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Ja zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach

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Wir fürchten uns vor den 40Tönnern, die mit­ten durch un­se­ren Dorf­kern pre­schen. Für die "Na­tur" auf einer ehe­ma­li­gen Mülldeponie, die ge­op­fert wird, wird ein bes­se­rer Er­satz ge­schaf­fen. Des­halb bitte an die lei­dende Dorfbevölkerung, vor allem an die Kin­der und die alten Men­schen den­ken und JA stim­men!


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


85%
(13 Stimmen)
Mirjam Heinemann sagte August 2012

Herr Halter
Im Moment werden in Obfelden die Massnahmen für die 30 er Zonen verwirklicht. Die Eltern, welche jetzt für den Autobahnzubringer kämpfen,¨waren auch Befürworter für Tempo 30 in den Quartieren.


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82%
(17 Stimmen)
Veronika Jack sagte August 2012

Lieber Herr Halter,

Ich will das zwar nicht sehen, aber jeden Morgen zwischen 6:30 und ungefähr 8:00 fährt eine beinahe geschlossene Kolonne durch Obfelden auf die A4 und die Postautos sind randvoll. 40-Tönner neben Fahrrädern und Schulkindern. Das dürfte Ihnen doch sicher auf den Bildern nicht entgangen sein... Wenn sich der ganze Verkehr nun mit 30 durch's Dorf quält, sind alle Fahrer genervt und somit agessiver, der öffentliche Verkehr schafft den Anschluss nicht, die Lastwagen stinken massiv (immer wieder anhalten und anfahren auf steigender Strecke) und die Kinder sind mittendrin, immer noch ohne genügend breiten Fussgängerstreifen. Und unser Dorf ist lahmgelegt. Dasselbe abends in umgekehrter Richtung. DAS WÄRE DIE REALITÄT! Es wird nicht weniger Verkehr, nur weil man sich ds so wünscht! Wünschen hilft nur im Märchen und in den Träumen. (Man kann ja auch nicht einfach sagen, wir verbrennen weniger Abfall, dann produzieren die Leute auch weniger!)

Get real, man!


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32%
(31 Stimmen)
Adrian Halter sagte August 2012

Obfelden ist ein Strassendorf, ungefähr die Hälfte des Verkehrs hausgemacht. Eine Umfahrung wird die Strassen wenig entlasten.
Sollen die Strassen sicherer gemacht werden, so muss die Geschwindigkeit auf den Ortsdurchfahrten heute schon gesenkt werden. Es müssen sofort zusätzliche Massnahmen ergriffen und der Strassenraum umgestaltet werden. Der Ruf nach neuen Strassen ist scheinheilig, wenn der Wille fehlt, wirksame Sofortmassnahmen zu ergreifen. Diejenigen politischen Kräfte, welche eine Umfahrung fordern, sind auch diejenigen, welche Tempo 30 mehrheitlich ablehnen.
Aus diesem Grund lege ich am 23. September ein NEIN zum Autobahnzubringer in die Urne.


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Antworten auf diesen Beitrag

73%
(15 Stimmen)
René von Euw sagte August 2012

Und ich lege am 23. September ein überzeugtes JA in die Urnen. Für eine sichere Zukunft unserer Kinder und für unsere Umwelt. Und Sie werde ich nie und auf keinen Fall in irgendein Amt wählen,


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69%
(16 Stimmen)
Philipp Schweiger sagte August 2012

So einfach will es sich Herr Halter machen: Zuerst gegen den A4-Zubringer kämpfen und anschliessend die Problematik den andern in die Schuhe schieben. Ist das die Politik der Grünen und Grünliberalen?
Ich bin nicht für masslosen Ausbau unseres Strassennetzes. Aber wenn man Ja zur Autobahn sagt, zieht das konsequenterweise nach sich, dass die Verkehrsströme zur Autobahn hin und von ihr weg geplant werden müssen. Wer die Fakten genau studiert, eine Vorort-Begehung unternimmt und insbesondere die Situation des versandeten und belasteten Flachmoores analysiert, wird sehen, dass ein JA zum A4-Zubringer für alle und alles die wesentlich bessere Lösung ist. Und wer den Mehrverkehr den zwei Dörfer in die Schuhe zu schieben will, handelt wohl einzig aus Partikularinteresse.

Deshalb JA zum A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach am 23. September!


