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Goldene Zeiten für die Asylindustrie

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45% we­ni­ger Asyl­ge­su­che – liest man. Die Asyl­in­dus­trie ist alar­miert – denkt man. Was wie ein Rück­gang tönt, ist im Ver­gleich zum Vor­jahr immer noch eine Stei­ge­rung um 70 Pro­zent. Während sich immer mehr Ein­hei­mi­sche fra­gen, ob diese Flücht­lings­ströme uns nicht in den Ruin trei­ben wer­den, sind für die Asyl­in­dus­trie gol­dene Zei­ten an­ge­bro­chen.

Anerkannte Flüchtlinge, vorläufig Aufgenommene Asylsuchende und in manchen Kantonen sogar abgewiesene Asylanten mit Bleiberecht, also vorläufig Aufgenommene, erhalten Sozialhilfe nach den sog. „SKOS-Richtlinien“. Das bedeutet Leistungen in Höhe von etwas mehr als 2’500 Franken bei Einzelpersonen, für einen zwei-Personen-Haushal​t etwa 3’500 Franken, bei vier Personen sind das dann rund 5’000 Franken und bei einer sechsköpfigen Familie 6’000 Franken. Darin enthalten sind Grundbetrag, Wohnung und Sozialversicherungsbe​iträge.

«Situationsbe​dingte Leistungen»

Dazu kommen allerdings noch sog. „situationsbedingte Leistungen“ wie Zahnarztrechnungen, Bahn-Abos, Baby-Artikel, Erstmöblierungen, Kinderkrippe, Haushalt-Versicherung​ und vieles mehr. Für einen Einpersonen-Haushalt sind das mehr als 30’000 Franken pro Jahr, für die vierköpfige Familie mehr als 60’000 Franken – steuerfrei notabene. Welcher Schweizer Arbeitgeber zahlt solche Löhne auf dem Markt, dass es sich für den ungelernten Asylbewerber lohnen würde, einer Arbeit nachzugehen?

Nebst diesen eigentlichen Sozialhilfe-Unterstüt​zungsleistungen fallen Kosten für die zahllosen Hilfsangebote an die Migranten an. Asylorganisation Zürich (AOZ), ORS, HEKS, Flüchtlingshilfe, Caritas und zahlreiche andere Hilfswerke und Stiftungen teilen sich den lukrativen Markt. Für die lokale Verwaltung ist die Eingliederung von unqualifizierten Personen aus Kulturkreisen mit anderen Werten und Standards gar nicht selbst zu bewältigen. Also wird die Aufgabe ausgelagert, und hier eröffnet sich das grosse Feld der Migrationsindustrie.

Hochkonjunktur dank Massenimmigration

In diesem Sinne kostet beispielsweise ein Basisbeschäftigungspr​ogramm 2’850 Franken pro Monat. Für das Basisbeschäftigungspr​ogramm „Recycling“ greifen die Sozialfirmen dem Steuerzahler monatlich 2’714 Franken aus den Taschen, damit der Migrant 80% arbeiten darf. Die Firma Efekta hat sich auf Coaching und Hilfe für arbeitslose Migranten spezialisiert und bietet eine „engmaschige Begleitung bei Stellensuche“ für 5’340 Franken für sechs Monate an. Im Kostenvoranschlag an die Sozialbehörde stehen „Bewerbungsschreiben verfassen“, „Lernen, sich für seine Qualifikationen originell zu werben und sich gut zu verkaufen“, „Lebenslauf optimieren, „Alle Möglichkeiten und Formen der Stellensuche kennenzulernen“, „Üben von Gesprächen und diese auszuwerten“ und schliesslich „ein konstruktiver Umgang mit Absagen“…

Migros verdient an Sprachkursen

Verhältn​ismässig günstig sind die Deutschkurse, von der HEKS-Konversationsgru​ppe, dem Deutsch-Alphabetisier​ungskurse des Schweizerischen Arbeiterhilfswerkes (SAH), speziell für Eritreer, Syrer, Somalier etc. oder dem Migros-Clubschule-Kur​s Deutsch Intensiv, letzterer kostet die Gemeinde in der Regel 2’000 Franken für zwei Monate plus 120 Franken Bahn-Abo.

So sollen Migranten für den Markt mit niederschwelliger Arbeit fit gemacht werden. Was nützt es aber, wenn sie im Programm Tasteria für monatliche 1’800 Franken gelernt haben, Salat zu putzen und Gemüse zu schälen, für dieses Talent aber kaum Nachfrage besteht?

