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Ein Chor verzagter alter Männer

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Es ist trist, was in den ver­gan­ge­nen Wo­chen in der NZZ zu lesen war. Während ü­ber­all auf der Welt Ju­gend­li­che und Kin­der auf die Strasse gin­gen, um mit viel Humor und Ent­schlos­sen­heit für ihre und un­sere Zu­kunft zu de­mons­trie­ren, hatte die alte Tante dem vor allem eins ent­ge­gen­zu­set­zen​: Mäke­lei. Wie viele Dumm­hei­ten da ge­schrie­ben wur­den mit wie vie­len ge­schei­ten Wor­ten. Die Bot­schaft war immer die­sel­be: Wir sind nicht schuld, wir haben nichts falsch ge­macht, wir wol­len ein­fach so wei­ter ma­chen wie bis­her. Wenn wir nur klug genug ar­gu­men­tie­ren, kön­nen wir be­quem in un­se­ren Po­si­tio­nen ver­har­ren, statt uns an­zu­stren­gen und Lö­sun­gen für Pro­bleme zu fin­den.Es ist das alte Lied seit vie­len Jah­ren: erst wird ein Pro­blem ver­leug­net, dann wer­den jene dis­kre­di­tiert, die es be­nen­nen, und dann sagt man, nun sei es oh­ne­hin zu spät, etwas zu un­ter­neh­men.

Roger Köppel meint in einem Interview mit der NZZ vom 4.4., es sei „eine Anmassung, ein Machtrausch“, wenn acht Millionen Schweizer glaubten, sie könnten das Weltklima beeinflussen. Vermutlich ist es auch anmassend, wenn eine Stimmbürgerin glaubt, mit ihrer Stimme die Schweizer Politik beeinflussen zu können? Während Roger Köppel eine „Umweltdiktatur“ wittert, schreib Eric Guyer am 27.4. von einer „Erziehungsdikatur“. Die Grünen seien „Zeitgeistapokalyptik​er“, die immer zur Stelle gewesen seien, wenn Untergangsstimmung herrschte, wie bei Atomkraftwerken, bei Nuklearwaffen, dem Waldsterben oder bei den Grenzen des Wachstums. Als sei eines dieser Probleme inzwischen gelöst worden. Für die Grünen war grün nie eine „Modefarbe“ und die genannten Probleme beschäftigen sie noch immer. Wer da eine Diktatur wittert, sollte sich über sein Demokratieverständnis​ Gedanken machen.

„Wer in den letzten Wochen die Streiks für (oder gegen) das Klima beobachtet hat, musste frappiert sein vom Alter der Protestierenden“, schreibt Pascal Bruckner (70) in dieser Zeitung. Kinder seien keine „politischen Subjekte“, meint er, sie hätten noch nicht gelernt, „ihre Wünsche zu hierarchisieren und ihr Verlangen zu zügeln“. Haben wir Erwachsenen das denn gelernt? Unsere Politik und unser Lebenswandel zeugen eher vom Gegenteil. Es ist wahr, auf den Transparenten der jungen Demonstrantinnen stand nicht, „Wir müssen nach Abwägung aller politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge Kommissionen bilden, die in langwierigen Verhandlungen Lösungsansätze entwickeln, die dann in nicht weniger langwierigen Verfahren politisch umgesetzt werden“.

Demonstratio​nen sind keine wissenschaftlichen Kolloquien, keine Ratsversammlungen, sie sind nicht dazu da, Lösungen zu entwickeln, sondern auf Misstände aufmerksam zu machen und Änderungen zu fordern. Bei keiner der Klimademonstrationen wurden die demokratischen Prozesse in Frage gestellt, die „Milchgesichter“ wissen sehr wohl, dass Probleme nicht über Nacht gelöst werden können, aber sie fordern, dass endlich damit angefangen wird. „Die ökologischen Probleme können einen melancholisch werden lassen“, endet Bruckner seinen Kommentar, „es gibt so viel zu tun.“ Was getan werden soll, weiss er auch nicht, nur demonstriert werden bitte nicht.

„Könnte ein kollektives Ende in Würde nicht auch eine letzte stoische Bejahung der Lebensfreude sein – im nüchternen Verzicht auf weit entfernte Jahrhunderte, die nicht einmal unsere Imagination zu erreichen vermag?“, schreibt Hans Ulrich Gumbrecht, zehnfacher Ehrendoktor, ebenfalls in dieser Zeitung. Gumbrecht ist 71 Jahre alt. Dass ihn ausgerechnet seine neun und elf Jahre alten Enkel auf solche Gedanken bringen, macht diese noch zweifelhafter.

