Abstimmungen, Initiativen > National > «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle»,

Erst die Zeit wird es zeigen

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Bundesrat, Par­la­ment, die meis­ten Par­teien und Wirt­schafts­ver­bänd​e wuss­ten zu ü­ber­zeu­gen mit den Angst­ma­chern Preis­er­höhun­gen und we­ni­ger Aus­wahl. Erst die Zeit wird je­doch zei­gen, ob die Land­wirt­schaft in un­se­rem Land wei­ter Be­stand haben wird unter den ge­ge­be­nen Be­din­gun­gen und den vor­ge­se­he­nen Sub­ven­ti­onss­trei­​chun­gen. Möge die Be­völ­ke­rung we­nigs­tens mit ihrem Ein­kaufs­ver­hal­ten​ mehr zu ihren Bau­ern ste­hen! Mö­gen die Lä­den in Zu­kunft auch wirk­lich ein­hei­mi­sche Pro­dukte an­bie­ten, wenn sie er­hält­lich sind. Letzthin wur­den im Spar Mi­ra­bel­len aus Frank­reich ver­kauft und gleich­zei­tig wuss­ten die Bau­ern aus der Re­gion kaum mehr wohin mit den ei­ge­nen Früch­ten. Das kann es doch nicht sein: un­nötige Ein­fuh­ren, Trans­porte und gleich­zei­tig ver­gam­meln die ei­ge­nen Früchte und den Land­wir­ten ent­ge­hen Ne­ben­ein­nah­men. 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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42%
(12 Stimmen)
Walter Wobmann sagte September 2018

Oha, BR Schneider-Ammann tritt zurück!!--

Hat er nun doch ein schlechtes Gewissen (kalte Füsse) bekommen, nach diesem Huarenstreich?!-- Wie viele Kleinbauernbetriebe hat er schon auf dem Gewissen, mit seiner neoliberal- globalistischen Landwirtschaftspoliti​k?

Weiss er nun, dass er nach der Präsidentenrunde nach der Abstimmung (trotz Nein zu Agrarvorlagen kein Freipass für ungebremsten Freihandel) nicht mehr so weiterkommt, wie er gerne möchte??--

Der "MOHR" hat seine "Pflicht" getan, der "MOHR" kann gehen!


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38%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2018

Es ist üblich und normal, mit Ängsten zu spielen.

So kann man auch mit kriminellen Ausländern oder Burka Abstimmungen gewinnen. Oder man macht auf Klassenkampf, in dem Millionärssteuern fordert. Oder man droht mit "fremden Richtern" oder "Fremdbestimmung aus dem Ausland".




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60%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2018

Vielleicht sollte man eine Initiative in der Richtung machen wie es der ETH-Agronom Hans Rudolf Herren vorschlägt:

«Bio-L​ebensmittel sollten die Norm sein»
Klar, solange der Bauer jährlich tausende Franken für eine Biozertifizerung ausgeben muss, bleibt es schwierig. Bio ist gut, muss meiner Meinung nach aber nicht zertifiziert werden. Bio sollte die Norm sein. Ich plädiere ohnehin schon lange dafür, dass die Bauern, die Chemie einsetzen, diese erstens deklarieren und zweitens eine Abgabe dafür zahlen müssen. Dadurch würden die Preise der kontaminierten Lebensmittel automatisch steigen und die Bioproduktion bevorteilt. Heute ist es genau umgekehrt: Man bestraft das Gute und fördert das Schlechte.


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42%
(12 Stimmen)
Raschle Felix sagte September 2018

Die Undemokraten melden sich wieder zu Wort. Wann wird eine Abstimmung widerspruchslos anerkannt?


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56%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2018

Wenn die Grünen selber sagen, ihr Verfassungstext zählt gar nicht und das Parlament könne tun was es wolle, wieso zustimmen?

Zwei konkrete Verfassungstexte lagen vor, 2x ein deutliches Nein. Mehr gibt es nicht zu sagen.


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55%
(11 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2018

Die Vernunft hat gewonnen so einfach ist es.

Aber noch besser erklärt der BLICK das doppelten Agrar-Nein

"Die «Angstkampagne» der Gegner sei schuld am Nein zu Fair Food und Ernährungssouveränitä​​t, sagen die Initianten. Sie sagen damit eigentlich, Herr und Frau Schweizer hätten einmal mehr mit Portemonnaie abgestimmt statt mit Herz und Verstand.

Doch ist es so einfach? Die Angst vor steigenden Preisen, wenn alle Lebensmittel Schweizer Standards entsprechen müssen und kleine Bauernhöfe besonders gefördert werden, wie es die Initiativen forderten, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Wer jeden Rappen zweimal umdrehen muss, für den sind auch kleine Preisanstiege schmerzhaft."

Aber​ das Nein bedeutet noch mehr: Es ist ein Nein zur Bevormundung. Wer Wert darauf legt, dass sein Essen fair und nachhaltig produziert wurde, hat alle Möglichkeiten dazu. Und trotz höherer Kosten setzen ja viele auf regionale Bioprodukte. Gut für die Umwelt und die Schweizer Bauern. Aber allen vorschreiben zu wollen, was auf den Teller kommt – das geht zu weit.


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