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Für ein überzeugtes JA zur Familie am 3. März

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Am 3. März stim­men Volk und Stände über einen neuen Ver­fas­sungs­ar­ti­k​el zur Fa­mi­li­en­po­li­tik​ ab. Die­ser neue Bun­des­ver­fas­sungs​­ar­ti­kel ist die Ant­wort des eidgenössischen Par­la­men­tes auf die veränderten Familienrealitäten.

Die Familienrealitäten haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Diese Veränderungen rufen nach gezielten politischen Antworten. Ob Einverdiener-Familien​ oder Doppelverdiener-Famil​ien, ob Eineltern- oder Patchworkfamilien, ob klassische, vertauschte oder gemischte innerfamiliäre Rollenverteilung, ob junge Familien oder Familien in späteren Lebensphasen mit Verantwortung für die älter werdende Generation – alle sollten die Möglichkeit haben, frei entscheiden zu können, auf welche Weise sie füreinander Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen wollen. Doch um diese Wahlfreiheit sicherzustellen, brauchen Familien Zeit, Infrastrukturen, Einkommen und faire Chancen. Die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Politik müssen die Rahmenbedingungen so setzen, dass die übernommene Verantwortung für die jüngere wie auch für die ältere Generation von allen Familien wahrgenommen werden kann.

Vereinbarkeit als grosser Herausforderung

In den vergangenen Jahrzehnten konnte auf Grund fehlender klarer Bundesverfassungskomp​etenz keine kohärente Familienpolitik umgesetzt werden. Mit dem neuen Bundesverfassungsarti​kel wird der Bund in Zukunft bei der Erfüllung seiner Aufgaben vermehrt die Bedürfnisse der Familie beachten müssen. Auch sollen Kantone und der Bund die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Dieser Förderung kommt in unserer Gesellschaft eine ganz besondere Bedeutung zu, denn die grosse Mehrzahl aller Familien ist heute auf zwei Einkommen angewiesen. Deshalb zählt die Vereinbarkeit zu einer der wichtigsten Herausforderungen unserer nahen Zukunft. Sowohl Väter wie auch Mütter sind auf bessere Rahmenbedingungen angewiesen, um den vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden. Aber auch wir alle, wir als Gesellschaft sind auch in Zukunft vielleicht sogar vermehrt darauf angewiesen, dass viele Erwerbstätige nicht bezahlte Erziehungs- und Betreuungsarbeit in den verschiedenen familialen Lebensphasen leisten. Dazu braucht es Zeit, Familienzeit.

Ausbal​ancierte Lebenszeit

Ohne Zeit kann keine qualitativ hochstehende Leistung erbracht werden. Deshalb müssen sich die Gesellschaft, namentlich die Wirtschaft und die Politik, bei ihren Entscheiden stets die Frage stellen: Was bewirken die Massnahmen für unsere Kinder, für ältere Menschen, für die zwischenmenschlichen Beziehungen? Wer leistet in Zukunft die notwendige Beziehungs- und Betreuungsarbeit, welche soll bezahlt und welche soll unbezahlt bleiben? Wie kann die Lebenszeit ausbalanciert werden (Beruf und Familie / Beruf und Pflege)? Die Antworten auf diese Fragen geben einen Einblick in die Wertschätzung unserer Gesellschaft für die erbrachten Beziehungsleistungen.​

Zusammenhalt der Generationen

Die Anerkennung dieser Leistungen hat weitere positive Aspekte. Sie garantiert in einer pluralen Gesellschaft den Zusammenhalt zwischen Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensbiographien, zwischen Erwachsenen mit oder ohne Kinder, zwischen den Generationen. Indem die erbrachten Leistungen in den Mittelpunkt gerückt werden, kann auch die Solidarität innerhalb der Gesellschaft gestärkt werden, denn ohne diese Leistungen wäre die Gesellschaft und somit jedes einzelne Mitglied um vieles ärmer und isolierter. Unsere Gesellschaft zählt auf diese familialen Leistungen. Bis anhin hat sie sie zuwenig anerkannt und honoriert. Mit einem überzeugten JA zum Bundesverfassungsarti​kel können wir dies am 3. März endlich ändern.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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69%
(13 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte February 2013