Statis​tisch haben Gumbrecht und Bruckner noch gut zehn Jahre zu leben, wenn die Götter ihnen gnädig sind vielleicht zwanzig. In ihrem Alter sind Stoizismus und Melancholie angemessene Haltungen, zumal sie darauf vertrauen können, dass unser Ökosystem nicht vor ihnen kollabieren wird. Nach ihnen aber darf die Sintflut kommen, soll vielleicht die Sintflut kommen. Denn in ihrer Lust am Untergang steckt wohl auch ein wenig Neid auf die Jungen, die ihr Leben noch vor sich haben. „Ein Verzicht auf solche schmerzhaften Verzichte wäre eine Form der Lebensbejahrung“, schreibt Gumbrecht und mokiert sich über den „allzu beliebten und allzu rührenden Satz“, nachdem wir den Planeten nur von unseren Kindern geborgt hätten. Wie seine Enkel zum „kollektiven Ende in Würde“ stehen, erfahren wir in seinem Aufsatz nicht.

Meine Kinder haben hoffentlich noch siebzig Jahre vor sich, und sie scheren sich einen Deut um schöngeistige Betrachtungen über den Untergang der Menschheit. Man stelle sich vor, der CEO eines Konzerns würde so argumentieren: „Die Probleme sind so gross, wir sind so klein, lasst uns in Würde untergehen.“ Er würde auf der Stelle gefeuert.

Es gibt viele wirkungsvolle Massnahmen und wir werden viele Massnahmen brauchen. Verzicht wird wichtig sein, aber ebenso werden es neue Technologien, die sowohl der Umwelt als auch der Industrie helfen werden. Aber diese werden nur attraktiv, wenn der Luft- und der Strassenverkehr endlich die Kosten tragen, die sie verursachen. Eine Forderung, die eigentlich auch beim Freisinn auf offene Ohren stossen müsste.

Niemand verlangt von verzagten alten Männern, dass sie die Probleme dieser Welt lösen. Aber wenn sie nichts besseres zu bieten haben als Stoizismus und Melancholie, sollten sie besser noch einmal über die Bücher gehen. Martin Luther wollte – mindestens der Legende nach – angesichts des Weltunterganges ein Apfelbäumchen pflanzen. Unsere alten Männer ruhen sich lieber im Schatten der Bäume aus, die andere für sie gepflanzt haben und sinnieren über den Untergang. Alle anderen sollten sich an die Arbeit machen.

(NZZ, 5.5.2019)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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20%
(5 Stimmen)
Karlos Gutier sagte March 2020

Muss ich davon ausgehen, dass 3/4 der hier Wertenden Pädophil sind, da sich nur 1/4 gegen die Pädophilen werten ?


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17%
(6 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2020

Typisch Grüne Partei: Die lokale Polizei und die örtlichen Sozialämter werden nicht juristisch haftbar gemacht für Pädophile, die reihenweise Kinder missbraucht haben.

Für die sexuelle Revolution war alles recht, auch gewaltloser Sex mit Kindern.


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14%
(7 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2020

Trump sagt offen und ehrlich was er sagt und heuchelt nicht rum. Er handelt.

Das kann man von den Grünen nicht sagen, weil sie sonst gegen Menschenrechte oder gegen mehr Luxusalmosen reden müssten.

So gesehen ist die Einreisesperre für den Schengenraum von Trump nur konsequent, da er die EU sowieso hasst.


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14%
(7 Stimmen)
Karlos Gutier sagte March 2020

Waren nicht die heute alten Männer und Frauen der europäischen Grünen in ihren jungen Jahren für die Legalisierung von sexuellen Handlungen mit Kindern ?

Ja, ja die verzagten Alten Pädophilen der grünen Parteien.
Und solche Richten über die andern ?


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57%
(7 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2019

Wo bleibt die Entschuldigung der grünen Parteien für Roger Hallam, der den Holocaust verhöhnt? Schon Corbyn hat den linken Antismentismus sehr deutlich gemacht, so dass Rabiner öffentlich dazu aufriefen, nicht Labour zu wählen. Das schlechteste Resultat seit 1935 sprich für sich selbst.




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50%
(6 Stimmen)
Karlos Gutier sagte December 2019

Jetzt ist es natürlich wichtig, im Interesse unserer Kids und Enkel , möglichst viele der dummen und ausbeuterischen Gesetze, Verordnungen durch Referendums zu bodigen. Nur im Interesse des globalen Finanzindustrien unsere Länder und Menschen mit CO2 Steuern abzuzocken und unsere Wirtschaft zu Fall zu bringen und uns in die Verarmung zu drängen sehe ich nicht ein.

