Umwelt, Klima, Energie > Sonstiges,

In 100 Jahren ...

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

http://www.spiegel.de​/wissenschaft/weltall​/stephen-hawking-gibt​-menschheit-noch-100-​jahre-auf-der-erde-a-​1146451.html Wir müs­sen schon bald fremde Him­mels­kör­per be­sie­deln, meint der Astro­phy­si­ker Ste­phen Hawking. Schon in 100 Jah­ren könne die Mensch­heit nicht mehr auf der Erde le­ben.

O.K, etwas vor­her meinte er 1'000 Jah­re. Ev. kann bei der Be­rech­nung da­mals was an­ders ge­we­sen sein oder die Dy­na­mik des Le­bens da­zwi­schen­ge­kom­m​en sein. Wie auch im­mer. Etwas Science-­Fic­tion in Ü­ber­le­gun­gen habe ich mal ein­be­zo­gen. Wer­den wir um­ge­sie­delt, wer darf dann auf dem neuen Pla­ne­ten le­ben? Alte Po­li­ti­ker/Prä­si­d​en­ten? Nur rei­che Men­schen, wel­che sich das Ticket etc. leis­ten kön­nen? Die Gren­zen am neuen Ort wären ev. noch nicht ge­zo­gen und das Macht­ver­hält­nis könnte sich ent­spre­chend än­dern. Es sei denn, dies wäre be­reits vor­her ab­ge­macht wor­den. Sol­len Men­schen den neuen Ort be­sie­deln, wel­che auch an­pa­cken kön­nen? Wie wird das Leben dort sein? Neue, un­be­kannte Ö­ko­lo­gie samt neuen Heil­pflan­zen und Krank­hei­ten? Wird die Spe­zies Mensch auch die­sen Pla­ne­ten aus­beu­ten und ge­nauso wei­ter­ma­chen wie auf der Erde? Wir wären auf dem neuen Pla­ne­ten auch «Aus­ser­ir­di­sche»,​ Ein­dring­lin­ge, Frem­de. Wür­den wir uns dann dort wie Gäste auf­führen oder ein­fach «erobern»? Wer­den Men­schen, wel­che bei allem ge­hol­fen haben ein­fach auf der Erde «­ver­ges­sen» und nicht ab­ge­holt um auf dem neuen Pla­ne­ten sich an­zu­sie­deln? Wie auch im­mer. Dies sind ein­fa­che Ge­dan­ken­spiele ohne Hin­ter­grund­wis­sen​ und ohne Fak­ten mei­ner­seits. Diese leh­nen sich ein­fach an Filme wie «2012» etc.


Gedanken wie man die Zu­kunft ge­stal­ten möch­te, sollte man sich je­doch schon ma­chen und aus Feh­lern, wel­che auf der Erde ge­macht wur­den auch ler­nen dür­fen und das Ge­lernte auch um­set­zen dür­fen. Still­stand bringt in kei­nem Thema wei­ter. Da kommt auch der Bezug zur Po­li­tik (Po­li­ti­ker, Bür­ger, Wahlen und Ab­stim­mun­gen samt Bil­dungs­we­sen, Agrar­we­sen, Si­cher­heit, So­zi­al­po­li­ti­sch​es etc. etc. etc.). 


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]



50%
(4 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 3 Tagen

Voraussagen darüber, wie die Zukunft in 100 Jahren sein wird, scheinen momentan ziemlich in Mode. (Klima, Bevölkerungsentwicklu​ng, Energierecourcen usw.)
Ob ein entsprechender Voraussager dannzumal immer noch als Genie gelten wird, hängt davon ab, ob die Zukunft sich an die Voraussagen hält. Wenn nicht ist es dem heutigen Genie auch egal…

Schaut man ein bisschen zurück, so kann man zwar feststellen, dass bisher noch keine 100- oder auch nur 50-Jahresprognosen tatsächlich wie vorausgesagt eingetroffen sind. (Ausser natürlich die Weissagungen des Orakel von Delphi und jene von Nostradamus…) Und seien wir ehrlich, Weltuntergangsprognos​en hat es schon zuhauf gegeben.

Aber diesmal stimmts ganz sicher. Oder…?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

50%
(4 Stimmen)
Alex Müller sagte Vor 4 Tagen

Sollten diese Ideen je in die Nähe von Realität rücken - müssten wir vorher auf der Erde schon viel besser zusammenarbeiten um überhaupt in die Lage zu gelangen, ins All " auszuwandern". Aber vielleicht ist es eher ein Glück für die Erdbewohner, wenn sie sehen, dass es bis heute noch keinen geeigneten Stern im All gibt, der überhaupt erreichbar wäre. Es ist etwa wie mit dem Glauben an Himmel und Paradies. Es gibt etwas Hoffnung, wenn wir mit dem irdischen Leben nicht mehr zurecht kommen.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



63%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2017

Warum dann in die Ferne schweifen, wenn wir Menschen schon mit der Realität nicht zurecht kommen?

Alle beschriebenen Erdmachenschaften sind Realität, trotzdem wollen wenig verändern. Das liebe Geld, welches unendlich bedarfsgerecht gedruckt werden kann.

Die Existenzkämpfe und Armut müssten längst überwunden sein.
Wenn ich aber an die Flickschusterei 2020 denke, welche uns die Politiker verkaufen dürfen, so muss man sich nicht wundern.

Die Antwort auf die Frage steht noch aus?
Solange die Bedürfnisse einer Bevölkerung abgedeckt werden können, zirkuliert ausreichend Geld und die Rente ist bei einer ordentlichen Abwicklung gesichert (Abfluss = Rückfluss = Rechnen)!

Es soll mir bitte jemand erklären, (auch Politiker sind gefragt) warum der Rückfluss über die Lohnsumme (Beschäftigte) abgewickelt werden muss? Wo ist diese ökonomische Pflicht festgehalten?

Bei abnehmender Erwerbsarbeit und zunehmenden Rentenausgaben kann die Rechnung über die Lohnsumme nicht aufgehen!

Die Wirtschaft wird bei dieser Reform völlig verschont, obwohl Teile der Wirtschaft von der Automatisation profitieren, weil der Roboter weder konsumiert noch Beiträge bezahlt!
Gewinn = Ungleichheit nennt sich das Spiel!

Ich vermute mal: Man will das Lügenspiel von Demografie (Renteneintrittsalter​ und Lebenserwartung) und Generationsvertrag als monetäre Leistung (Jung finanziert Alt), weiterhin zelebrieren! Wie kann man diesen Vorgang sonst noch bezeichnen?





Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?