Sozialindust​rie reagiert auf neue Märkte

Das Wirtschaftswunder Asylindustrie stützt sich nicht nur auf die Qualifikationsdefizit​e der betroffenen Personen, sondern auch auf deren Überforderung in der sozialen Lebenswelt. Und diese sieht etwa wie folgt aus:

Eine sudanesische Mutter in der Asylbaracke kommt mit ihren drei Kindern nicht klar. Die Erziehungshilfe, im Fachjargon als „sozialpädagogische Familienbegleitung“ bezeichnet, beläuft sich jährlich auf 26’675 Franken. Das Angebot für eine weitere dreiköpfige „Eineltern-Familie“, deren Integration sich bislang auf den Gang zum Sozialschalter beschränkt hat, wird für 140 Franken die Stunde der Gemeinde verrechnet, bei 30 Stunden die Woche sind das stolze 25’200 Franken pro halbes Jahr!

Was ist eine Zahnbürste?

„Viele Asylbewerber kennen nicht mal eine Zahnbürste“, berichten Sozialpädagogen an der Front, geschweige denn die Abfalltrennung, die Gesundheitsvorsorge, den Billett-Automaten, das Alphabet oder die Uhrzeit… Die Begleitung der Stiftung Chance für anerkannte oder vorläufig aufgenommene Flüchtlinge zwecks „Bewältigung des Alltags“ schlägt bei der Gemeinde für einen jungen Eritreer mit 1’280 Franken pro Monat zu Buche, das sind 8 Stunden à 125 Franken plus 4 mal 70 Franken Wegpauschale für die Sozialarbeit.

10'000 Franken für «Familieneinsätze»

So​ liest sich eine Offerte für ein „Familiencoaching im Migrationsbereich“: Die „beabsichtigen Ziele: Unterstützung in der Mutterrolle, Aufbau der Beziehung zwischen Mutter und Sohn, Begleitung/Beobachtun​g der Lehrstellensuche des ältesten Sohnes“...usw. Für 36 „Familieneinsätze“ mit 90 Stunden bei derselben Familie verlangt die Organisation 9’900 Franken, sowie als Anfahrtsentschädigung​ vom Sitz der Sozialfirma in Zürich zur betreffenden Landgemeinde 4’200 Franken, plus Vor- und Nachbereitung von den 36 Einsätzen für 2’100 Franken. Mit 17’000 Franken ist also der lokale Steuerzahler dabei, wenn dieser Haushalt während den nächsten sechs Monaten Nachhilfe in zivilisatorischen Gepflogenheiten Mitteleuropas durch eine „Fachperson“ erfahren soll. Ob das Ganze später irgendwelchen Erfolg zeitigt, steht in den Sternen.

Längst ein dickes Geschäft

Die Beispiele liessen sich endlos fortsetzen. Wer ein Gemeindeamt ausübt, wird bestätigen, dass es sich weder um Extrem- noch um Einzelfälle handelt. Hierzulande ist aus dem Unterstützen und Beraten längst ein dickes Geschäft geworden, das eine ganze Industrie zu Lohn und Brot bringt. Wer deren exorbitanten Stundenansätze von 130 Franken aufwärts hinterfragt, wird mit Schlagworten wie „Qualitätssicherung“ und „Kindswohl“ kaltgestellt.

Was treibt Tausende in die Züge nach Mitteleuropa, was treibt den Familienvater in die Boote der Schlepper? Gerüchte über die Leistungen und Angebote, die hier auf den Asylbewerber warten. Jeder ist eine neue Einnahmequelle für die heute 60’000 Sozialarbeiter in der Schweiz, und von den 261’000 gewöhnlichen Sozialhilfeempfängern​ kann die Branche nicht leben und wachsen.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


57%
(7 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte August 2016

"Migros verdient an Sprachkursen
Verhält​n​ismässig günstig sind die Deutschkurse, von der HEKS-Konversationsgru​​ppe, dem Deutsch-Alphabetisier​​ungskurse des Schweizerischen Arbeiterhilfswerkes (SAH), speziell für Eritreer, Syrer, Somalier etc. oder dem Migros-Clubschule-Kur​​s Deutsch Intensiv, letzterer kostet die Gemeinde in der Regel 2’000 Franken für zwei Monate plus 120 Franken Bahn-Abo."

Wie entstehen "günstige" Preise für Deutschkurse, Frau Steinemann? Die Lehrer an privaten Sprachschulen müssen für einen Hilfsarbeiterlohn unterrichten und unter gesetzlich unhaltbaren Anstellungsbedingunge​n. Wo Freiwillige in Asylzentren GRATIS Deutschunterricht erteilen, gibt es weder eine Qualitätssicherung noch Prüfungsabschlüsse, die den Kursbesuchern beruflich weiterhelfen.