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20%
(15 Stimmen)
Adrian Halter sagte August 2012

Eine Begehung vor Ort zeigt das, was man sehen will. Ich persönlich sehe welche Landschaft zerstört wird und welche Spazierwege entwertet werden. Für sichere Schulwege gibt es andere, günstigere Lösungen, die dem Verkehr Schranken setzen und schneller umgesetzt werden können. Man darf auch nicht ausser acht lassen, dass im Kantonsrat mit einer reduzierten Variante ein Kompromiss möglich gewesen wäre, welcher Obfelden genauso vom Verkehr entlastet hätte. Die bürgerliche Mehrheit hat diesen jedoch abgelehnt.
Keine neuen Strassen zu bauen ist meine persönliche Überzeugung. Wenn dabei noch so schöne Spazierwege in der Natur entwertet werden sollen, ist für mich klar, warum ich mich dagegen engagiere. Wo Herr Schweiger da Partikularinteressen sieht ist für mich nicht nachvollziehbar.


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79%
(14 Stimmen)
Philipp Schweiger sagte August 2012

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat 2008 in zwei verschiedenen Beschlüssen klar gemacht, dass auf Hauptverkehrsstrassen​ mit Zubringerfunktion wie in Obfelden oder Ottenbach keine Möglichkeit besteht, Tempo 30 einzuführen. Diese immer wieder ins Spiel gebrachte vermeintliche Lösung hält dem Praxistest also nicht stand. Tatsache ist: Die Einführung von Tempo-30-Zonen auf der Dorfstrassen ist - wenn überhaupt - erst möglich, wenn eine taugliche Umfahrungsroute besteht und die Kantons- zu Gemeindestrassen abklassiert sind. Auch die von Herr Halter erwähnte Alternative hält dem Praxistest nicht stand. Erstens, weil der Kanton Aargau es rundweg ablehnt, den Verkehr durch den geschützten Ortskern von Merenschwand umzuleiten. Zweitens, weil die Autofahrer nicht dazu gezwungen werden können, im Slalomkurs und mit über 6 Kilometer Umweg über Merenschwand zum Autobahnanschluss zu fahren. Drittens, weil der Dorfkern Ottenbach überhaupt nicht entlastet würde. Es handelt sich damit bloss um eine unausgegorene Idee, die zudem an der Abstimmung vom 23. September gar nicht zur Diskussion steht.


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64%
(11 Stimmen)
Patrick Geering sagte September 2012

Fertig mit unsinnigen Zahlenschlachten - Zurück zum eigentlichen Kernproblem

Herr Halter, sie haben grad vor 3 Tagen im Anzeiger von Affoltern einen Artikel veröffentlicht bei dem auf eine durch ihre IG 'erholen statt überholen' durchgeführte Verkehrzzählung verwiesen wurde. Basierend auf diesen interpretierten Zahlen verweisen sie immer wieder darauf, dass diese Umfahrung ein Verhältnisblödsinn ist. Ich zeige ihnen am Ende meines Artikels auf, dass sie mit gefühlten 95% ihres Zahlenmaterials völlig falsch liegen (wobei ihnen das schon mehrmals gesagt wurde, dagegen scheinen sie resistent zu sein). Aber ganz abgesehen von ihren immer wieder aufgestellten Falschbehauptungen, hier geht es nicht wirklich um Zahlen, hier geht es um Menschen.

Sei's wie's ist, all diese Zahlenspielereien, welche sie und Herr Läubli uns regelmässig als Tatsachen präsentieren, beweisen am Ende aber doch nur einmal mehr das gängige Sprichwort, dass man keiner Statistik trauen soll, welche man nicht selber manipuliert hat. Und drum ist es doch umso wichtiger, dass man in dieser Angelegenheit endlich mal diese Zahlenspielereien zur Seite schiebt und das eigentliche Kernproblem dieser wieder ins Auge fasst: das ist die starke Zunahme von Verkehr in diesen 2 Dörfern, wieviele Prozent das dann schlussendlich auch sein mögen ist nicht wirklich relevant. Und dass vor allem die Kinder auf ihrem Schulweg durch diese Verkehrszunahme gefährdet sind.

Wieviele Kinder müssen zuerst auf dem Schulweg sterben, bevor die Gegner diesen Autobahnzubringer nicht mehr als luxuriös und unnötig taxieren? Wieviel Störung im Brutverhalten eines Molches (wir sprechen hier notabene nicht von Todesfolge, sondern vom Wohlfühlfaktor der Tiere!) ist zumutbar im Austausch mit der Sicherheit unserer Schulkinder? Ich denke mal das ist eine Überlegung die jeder für sich selber machen muss, und da helfen auch keine geschönten Statistiken. Ich für meine Person habe als Familienvater immer ein laues Gefühl wenn ich sehe, wie sich da 40-Tönner und anderer Schwer- und Durchgangsverkehr and den Schulwegen vorbeischlängelt und diese kreuzt. Ob das nun 30'000, 15'000 oder 'nur' 7'500 Fahrzeuge pro Tag sind ist dabei doch unwesentlich, denn es braucht im Endeffekt nur ein Fahrzeug um eine Tragödie heraufzubeschwören. Klar gibt es keine absolute Sicherheit im Strassenverkehr, und es werden leider immer Kinder sterben. Aber muss man es wirklich herausfordern? Ist es nicht unsere Aufgabe, Kinder so gut wie möglich zu schützen? Oder gilt dies nur für die Natur? Sind wir wirklich schon soweit, dass das Wohlbefinden von Molchen und Lurchen heutzutage schon soviel mehr gilt als der Schutz unserer Kinder? Traurige Gesellschaft!