Liebe L. Meier-Schatz,

Nich​ts was als „modern“ bezeichnet wird, ist unbedingt richtig, ganz im Gegenteil. Richtig ist nie ein neuer unnötiger Paragraphenwald wie dieser „Familienartikel“, dem eine unübersichtliche Lawine von Bundesbürokratie in die einzelnen Kantone folgen würde (Entmündigung der Kantons-Autonomie) sondern die richtige Lösung liegt immer im einfachen, natürlichen, schöpfungsgemässen. Sogar im Tierschutzgesetz wurde das Recht auf ein natürliches Leben besser berücksichtigt als nun im sogenannten „Familienartikel“, indem dort bestimmt ist, dass das Junge sich zwingend bei dem Muttertier wird aufhalten müssen, also dass sie nicht getrennt werden dürfen, was eben so nur eine naturgemässe Aufzucht ist.
Wieso also nicht dem Menschen gleiches Recht zugestehen ? Das heisst folgerichtig dann, dass die Mutter und das Kind mindestens die ersten drei Jahre zusammen bleiben dürfen resp. müssen. Eine moderne Frau kann sich Heute zum Glück aus Eigenverantwortung (Verhütung) selber entscheiden, ob sie Kinder in die Welt setzen will, als Folge davon soll sie sich dann aber auch mindestens die ersten drei Jahre mit diesem zarten Menschgeschöpfe selber abgeben, und nicht durch Fremdplatzierung sich automatisch entfremden, das Baby seelisch so arg schädigen. Das Baby, selbst noch blind zu Beginn, riecht doch den Duft seiner Mutter haargenau, somit fühlt es sich geborgen, und noch wichtiger, eben dann als ein geliebtes Geschöpf, das es Wert ist, dass sich die Mutter um es kümmert. So hat eine Schweizer Ärztin im Südamerika in den Anden Untersuchungen vorgenommen und in einem Buch festgehalten,
warum dort die Jugendlichen keine Alkohol- & Drogenprobleme haben wie wir sie in der Schweiz exzessiv haben, z.B. die höchste Suzidrate bei Kinder- und Jugendlichen, von den regelmässigen bewusstlossaufen an den Wochenenden ganz zu schweigen.
Resultat;​ Die Mütter kümmern sich halt dort ganz natürlich immer selber um ihren Nachwuchs, sogar wenn sie auf den Feldern schwere körperliche Arbeiten verrichten müssen, tragen sie ihre Babys in einem Tuch auf dem Rücken, selbst diese „Schauckelbewegungen der Arbeiten“ nimmt das Kind als „Geborgenheit“ wahr. Eine Fremdbetreuung kann dies niemals ersetzen, denn das Kind reagiert unmittelbar darauf mit; „ich bin es nicht Wert, dass sich die Mutter um mich kümmert“. Wenn das kleine Menschengeschöpf die Liebe nicht durch seine leibliche Mutter tatsächlich bekommt,
hat es sie natürlich auch nicht in seiner Seele, und kann auch dann später nach der Pubertät diese niemals weitergeben, denn
was man nicht hat, kann mann nicht geben, ganz einfach. Sex und Kinder zeugen können sie aber wohl, das hat aber rein gar nichts mit der immateriellen Liebe zu tun. Es bleiben in der Liebesfähigkeit Verkrüppelte, was der naturgegebene Grund auch dafür ist, dass Heute die Beziehungen, ob formell gebunden (Heirat) oder nicht, eben in erschreckend zunehmenden Masse nicht mehr Bestand haben über längere Zeit. Die Beziehungen und Ehen zerfallen sehr rasant, mit Kosten von hunderten von Milliarden, vom menschlichen Elende der Scheidungskinder & Eltern gar nicht zu reden.

Carolina Müller-Möhl begründet u.A. in der NZZ ihre positive Haltung zum „Familienartikel“ so;
„Eine Medizinstudentin studiert im Durchschnitt sechs Jahre. Jedes Jahr kostet sie den Staat 50 000 Franken. Wenn sie trotz Abschluss des Studiums dann beim ersten Kind zur Kinderbetreuung zu Hause bleibt – übrigens oftmals lange über die Zeit der Kinderbetreuung hinaus –, geht uns teuer investiertes Humankapital verloren“.
Und wo bleibt da die Humanität gegenüber dem Kinde, das auch ein Menschenrecht hat, ein seelisch gesunder, erwachsener Mensch zu
werden ? Natürlich ganz auf der Strecke, es werden leider so viele „seelische Krüpppel“ herangezogen, die keine Liebesfähigkeit mehr besitzen, weil die Moneten & die „Karriere“ eben wichtiger sind. Das beste negative Beispiel ist meiner Meinung nach Prinz Charles, der nie genug Mutterliebe erfahren durfte, weil sich seine Mutter Elisabeth ganz für die Monarchie „aufgeopfert“ hat, auch nur in guter Absicht natürlich. Charles wurde meiner Meinung nie „seelisch Liebesfähig“, die Beziehung mit Diana endete deshalb in der bekannten Tragödie, weshalb er auch später dann als Ersatzmutter „geheiratet“ hat, was das englische Volk lange noch „the Bullterrier“ nannten.

