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Geburtsland des Rechtspopulismus: die Schweiz!

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https://www.danielcpe​​ter.ch/2018/12/22/ge​b​urtsland-des-rechts​po​pulismus-die-schwe​iz/​

 

In der Schweiz marschieren nicht tausende Menschen, rechtsradikale Parolen gröhlend, durch die Strassen, wie in Chemnitz. Bei uns ist der vorhandene Rechtspopulismus subtiler und durch die SVP gut verpackt unter dem Deckmantel der freien Meinungsäusserung. Ob zu teurer Strom, ob verstopfte Strassen, ob Klimawandel.... es gibt nur eine Antwort der SVP auf diese Fragen: Schuld ist immer die Zuwanderung!

"Tja, die Handys der Flüchtlinge sind wasserdicht, saufen nicht ab usw. Komischerweise verlieren aber alle ihre Ausweise und Pässe während dem Böötlen über das Meer..." oder "An die Wand stellen und ihnen eine saubere 9-mm-Impfung verpassen!!!!". Diese​ Äusserungen stammen von einem Gemeindeschreiber und stellvertretenden Leiter eines Sozialamtes. Geäussert hat er sie auf seinem privaten Facebook-Account. Der Boswiler Gemeindeammann Michael Weber (SVP) verteidigte seinen Mitarbeitenden denn auch vorschnell. "Herr Wicki (der Gemeindeschreiber) nutzt die Kanäle, die zur Verfügung stehen und auch fleissig gelesen werden, um seine persönliche Meinung zu äussern." Wicki fiel schon früher im Jahr mit einer umstrittenen Äusserung auf. Als die Gemeinde Boswil eine Liste mit Personen veröffentlichte, die Sozialhilfe beziehen, sagte er, es sei viel zu aufwändig, diese Namen zu schwärzen." Auf sozialen Netzwerken und in Leserkommentaren verteidigten Hunderte die Aussagen des Gemeindeschreibers. 

SP-Nationalrat Cédric Wermuth, aufgewachsen​ in Boswil, hat denn eine Online-Petition lanciert, in der er den Gemeinderat Boswil aufforderte, den Gemeindeschreiber zu entlassen. Diese Petition habe ich gerne unterstützt. Die SP Boswil reichte dann ein Strafanzeige gegen Daniel Wicki ein. Der Boswiler Gemeinderat entschied, den Gemeindeschreiber vorerst zu beurlauben. "Sollte Daniel Wicki durch die Strafanzeige schuldig gesprochen werden, werde er entlassen. Sollte er nicht schuldig gesprochen werden, griffen die Massnahmen des Gemeinderates" so Vizeammann Liliane Kappeler.  

Nationalr​at Andreas Glarner verteidigte die Aussagen von Daniel Wicki. Aber was will man erwarten von einem Politiker, der auf seiner Homepage schreibt: " Sozialisten, Pseudo-Bürgerliche à la GLP, Gewerkschafter und Sozialarbeiter aller Fakultäten, Gutmenschen, Kulturschaffende und Weitere ruinieren die Schweiz - und die Netten schauen zu...". 

Die Liste der europäischen Länder, in denen ein "Aufschwung der Rechtspopulisten" zu verzeichnen ist, ist lang. Dazu gehören zum Beispiel Deutschland, Österreich, Frankreich, Dänemark, Schweden, Niederlande, Polen und Ungarn. Damir Skenderovic, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg kommt mit seiner Analyse zum Schluss, dass die Schweizerische Volkspartei (SVP) sowohl in der Forschungsliteratur als auch in den internationalen Medien als Lehrbeispiel für den Aufschwung des Rechtspopulismus in Europa gilt. Ein Umstand der in der Schweiz oft vergessen werde. 

