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Immer weniger Läden in Schweizer Innenstädten!

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Immer we­ni­ger Lä­den in Schwei­zer In­nenstäd­ten: Das war voraussehbar!

Weil Exekutiven, Parlamente und letztlich auch die Stimmbevölkerung seit Jahrzehnten der Ansiedlung von Einkaufszentren und Fachmärkten auf der "grünen Wiese" zugestimmt oder sie toleriert haben, verschwinden sukzessive Detailhandelsgeschäft​e aus den Altstädten. Der damit verbundene Attraktivitätsverlust​ der Altstädte war mit gesundem Menschenverstand voraussehbar. Ein weiteres Beispiel, wie der freie Markt ohne genügende Regulierung Lebensqualität vernichtet.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




33%
(6 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2019

Ich lebe nach der Devise, dass ich gerne mit Menschen zusammen bin, die mich nicht einfach so kritisieren, an mir herumnörgeln, mir einfach so Vorschriften machen, WEIL, ich mit 20Jahren erwachsen wurde, selber für mein Handeln verantwortlich bin.
Dass man Gesetze hat, welche das zivile Leben in den Grundzügen regeln, welches der Staat im Auftrag vom Volk überwacht, das braucht es.
Die Frage aber lautet: Wie viel davon braucht es. Genau wie beim Kochen, wann ist eine Speise fad, wann ungeniessbar, weil zu viele Gewürze drin sind.
Mit den Städten ist es so, langsam aber sicher wurden die Altstädte oder Dorfzenter umgestalten, was eine Zeitlang auch wirklich Sinn machte. Damals wurde aber noch darauf geachtet, dass man in der Nähe der Altstadt auch noch parken konnte, wollte man da noch Einkaufen fahren, gehen. Schon da blieben Kunden weg, die nicht direkt vor den Laden fahren konnten.
Jene die, die Altstadt schützen wollten, war das aber zu wenig. Parkfelder und Strassen wurden laufend entfernt, ein Hobby gewisser „Städteverschönerer“ so nennen sie sich wenigstens und Loben sich selber ab den Erfolgen, wie gut sie es hinkriegen.
Als möglicher Konsument und Fahrzeugfahrer ist man ganz klar nicht mehr erwünscht, das erkennt ein Blinder. Siehe oben, ich soll also weiterhin diese Schmach und Schikane auf mich nehmen, dazu noch zu überteuerten Preisen die gleichen Produkte kaufen, die ich in der Agglo bequem bekomme? Da stellt sich die Frage? Ja bin ich denn vollkommen verblödet? Nein.
Nun muss halt diese GrünRotKommunismus Gesetze erfinden, die mich Zwingen….LOL.



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56%
(9 Stimmen)
Alex Schneider sagte October 2019

Der online-Handel wird sicher zunehmen, aber wie bei vielem befeuern die Medien diesen Hype. Viele Leute werden auch in Zukunft noch die Waren physisch sehen und andere Leute beim Einkaufen treffen wollen, insbesondere beim Einkauf von Lebensmitteln. Ankermieter im Detailhandel sind daher nach wie vor wichtig für die Lebendigkeit einer Altstadt.



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88%
(8 Stimmen)
Emil Huber sagte October 2019

Natürlich werden zum Teil auch die hohen Mieten bzw. Pacht eine Mitschuld am Ladensterben haben was man aber nicht gerne sehen will.
Und dann die Online Giganten wie Amazon und Zalando etc.
Es geht wieder je länger je mehr Richtung Imperialismus wo ein paar wenige Spieler den gesamten Markt beherrschen.
Die Handelsfreiheit gerät so auch immer mehr zur Farce da Lieferanten nur noch auf Grossverteiler aus sind.
So werden z.B weiterhin traditionelle Bäckereien eingehen weil sie neben Großverteilern und Tankstellenshops nicht mehr existieren können.
Auch eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten wie das FDP immer fordert wird keine Wunder bewirken.
Man kauft ja ein weil ein Bedürfnis besteht und nicht nur weil die Geschäfte länger offen haben.


