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Energiekanton und Zukunft

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Der Aar­gau hat sich mit Ener­gie­kan­ton für eine lange Zeit die Kern­ener­gie auf die Fahne ge­schrie­ben. Mit un­se­ren Stand­orten Benz­nau und Leib­stadt ist das auch durch­aus be­rech­tigt. Was mich als Jung­po­li­ti­ker aber stört daran ist die Tat­sa­che das Ener­gie nicht nur diese eine Form be­deu­tet. Was­ser, Wind und Sonne gehören da ebenso dazu.

Unser Kan­ton hätte gut daran getan früher und ak­ti­ver auch diese und wei­tere For­men zu fördern. An­de­rer­seits gab und gibt  es aber auch klare Gegenströmungen die einem sol­chen Wunsch nicht viel ab­ge­win­nen können.


Mit der neuen Stossrichtung auf Bundesebene wünsche ich mir, dass auch in unserem Kanton die Augen aufgehen. Es ist aber nicht in meinem Sinn das nun grosse Summen Geld ausgegeben werden sondern, dass Barrieren geöffnet und alte Zöpfe abgeschnitten werden, welche mit einer fortschrittlichen Energiepolitik nichts mehr zu tun haben. Es kann in der heutigen Zeit doch schlicht nicht sein, dass eine Gemeinde die Installation von Photovoltaik aufgrund Ortsbildschutz verbietet während Solarthermik erlaubt ist und das Haus neueren Datums ist. Bei Häusern die nachweislich 100 und mehr Jahre alt sind sieht die Fragestellung anders aus.

Ebenso müssen die Stromabnehmer in die Pflicht genommen werden hier Hand zu bieten. Es ist lachhaft wenn ein Aargauer eine Anlage installiert und die Aargauischen Werke den Strom nicht abnehmen wollen aus welchen fadenscheinigen Gründen auch immer.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(4 Stimmen)
Roland Steiner sagte August 2011

Dann kümmern sie sich darum, dass jeder sein kleines Heimkraftwerk am Stromnetz anschliessen kann. Ohne grosse Bürokratie und Regeln. Es sollte so weit kommen, dass ich mein privates Kleinkraftwerk wie jedes andere Elektrogerät an der nächsten Steckdose anschliessen kann. In welche Richtung der Strom fliesst spielt doch physikalisch keine Rolle. Es müssen dann nur noch die richtigen Zähler montiert werden und alles funktioniert ohne grosse Probleme.

Dies wird aber nicht geschehen, da damit die Energeiloby kein Geld mehr verdienen kann. Wovon sollen diese leben, wenn langfristig jeder seinen eigenen Strom produziert???!!!


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40%
(5 Stimmen)
Stefan Haller sagte August 2011

Die energielobby könnte sich doch da auch ein neues Geschäftsfeld aufbauen. Schliesslich müssen die privaten Anlagen ja auch von Zeit zu Zeit gewartet/kontrolliert​ werden.....


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(4 Stimmen)
Roland Steiner sagte August 2011

Aber das machen doch nicht die grossen Energiehändler. Dazu reicht doch der Elektroinstalateur um die Ecke.

Zusätzlich noch eine Frage? Wie viel Wartung braucht ihr Heizung. Dies sollte auch das Ziel für Kleinanlagen sein. Und dies wird die Realität werden.


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33%
(3 Stimmen)
J. Nyffeler sagte August 2011

Geschätzter Herr Haller
Ich mag mich an eine Zeit erinnern da war Wasserkraft ein Thema leider gab es da einige Politiker die dagegen waren und genau diese schreien nun förmlich danach.
Ausserdem beziehen wir bereits einen kleinen Teil aus Wasserkraft


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