Es ist ein klarer Fall von Umverteilung von unten nach oben um den arbeitenden Menschen noch den letzten Rest von Respekt abzuzocken und diese in die Verarmung zu prügeln.


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47%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte November 2019

Ein harter Schlag für Öko-Stalinisten.

T​rump hat zum erstbesten Moment die Option gezogen das Pariser Abkommen zu kündigen.

In einem Jahr unmittelbar nach den grossen Wahlen werden die USA austreten. Da ein neuer Präsident erst im Janurar das Amt übernehmen könnte, würde auch eine Niederlage von Trump erstmal am Austrtitt nichts ändern. Bei einer erneuten Wahl von Trump würde der Kurs von ihm bestätigt.

Mögen noch andere Länder aus diesem Abkommen aussteigen!


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60%
(15 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte October 2019

Scheinbar reicht es auch nicht für Grüne alte Männer zur Wahl.



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64%
(14 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte October 2019


Willi Frischknecht sagte gerade eben

Sonne, nicht CO₂, ist Ursache für Klimawandel

https:​//www.youtube.com/wat​ch?v=qejY73Pfs4I&feat​ure=share&fbclid=IwAR​0IQTMbRUO7YTIN-x7XT2y​h37u1x1iCs6SFkNi_6X6W​ujBDoko0HJnqlPk

So​nnenzyklus und der Zusammenhang zum Klimawandel

https:​//www.youtube.com/wat​ch?v=wCnUUGilH5Y&fbcl​id=IwAR22PCyl1ff8P1P8​0SBlyGJTnPtp7XsO9HEpB​VFRcYPAvq5IcRbRCb7Stb​0



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29%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

"(...) Es ist das alte Lied seit vie­len Jah­ren: erst wird ein Pro­blem ver­leug­net, dann wer­den jene dis­kre­di­tiert, die es be­nen­nen, und dann sagt man, nun sei es oh­ne­hin zu spät, etwas zu un­ter­neh­men."

S​ie haben Recht, Herr Stamm, wir benötigen griffige Massnahmen gegen die weltweit drohende Klimakatastrophe. Nach den Wahlen müssen die eidg. Räte als erstes ein Notstandsgesetz beschliessen, damit der Bundesrat handeln kann.

https://www.​vimentis.ch/dialog/re​adarticle/demo-griffi​ge-massnahmen-gegen-d​ie-klimaerwaermung-je​tzt/


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60%
(20 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2019

Auf meine Kritik an der Ideologie der „menschengemachten Klimakontrolle“ hat mir Herr Stamm vorgeworfen, ich würde damit 99% aller Klimaforscher widersprechen, die diese per „Konsens“ bewiesen haben.
Mein Hinweis darauf, dass es in der Wissenschaft keine „Konsensentscheide“ gibt, hat Herr Stamm mit der süffisanten Floskel „was Sie schreiben ist ganz einfach falsch“ und „Sie gehören zu einer kleinen Minderheit“ abgetan.

Es stellt sich die Frage, ob ein ex-Buchhalter und heute weitherum bekannter professioneller Geschichtenerzähler der sich im Gefolge der Linksgrünen als Schweizer Nationalrat empfehlen will, mit einer solchen „Diskussionskultur“ wirklich über die Linksgrünen hinaus überzeugen kann.

Beim Thema „Klimakatastrophe“ hingegen schwimmen den Gläubigen die Felle immer mehr davon.

Nachdem der ganze 99%-Konsens bereits offiziell gefloppt ist:
https://www.eik​e-klima-energie.eu/20​19/07/20/der-naechste​-klima-mythos-faellt-​es-gibt-keinen-97-kon​sens-zum-menschengema​chten-klimawandel/


…hat sich jetzt auch noch die gesamte Grundlage aller diesbezüglichen Klimapaniken als das herausgestellt, was sie schon immer war: Eine infame Manipulation!
https:​//www.eike-klima-ener​gie.eu/2019/09/03/mic​hael-e-mann-ein-star-​der-klimaforschung-sc​heitert-vor-gericht/


Es wird Zeit, sich von dieser tatsächlichen „Klimapaniklüge“ endlich abzuwenden und sich auf sinnvolle und reale Umweltanliegen zu konzentrieren. Das werden aber sicher nicht jene tun können, die sich dermassen haben in die Irre leiten lassen. Die haben ihre Glaubwürdigkeit längst verloren.

