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Entwicklungspolitik: Freiwillige Familienplanung aufwerten!

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Entwicklungspolitik der Schweiz: Stel­len­wert der frei­wil­li­gen Fa­mi­li­en­pla­nung auf­wer­ten!

Weder der Bundesrat noch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Bundes (DEZA) unterstützen die freiwillige Familienplanung – das ist keine Geburtenkontrolle! – als Schwerpunkt ihrer entwicklungspolitisch​en Massnahmen, obwohl sie seit 1968 als grundlegendes Menschenrecht anerkannt ist. Das wäre weit dringender als die Konzentration der Entwicklungshilfe auf weniger Länder.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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60%
(5 Stimmen)
Walter Wobmann sagte February 2020

Es ist klar, dass in Ländern mit wenig Bildung und Unterentwicklung eine sehr hohe Geburtenrate herrscht.--
DORT ist diese freiwillige Familienplanung absolut gerechtfertigt: Afrika, Nahost, indischer Subkontinent, Südostasien, teilweise auch Lateinamerika.
Dort gibt es z.Teil bis heute noch keinen Zugang zu Verhütungsmitteln. Das muss geändert werden, denn diese Ueberbevölkerung ergiesst sich sonst nach Europa, was hier unerwünscht ist!--

In Europa, Nordamierika, Australien hingegen, wo es zu wenig Nachkommen gibt, brauchen wir keine zusätzliche Familienplanung, da wir bereits schon zu wenige Nachkommen haben und unsere einheimische Bevölkerung rückläufig ist.

Ich bin aber entschieden gegen eine Zwangs-Familienplanun​g, so wie das in China mit der Einkind-Politik gemacht wurde; mit Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisierunge​n.--

Letztendlich soll jedes Land dafür sorgen, dass es nicht zu Viele, aber auch nicht zu Wenige Nachkommen gibt.-- Eine gute Bildung, freier Zugang zu Verhütungsmitteln und eine gute staatliche Altersversorgung sind wirksame Mittel gegen Uebervölkerung und Geburtenüberschuss in den Entwicklungsländern.


Anständige Kinderzulagen direkt an die erziehungsberechtigen​ Mütter ausbezahlt, sind adäquate Mittel gegen Bevölkerungsschwund und Geburtenrückgang in Europa, Nordamerika und Australien.


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33%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2020

Als Antwort an Herrn Bader bringt Herr Schneider, wie von mir über kurz oder lang erwartet, den Rat der Wissenschaftler auf Fortpflanzung zu verzichten und, ganz extrem, den damit verbundenen Hinweis auf die „Klimaschädlichkeit von Kindern“!
Damit wird meine Befürchtung einmal mehr bestätigt: Die so genannte „Familienplanung“ ist ganz einfach ein Tarnwort für Eugenik und befohlene Lebensfeindlichkeit.


Was dabei herauskommt auf dieser Schiene, zeigt das folgende Video einer Veranstaltung der superlinksextremen US-Kongressabgeordnet​en Ocasio-Cortez (Kandidatin für die Präsidentschaftswahle​n 2020). Man erlebt mit, wie eine offenbar bereits psychologisch behandelte „Aktivistin“ verlangt, Russland zu bombardieren und Kinder zu essen (eat the children), respektive sie loszuwerden (to rid off), weil es zuviele Menschen gäbe, die das Klima mit CO2 verseuchen. Keiner der Zuhörer stoppt diesen Wahnsinn und Ocasio-Cortez bedankt sich für das Votum und nickt verständnisvoll.

h​ttps://twitter.com/Re​alSaavedra/status/117​9908480322289664


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63%
(8 Stimmen)
Brian Bader sagte February 2020

Natürlich ist das eine Geburtenkontrolle (eine freiwillige). Familienplanung heisst, die Zahl und den Zeitpunkt der Geburt von Kindern zu planen. Fehlt der Bedarf an Verhütungsmittel oder will man nicht, kann beides nicht geplant werden.

«Die Uno-Organisation forderte Regierungen und die Zivilgesellschaft auf, es dürfe keinen ungedeckten Bedarf an Verhütungsmitteln geben…»

Wenn aber, so wie in Kenia, Verhütungsgegner und katholische Bischöfe bekannt geben: «Wir sehen dies als Versuch, unsere Jugend zu verachtenswerten Handlungen zu verleiten und sie zu Sklaven einer fremden Ideologie zu machen.»

Dann wird auch eine grossangelegte Aktion für Verhütungsmittel nichts nützen, wenn diese Gelder irgendwo anders landen.

Auch in anderen Teilen Afrikas ist es die Norm, viele Kinder zu haben und in dessen Kultur fest verankert. Frauen in Niger zum Beispiel, wo die Geburtenrate weltweit am höchsten ist, wünschen sich einer Erhebungen zufolge im Schnitt neun Kinder. Freiwillig wird da nichts gehen.

Diese Familienplanung scheint Ihnen wichtig zu sein, Herr Schneider.

https:/​/www.vimentis.ch/d/di​alog/readarticle/uno-​freiwillige-familienp​lanung-explizit-unter​stuetzen/



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22%
(9 Stimmen)
Alex Schneider sagte February 2020

Entwicklungshilfeorga​nisationen blenden Familienplanung aus.

An der DEZA-Jubiläumsveranst​altung „50 Jahre Entwicklungshilfe“ in Aarau wurden die entwicklungsrelevante​n Themen „Bevölkerungsexplosio​n“ oder „Familienplanung“ kein einziges Mal genannt, geschweige denn thematisiert. Es ist erschreckend, wie ignorant resp. hilflos sich die Entwicklungshilfeorga​nisationen und auch die UNO gegenüber der dringend nötigen Stabilisierung der Bevölkerungszahl in den ärmsten Entwicklungsländern verhalten.


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29%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2020

Zämen wir zuerst den Neoliberalismus! Der Markt kann nicht alles regeln. Kein unnötiges Geld auf Vorrat schöpfen, wie es mit dem BVG umgesetzt wird.
Es braucht keine staatliche organisierte Familienplanung. Es braucht eine Grundsicherung für ein ordentliches Leben! Entweder mit oder ohne Erwerbsarbeit!


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36%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2020

Freiwillige Familienplanung unterstützen? Was soll denn das bedeuten?

Wenn staatliche oder „entwicklungshelferis​che“ Institutionen die „Freiwilligkeit“ des Tuns der Bürger wirklich unterstützen möchten, dann können sie dies ausschliesslich damit erreichen, dass sie jegliche diesbezüglichen Massnahmen oder Vorgaben oder Bedingungen und grundsätzlich alle dieses Thema berührenden Aktivitäten unterlassen.

Oder ist die Floskel von der „freiwilligen Familienplanung“ wieder mal nur ein Trick um die in Wirklichkeit angestrebte Bevölkerungsplanung zu verschleiern?
Ich glaube es fast…


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