Die Autonomie & der freie Wille ist auch für moderne Frauen durch ihre Natur insofern eingeschränkt, als sie sich selber entscheiden dürfen & auch müssen, Kinder oder Karriere, beides geht aus obgenannten Gründen nie & nimmer optimal. An die unausweichlichen Folgen bleiben die Mütter gebunden.

Der Name „Familienartikel“ ist auch irreführend, weil er suggeriert, er verbessere die Zustände der Familie, dabei ist meiner Meinung auch genau das Gegenteil der Fall. Jedes Menschen Individualität, gemauert auf der Willensfreiheit, wird damit plattgewalzt mit bürokratischen Zwangsmaßnahmen, welche die Kantone der Autonomie noch mehr berauben gemäss EU-Prägung à la Bruxelles.
Auch die enormen ungenannten Kosten bleiben das trojanische Pferd.

Ich werde gegen diesen Artikel stimmen, bin aber dafür, dass jeder Mutter hingegen jetzt ermöglicht werden müsste, mindestens die ersten 3 Jahre bei ihrem Kinde zu verbringen, wobei der Staat einen betreffenden Lebenshaltungsbeitrag​ an die Mütter zu leisten hat. Um voraussehbarem „Muttertourismus“ aus dem Ausland vorzubeugen, ist dieser z.B. nur Müttern auszubezahlen, die mindestens einen 5-jährgen Aufenthalt in der Schweiz nachzuweisen in der Lage sind.
Die wenigen Milliarden, die das ganze kostet, sind doch gegen das ganze Elend der zerrütteten Familienbeziehungen, Halbwaisen, Drogen- & Alkoholprobleme, den stark zunehmenden psychischen Krankheiten entgegen zu stellen, wobei ersichtlich werden müsste, dass sowas jetzt zwingend notwendig wird und erst noch am kostengünstigsten ist.

Frauen & Männer können so ihre individuelle Freiheit beibehalten, selber weiter unter Kenntnis dieser Bedingungen frei entscheiden, ob sie Kinder wollen oder die Karriere forcieren.
Beides geht nun mal nach dem Naturgesetze nicht ganz unter einen Hut, meine Damen. Wenn ihr die totale Gleichberechtigung wollt, müsst ihr zuwarten, bis ihr im nächsten Leben vielleicht als Mann zur Welt kommen dürft, aber dann habt ihr einfach wieder andere Probleme, die eine Frau nicht hat. Ein bisschen weniger Ego und mehr Liebe zum Leben wäre für uns alle sicher nicht schlecht.


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84%
(19 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2013

Dem von Frau Meier-Schatz CVP geäusserten Willen, die „Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die übernommene Verantwortung für die jüngere wie auch die ältere Generation von allen Familien wahrgenommen werden kann“ muss man grundsätzlich beipflichten.

Nur:​ Der neue „Familienartikel“ bewirkt genau das Gegenteil. Er verlangt ausschliesslich Familien-externe Massnahmen. Also Ausserfamiliäre, nicht in der Familie stattfindende, eben nicht von den Familien wahrgenommene Verantwortung. Wie kann man Verantwortung in der Familie fördern, indem man der Familie diese Verantwortung abnehmen will?

Und wenn man Frau Meier-Schatz so reden liest muss man wohl damit rechnen, dass bald nicht nur für Kinder, sondern auch für Grosseltern, welche die Familie nicht mehr betreuen mag oder für arbeitslose Familienmitglieder, entsprechende ausserfamiliäre „Tagesstrukturen“ zum „Bedarf“ gehören.