Die "Nationale Aktion", die "Vigilance" und die "Republikanische Bewegung" hätten sich in den 60er Jahren als kompromisslose Verteidiger des "Volkswillens" inszeniert und dabei mit Tabubrüchen sowie Provokationen begonnen, die politischen Debatten zu polarisieren. Ausserdem hätten sie Migration und Ausländerpolitik zu zentralen Themen ihrer identitätspolitischen​ Agenda gemacht, so der Professor. Mit dieser doppelten Stossrichtung begründeten sie den neuen Rechtspopulismus der Nachkriegszeit, dessen Exponenten sich symbolisch und politisch vom historischen Faschismus abgrenzten, um angesichts des breiten antifaschistischen und antirassistischen Konsens in den europäischen Gesellschaften nach 1945 überhaupt Fuss fassen zu können, analyisiert Skenderovic. 

Von dem Schrecken des Nationalsozialismus weniger betroffen als andere europäische Länder entwickelte sich die Schweiz als das Geburtsland des europäischen Rechtspopulismus. Und mit fast einem drittel Wähleranteil war die rechtspopulistische SVP, 2015 bei den Nationalratswahlen die stärkste Partei. Mit der Ablehnung der Selbstbestimmungsinit​iative SBI verlor die Partei zwar an Glanz und Ansehen, aber das Wahljahr 2019 wird entscheiden, welche Rolle die Rechtspopulisten künftig in der Schweiz spielen werden. 

 

Soziol​ogin Franziska Schutzbach meinte in einem Interview mit dem Tagesanzeiger: "Frauke Petry sagte zum Beispiel, es gehe ihr nicht um rechts oder links. Damit wird behauptet, man stehe über dem Links-rechts-Schema. So erscheinen Rechtspopulisten als mittig, unideologisch und vernünftig. Als diejenigen, die angeblich jenseits von Extremen mit gesundem Menschenverstand agieren. Es wird auch gesagt, es gehe nicht ums Rechthaben, sondern um einen Beitrag zur Meinungsvielfalt. In der Forschung wird diese Strategie Äquidistanz genannt. Und auf diese Weise können auch Konservative oder Liberale sich diesen Positionen zuwenden, denn es ist ja nicht rechts, sondern Meinungsvielfalt. Rechtspopulismus schafft mit dieser Unschärfe erfolgreich Querverbindungen in die bürgerliche Mitte, macht überhaupt den extremistischen Kern vieler Positionen unkenntlich". 

Und vergessen wir nicht, der ehemalige Justizminister und rechtspopulistische Allvater der SVP, Christoph Blocher, war es der den Auftrag des Parlamentes, Nazisymbole in der Schweiz zu verbieten, nicht umsetzte. Schlussendlich entschied der Ständerat 2011, dass Nazisymbole in der Schweiz nicht verboten werden. "Heil Hitler", das Hakenkreuz und der Hitlergruss sind in der Schweiz also weiterhin legal. 

 Und so ist zu befürchten, dass Rechtspoulisten und Rechtsextreme sich unter dem Deckmantel der freien Meinungsäusserung unter der "Sünneli-Flagge" der SVP vereinen. 

 ​


Kommentare von Lesern zum Artikel

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38%
(8 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 9 Tagen

Ich habe als Beitrag zu diesem interessanten Blog u. a. auch "rechtspopulistisch" verwendete Floskeln gesammelt. Dass man diese NICHT verwenden dürfe, steht nirgends in meinen Beiträgen. Es geht ja bei meinen Beispielen "nur" um die Kennzeichnung des politischen STILS – der ist das Thema des Blogs – und meines Wissens sind da keine einklagbaren INHALTE dabei.


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20%
(10 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 10 Tagen

Auch hier muss ich nun wieder tausendmal erklären, dass Begriffe rechtspopulistisch sind, wenn sie als rechtspopulistisches Stilmittel verwendet werden, und dass viele dieser Begriffe durchaus in einem Zusammenhang vorkommen können, der nicht rechtspopulistisch ist.


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45%
(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 13 Tagen

Wie erwartet, werden jetzt endlos Beispiele aufgezählt, bei denen die Begriffe NICHT "rechtspopulistisch" verwendet werden. Dabei dürfte das ja klar sein. In der Einleitung habe ich zur Sicherheit noch vermerkt, dass diese Begriffe "u. a." rechtspopulistisch seien.

