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Gesetzlicher Feiertag 25.12.2013 abschaffen

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Unsere Schweiz ist auf dem Fun­da­ment Got­tes auf­ge­baut. Der 25.12.2013 und der 26.12.2013 gel­ten als ge­setz­li­che Fei­er­ta­ge, an den nicht ge­ar­bei­tet wer­den darf.

Am 25.12.2013 soll Jesus in einer Herberge in einer Krippe geboren worden sein, zwischen Ochse und Esel. Nichts ist ferner als das. Weder ist Jesus am 25.12 geboren worden, noch ist er in einer Herberge sondern in einem Gästezimmer geboren worden und schon gar nicht im Winter.

Im Winter ist es für gewöhnlich in Israel sehr kalt, um diese Jahreszeit. Am 25.12.2013 sind sicherlich keine Schafhirten mehr unterwegs. Ausserdem hat weder Jesus noch Gott gesagt, dass wir den Tag seiner Geburt feiern sollen. Das macht ja auch ohnehin keinen Sinn, da Jesus schon vor Erschaffung des ersten Menschen Adams existiert hat.

Hingegen hat er gesagt, dass wir Brot und Traubensaft trinken sollten. Siehe Bibeltext unten. Weihnachten ist ein heidnisches Fest und hat mit der Bibel nichts zu tun. Weder die Weihnachtsgeschenke, noch der Weihnachtsmann, noch der Weihnachtsbaum, noch die Weihnachtslieder, noch das Weihnachtsgebäck hat etwas mit der Bibel zu tun.

Ich bitte deshalb das Parlament und den Bund diesen gesetzlichen Feiertag aufzuheben.  An diesen Tagen darf ganz normal gearbeitet werden. Hingegen schreibe ich den Unternehmen und Einkaufsläden nicht vor, ob sie an diesem Tag arbeiten möchten oder nicht, das bleibt ihnen überlassen. Den Tag aber als gesetzlichen Feiertag zu fordern, an dem öffentliches Arbeiten verboten wird, das geht nicht.

 Das Abendmahl

14 Und da die Stunde kam, setzte er sich nieder und die zwölf Apostel mit ihm. 15 Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Abendmahl mit euch zu essen, ehe denn ich leide. 16 Denn ich sage euch, daß ich hinfort nicht mehr davon essen werde, bis daß es erfüllet werde im Reich Gottes.17 Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmet ihn und teilet ihn unter euch; 18 denn ich sage euch: Ich werde nicht trinken von dem Gewächs des Weinstocks, bis das Reich Gottes komme.

19 Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. 20 Desgleichen auch den Kelch, nach dem Abendmahl, und sprach: Das ist der Kelch, das Neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

Lukas 22.14-20


Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
- - sagte March 2014

Jesus ist gar nicht geboren worden, Herr Hunziker. Er ist eine legendäre Figur in der Bibel und nicht eine historische Person. Dennoch oder gerade deswegen hat diese Figur weltweit eine einzigartige zweitausendjährige kulturelle und religiöse Prägung verursacht, mit der Weihnacht als zweithöchstem Feiertag. Mit "Abschaffen" können Sie nicht in dieses gewaltige Räderwerk eingreifen, und das ist gut so.

Um wieder auf die Politik zurückzukommen: Die christlichen Feiertage waren überhaupt die ersten freien Tage für die Arbeitnehmenden.


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46%
(13 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2013

Sie haben recht, Herr Hunziker

Weihnacht​en ist tatsächlich ein "heidisches Fest". Das ist für mich aber eher ein Grund diesen Feiertag nicht abzuschaffen!

Und wir sollten tatsächlich mal darüber diskutieren, ob wir nicht alle christlichen Feiertage abschaffen sollten, denn sie beruhen letztendlich alle auf Bibel-Märchen!



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81%
(16 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2013

Wollen Sie jetzt mit Ihrer kleinlichen Beweisführung über das Datum von Jesu Geburt, die Christenheit in ihren Grundfesten, Herr Hunziker, erschüttern?

Es ist doch für Christen egal, an welchem Tag wir dieses Ereignis feiern. Und am 1. August haben wir ja schon ein Fest.... Also ist die Kombination mit den schon vorher bestehenden Licht- und Sonnenwendefeiern in der düsteren Jahreszeit doch ziemlich naheliegend und clever.

Ob jetzt ein Tannenbaum oder ein Samichlaus als Symbol für den entsprechenden Tag herhalten müssen ist ebenfalls unerheblich. Schön ist die Tradition doch um sich daran zu erinnern, was damals, eben an Weihnachten, für uns Menschen begonnen hat: Das neue Testament, das ultimative Beispiel für wahres Vertrauen auf Gott!



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50%
(22 Stimmen)
Bea Habegger sagte November 2013

Klar doch, wer die Schweiz in den EU-Sumpf manöverieren will, muss auch die Traditionen dieser Nation kontinuierlich abschaffen.

Mein klares Nein zu solch absurden Ideen. Fördert nur Paralellgesellschafte​n und was diese Förderung bewirkt ist längst kein Geheimnis mehr.




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67%
(21 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte November 2013

Da haben Sie Recht Herr Hunziker: Weder ist Jesus am 25.12 geboren worden, noch ist er in einer Herberge sondern in einem Gästezimmer geboren worden und schon gar nicht im Winter.

Also es wundert mich schon hier die Kommentatoren die total am Thema vorbeischreiben.

A​ls Atheist ist es für mich interessant mit dem Christentum auseinanderzusetzen. Immerhin gibts das Ding schon 2000 Jahre. Und die Wirkungen sind sowohl positiv/negativ
Auch kriminell siehe http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Kriminalgesch​ichte_des_Christentum​s

Interessant am Christentum ist dass viele Ideen geklaut sind (z.B. die Erzählung der Sintflut ist viel früher im Gilgamesch-Epos erzählt; es sind wohl tausende Ideen von früher geklaut ).

Die Idee 24. Dezember Geburt Jesu ist geklaut. Nun das genaue Datum der Geburt Jesu lässt sich nicht festlegen. Liest man die Bibel müsste es im Frühling gewesen sein.

Im Jahr 274 weihte der römische Kaiser dem «Unbesiegbaren Sonnengott» (Sol Invictus) einen Tempel; fortan wurde ein eifriger Kult um ihn betrieben. Der Geburtstag dieser Gottheit wurde am 25. Dezember feierlich begangen, da dieses Datum nach dem Julianischen Kalender als Tag der Wintersonnenwende galt und für die «Neugeburt» der Sonne und der Natur stand.

Die Christen haben dieses Datum einfach übernommen für Jesu Geburt. Die Idee an diesem Tag zu feiern ist geklaut !

Der von Aurelian reichsweit eingeführte Feiertag – der Geburtstag des Sonnengottes am 25. Dezember – erwies sich als so populär, dass er schließlich sogar die Umdatierung des christlichen Weihnachtsfestes nach sich ziehen sollte

http://de.wikiped​ia.org/wiki/Sol_(Römi​sche_Mythologie)#Sol_​Invictus_als_Reichsgo​tt

http://www.20mi​n.ch/wissen/history/s​tory/24633790

Aber​ lassen wir doch denn 25. Dezember. Da will ich nichts ändern.



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58%
(19 Stimmen)
- - sagte November 2013


Es tut mir Leid, aber ich habe selten einen solchen lächerlichen Beitrag zu einem so unnötigen Thema gelesen.


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