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59%
(51 Stimmen)
Martin Meier sagte February 2013

Das geht alles wieder zu Gunsten der Einwanderer und Begüterten ,und wird uns Unsummen kosten.Alles wieder LINKES unbrauchbares Palaver auf kosten von uns kleinen Steuerzahler.Auf jeden fall NEIN und nochmals NEIN.Wer Kinder will,soll es sich gut überlegen,liebe FRAUEN.


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74%
(54 Stimmen)
Werner Amsler sagte February 2013

Familienartikel führt zur sozialen Ungerechtigkeit

In​ einem Staat, wo jedes Kind einen gesetzlichen Anspruch auf einen subventionierten Krippenplatz hat, wird die Fremdbetreuung zum Normalfall. Dies zeigt das Beispiel Schweden, dort gehen über 80% der Kinder im Vorschulalter in eine Krippe. In der Schweiz leben heute über 450‘000 Kinder im Vorschulalter. Ein Tag in der Krippe kostet ca. CHF 100.00. Der neue Familienartikel wird Kosten in Milliardenhöhe nach sich ziehen. Von diesen Milliarden profitierten aber nicht generell die bedürftigen Familien, sondern nur diejenigen, welche ihre Kinder fremdbetreuen wollen und insbesondere profitierte auch die Fremdbetreuungsindust​rie. Das führt zu sozialer Ungerechtigkeit. Familien die ihre Kinder selber betreuen, verzichten auf einen Teil ihres Einkommens und müssen trotzdem via Steuern die Fremdbetreuungskosten​ der anderen mitfinanzieren.
Für die Förderung der Familien gibt es faire Lösungen, wie die Ergänzungsleistung für bedürftige Familien. 12 Kantone (Bsp. SO) haben gesetzliche Grundlagen, damit Ergänzungsleistungen an Familien ausgerichtet werden können. Mit dieser direkten Unterstützung haben die Familien eine echte Wahlfreiheit! Sie und nicht der Staat können entscheiden ob sie mit diesem Geld eine KITA bezahlen, oder ihre Kinder selber betreuen wollen. Der Familienartikel hingegen fördert einseitig die Fremdbetreuung, dadurch wird die Selbstbetreuung diskriminiert. Darum ein klares NEIN zum Familienartikel.



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30%
(56 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte February 2013

Es wird Zeit, dass wir in der Schweiz ein nachhaltige und zukunftsorientierte Politik betreiben und der Umverteilung von jung nach alt Einhalt gebieten:

http://w​ww.vimentis.ch/d/dial​og/readarticle/rentne​r-profitieren-junge-u​nd-auslaender-zahlen/​

Dazu gehören auch vernünftige Tagesstrukturen für Kinder!


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68%
(66 Stimmen)
peter frei sagte February 2013

Der Familienartikel ist zum wohl der Linken-Sozi-Vetterliw​irtschaft aber sicher nicht zum wohl der Kinder!


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78%
(59 Stimmen)
Lisa Leisi sagte February 2013

Frau Meier-Schatz und alle Befürworter des Familienartikels schränken leider die Wahlfreiheit ein und erhöhen diese nicht, wie so gerne behauptet wird. Denn profitieren werden nur die Eltern, die beide arbeiten und zu Recht Alleinerziehende, die Krippenplätze subventioniert bekommen. Familien, die aus Ueberzeugung auf einen zweiten Zusatzverdienst verzichten, finanzielle Einschränkungen in Kauf nehmen und ihre Kinder selbst betreuen, werden in Zukunft über höhere Steuern die Krippen mitfinanzieren müssen und für sie bleibt noch weniger finanzieller Spielraum. Der Familienartikel nützt nur wirtschaftlichen Interessen. Verlierer sind die Kinder, die möglichst bald nach der Geburt fremd betreut werden sollen. Je länger, je früher, je häufiger Babys und Kleinkinder von ihren Müttern über Stunden getrennt werden, umso mehr sind im Erwachsenenalter oft lebenslängliche seelische Beeinträchtigungen die Folge - was jetzt bereits bei jungen Menschen ein gesellschaftlicher Minusfaktor in jenen Gesellschaften ist, die mehrheitlich Kollektiverziehung vom Babyalter ab seit Jahrzehnten praktizieren. Auch Mütter und Väter leiden unter den Doppelbelastungen Arbeit ausser Haus/Kinder und Haushalt. Es braucht eine neue Wertschätzung der so wichtigen Elternarbeit. Für eine wirkliche Wahlfreiheit müsste das Kindergeld entsprechend erhöht werden und dann jegliche Kosten für Krippen selbst bezahlt werden.