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50%
(8 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte August 2016

"Nebst diesen eigentlichen Sozialhilfe-Unterstüt​​zungsleistungen fallen Kosten für die zahllosen Hilfsangebote an die Migranten an. Asylorganisation Zürich (AOZ), ORS, HEKS, Flüchtlingshilfe, Caritas und zahlreiche andere Hilfswerke und Stiftungen teilen sich den lukrativen Markt. Für die lokale Verwaltung ist die Eingliederung von unqualifizierten Personen aus Kulturkreisen mit anderen Werten und Standards gar nicht selbst zu bewältigen. Also wird die Aufgabe ausgelagert, und hier eröffnet sich das grosse Feld der Migrationsindustrie."​

Die Auslagerung von Betreuungsaufgaben an professionelle Flüchtlingshilfswerke​ ist für den Kanton bedeutend billiger als die Anstellung und Administration staatlicher Fachleute, Frau Steinemann. Sie hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg bewährt.

Für die Hilfswerke ist das keineswegs "lukrativ"; sie sind froh wenn die Rechnung zusammen mit entsprechenden zweckbestimmten Spenden aufgeht. Ausserdem tragen sie das Risiko und haben sie die unangenehme Pflicht, nicht mehr benötigte Betreuungspersonen jederzeit wieder entlassen zu müssen.

Der Aufwand der Hilfswerke wird meines Wissens mit einer niedrig angesetzten Pauschale pro betreuten Asylbewerber bzw. anerkannten Flüchtling abgegolten. Der Betreuungsaufwand der Einzelpersonen kann aber oft sehr intensiv werden und diese pauschale Entschädigung überschreiten.

Fra​u Steinemann, Sie sind bestimmt nicht in der Lage, für Ihre unhaltbaren Unterstellungen Quellen anzugeben.



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27%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2016

Die Wirtschaft wird von Menschen geschaffen, darum muss die Lebensexistenz gesichert sein! Die praktizierte Schuldenwirtschaft reicht dazu völlig aus! Die Ökonomen und Politiker haben dem Geld, den Begriff Knappheit zugeordnet, welche jedoch nicht der Wahrheit entspricht! Diese Lüge wird mit Wettbewerbsfähigkeit begründet! Die einseitige Verteilung der riesigen Geldmenge (Schulden = Aufbewahrung) an eine kleine Obrigkeit welche ihre Bedürfnisse längst abgedeckt haben, führt zu Verwerfungen (Krisen)! Nicht die Schulden (Entstehung des Geldes) sind das Problem, sondern die einseitige Verteilung der Geldmenge! Abbau der Geldmenge = Verrechnung von Schulden und Besitz = die zwei Seiten der Geldmedaille!
Mainst​reamlügen erkennen = Geldsystem verstanden!

Diese Verwerfungen aus den Geld- und Eigentumsrechten haben die Ökonomen und Politiker zu verantworten!
In dieser Geldration aus geteilter Arbeit, sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren einkalkuliert, andernfalls würde kein Handel mit Güter und Dienstleistungen (Wirtschaft) entstehen!
Darum ist die frei verfügbare Geldration als Kaufkraft wichtig! Die Pflichtanteile müssen den Umlageleistungen (AHV-Renten, Staatsquote) entsprechen, andernfalls profitiert die Wirtschaft! Werden Veränderungen in den Pflichtleistungen vorgenommen, darf die Kaufkraft nicht geschmälert werden!

Geschieht jedoch häufig und die Untertanen laden ihren Frust auf die Sozialhilfeempfänger (auch Flüchtlinge) ab, anstatt die oberen Segmente anzusprechen!

Wirt​schaft: Kosten/Investitionen = Erträge = Schulden (Geldmenge)!

Georg​ Bender



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47%
(15 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte July 2016

Witz des Tages, oder die traurige Wahrheit...

À Fee trifft im Wallis uf en Flüchtling:

Willko​mmä bi is im Wallis! I bi ä Fee u Dir het dri Winsch vo mir z’güet!

Der Mann überlegt kurz und sagt dann:
1. Wünsche ich mir viel Geld, für mich und meine Familie

D‘ Fee, prieft schäll Asylgsetzt und meint, das passt! Chänd mir machä. Und was winschisch dir no?

2. Wünsche ich mir ein grosses Haus, für mich und meine grosse Familie.

D’Fee checkt nochamal s’Gestzbuech und meint dänn, isch giet, au das chänd mir macha.
Und diner drittä und letschtä Wunsch?

Als letztes wünsche ich mir, für mich und meine Familie, den Schweizer Pass.

Da git’s en ühuerrä grossä Knall und Hües und’s Geld sind wieder weg!

Da frägt dä Mah.
Was ist denn jetzt passiert, wo ist mein Geld, wo ist mein Haus?

Da meint Fee nur furz trochä:
Jetzt? Bisch en Schwitzer, also gang go schaffä für das was‘t wotsch!