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30%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2019

Das marktradikale oder neoliberale Gedankengut, welches vom Zahler Virus infiziert ist, hat die Verödung der Städte zu verantworten.
Dabei würde fünf Minuten Denken ausreichen, um zu begreifen, dass die Geldschöpfung aus dem Nichts, keinen Mangel erzeugen kann, er muss von der Idiotie beseelten Individuen organisiert werden.

Logik PUR! Wenn die Fakultät Ökonomie, gedeckt vom Gesetzgeber und Justiz bis heute lehren darf, dass die Banken die Giralgeldkundenguthab​en, entweder für Kreditvergaben und Bankinvestitionen oder auf ihren Bankkonten bei der Zentralbank, parken, so können die Gesetze und Umlagesysteme über das Erwerbseinkommen nicht stimmen. Wer sich als Steuer- oder Sozialzahler wähnt, hat nicht begriffen, welchen Anteil er in der Wirtschaft und im Leben einnimmt.

Ich schreibe alljährlich meinem Gemeindefinanzverwalt​er: «Nun muss ich wieder eine einfältige Steuererklärung ausfüllen, damit der Staat feststellen kann, welche Einkommensanteile nicht mir gehören!»
Eigentlich​ müsste man streiken und die Weitergabe verweigern und sich beim Staat für das Geschenk bedanken; denn ein Betrug sollte man nicht unterstützen (Hehlerei?). Der Gesetzgeber und Justiz müssten endlich handeln und sich selbst anzeigen!




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54%
(13 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2019

Gerade die Regulierung ist es, Herr Schneider, welche den freien Markt zerstört!
Fahrverbot​e, keine Parkplätze, 30er-Höchstgeschwindi​gkeit, künstliche Staus durch „Dosierungsregelungen​“, anstehendes „Road-pricing“, Steuererhöhungen für Kleingewerbler, unverhinderte, ja geförderte linke Saubannerzüge usw werden auch noch die Restlichen Produktiven aus den Städten vertreiben.

Es verbleiben dann nur noch Ämter, Regulierungsbehörden und Bussenzentralen mit ihren davon lebenden Staatsangestellten, die dort verbleiben. Dafür werden den nichtstädtischen Agglomerationen nun extreme angebliche „Zentrumslasten“ aufgebürdet. Obschon ja niemand mehr in die Städte kommt…


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50%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2019

Herr Alex Schneider,
Ich sehe das Problem anders. Erst mal, wie komme ich als nicht in einer Stadt wohnender, zu diesen Länden? Nur mit dem Öv, denn Fahrverbote, schliessen von Strassen, dazu entfernen von Parkplätzen verhindert, gewollt, dass ich mit einem Auto (auch wenn es Smart oder ein Hybrid ist) in die Stadt rein komme.
Wenn ich es doch versuche, lande ich im Stau. Güter die ich kaufe nach Hause tragen? Mit dem Öv? Nein Danke.
Dann kommen noch die Unglaublich hohen Mieten dazu, welche ein Landen Besitzer zu bezahlen hat (für mich fast Diebstahl) sicher aber so hoch, dass ein Geschäft nicht überleben kann, wenn doch, sind deren Preise so hoch, (verständlich) aber das bin ich nicht bereit zu bezahlen.

Die Logik und Lösung des Problems:
Ausserhalb​ der Städte hat man für die Konsumenten Ideale Lösungen getroffen, mit guter Verkehrsanbindung (PW) aber auch gut für die Zulieferer (LKW).
Dann hatte man (grün rot versucht da immer mehr) Parkplätze erschaffen, ohne Ticketautomat, zum Ärger der Grün Roten Umweltbeschützer. Die Frage bleibt, vor was wollen die uns beschützen.

Das soll nun Reguliert werden? Okay, machen wir die Läden und auch Firmensitze in den Innenstädten zu, dann haben die ihre Grünen Innenstädte und sollen damit glücklich werden.


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29%
(7 Stimmen)
jan eberhart sagte October 2019

Ja, Ja: Man lamentiert über das "Ladensterben" kauft aber weiterhin fleissig bei Amazon, Zalando oder anderen Onlinehändlern. Oder geht über die Grenze nach Waldshut oder Konstanz. Oder kauft zollfrei, wenn man schon am Flughafen ist.






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