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73%
(51 Stimmen)
peter frei sagte February 2013

Sich Familienfreundlich Heucheln, aber Kinderschänder erhalten kein Berufsverbot, wie passt das zusammen?


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76%
(58 Stimmen)
peter frei sagte February 2013

Wie soll man Politiker Vertrauen die gegen ein Berufsverbot von Pädophilen sind!! Einzig die SVP hat sich für ein Berufsverbot ausgesprochen, alle anderen Parteien sind dagegen. Das ist ein unglaublicher SKANDAL!


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21%
(56 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte February 2013

Bei der Familienpolitik geht es auch um Solidarität zwischen jung und alt.

Es findet in der Schweiz immer eine grössere Umverteilung von jung nach alt statt. Immer weniger junge Erwerstätige zahlen immer mehr und immer länger für die Renten der Alten.

Zudem finanzieren die jungen Familien mit den horrenden Krankenkassenprämien die riesigen Gesundheitskosten der Alten.

Es ist deshalb kein Wunder, dass immer mehr Vermögen bei Rentnern angehäuft wird. Eine äusserst schlechte Entwicklung für unsere Volkswirtschaft!

E​s wäre an der Zeit, dass auch die Alten Solidarität beweisen mit den jungen Familien!


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22%
(55 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte February 2013

Es ist nichts Neues, dass beruflich erfolgreiche Frauen, wie Frau Meier-Schatz, von erzkonservativen Kreisen als schlechte Mütter, die ihre Familie vernachlässigen, dargestellt werden. So ist auch die Anpöbelung von Herrn Selk zu verstehen...

Offen​sichtlich passt es immer noch nicht ins Weltbild gewisser erzkonservativer Herren, dass eine Frau sowohl erfolgreich im Beruf sein kann, wie auch sich gut um ihre Familie kümmern kann!

Aufwachen, meine Herren, wir leben im 21. Jahrhundert!!!


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21%
(57 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte February 2013

Frau Meier-Schatz hat absolut recht.


Grundsätz​lich geht es bei dieser Abstimmung um das Familienbild:

- Wer ein antiquirtes, erzkonservatives (Frau an den Herd) Familienbild hat, der stimmt Nein.

- Wer ein liberales, zeitgemässes Familienbild hat, der stimmt Ja!



Interessan​te Artikel zur CVP finden Sie übrigens hier:

http://schle​mihlsblog.wordpress.c​om/tag/cvp/


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61%
(23 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte February 2013

Hören Sie gescheiter mit dem Produzieren von Flüchtlingen auf, Herr Hegelbach. http://www.youtube.co​m/watch?v=k16kW21UQqo​&feature=player_embed​ded


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28%
(25 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte February 2013

Sehr geehrter Herr Hegelbach

Der Familienartikel hält das Prinzip der Subsidiarität sehr wohl ein, lesen Sie einmal nach. Da musste die CVP halt mit Links-Grün mitmachen, um ihr Gesicht wahren zu können.
Haben Sie Ihr Bekenntnis gegen Abzockerei bereits wieder widerrufen? Wieso denn kein Ja zum Familienartikel?


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17%
(24 Stimmen)
Inge Votava sagte February 2013

Herr Hegelbach: Sie finden, dass Familien, Alleinerziehende in prekären finanziellen Verhältnissen bereits heute auf die Hilfe der Gemeinde zählen kann. Waren Sie schon einmal von der Sozialhilfe abhängig? Nein? Ich auch nicht. Aber ich kenne Menschen, die dies vollkommen unverschuldet sind. Was die meisten SH-Behörden bieten ist menschenverachtend. Glauben Sie wirklich, dass eine Familie, in der die Mutter "nur" Hausfrau sein will von der SH unterstützt wird? Oder ist es nicht so, dass die Mutter in Arbeitstätigkeit gedrängt wird? - Ich kann mich für den Familienartikel nicht begeistern, aber auch der jetzige Zustand ist unbefriedigend. Deshalb befürworte ich Ergänzungsleistungen auch für Familien (FamEl), wie dies bereits heute im Kanton SO (und ich glaube auch GE und TI) behandhabt wird. Noch besser wäre das bedingungslose Grundeinkommen. Aber davor sind wir noch weit entfernt.


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