Beispiele:

Das Personalpronomen "wir" sieht ganz harmlos aus. Wenn Sie aber in den Blogs dieses Forums nachsehen, entdecken Sie, dass dieses "wir" sehr oft eine rechtspopulistische diffuse Rolle spielt.

Weniger wohl ist mir beim "Normalbürger" der Rechtspopulisten, weil ich mich oft oder meist nicht zu der hier offenbar gemeinten Kategorie zähle. Bin ich somit ein "Abnormalbürger" oder ein "Randständiger" oder was?

Ich habe im übrigen nicht gefordert, dass all diese Begriffe verboten werden.


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70%
(10 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 13 Tagen

Ich nehme an, Herr Oberli, dass ihnen auch bei den anderen Begriffen Ihrer Rechtspopulistenwörte​rliste nicht wirklich wohl ist.
Perlen daraus sind zum Beispiel: „Bürger“, „Politik“, „unsere Heimat“ oder „Volk“ usw.

Dass Sie sich zu einer besonderen Kategorie von Bürgern (autsch!) zählen, ist kein Geheimnis. Und dass Sie deshalb Normalbürger (autsch!) als nicht existent sehen, ist ebenfalls Ihrem Wahn zuzuschreiben, einer Elite-Kategorie anzugehören ausserhalb der es nur Populisten gibt.

Als „Randständigen“ outet Sie, dass Sie nicht begreifen können, dass „Populismus“, also „das dem Volk nach dem Munde reden (und -handeln)“, für unsere direkte Demokratie ein Segen und daher unabdingbar ist.
Ganz im Gegensatz zur obrigkeitlichen Machtausübung in einer durch eine internationalistische​ Hierarchie gelenkten Scheindemokratie, der Sie anzuhängen scheinen.


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33%
(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 13 Tagen

"Scheindemokratie"


Schönes rechtspopulistisches Stilbeispiel für meine Liste. Danke, Herr Knall.


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75%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 12 Tagen

Herr Rudolf Oberli,
Die Sprache ist eher das Werkzeug der Intellektuellen wie das der Handwerker. Sind wir uns da in etwa einig? Ausserdem gibt es „die Sprache“ schon lange. Ebenso lange bedienten sich Diktatoren, machtgeile, oder Religionen dieser „Sprache“.
Es waren nicht diese „Handwerker“ Schreiner, Maurer, Zimmermann, Metzger, Bäcker, Koch und Co, welche eine Neue Deutsche Sprache forderten, sondern jene die mit der Sprache arbeiten. Und diese Sprache wurde schon so oft dazu verwendet, die Menschen, das gemeine Volk, den Pöbel scharf zu machen, anzuheizen, bis es in Physische Gewalt ausartete.
Und diese „ich nenne sie Schreiberlinge“ begannen den ersten Fehler, sie verwenden Ungeniert Begriffe wie Rasse, Rassismus, (eigentlich Wörter die für die Tierwelt galten) also Begriffe die im 3ten Reich erfunden wurden für die Menschen. Alleine einen Menschen einer Rasse zuordnen, (Rassetiere züchtet man) gut es wurde auch versucht den Arischen Menschen zu züchten,
Da Kommunikation heisst es, das A und O beim Zusammenleben ist, oder beim Kundtun von Ansichten, will man den Menschen diese Kommunikation vermiesen, einschränken, so dass sich am Schluss niemand mehr traut, etwas zu sagen oder zu schreiben.
Und offenbar gehören sie sie zu jenen Menschen, die den Narren an dem traurigen Spiel gefressen haben. Sachlich etwas zu den Themen beitragen, kann ich nicht erkennen.



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67%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 12 Tagen

wer immer Sie auch sind, Herr Oberli, "Ich habe im übrigen nicht gefordert, dass all diese Begriffe verboten werden." dazu fehlt ihnen die Kompetenz.