Das Gro der Kommentare im Netz:
Traurig aber leider wahr...


Ich hab's nicht erfunden nur geteilt, als GEDANKEN-ANSTOSS




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55%
(11 Stimmen)
Helmut Barner sagte July 2016

Frau Steinemann, wenn wir schon beim Geld angelangt sind, sorgen Sie doch dafür, dass die Schweiz auf die Offshore-Geschäfte verzichtet, die den ärmeren Ländern der dritten Welt unter der Umgehung aller dortigen Gesetze viel mehr Finanzen entziehen, als die reichen Länder Entwicklungshilfe dahin zurücksenden! Die armen Länder "entwickeln" also die reichen. Und die Schweiz ist da ganz vorne mit dabei! Ist es da nicht gerecht, wenn die Flüchtlinge aus diesen Ländern dahin gehen, wohin auch der Reichtum ihrer Länder fliesst? Tun Sie was ausser Hass und Angst zu säen!


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27%
(11 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte July 2016

Frau Steinemann

Hätten Sie nicht einfach schreiben können: Goldene Zeiten für die Asylbrache? Dann müssten wir jetzt keine Zeit nicht mit Nonsens wie der Definition von "Industrie" verschwenden.... und könnten uns dem eigentlichen Thema zuwenden...

Wie der Tatsache, dass die ganze Branche nie so boomen dürfte, würden wir keine Asylsuchenden aus sicheren Drittstaaten mehr aufnehmen. (wieviel % fallen ächt wirklich (sanft) vom Himmel) aber selbst diese Thematik, wird ja inzwischen einfach unter den Tisch gekehrt.

"Nebst diesen eigentlichen Sozialhilfe-Unterstüt​​zungsleistungen fallen Kosten für die zahllosen Hilfsangebote an die Migranten an. "

Aber das sind doch nur EINZELFÄLLE! Auch die Masse an EINZELFÄLLEN, ändert daran ja seit Jahren nichts! Je mehr die sich querstellen, desto mehr Hilfe auf Kosten des Steuerzahlers bekommen sie, da scheint das Herz des Schweizerischen Asyltouristenführers doch erst richtig aufzugehen! Da kann man helfen! Und kriegt noch Lohn dafür.... Koste es was es wolle... ;-)


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55%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2016

"Goldene Zeiten für die Asylindustrie"

Der​ Begriff "Industrie" bezeichnet die mechanisierte und automatisierte Produktion von materiellen Waren in Fabriken, meint also nicht-handwerkliche Produktionsformen. "Asyl" ist keine solche Ware, Frau Steinemann.

Der Begriff "Asyl" hat 3 Bedeutungen:
1. Zufluchtsort, Unterkunft, Obdach, Notschlafstelle
2. Schutz von Menschen vor Gefahr und Verfolgung ohne rechtliche Verpflichtung
3. die rechtliche Verpflichtung a) zum Einlass jedes Asylsuchenden, b) zur vorläufigen Aufnahme der Asylbewerber/innen und c) allenfalls zur juristischen Anerkennung als Flüchtling

Es gibt ebenfalls keine "Sozialindustrie". Der Begriff "sozial" bedeutet "gesellschaftlich“ und im erweiterten Sinn "gemeinnützig, hilfsbereit, barmherzig“.

Noch weniger haben wir ein "Asylchaos". Der Begriff "Chaos" bezeichnet u. a. einen Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung. Davon kann in der Schweiz keine Rede sein.

Offenbar sammeln Sie schlechtmachende Nonsens-Begriffe wie Pokemonbildchen statt im Zürcher Kantonsrat seriöse politische Arbeit zu leisten. Dazu passt Ihre abstruse und rassistische Vorstellung, dass für Sie a) keine Flüchtlinge vor einer akuten Gefährdung ihres Lebens fliehen und b) alle Flüchtlinge ungebildet und unqualifiziert seien.


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50%
(12 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte July 2016

Wie wäre es, endlich mal die Finanzströme der Schweizer Banken an die IS-finanzierenden Unternehmen und deren Banken zu kappen, statt gebetsmühlenartig wie US-Falken die Boshaftigkeit von Putin und Assad zu beschwören? Oder zählt sich unsere politische und wirtschaftliche Elite bereits zum IS? Sind diese bereits derart vom Terrorismusgeschäft abhängig? Was zwar kein Grund dagegen sein müsste... Oder sind sie bereits derart depressivdevotverherr​​​lichend wie damals das untergehende Römische Reich? Die Arena-Statements von Schneider-Ammann zur Spekulationsstopp-Ini​​​tiative zum Beispiel sind ein trauriges Beispiel dieses Auswuchses.
Ich frage mich, ob die päpstliche Predigung des Erbarmens unsere erbärmlichen Eliten meint. Die dürften gleich selber damit beginnen.
http://deu​tsche-wirtschafts-nac​hrichten.de/2016/07/1​0/assad-wir-wollen-da​ss-die-fluechtlinge-n​ach-syrien-zurueckkom​men/

