft in Bruxelles, richtig ist, Ich glaube, dass die Freizügigkeit für Sozialwanderungen falsch ist. Das ist einer der grundsätzlichen Konstruktionsfehler des europäischen Systems. Wir haben das Inklusionsprinzip, das ist die heilige Kuh in den EU-Verträgen. Es bedeutet, dass jemand, der von einem EU-Land in ein anderes geht, dort Anspruch auf die sozialen Leistungen hat, auch wenn sie steurfinanziert sind. Hier hat sich die Schweiz still und heimlich - an Volk & Parlament vorbei - bereits EU-kombatibel einbinden lassen, eben EU durch die Hintertür. Wo bleibt da der Souverän ?
Die Alternative zum Inklusionsprinzip wäre das Heimatlandprinzip, das es bei uns in der Schweiz gab. _Die Heimatgemeinde blieb zuständig für einen Sozialhilfeempfänger.​ Das hat die EU ja eben gerade nicht. Das ist der Grundfehler, und die Schweiz machte diesen Fehler bereits undemokratisch mit.
Meine persönliche Meinung.

Quellenna​chweis;

http://www​.vimentis.ch/d/dialog​/readarticle/torpedie​rt-br-praesi-burkhalt​er-das-volksverdikt-v​-90214-/


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56%
(18 Stimmen)
Hans Knall sagte June 2014

Wie wahrscheinlich, Herr Hottinger, ist es, dass eine Zuwanderungsquote von 0,2% von einem Bundesrat und einer Politischen Kaste umgesetzt werden, die sich ja bereits sträuben, die eigenständige Kontrolle über die Zuwanderung überhaupt wahrzunehmen?
Als Korrektiv dafür, dass die gesetzliche Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative vier Monate nach der Abstimmung noch nicht realisiert worden ist, kann die Ecopop-Initiative jedenfalls nicht glaubwürdig hingestellt werden.

Anderersei​​ts nimmt man mit einem Wut-Ja in Kauf, dass die menschenverachtenden Vorstellungen der Club of Rome-Fanatiker und all deren Gläubigen, auch in der Schweiz weiter Fuss fassen können. Es geht dabei um die gotteslästerliche Vorstellung von der Dezimierung der Menschheit!

In allen Ländern der Welt könnte sich die Bevölkerung theoretisch aus eigener Kraft ernähren. Auch wenn insgesamt noch ein paar Milliarden dazukommen. Entweder durch autonome Landwirtschaft oder als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen respektive den entsprechenden Handel steht der ganzen Welt genug zur Verfügung.

Nicht weil es zu Viele sind, gibt es zu wenig, sondern weil zu Wenige selber dazu beitragen (können, dürfen) dass es genug gibt. Das Problem ist der Wahn von der Steuerung der Welt durch eine Elite. Und umgekehrt der Wahn der Masse, dass Andere für das eigene Wohl verantwortlich seien.

Statt den Menschen-Eugenikern auf den Leim zu kriechen, sollten wir uns besser darum kümmern, wie wir die schweizgerechte Einführung des beschlossenen Kontingentesystems befördern und durchsetzen können.



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24%
(17 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte June 2014

Die Ecopop-Initiative betreibt letzten Endes nur Symptombekämpfung. Der Hauptmotor, der die Zuwanderung antreibt, ist das Wirtschaftswachstum. Wer die Zuwanderung bremsen will, muss das Wirtschaftswachstum bremsen. Nur traut sich keiner, das direkt anzupacken.

In einigen Aussagen und Kommentaren taucht dann dieser Wunsch nach weniger Wachstum auch tatsächlich auf. Nur, damit man sich keine Illusionen macht: Dieser Wunsch ist ein Wunsch nach einer stärkerer Regulierung der Wirtschaft durch den Staat - ein Schritt in Richtung Planwirtschaft also.
Gerade die kommunistischen Parteien haben immer damit argumentiert, dass Planwirtschaft erforderlich sei, um einer Gesellschaft den Weg zur selbst bestimmten Entwicklung zu ermöglichen. Dass die gleichen Argumente nun z. T. von einer ganz anderen Seite kommen, erstaunt mich schon ziemlich.
Gerade auch das genannte Japan ist ein Beispiel für eine Marktwirtschaft mit einigen planwirtschaftlichen Elementen.

Was die Scheidungsrate mit dem Rest der Diskussion zu tun hat, bleibt mir allerdings schleierhaft. Und dass Scheidungen Halbwaisenkinder hervorbringen sollen, darüber kann ich nur schmunzeln ;-) Oder soll in Zukunft bei jeder Scheidung ein Elternteil auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden? Zur Wahrung unserer Werte?

Und das die MEI vom Bundesrat ignoriert und schubladisiert wird, ist eine so unhaltbare wie unwahre Aussage. Wer glaubt, eine Initiative, mit deren Annahme man eine demokratische Rechtsgrundlage geschaffen hat, die einer anderen, ebenso demokratischen Rechtsgrundlage widerspricht , sei innerhalb von wenigen Wochen umgesetzt, der baut einfach Luftschlösser. Gerade weil die Regierung den Souverän achtet, kann sie die Initiative nicht von heute auf morgen durchstieren. Der Volkswille ist nicht nur immer das neueste Abstimmungsergebnis, der Volkswille ist die Gesamtheit der direktdemokratisch festgelegten Entscheidungen und Grundlagen.


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32%
(22 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte June 2014

ECOPOP wird nie umgesetzt, auch bei einem Volks-Ja. Im Gegenteil diese Initiative ist die grösste Spinnerei, die ich an Abstimmungen bis jetzt in die Hände gekriegt habe. Diese Initiative ist bei unseren Handelspartnern niemals zu rechtfertigen. Diese Initiative ist ein Affront gegen unsere ausländischen Abnehmer, wo wir abhängig sind, damit wir unseren Wohlstand erhalten können. Wenn diese Initiative durch kommt, muss man sich schon überlegen, ob wir (mich eingeschlossen), als verantwortungsvolle Wahl-und Stimmbürger überhaupt noch bereit sind, noch abstimmen zu gehen. Eine solche Idiotie, wie die ECOPOP-Initianten sich das vorstellen, da kann man sich nur kaputt lachen. Sorry, tut mir leid. Wie kann man überhaupt eine solche Initiative aufgleisen? Ist es den Leuten zu langweilig?


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43%
(23 Stimmen)
Stefan Kernen sagte June 2014

Zu Punkt 6 Scheidungsraten:

D​as scheint eine alarmierende Entwicklung zu geben:

Wenn 60 % der formellen Ehen und 50 % der Partnerschaften scheitern, haben wir gemäss Ihrer Rechnung bereits eine Scheidungsrate von 110 %.

Ich habe nichts dagegen, dass Sie die hohe Scheidungsrate beklagen Strapazieren Sie aber bitte den Adam RIESE nicht.


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60%
(20 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte June 2014

Sorry, nochmals die Links, i.d. Hoffnung sie funktionieren jetzt;

http://www.​vimentis.ch/d/dialog/​readarticle/schweiz-b​eliebtestes-einwander​ungsland-weltweit/


http://www.zeit.de/p​olitik/ausland/2014-0​4/japan-fluechtlinge-​einwanderer

http:/​/de.wikipedia.org/wik​i/Japan


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