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40%
(10 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 14 Tagen

Hier habe ich noch Begriffe zusammengestellt, die u. a. rechtspopulistisch verwendet werden; zahlreiche stammen aus diesem Forum. Beigefügt habe ich noch die Misstöne einer Kommentatorin in Vimentis, welche die Disharmonien auf der rechtspopulistischen Tastatur souverän beherrscht:

Abzock​​e
als wären wir alle Adolfs Erben
Asylant
Asyla​​ntenflut
Asylchaos

​Asylindustrie
Asyl​mi​ssbrauch
Asylpara​sit​en
Asylschmarotz​er
​Ausländergesinde​l
Bü​rger
Classe politique
Cüpli-Sozi​​alisten
das einfache Volk
das Elend der Islamkritik
das geringere Übel
das krass narzisstische Gebaren der Politiker
Das muss doch mal gesagt werden dürfen.
das neoliberale Kapital
Das Volk wird nicht einfach so entrechten und entmachten lassen.
Dekonstrukti​​on des administrativen Staates
den Sumpf austrocknen
der Amoklauf gegen die Realität
der kleine Mann
dem Mumm, das Kind auch mal klar beim Namen zu nennen
der normale Bürger
Dichtestress


die armen Nigerianer die unseren Teenys Drogen verkaufen
die besorgten Bürger
die EU-Falken
die EU-Turbos
die gegen jeden schiessen, der es wagt die Missstände, auch nur anzusprechen
die Guten und die Netten
die Herstellung von Mischvölkern
die kritische Öffentlichkeit
die linke SRG
die linken Bundesrichter
die linken Medien
die linken Randalierer
die realitätsfremde Willkommenskultur
Di​​e sollen zuerst einmal arbeiten.
die vegane Elite
die wahre Demokratie
die wahren Eidgenossen
Die Wirklichkeit ist rechts.
Diffamierung​​en und Unterstellungen sind ganz übliche Stilmittel.
Ein Beweis für den vom Menschen gemachten Klimawandel ist wissenschaftlich nicht erbracht.
ein ewiger Student
ein Schlag ins Gesicht
eine erweitere Geschichtsbetrachtung​​
eine fette, arrogante, kleinwüchsige blöde Kuh
eine rot-grüne Sauce aus Multikulti-Toleranz
elitär
Eliten
Est​​ablishment
Ethno-Su​i​zid
Feministin
Fl​üc​htlingsströme
Flü​cht​lingswelle
fremd​e Kulturen
Frühsexuali​​sierung
für eine realistische Politik eintreten
Genderwahn​​
gesunder Menschenverstand
ges​​undes Volksempfinden
Gutme​​nsch
hat noch nie gearbeitet
Heimat first
Humanitarismus​​
Hypertrophierung der Moral
Identitätsverl​​ust
in Anatolien entsorgen
Journaille​​
Kampflesbe
keine fremden Richter
Kein Staat ohne Opfer.
Klavierspiele​​rin
Klüngelkapitali​s​mus
Körnlipicker
​Ko​rrektheitsterror
​Kos​tenexplosion
kul​turf​remd
Kulturfrem​de
K​ulturkreis
Las​st die Migranten nicht über das Meer böötlen!
lebt von unseren Steuern
legitime Ansichten respektieren
liberal​​e Träumer
Lügenpresse


Man muss die Ängste des Volkes ernst nehmen.
Masseneinbür​​gerung
Masseneinwan​d​erung
Meinungsdikt​at​ur
Missachtung der Bundesverfassung
Mis​​sachtung der direkten Demokratie
Missachtu​​ng der Redefreiheit
Missach​​tung des Volkswillens
mit allen kurzen Prozess machen
natürliche Auslese
Nazi-Paranoi​​a
nicht alle lassen sich einfach den Mund verbieten
normal Denkende
Normalbürge​​r
normale Menschen
Null-Tolera​​nz
nun auch noch klein Muhamed Nr. 6 mit durchfüttern
nur ein halber Bundesrat
nur ein Rassismusdarsteller
​​nur noch Bundesräte, die dem Volk dienen
nur Themen, welche dem Volk dienen
Papierschweiz​​er
Politik
Politik​e​r
Politiker mit Scheuklappen
Politwe​​iber
Pseudo-Bürgerl​i​che à la GLP
Realitätsverweig​​erer
Regulierungswa​h​n
Reitschule
Reit​sc​hüler
Säuberer aller Länder, vereinigt euch!
Scheinasylante​​n
Scheininvalide
s​c​heissegal, woher ein Dreckskerl kommt und welche Farbe seine Haut hat
Schlepperwesen
​​Schuldkult
Schweize​r​, erwache!
Sozialindus​​trie
Sozialschmarot​z​er
Sozialstaatsbür​ok​ratie
Sprechverbo​te