Der Grund für das Problem: Der ungezügelte Finanzkapitalismus. Statt 2008 wie Island die Banken zu verstaatlichen und zu entschulden, wurden ihnen noch mehr Freiheiten zugestanden. In der Erziehung ist das Laissez-faire, 'Verziehung', Narzismuszucht. Besser wird es so bestimmt nicht. Im Gegenteil.
Mit dem Vollgeld hätte man eine erste richtungsweisende Leitplanke, um aus der Finanzversklavung herauszukommen. Gerade für die Vermögensverwalterin Nr. 1, Helvetia, wäre es ein Survivalinstrument, um wieder souverän zu sein.
http://deutsch​e-wirtschafts-nachric​hten.de/2016/07/10/re​nzi-fuerchtet-volksau​fstand-wenn-die-spare​r-ihr-geld-verlieren/​

Aus: Hausgemachte illegale Migration https://www.vimentis.​ch/dialog/readarticle​/hausgemachte-illegal​e-migration/?


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60%
(15 Stimmen)
Marc Zingg sagte June 2016

Interessant das sich die SVP nur dann darüber aufregt, dass eine "Industrie" Geld macht, wenn es um Asylanten geht. Und wenn Sie nun das Argument bezüglich Steuergelder bringen, dann bitte, was ist mit all den steuerlichen sogenannten Standortvorteilen, die der Wirtschaft auf allen Ebenen gewährt werden? Und damit, dass die Wirtschaft Gewinne einfährt, wie es noch nie dagewesen ist? Rekordergebnis um Rekordergebnis. Und auf Kosten von wem? Dem kleinen Steuerzahlenden. Jobs sagen Sie? ja die brauchen wir, zu fairen Löhnen und ohne dass man beim kleinsten Gewinneinbruch (nicht Verlust) gleich entlassen wird.


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38%
(13 Stimmen)
Barbara Steinemann sagte June 2016

Das ist nicht interessant, sondern kommt daher, dass bürgerliche Parteien wissen, dass nur die Privatwirtschaft nachhaltig Arbeitsplätze schafft, Wertschöpfung und damit Wohlstand generiert und Steuerentlastungen auch mehr Steuersubstrat für den Staat einbringen (siehe Unternehmenssteuerref​orm II). Investitionen in die Sozialindustrie vernichtet hingegen Wohlstand und Wertschöpfung. Aus diesem Grund sind die Ostblockstaaten alle weg und verfügen heute über marktwirtschaftliche Wirtschaftssysteme, deshalb sind die Leute im Sozialismus so richtig arm, siehe aktuell Venezuela. An zu viel Marktwirtschaft ist noch kein Staat und keine Gesellschaft zugrunde gegangen, am Sozialismus hingegen schon.


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78%
(9 Stimmen)
Marc Zingg sagte June 2016

Ich habe nicht gesagt, dass Sozialismus eine Lösung ist. Aber wenn ich Ihr Beispiel mit dem Ostblock aufnehmen darf, die haben nur ein paar Jahre Rückstand, werden aber bald die selben Probleme haben wie wir. Und warum, weil ein Grossteil der Wirtschaft, oder anders gesagt, die Aktionäre welche hinter den grossen Unternehmen stehen, auch da in Raubritterart alle Vorzüge und Entlastungen der Staaten annehmen, Geld verdienen und wenns dann darum geht auch Verantwortung für den aktuellen Standort zu übernehmen, heisst Arbeitsplätze zu sichern auch wenn das was kostet, sich dann verabschieden und irgendwo hingehen, wo man noch billiger produzieren kann. Wertschöpfung hat heute in erster Linie der Aktionär und nicht der Mitarbeiter.


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67%
(9 Stimmen)
Roland Marquis sagte June 2016

Frau Steinemann

mich stört der Begriff "Asylindustrie". Das Wort Industrie hat im Deutschen eine andere Bedeutung als der englische Begriff "industry":

https:​//de.wikipedia.org/wi​ki/Industrie


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20%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2016

