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Einheitskasse ist keine Lösung

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Viele Bürger und auch ich stören sich an den Te­le­fon­an­ru­fen, der Wer­bung und der so­ge­nann­ten Jagd auf gute Ri­si­ken. Gegen diese Jagd auf gute Ri­si­ken haben wir im März 2014 im Par­la­ment einen ver­fei­ner­ten Ri­si­ko­aus­gleich ge­schaf­fen. Das heisst, dass die Ver­si­che­run­gen für jun­ge, ge­sunde Per­so­nen in einen Ri­si­ko­aus­gleichs­​topf ein­be­zah­len müssen, Ver­si­che­run­gen mit vie­len älteren, kos­ten­in­ten­si­ver​en Per­so­nen be­kom­men Geld. Die­ses Sys­tem fängt nun an zu grei­fen.

Gegen die lästigen Telefonanrufe und die Werbung wird auch eine Einheitskasse nichts ausrichten können. Werbung ist in der Grundversicherung sowieso verboten und wird auch nachher in der Zusatzversicherung bleiben.

Zudem wird das Krankenkassen-Aufsich​tsgesetz, dass im Ständerat bereits angenommen wurde, weitere Verbesserungen geben. Eine Einheitskasse ist nicht die Lösung, darum sage ich Nein am 28. September 2014.


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