Überfremdung
​Umvolk​ung
unsere Ehre
unsere Heimat
unsere Kultur
unsere verlorene Männlichkeit
unsere Volkskultur
unser christliches Abendland
unser Erbe
Verhausschweinu​​ng
Volk
völkisch
​V​olksgemeinschaft
V​ol​kstod
Volkswille

Vo​rher war er auch kein Rassist.
Diese Familie wäre ja in ihrem eigenen Kulturkreis glücklicher.
Wattebauschfraktion​​
wie die Politiker mit uns Menschen umgehen
Willkommensb​​ürger
Willkommenspo​l​itik
wir
wir Eidgenossen
Wir lassen uns nicht abzocken.
Wir lassen uns nicht einfach den Mund verbieten.
Wir sind stolz, Schweizer zu sein.
Wir sollen uns in Selbstlosigkeit sprichwörtlich auflösen.
Wirtschaft​​sflüchtlinge
Wirtsc​h​aftsmigranten
zuer​st​ die eigenen Bürger
Zürcher Kristallnächte


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50%
(14 Stimmen)
Alex Müller sagte Vor 15 Tagen

Herr Peter, natürlich haben alle Parteien ein Parteiprogramm. Das gehört zum Arbeitswerkzeug um in der Demokratie gewählt zu werden, um zu regieren oder mitzugestalten. Die Bürger können sich also ihre Wahlpartei selber auslesen. Das hat bisher in der Schweiz auch funktioniert.
Aber wir sollten unser Augenmerk, auf die Demokratien dieser Welt richten, welche sich in den letzten Jahren begannen zu Autokratien zu werden. Beispiele:
Ungarn: Orban schliesst alle Medien und führt sie als "Verein" weiter. So umgeht er die Verfassung. Die Redaktionen sind jetzt "einheitlich" gelenkt. Private Medien sind der Zensur ausgesetzt.
Italien: Die neue Regierung, will sich noch mehr verschulden. In der Frage des Umganges mit Flüchtlingen, verweigert der Ministerpräsident das Gespräch mit Stadtpräsidenten und Bürgermeistern seines Landes. Diese haben, nämlich für das Imigrationsproblem, praktische Lösungen (ohne die Hilfe Roms) gefunden, welche allen nützen. Aber die gegenwärtige Regierung Roms regiert nicht, sondern verharrt im Wahlkampfmodus.
Fran​kreich: Die gelbe Westen-Bewegung. die Leute gehen auf die Strasse. Das ist zwar Teil einer reifen Demokratie. Aber die anonyme Menschenmassen, sind ja nur durch Internetaufrufe agil. Die bilden aber innerhalb der Demokratie keinen Gesprächspartner. Bei Gewerkschaften gibt es immer einen Gesprächspartner .
Nochmals Italien: Ganz undemokratisch ist eine Regierung, wenn sie öffentlich die Gelbwesten in Frankreich befeuert. Das ist eher bescheuert.
Amerika:​ Was ist dort mit der Demokratie los ? Ein Präsident, der auf keinen Minister oder Berater hört. Der seine Stimmungsschwankungen​ nicht zügeln kann, unstet ist und dadurch Amerika zu einem unverlässlichen Land macht?


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44%
(16 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 16 Tagen

Als Gemeindeschreiber, sieht er hinter die Kulissen, Herr Peter. Genauso wie RAV Berater, Sozialarbeiter, Lehrer oder Polizisten. Und nicht alle, wählen automatisch links. Oder lassen sich einfach den Mund verbieten. Manche müssen auch ihren Job aufgeben, weil sie irgendwann mit den Zuständen und Missständen, nicht mehr klar kommen.