In der Schweiz gibt es einzig die SVP, die sich nie auf diesen Mainstream-Unsinn eingelassen hat und deshalb auch in Umweltfragen glaubwürdig dasteht.
https://www.svp.ch/​wp-content/uploads/Um​welt.pdf


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60%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte August 2019

Ein Hoch auf die Planwirtschaft.

An​statt wie unter Mao oder in der Sowjetunion auf 5 Jahre zu planen, plant man heute auf 2050 oder gar 2100.

Hauptsache man hat ein hochtrabendes Ziel bis 2050, der Rest erledigen sowieso die anderen. Die unpopulären Massnahmen sowieso.

Am besten wäre sowieso ein Technokratenregierung​, die macht was richtig und wichtig ist, und nicht was der Pöpel will oder für richtig hält.


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29%
(14 Stimmen)
jan eberhart sagte August 2019

Beste Arbeit, Macron. Was für ein glorrreicher Kampf um den Amazonas.

1. Macron kann sich als der oberste Verteidiger des Pariser Abkommens präsentieren.
2. Die landesinternen Kritiker von Mercosur sind erstmal kaltgestellt und Macron hat hier die Oberhand. Die Bauern sind ja gegen den Freihandel nicht wegen der Ökologie, sondern weil sie keine ausländische Konkurenz wollen.
3. Dieser kleine Showkampf ist weitgehend gefahrlos und erfreut die Medien, die etwas zu berichten haben.


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53%
(15 Stimmen)
Phil A. sagte August 2019

Herr Stamm

Ihre Kinder mögen vielleicht noch 70 Jahre vor sich haben, vielleicht auch nicht. Die Kinder und Jugendlichen gehen für einen statistisch ermittelten Mittelwert einer globalen Temperatur auf die Strasse. Sie glauben daran, sie oder irgendjemand auf diesem Erdenrund hätten das Recht darauf das dieser konstant bliebe (was natürlich ein absoluter Unsinn ist) und sie hätten die Möglichkeit jegliche diesbezügliche Veränderung Kraft einer Notstandsgesetzgebung​ (Klimanotstand) zu verhindern (was noch viel der grössere Unsinn und zudem gefährlich ist).
Man arbeitet in die Hände derer welche die Rechte der Bürger mittels Notstandsgesetzgebung​ beliebig ausser Kraft zu setzen gedenken. Wie Carl Schmitt so treffend bemerkte ist jener der Souverän welcher über den Ausnahmezustand entscheidet.
Wollen wir in diesem Kontext wirklich einem Haufen von fragwürdigen Subjekten die Macht in die Hände geben uns in eine „Klimaneutrale“ Zukunft zu führen? Dies wird nicht gehen ohne Verbote, Enteignung, die Erosion des Rechtsstaates und den Zwang Dinge zu tun welche kein normaler Mensch unter normalen Umständen in Betracht ziehen würde. Es geht einher mit Vorschriften, Gesetzen und Regelungen:
- Wie viel und welche Energie wir im täglichen Leben verwenden dürfen
- Was wir Essen werden
- Welche Güter wir kaufen dürfen
- Welche Mobilität wir zu nutzen haben
- Wie viele Kinder und Haustiere erlaubt sind
- Ob, wie und wohin wir in die Ferien dürfen
- Wann und wie wir unsere Immobilie auf eigene Kosten zu renovieren haben
usw. usw.
Vielen ist die Bedeutung einer Notstandsgesetzgebung​ nicht klar, sie wollen nicht erkennen das diese auch ganz ohne demokratische Legitimation auskommt und ohne das die Bürger noch ein Wörtchen mitzureden hätten. Sie verschliessen die Augen vor dem Umstand, dass die Ausrufung eines Notstandes (Ausnahmezustand) immer und ohne Ausnahme zur Zerschlagung einer verfassungsmässigen Ordnung und zur Aufrichtung des Absolutismus führt. Wer also eine Diktatur wittert der hat erkannt welches Unheil uns droht und geht richtig in der Annahme das geltendes Recht, sowie der Schutz von Eigentum im Falle eines Bundesweit ausgerufenen Notstandes kaum eine Rolle mehr spielen werden. Es ist auch ganz klar welche Kräfte auf einen imaginären Notstand drängen, welche politische Richtung den Menschen ihr Recht auf Eigentum und Demokratie absprechen möchten und welches „Demokratieverständni​s“ in diesem Lager kultiviert wird.

https://www.​parlament.ch/de/ratsb​etrieb/suche-curia-vi​sta/geschaeft?AffairI​d=20193063



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46%
(13 Stimmen)
Werner Nabulon sagte August 2019

Gleiche Wissenschaftler die heute vor dem Ende warnen, Klima Notstand, sind auch jene, die früher per Erziehung / Verbote dafür gesorgt haben, dass Eltern nicht mehr erziehen dürfen.
Genau diese Jugend rennt heute hinter den Klima Ikonen her.

