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Eigene Verantwortung übernehmen

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Wir tre­ten mo­men­tan aus einem re­vo­lu­tionären Sta­dium - genau 5 Mi­nu­ten davor - in ein an­de­res ein. Bis­her hat sich das Be­wusst­sein auf äus­sere Er­run­gen­schaf­ten kon­zen­triert. Die mo­derne Welt ritt auf der Welle des Wachs­tums und der Pro­spe­rität; durch Zen­tra­li­sie­rung der In­sti­tu­tio­nen nach Brüs­sel wurde schein­bare "All­macht" geis­tig blin­d  an­ge­sam­melt. Jetzt, wo es schon fast zu spät ist, er­ken­nen die Men­schen, dass sie, ohne es zu mer­ken, zur Hilfs­lo­sig­keit ab­ge­sun­ken sind und glau­ben, dass der Arzt, der Rechts­an­walt, die "EX­PER­TEN" und die In­sti­tu­tio­nen genau wie El­tern für sie sor­gen wür­den. Jetzt wird mit der Co­ro­na-Pan­de­mie hof­fent­lich end­lich klar, zu wel­chem Wür­ge­griff dies führt.

 

Wir müssen wieder lernen, für unser eigenes Wohlergehen und für unser Überleben reife Verantwortung zu übernehmen. Auf ALLEN Ebenen, unsere Energien rechtschaffen für unsere eigenen Zwecke einzusetzen, oder wir verlieren alles an den Grossen Bruder. Anstelle von Unabhängigkeit sind wir über-abhängig geworden. Unabhängigkeit bedeutet, nur von dem abzuhängen, was in uns ist. Die GIER der Grossfirmen und die Falschheit und Verlogenheit der Regierungen sind keine Sache der Moral mehr, sondern des Überlebens. Georg Wald, Wissenschaftler, Lehrer und Nobelpreisträger, er sieht diese Firmengebilde aus Reichtum und zerstörerischer Kraft als Herren der Welt, die sie zur Vernichtung führen. Hier sind einige seiner Kommentare aus dem Bulletin of Atomic Scientists:

 

".... diese gigantichen Korporationen können Regierungen kaufen und verkaufen, machen und zerbrechen. Sie schrecken vor nichts zurück .... . Wir wissen bereits genug, um uns endlich mit unseren Hauptproblemen befassen zu können: Atomkrieg, Überbevölkerung, Hunger,  Verschmutzung und Zerstörung des Planeten Erde. Täglich  verhungern ca. 80'000 Menschen, und wer empört sich noch?

 

Keins dieser Probleme können wir

mit GEWINNMAXIMIERUNG angehen.

 

Und eine Gesellschaft, die in allererster Linie auf Gewinnmaximierung für die wenigen besteht, droht dadurch mit Zerstörung für alle. Aber nicht für alle gleichzeitig ... Wenn die grossen Hungersnöte anfangen, wird das Getreide, das die Hungrigen der dritten Welt ernähren KÖNNTE, statt dessen an Rinder und Schweine verfüttert, um die steil ansteigende Nachfrage nach Rindfleisch und Schweinefleisch in den Überflussländern zu decken. Wenn die Menschen dieser Welt nicht zusammenkommen und den gegenwärtigen Herren, die die Welt zur Vernichtung führen, dann sind wir verloren - wir, unsere Kinder und deren Kinder.

 

Auch dies spricht der Karfreitag frei an, denn am Ende steht der Tod von uns allen ohne einen Unterschied zu machen zwischen materiell reich oder arm.

 

 

 

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.

 

 

 

 

 ​​


Kommentare von Lesern zum Artikel

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43%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte April 2020

Dann Herr Georg Bender ist es an der Zeit, dass diese Anderen Spezialisten aus dem Schatten treten und der Neoliberalismus beendet wird.
Ihre Zeit ist reif...


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44%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020

Es ist nicht Brüssel, es ist der Neoliberalismus der die Lebensbedingungen schafft, welche das Virus entstehen lässt. Hören Sie doch endlich auf, die Schweiz im besseren Licht darzustellen, als die Sonne noch Licht zum Geist bringen kann!
In einer Demokratie dürfen Entscheidungen, niemals auf einer Meinung basieren. Andersdenkende, auch Spezialisten aus der Wissenschaft, wurden nicht angehört und bei den Medien zugelassen! Die selbst beweihräucherten Sonntagsreden der Politiker sind fast nicht zu ertragen.
Die finanzielle Bewältigung der Krise, basiert weiterhin auf der Idee des Neoliberalismus, keine ökonomische Lehre, sondern als Herrschaftsinstrument​ konzipiert. Niemand merkt es, konzertierte Meinung, ohne zu hinterfragen!

Korr​ekt wäre: Der Staat als Verursacher, muss unbedingt den Dominoeffekt verhindern und hat die notwendigen Geldmittel zu drucken (Uschi von der Leyen hat es kapiert). Die stillgelegten Branchen sind mit den notwendigen Mitteln (keine Gewinne und Ersparnisse) abzudecken. Der Rückfluss, nicht bezahlen (solle nun jedem Menschen klar sein), muss über die Geldvermögenszunahme (irgendwo bleibt das Geld hängen, weil der Umlauf gestört ist), organisiert werden. So einfach, würden die Regierenden und Ökonomen, das Geldsystem begreifen dürfen. Das Geld ist nur Mittel zum Zweck, sichert zur Bedürfnisabdeckung, die gegenseitige Leistung. Wir tauschen, das Geld entspricht dem Wert der Leistung (inkl. Ersparnisse und Gewinne = das Gift im System).

Ob die Quarantäne der richtige Ort ist, sein Denkvermögen zu aktivieren, weiss ich nicht, aber man könnte es endlich versuchen. Es fällt kein Geld vom Himmel. Die Ausgaben werden immer aus den damit entstandenen Einnahmen, wieder umgelegt. Warum die Umlage der Staats-, Sozial- und sogar Gesundheitsausgaben über das Erwerbseinkommen, organisiert wurde, sieht man an Ihren Argumenten.
Sie erhalten aus den Wirtschaftseinnahmen die zur Weiterleitung zugeordnete Geldration und meinen dann, Sie wären der Zahler, also einfältiger (antrainiert aus betreuter Bildung) geht es nicht.

Würden die Menschen das Geldsystem endlich begreifen, müssten sämtliche Gesetzbücher überarbeitet resp. geändert werden, denn die Banken (auflösen und als Finanzgesellschaften organisieren) können keine Intermediäre sein. Wir bringen definitiv kein Geld auf die Bank, denn es kommt von der Bank und nicht aus dem Himmel!
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