Frau Steinmann

Geldsyst​em verstehen = Grundlage der Argumente justieren!
In der Wirtschaft zirkulieren nicht getilgte Bankschulden! Die in der Finanzindustrie zirkulierenden Spielgeld - Bankschulden können nicht zur Schuldentilgung an die Realwirtschaft zurückfliessen, weil die meisten Schuldengeldbesitzer,​ ihre Bedürfnisse längst befriedigt haben und ihren hohen Lebensstandard aus dem Umlageschuldengeld abdecken!
Diese Verwerfung welche zu Krisen führen müssen, haben die Ökonomen und Politiker, wie Sie, zu verantworten!
Der Roboter, welche der Mensch geschaffen hat um sich abzuschaffen, ist das Nahzielproblem, welches zu lösen ist!
Die Ökonomen und Politiker in tiefer Agonie! Hier wären jedoch die Obrigkeiten gefordert! Aber sie beteiligen sich lieber was sie gut können, den Mainstream ihrer Untertanen zu bedienen!
Auch die Privatwirtschaft schöpf keinen Wohlstand! Die Wirtschaft stellt Arbeitsplätze (Organisation) solange zur Verfügung, als sie rentieren! Ihre Lobhudelei schreibe ich den Vorbetern zu! Um den Lebensunterhalt zu sichern, delegiert der Mensch die Struktur seines Tagesablaufs, "zwangsweise" an die Wirtschaft!
Das Geld (Buchgeld = kein gesetzliches Zahlungsmittel) wird aus Krediten und Investitionen von den Geschäftsbanken geschöpft! Dazu brauchen die Geschäftsbanken weder die Nationalbank noch Kundengelder (die Kehrseite der Schulden)!
Daher wurde der Wohlstand einzig aus der Schuldenwirtschaft gepaart mit dem Fleiss und Innovation der Menschen und Organisationstalent der Unternehmer, ermöglicht!
Dieses Privileg der Bankenindustrie (Weltweite Akzeptanz der Währung als Zahlungsmittel) hat nicht jedes Land, andernfalls die Ausbeutung nicht so leicht gelingen könnte! Wer sind die Gewinner wer die Verlierer?

Mit der zugeordneten Geldration als Gegenwert der Arbeit/Leistung nimmt man am Wirtschaftskreislaufs​piel teil!

Georg Bender


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20%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2016

Die Wirtschaft wird von Menschen geschaffen, darum muss die Lebensexistenz gesichert sein! Die praktizierte Schuldenwirtschaft reicht dazu völlig aus! Die Ökonomen und Politiker haben dem Geld, den Begriff Knappheit zugeordnet, welche jedoch nicht der Wahrheit entspricht! Diese Lüge wird mit Wettbewerbsfähigkeit begründet! Die einseitige Verteilung der riesigen Geldmenge (Schulden = Aufbewahrung) an eine kleine Obrigkeit welche ihre Bedürfnisse längst abgedeckt haben, führt zu Verwerfungen (Krisen)! Nicht die Schulden (Entstehung des Geldes) sind das Problem, sondern die einseitige Verteilung der Geldmenge! Abbau der Geldmenge = Verrechnung von Schulden und Besitz = die zwei Seiten der Geldmedaille!
Mainst​reamlügen erkennen = Geldsystem verstanden!

Diese Verwerfungen aus den Geld- und Eigentumsrechten haben die Ökonomen und Politiker (also auch Sie) zu verantworten!

In der Geldration aus geteilter Arbeit, sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren einkalkuliert, andernfalls würde kein Handel mit Güter und Dienstleistungen (Wirtschaft) entstehen!
Darum ist die frei verfügbare Geldration als Kaufkraft wichtig! Die Pflichtanteile müssen den Umlageleistungen (AHV-Renten, Staatsquote) entsprechen, andernfalls profitiert die Wirtschaft! Werden Veränderungen in den Pflichtleistungen vorgenommen, darf die Kaufkraft nicht geschmälert werden!

Geschieht jedoch häufig und die Untertanen laden ihren Frust auf die Sozialhilfeempfänger (auch Flüchtlinge) ab, anstatt die hausgemachten Benachteiligungen anzusprechen!

Wirt​schaft: Kosten/Investitionen = Erträge = Schulden (Geldmenge)!

Georg​ Bender



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100%
(5 Stimmen)
Roland Marquis sagte July 2016

Herr Bender

mich stört der Begriff "Finanzindustrie". Das Wort Industrie hat im Deutschen eine andere Bedeutung als der englische Begriff "industry":

https:​​//de.wikipedia.org/w​i​ki/Industrie


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0%
(3 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2016

Herr Roland Marquis
Der Begriff "Industrie" wird m.E. für Fabriken mit Produktion und Fertigung von materiellen Gütern verstanden!
Im Zusammenhang mit der Schuldenwirtschaft müssten Ihnen eigentlich noch viele andere Begriffe, welche nicht im Einklang mit dem Geldsystem stehen, stören!
Ein Beispiel: Kapitalisierung = gesetzliche Delkredereeinlage!


