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Ist die Politik der toten Pferde vorbei?

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Manche mögen sich noch an Peer Steinbrücks In­dia­ner-­Ver­gleic​h er­in­nern. Manch­mal rei­che es mit der Ka­val­le­rie (der deut­schen Steuerbehörde) zu dro­hen, damit die In­dia­ner ku­schen. Trifft der Ver­gleich zu? Die Da­ko­ta-In­dia­ner hiel­ten sich an eine Weis­heit: „Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd rei­test, dann steig ab.“ Die Schwei­zer Stra­te­gie war da­ge­gen lan­ge, das tote Pferd Bank­ge­heim­nis zu be­hal­ten und ihm noch ein totes Hilfs­perd na­mens Ab­gel­tungs­steuer zur Seite zu stel­len. Nun hat eine Ex­per­ten­kom­mis­si​on ge­ra­ten, die toten Pferde zu be­gra­ben und statt­des­sen auf das le­ben­dige Pferd au­to­ma­ti­scher In­for­ma­ti­ons­-Aus​­tausch zu wech­seln. Der Bun­des­rat folgt der Emp­feh­lung. Wie wird es im Par­la­ment aus­se­hen? Der FD­P-­Chef mag sich je­den­falls vom lieb­ge­won­ne­nen toten Pferd nicht trennen.[1]

Wird sich die politische Mehrheit der Realität stellen oder trotzig an den „bewährten“ toten Pferden festhalten und sich die Welt schönreden? [2]
Fakt ist: der aIA wird kommen. Entweder gestalten wir ihn jetzt mit und bringen unsere Ideen und Interessen ein, oder wir warten und übernehmen dann, was andere beschlossen haben.

 

 

[1] http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/Das-Lechzen-nach-A​nerkennung-schwaecht-​die-Schweiz/story/288​45220

[2] http://www.scheisspro​jekt.de/totesPferd.ht​ml

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

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49%
(120 Stimmen)
Josef Küng sagte June 2013

Das einzige was es mit toten Pferden und Indianer auf sich hat ist, dass die Indianer die Einwanderung nicht stoppen konnten, darum leben sie heute in Reservaten. Auch die Eidgenossen sind mit Hilfe der Linken auf dem besten Weg dahin, schon jetzt sind wir Eidgenossen Menschen zweiter Klasse und niemand spricht von Diskriminierung, nein nein wir nicht, nur die andern.


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29%
(85 Stimmen)
Jakob Speiser sagte June 2013

Neben toten Pferden gibt es auch tote Würstchen. Viele davon sitzen in unseren Behörden. Vielleicht sind auch sie eines, denn sie sehnen sich die von G. Orwell vorausgesagten katastrophlen Zustände in der Diktatur des gläsernen Bürgers ja vehement herbei ! Sicher frönen sie auch der Gentechnik welche ja, wie man hört jetzt den Menschen züchten kann, Alphatypen, Chrampftypen (siehe Bienenvolk), Palavertypen, etc. etc. Dazu empfehle ich ihnen das Buch von Aldoux Huxley "Die schöne neue Welt", auch bei seinen Voraussagen sind wir am Punkt angelangt. Es ist nur noch formal "aus ethischen" Gründen "verboten", aber was mit Verboten geschieht, vor allem wenn der Staat Oberhand erlangt hat und autoritär wird, weiss man ja (d.h. man könnte es wissen, aber die ideologisch verbohrten Politiker weigern sich stetig, aus der Geschichte zu lernen !!!).


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29%
(80 Stimmen)
Hans Knall sagte June 2013

Trotz all der saublöden Weisheiten die man den Indianern andichtet, Herr Pfister JG, haben die es nicht geschafft, ihre Kultur und Lebensart zu erhalten oder weiter zu entwickeln. Also dermassen überzeugend sind diese Pseudoklugheiten weissgott nicht...

Und auch der Rest von dem was Sie in Ihrem Blog behaupten und bedauern: es sind Phrasen des Verlierers, des Nachgebers, des Anpassers, des von der eigenen Sache nicht Überzeugten, des devoten Kuschers, auf jeden Fall Worte des die Schweiz nicht Weiterbringers.

Wenn Sie eine alte Eidgenossen-Weisheit hören wollen: Es braucht halt ganz einfach Mut, die Freiheit zu verteidigen! Und manchmal gibt’s auch ein paar auf die Schnauze, aber es geht um die Freiheit, Mann!