Un​d nun zu ihrem Zahlenmaterial:

Un​sinnigkeit des Bauvorhabens, Strasse ohne Nutzen?
- Einwohner Oberwil-Lieli: 2'157, Kosten Umfahrungstunnel zu A4: CHF 108Mio., Verkehr 2005: 5'400 Fzg., 2010:12'000 Fzg. Status: In Betrieb
- Einwohner Obfelden: 4'682, Ottenbach: 2'412, Kosten Umfahrungsstrasse: ZH CHF 40Mio, Bund CHF 25Mio, Verkehr 2010: 13'880, 2011: 15'060., Status: fraglich

Noch Fragen?


Fahrzeug​aufkommen zu gering?

Die erwähnte von ihrer IG 'erholen statt überholen' aufgeführte Zählung wurde über einen Zeitraum von 2 Stunden durchgeführt. Um jedoch wirklich verlässliche Endergebnisse durch eine Hochrechnung zu erhalten, müssen alle grundlegenden Eckwerte in genügender Menge vorhanden sein um etwelche zufällige Ausreisserwerte aufgrund von zufälligen Ereignissen in der näheren Umgebung auszugleichen (z.B. Veranstaltungen, Staus auf der Autobahn etc.). Als Chemiker müssten sie das eigentlich wissen. Oder gehen sie da auch so sorglos mit dem Zahlenmaterial um wie bei dieser Angelegenheit? Nun ja, wenn sie schon so gerne mit Zahlen um sich werfen, dann machen wir doch dort weiter mit ihrer Milchbüchleinrechnung​ wo sie aufgehört haben.
2705 Fahrzeuge in 2 Stunden, d.h. in 24h sind das 32'460 Fahrzeuge. D.h., jetzt schon mehr als doppelt soviele wie von den A4-Planern für 2025 prognostiziert und in 2011 bereits gezählt (http://www.affoltera​nzeiger.ch/aktuell/ne​ws-detailansicht/?tx_​ttnews[tt_news]=27736​&cHash=79e2b545ab8a0c​40d20e888dc2f97e8d). Und damit auch das 4- bis 8-fache der Zahlen, womit sie und ihr Busenfreund Hans Läubli, seineszeichen grüner Kantonsrat und ebenfalls vehementer Gegner der Umfahrung, immer wieder herumhausieren (4000 bis 7500 Fahrzeugen pro Tag).

Wo liegt nun die Wahrheit? Ich verlass mich auf die öffentlich publizierten Zahlen: 2011: 15'000


Hausgema​chter Verkehr? Umfahrung Nutzlos?
Des weiteren argumentieren sie, dass der Haupanteil des Verkehrsaufkommens (55%) hausgemacht ist, basierend auf den in diesem 2 Stunden Zeitraum gezählten Fahrzeugen mit dem Kennzeichen ZH. Diese 1396 Fahrtbewegungen werden von Ihnen nun einzig und allein den Einwohnern von Obfelden und Ottenbach zugewiesen. Dies mit einer Gesamteinwohnerzahl von 7064, vom Baby bis zum Senior. Wenn dem so wäre müsste ca. jeder 5. Einwohner von Obfelden 7 Ottenbach zum Zeitpunkt ihrer Zählung mindestens einmal die Strasse passiert haben ... Da erübrigt sich eigentlich jeder weiterer Kommentar.
Der offizielle Geschäftsbericht 2011 des Strassenverkehrsamtes​ Kt.Zürich spricht von einem Fahrzeugbestand von 883 573 'Einheiten'. Es gibt sicher einige Fahrzeuge aus Ottenbach und Obfelden die an diesem Tag mitgezählt wurden und somit als hausgemachter Verkehr klassifiziert werden können. Einverstanden. Aber es ist kaum abwegig davon ausgehen, dass doch eine stattliche Anzahl der gezählten ZH Kennzeichen aus dem Rest des Kantons sind (Handwerker, Monteure, Geschäftleute, Warentransport etc.) und über die Autobahn via Obfelden oder Ottenbach ins angrenzende Luzern, Zug und/oder Aargau gefahren sind.

Dieser Verkehr ist nicht hausgemacht!



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