Das macht traurig.


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75%
(8 Stimmen)
Phil A. sagte September 2019

Die auf political correctness gebürstete Jugend darf zwar die Leistungsträger als "alte weiße Säcke" bezeichnen, oder Leute die ihren Unmut über die "Einwanderungspolitik​" ihrer Regierung äußern als Nazis diffamieren, was sie aber auf gar keinen Fall dürfen ist selber nachdenken, oder Gott bewahre, eine eigene Meinung haben. Bei einem bösen Kommentar über Kopftuchträgerinnen oder den Islamischen Glauben an sich wird man postwendend öffentlich gerügt und ausgestoßen. Aber wenn man irgend einen Käse über das Klima zum besten gibt, wird man allerseits gelobt. Sie würden nicht einmal Einen fahren lassen wenn dies medial und politisch als nicht Konform gelten würde. An einer Klimademo teilnehmen ist die billigste und einfachste Form von allseits politisch wie gesellschaftlich anerkanntem Prestigegewinn, die Rechnung zahlen dürfen andere. Das sie überhaupt an einer solchen Demo teilnehmen dürfen hat damit zu tun das die übrige Gesellschaft für ihre Aufzucht, ihr Futter, ihre Mobilität, ihre Ausbildung und all jene Möglichkeiten sorgt welche es ihnen überhaupt möglich macht sich über einen solchen Mist sorgen zu machen. Scheinbar existieren in den Köpfen unserer Kinder keine anderen ernsthaft bedrohlichen Szenarien für ihre Zukunft als die einer nicht vorhersagbare Erwärmung der Erde. Sie denken noch immer das sie durch ihr Geburtsrecht in Frieden, Freiheit und materieller Sicherheit leben werden, nur der Schein trügt und es wird nicht das "Klima" sein welches die Europäische Gesellschaft in ihre Fragmente zerlegen wird.


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57%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2019

Auch das geht vorbei, wenn man Winter für Winter am Schnee schaufeln ist, von Hand, in der Wohnung am frieren, da man nicht mehr heizen darf. Dann haben diese Jungen genug, sie sind dann nicht mehr so jung und werden für die Zukunft weiter auf Demos gehen.


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67%
(15 Stimmen)
Ernst Jacob sagte August 2019

Es geht doch ganz einfach nur ums eigene Ueberleben. Und wir gehören halt zu Denen, die auch am Meisten zu verlieren haben. Der grössere Teil der Welt aber strebt nach dem Wohlstand, den er bei uns im Alltag vorfindet, also bleibt uns ja gar keine andere Wahl, als nach UNTEN hin abzuspecken, in welcher Form auch immer.

18-jährige haben in der Regel keine Ahnung davon, wie es in China vor 40 Jahren noch ausgesehen hat. Und daher können sie auch nicht bemessen, welche Dimensionen und auch Konsequenzen damit verbunden sind, und was das für die Zukunft unserer eigenen Industrie und Gesellschaft für Auswirkungen haben kann, und auch wird.

Und ein grosser Rest dieser Welt ist auch lange noch nicht so weit wie wir. Die möchten auch profitieren, in irgend einer Form, und ein Teil dessen, was wir an Aelterem entsorgen, wird in solchen Ländern noch lange im aktiven Dienst verbleiben. Aber ich will damit nicht sagen, man sollte deshalb nichts tun, nur sollte man auch ehrlich genug sein, den Mitbürger|innen klar zu sagen, dass es für einen guten Teil davon zukünftig wohl ganz generell nicht mehr besser gehen wird.

Und man kann nicht Alle beim Staat beschäftigen, um über Andere zu herrschen, denn wenn man den Bogen überspannt, wandert auch noch der Rest der Industrie dorthin, wo nicht nur Neid und Vergunst noch darüber entscheiden, ob man etwas darf oder nicht.

Man sollte als Junge wahrscheinlich eher noch auf die Alten hören, denn die zwischendrinn haben ja nur die gute Zeit erlebt.


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