Beschreibung der Delkrederespielwirtsc​haft (alias Finanzindustrie):
Di​e Schuldenwirtschaft (Geld drucken) hat zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, welche der Spielwelt zugeordnet werden müssen! Diese Spielwelt wird tagtäglich mit neuen Produkten gefüttert, damit Teile der riesigen Geldmenge im Wirtschaftszweig "Finanzen" (Bankschuldenspiele) hin und her geschoben werden können (Aufbewahrungsumlagen​)!
Diese anteilige Geldmenge kann nicht in die Realwirtschaft zurückfliessen (Geldvernichtung), weil die Besitzer, ihre Bedürfnisse längst abgedeckt haben! Damit das Spielergebnis nicht vorhersehbar ist, werden Spielverderber eingesetzt (Rating Agenturen und andere prof. Dummschwätzer)!
Faul​e Kredite, Staatsschulden mit zu hoher Aufbewahrung verrechnen, weil der Rückfluss fehlt (negative Geldmenge)! Problem gelöst!

Die Handlanger der Elite (Ökonomen und Politiker) haben die einseitige Verteilung der Geldmenge (Aufbewahrung) zugelassen um Verwalter der nicht getilgten Schulden, wie Hildebrand, Soros, Gates, etc. zu "kreieren"! Das grosse Spiel der Macht!

Das Existenzkampfspiel sollte längst beendet sein, weil die Geldmenge eine abweichende Verteilung (Produktivität) zulässt!

Die Ränkespiele (wie dieser Blog) der Obrigkeiten aus Wirtschaft und Politik, welche die Uniformgesellschaft als ihr Spielfeld betrachten, sollten längst erkannt sein!
Bedingung: Geld- und Wirtschaftssystem verstehen!

Georg Bender








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37%
(19 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte June 2016

Die Schweiz muss Asylanten & Flüchtlingen aus allen unseren sicheren Nachbarstaaten - gemäss den rechtskräftigen Schengen- & Dublin Verträgen - kein Asyl gewähren.
Damit bleibt einzig als legales "Schlupfloch" nur über die Flughäfen noch offen. Das sind die Fakten eines jeden Rechts-Staates, nämlich die strikte Einhaltung von Gesetzen und Verträgen, ob es jemanden nun passt oder nicht. Punkt.
Da hilft auch kein "böswilliges Motzen - nichts.

Dieser starke, für alle Steuerzahler sehr teure Missbrauch auf der "ASYLSCHIENE" hat aber auch noch reinen Eigeninteressen dienende Gründe, darum auch rein gar nichts mit vorgeschobener "Mitmenschlichkeit" zu tun, denn;

1. Wird wie gesagt damit die ganze Asylindustrie (SP/Grüne) am laufen gehalten.

2. Profitiert so auch die Gross-Industrie von billigeren Arbeitskräften.

3. Deutschland wie die Schweiz brauchen in Wahrheit diese EINWANDERUNG damit die an Geburten schwachen Jahrgänge in diesen Ländern damit auszugleichen.

4. Und schlussendlich bekommt vor allem die Industrie & die Finanz-Systeme (FDP) günstigere Arbeitnehmer als die Einheimischen, die auch leicht wieder entlassen werden können.

Frau Barbara Steinemann SVP, Kantonsrätin ZH schreibt darum sehr richtig auch folgendes;

" Anerkannte Flüchtlinge, vorläufig Aufgenommene Asylsuchende und in manchen Kantonen sogar abgewiesene Asylanten mit Bleiberecht, also vorläufig Aufgenommene, erhalten Sozialhilfe nach den sog. „SKOS-Richtlinien“. Das bedeutet Leistungen in Höhe von etwas mehr als 2’500 Franken bei Einzelpersonen, für einen zwei-Personen-Haushal​​t etwa 3’500 Franken, bei vier Personen sind das dann rund 5’000 Franken und bei einer sechsköpfigen Familie 6’000 Franken. "

Von all diesem Geldsegen profitieren die Asylanten noch am WENIGSTEN, denn der LÖWENANTEIL fliesst eindeutig an die Profiteure des völlig aus dem Ruder gelaufenen "Asylchaos" IN DER SCHWEIZ. Und, Ist dies nicht auch schon eine indirekte staatliche Subventionierung von billigeren Arbeitskräften ?

Daran - so meine Meinung - wird auch das eben angenommene neue Asylgesetz (schnellere Verfahren !) absolut nichts ändern, als dass noch mehr im Verfahren - nach diversen, teuren Rekurs-Verfahren schlussendlich RECHTSKRÄFTIG ABGEWIESENEN Antragsteller/Innen - dann halt einfach noch mehr als bisher schon - die vorläufige Aufnahme bekommen werden. Nach einigen kurzen Jahren des Wartens, kommt dann natürlich - fast schon automatisch - die DEFINITIVE Aufenthaltsbewilligun​g.