" Mein Freund ist seit zwei Jahren RAV Berater. Vorher war er auch kein Rassist." Schockierend nicht?!

Vielleicht​ sollten wir drum mal aufhöhen jenen die ihren Job noch richtig machen wollen und nicht nur den Lohn kassieren und alles am A vorbei geht, ständig noch als Bein zu pissen.
Sonst stehen wir irgendwann wirklich allein auf weiter Flur! Also wohl eher Sie als ich, Herr Peter, mit dem Rest der Wattebauschfraktion und eurem Erbe.




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33%
(15 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 17 Tagen

Ich habe leider beizufügen vergessen, dass "Rechtspopulismus" eine eher abwertende FREMDbezeichnung ist. Wer einen "rechtspopulistischen​" Sprachstil verwendet, wird es weit von sich weisen, er sei ein "Rechtspopulist". Siehe die heftigen Reaktionen in diesem Forum, wenn man auf "rechtspopulistische"​ Aussagen hinweist!


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36%
(14 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 17 Tagen

"Von dem Schrecken des Nationalsozialismus weniger betroffen als andere europäische Länder entwickelte sich die Schweiz als das Geburtsland des europäischen Rechtspopulismus."


Haben Sie für diese Behauptung eine glaubwürdige Quelle, Herr Peter? Haben Sie bestimmt verstanden, dass mit "Rechtspopulismus" nicht die politische Richtung und/oder der politische Inhalt bezeichnet wird, sondern der politische Sprachstil "rechter" Organisationen und Politiker?


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38%
(16 Stimmen)
Daniel Peter sagte Vor 17 Tagen

"Im Aargau stammt jeder 5. ausländische Sozialhilfebezüger aus Afrika - Tendenz stark steigend.. Schweizer, erwache!" schreibt Andreas Glarner. Einfach mal so eine Zahl nennen, egal ob sie stimmt oder nicht. Woher die Zahl stammt, wie er darauf kommt und welche Statistik das denn belegt? Das interessiert seine "Groupies" nicht. Ein Paradebeispiel für Rechtspopulismus.


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57%
(14 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 18 Tagen

Herr Peter

Haben Sie die Tasten noch immer nicht gefunden?

Sie können, oder könnten, wenn das für Sie möglich wäre, in Ihrem Profil den Artikel erneut aufrufen und statt nur einen Titel zu veröffentliche, den dazu gehörigen Text verfassen.

Oder ist das Ihnen immer noch zuviel?


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53%
(17 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Vor 18 Tagen

Herrn Peters selbstverfasste Brandschrift, wohin sein Link führt, erkenne ich mit grösster Leichtigkeit als fertigen Stuss mit schon leicht pathologischen Zügen. Es wäre mir angelegen, wenn er doch einmal seine eigene Definition zu den von ihm natürlich als Schimpfwort gemeinten „Populisten“ zum Besten gäbe. Herr Peter ist ganz einfach ein prononcierter Linker, der hier das gewohnte verbale Jauchefass über seine politischen Kontrahenten ergiessen lässt. Er hält es mit anderen Streitbaren aus seiner Entourage, die unter dem Vertreter einer anderen Meinung eigentlich lapidar einen Dubel verstehen , es aber vorziehen, ihre Abqualifikationen etwas vornehmer auf Lateinisch hinzureiben. Das wenig empfehlenswerte Verhalten eines Einzelnen schlachtet er hier aus, als ob es sich bei diesem Angehörigen der von ihm Verfemten um eine ihrer Gallionsfiguren handeln würde. Andreas Glarners Äusserungen kopiert er kommentarlos, als ob diese nur schon per se jedem normalen Bürger die Haare zu Berg stehen liessen. Er lässt gänzlich unbeachtet, dass die von ihm denigrierte SVP immerhin mit beträchtlichem Abstand die grösste Partei der Schweiz ist. Übrigens bemerkenswert ist, dass Daniel Peter in seinem Gschriftlein sich selbst als „Gentleman aus Überzeugung“ apostrophiert.