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75%
(79 Stimmen)
Stefan Pfister sagte June 2013

wie standfest sind denn die Standfesten? Nehmen wir doch Bundesrat a.D. Blocher. Zweimal hat er die Möglichkeit gehabt, in der Arena-Sendung gegen einen deutschen Bankgeheimnis-Kritike​r anzutreten. Zweimal hat er abgesagt. Grosse Klappe, nichts dahinter. Und wenn er sich als Nicht-Verantwortungst​räger schon nicht gegen einen Deutschen anzutreten traut, glauben Sie doch nicht im Ernst, er würde als Verantwortungsträger den USA die Stirn bieten, oder?


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24%
(70 Stimmen)
Gabor Balazs sagte June 2013

Das Pferd ist tod, weil man es offenbar nicht genügend gefüttert hat. Was mir sehr bekommen würde, wäre die Tatsache, die Grünen schauen endlich mal dafür, dass unsere Pferde in 20 Jahren noch Gründ finden. Ich dachte immer, dass sei das Kernthema der Grünen? Nach dieser Legislatur darf man sich ruhig die Frage stellen, ob es diese Partei noch braucht.


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25%
(67 Stimmen)
yvan kozlowska sagte June 2013

was hat denn nun die Sendebeteiligung oder nicht Beteiligung von Herrn Dr. Blocher damit zu tun. Politische Entscheide und Ausrichtungen werden nicht im Fernsehstudio entschieden. Und natürlich fehlt auch nicht die masslose Unterstellung dieser Wegleib hätte mit Feigheit zu tun. Masslose Frechheit, in der Bedeutung des Beitragssetzers allerdings auch in Aussagekraft, Bedeutung intensiv zu relativieren.

Und schlechter als die aktuellen Verhandlungsstellen kann man sowieso nicht sein. Da Status jetzt ist, den USA vollständig entgegenzukommen.



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6%
(112 Stimmen)
Hanspeter Heeb sagte June 2013

Da hat das tote Pferd sich einfach umgedreht und mit dem Schwanz die Fliege abgewehrt. Doch die Fliege (oder ist es ne Wanze) ist nicht dumm und fliegt einfach um das tote Pferd herum.


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52%
(126 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte June 2013

Herr Pfister, wie lange sitzen Sie noch auf dem Roten Schaukelpferd??

Da​s mit Ihrem AIA ist wo so ziemlich das naivste was ich von Ihnen jemals gelesen habe. Oder haben Sie ernsthaft das Gefühl, die Amis würden im Gegenzug von sich aus uns Daten zukommen lassen, um damit ihr eigenes Bankgeheimnis und die Steueroase Delaware zu entblösen?? Hier handelt es sich nur um eine Datenherausgabe und nicht um einen Datenaustausch. So ehrlich sollten Sie schon noch sein um das dem Bürger zu unterbreiten.



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45%
(117 Stimmen)
Bea Habegger sagte June 2013

Die toten Pfede sitzen mitunter jahrelang an Uni's und haben dieser Jahre Manager "als ihre Fohlen gezüchtet" welche diese Nation und real arbeitende Bevölkerung nachhaltig geschädigt haben mit ihren aufgeblähten Bürokratien.

Neustes Beispiel Unia und Spar. Die Bürokraten der Unia haben Werbung wenn auch fragwürdige und wird hinterher wohl medienwirksam "gigsen" wie sozial sie seien mit ihren Sozialplänchen (bestenfalls für die Versageretage).

Di​e Arbeiter/Innen JEGLICHER Nation, welche arbeiteten und das möchte ich hier explizid erwähnen als SVP-Vertreterin, wurden einmalmehr durch eine staatlich geschützte Bürokraten-Organisato​n hintergangen!



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22%
(77 Stimmen)
Manfred Eberling sagte June 2013

Bin voll und ganz ihrer Meinung, Herr Hofer.
Es ist natürlich immer sehr einfach, den schwarzen Peter weiter zu schieben, und dann selber wichtige Abstimmungen, wegen dem Genuss von Kaffeepausen zu verpassen.
(P. Müller, FDP)


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19%
(70 Stimmen)
x x sagte June 2013

Mitgestalten - ja, das wäre wohl das Richtige. Aber ganz sicher nicht als Mitglied der EU!

Und bitte, blenden Sie im ureigenen Interesse des Volkes, die eigene Parteipolitik für einmal aus. Dies gilt für Links und für Rechts. Kollektives Denken ist in dieser Sache essentiell.

Hier der Versuch einer Stellungnahme zu diesem schwierigen und heiklen Geschäft, in Form meines Kommentars auf einen Blog von Christian Levrat zu diesem Thema.

http://www.​vimentis.ch/d/dialog/​readarticle/lex-usa-b​anken-statt-politik-i​n-die-pflicht-nehmen/​



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