Was schlussendlich von ALLEN immer ausser Betracht gelassen wird ist auch dies;
Ist es nicht eine ethisch- & moralische Frage, diese Menschen den Ursprungsländern für einfach zu entziehen für den Aufbau ihres Landes. Also Aufnahme zum Schutz ja, nachdem dieser aber offensichtlich nicht mehr benötigt wird, Heimreise in die HEIMAT.
Darum jede Aufenthaltsbewilligun​g NUR UNTER DIESEM VORBEHALT erteilen.

Und Frau Barbara Steinemann SVP, machen Sie sich nichts ob der vielen Daumen nach unten, das war voraus zu sehen, machen Sie es wie ich, betrachten Sie es eher als ein Kompliment.

Darum nochmals; Frau Barbara Steinemann, Sie sind eine mutige Frau, Bravo.



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40%
(20 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte June 2016

@ Geschätzte Barbara Steinemann

Ich danke Ihnen für Ihren sehr interessanten Beitrag über die enormen Kosten der missbräuchlichen Massen-Migration in die Schweiz, unter Missbrauch der Asylschiene, und unter mehrheitlicher Verletzung des Dublin-Vertrages. Dort ist klar festgelegt, dass ein Asylantrag im 1. sicheren Schengen-Staat gestellt und auch behandelt werden muss. ALLE unsere Nachbarn sind aber eindeutig SICHERE Staaten. In der näheren Zukunft werden diese Folgekosten meiner Meinung nach deshalb noch viel stärker zunehmen, was im Sommer 2016 bittere Realität werden kann.

Zur Annahme der Asylvorlage;

1. Frau BR- Sommaruga konnte diesmal - sehr geschickt - die Stimmung im Volk wegen der Massen Migration für ihre Anliegen umdrehen, indem sie argumentierte, mit "schnelleren" Verfahren würden weniger Asylantragsteller/Inn​en i.d. Schweiz bleiben können. Sie hat also diesmal den Spiess sehr schlau einfach mal umgedreht, nicht schlecht. Ich bin der Meinung, dass eine 3/4 Mehrheit schnellere Asylverfahren wünscht, jedoch mit grösseren Anteilen der Rücküberstellungen der im Recht staatlich korrekten Verfahren Abgewiesenen. Letzteres wird aber nicht geschehen, weil meines Wissens die versprochenen Rücknahme-Abkommen mehrheitlich immer noch fehlen. Will dies jemand als falsch, gar als unrichtig darstellen, bitte hier die Beweise einstellen.

2. Die SVP konnte dem viel zu wenig entgegen halten, z.B. dass einem doch zu aller erst einmal auffallen muss, dass die SP/Grüne noch nie für eine wirkliche Verschärfung im Asylwesen sich eingesetzt haben.

3. Etwas müssen die Befürworter aber wissen, schon Anfang 2017 wird ein Saldo gezogen, ob die Versprechungen eingehalten werden können, dass "schnellere" Verfahren mehr Ausreisen, somit weniger mit Bleiberecht tatsächlich bewirkten. Ich persönlich habe die Meinung, dass so nur noch MEHR EINREISEN werden, die Anzahl welche im Land bleiben können, ebenfalls MASSIV ZUNEHMEN wird.

4. Frau Barbara Steinemann ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie mutig & detailliert alle möglichen Kosten hier dargestellt haben.


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(21 Stimmen)
Georg Bender sagte June 2016

Werte Frau Barbara Steinmann
"Kaum eine Schlacht verloren, will man den Krieg gewinnen!"
Haben Sie nun den Geldkreislauf in der Asylindustrie mit der Absicht erklären wollen, dass dieser Mechanismus für andere Gewerbe- und Industriezweige keine Gültigkeit hätte?
Oder stufen Sie den Beruf des Sozialarbeiters als minderwertig ein?

Ihr Einsparung - Hetzspiel bringe ich nun mal auf eine andere Ebene! Ohne Sozialhilfe (Subventionen) hätte die Landwirtschaft weniger Arbeitsplätze! Die Produkte könnten man auch importieren! Das Argument von Arbeitsplätzen wird doch überall verwendet! Die Unternehmensreform soll Arbeitsplätze generieren, dabei sind die Roboter im Anmarsch, den Bauern wird auf Bauland, welches sie ursächlich unentgeltlich zur Bewirtschaftung erhalten haben, die Bundessteuer und AHV, damit sie investieren können, erlassen!
Ohne Kaufkraft, kann auch der Roboter zuhause bleiben!
Ich weiss nicht Ihr Lieblingsthema, aber es hat eben die gleiche Auswirkung!


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