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27%
(15 Stimmen)
Daniel Peter sagte Vor 19 Tagen

ein paradebeispiel für rechtspopulismus lieferte wieder einmal roger köppel. mit grossem getöse und mit einer lüge angekündigt (geheimplan will die schweiz in die eu schmuggeln), verkündete er denn seine kandidatur für den ständerat. der leistungsausweis von roger köppel im nationalrat ist recht mager (https://www.parlamen​t.ch/de/biografie/rog​er-k%C3%B6ppel/4166),​ an sitzungen und abstimmungen glänzt er vorallem mit abwesenheit und vier buchstaben (no-eu) reichen dann doch wohl nicht aus um den kanton zürich im ständerat zu vertreten. die tagesschau berichtete nicht mal über die pressekonferenz, die beiden amtierenden ständeräte äusserten sich grad mal knapp. die medien sind sich einig: kandidatur chancenlos.


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50%
(18 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 24 Tagen

Naja - einmal mehr Stammtischgeschwafel von Herr Peter

Nur weil die Schweiz mehr als vielleicht Andere Länder eher Ladestreu denken, wird das gleich als Rechtspopulismuss bezeichnet. Aber es ist halt einfacher, mittels solchen populistischen Schlagwörtern über Andere her zu fallen, statt akzeptieren zu lernen.

Akzeptieren, dass es Menschen gibt, die nicht so denken wie Sie Herr Peter.

Sie Herr Peter scheinen Rechtspopulismus mit Patriotismus zu verwechseln. Aber das können Sie bestimmt mit einer Lernstunde aufarbeiten, damit Sie auch gleich Akzeptanz in Ihrem Wortschat aufnehmen können.

Sie scheinen direkte Demokratie mit populistischen Schlagwörtern, keine effektive Eigenmeinung und nur Stammtischgebrabbel nicht zu kennen. Nach Ihrer Meinung bin ich somit auch Rechtspopulist, das ist und darf Ihre Meinung sein. Ist jedoch bestimmt nicht meine Meinung.

Für mich gilt immer noch:
- Patriotismus - Heimat first
- Umweltschutz - mit einfachen effektiven Mitteln, nicht nur mit Gebrabbel und Extremismus
- direkte Demokratie - abstimmen, Endscheidung treffen und mitentscheiden
usw.


Somit bin ich ein Grüner im Umweltschutz, ein Rechtspopulist im Patriotismus und ein Linker in Wohlstandentwicklung.​ SP darf oder sollte man in diesem Zusammenhang nicht benutzen. Die SP hat irgendwo vergessen, dass SP für sozial Partei steht. Sozial wäre Hilf den Nachbarn. Nachbarn aber in Priorität - nicht einfach immer blabla und dem Ausland helfen, sondern seinen eigenen Leuten zuerst. Und von Hilfsbedürftigen haben wir bestimmt genug in der Schweiz.

Aber das könnte bestimmt ein Neujahrsvorsatz ergeben:

- Erst lernen Akzeptanz zu leben, dann Hirn einschalten, und wenn man sich hier äussert, vielleicht auch mehr als nur einen Link zu veröffentlichen.

I​ch für mich habe diesen Link bestimmt nicht angesehen. Wer zu faul ist sich pers. zu äussern, sich einfach an einem bereits veröffentlichen Text zu laben, der soll das doch in Facebook oder sonst welchen Medien tun.

Somit wünsche ich Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr


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35%
(17 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 28 Tagen

Herr Peter stellt doch in seinem Titel die (etwas rudimentäre) These auf, die Schweiz sei das Geburtsland (!) des "Rechtspopulismus". Diese These müsste nun von den Kommentierenden belegt oder abgelehnt werden. Aber niemand geht auf die These ein.

Das Adjektiv "rechtspopulistisch" taucht in Europa erst ab 1980 auf. Wo zuerst?

Sprache und Wortwahl der Nationalsozialisten wurden offenbar noch nicht so bezeichnet. Waren der Stil der Nazi deshalb nicht "rechtspopulistisch"?​


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55%
(20 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 30 Tagen

Das sagt der Linkspopulist !


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