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Ja zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach

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Wir fürchten uns vor den 40Tönnern, die mit­ten durch un­se­ren Dorf­kern pre­schen. Für die "Na­tur" auf einer ehe­ma­li­gen Mülldeponie, die ge­op­fert wird, wird ein bes­se­rer Er­satz ge­schaf­fen. Des­halb bitte an die lei­dende Dorfbevölkerung, vor allem an die Kin­der und die alten Men­schen den­ken und JA stim­men!


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


85%
(13 Stimmen)
Mirjam Heinemann sagte August 2012

Herr Halter
Im Moment werden in Obfelden die Massnahmen für die 30 er Zonen verwirklicht. Die Eltern, welche jetzt für den Autobahnzubringer kämpfen,¨waren auch Befürworter für Tempo 30 in den Quartieren.


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82%
(17 Stimmen)
Veronika Jack sagte August 2012

Lieber Herr Halter,

Ich will das zwar nicht sehen, aber jeden Morgen zwischen 6:30 und ungefähr 8:00 fährt eine beinahe geschlossene Kolonne durch Obfelden auf die A4 und die Postautos sind randvoll. 40-Tönner neben Fahrrädern und Schulkindern. Das dürfte Ihnen doch sicher auf den Bildern nicht entgangen sein... Wenn sich der ganze Verkehr nun mit 30 durch's Dorf quält, sind alle Fahrer genervt und somit agessiver, der öffentliche Verkehr schafft den Anschluss nicht, die Lastwagen stinken massiv (immer wieder anhalten und anfahren auf steigender Strecke) und die Kinder sind mittendrin, immer noch ohne genügend breiten Fussgängerstreifen. Und unser Dorf ist lahmgelegt. Dasselbe abends in umgekehrter Richtung. DAS WÄRE DIE REALITÄT! Es wird nicht weniger Verkehr, nur weil man sich ds so wünscht! Wünschen hilft nur im Märchen und in den Träumen. (Man kann ja auch nicht einfach sagen, wir verbrennen weniger Abfall, dann produzieren die Leute auch weniger!)

Get real, man!


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Antworten auf diesen Beitrag



13%
(8 Stimmen)
Adrian Halter sagte September 2012

Liebe Frau Jack

Ich weiss, dass es in Obfelden zu Stosszeiten viel Verkehr hat und bin auch der Meinung, dass man dagegen etwas unternehmen muss. Aber ich bevorzuge andere Lösungen als die jetzige Variante des Autobahnzubringers und kann aus verschiedenen Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehen will, dem jetzigen Projekt nicht zustimmen.
Als alternative Lösung wäre da einerseits eine reduzierte Variante die Obfelden entlastet aber in Ottenbach keine Naturwerte beenträchtigt. Leider wurde dieser Kompromiss abgelehnt, ich glaube jedoch immernoch daran, dass dies eine gangbare Möglichkeit wäre.
Was aber viel wichtiger wäre und sofort (wenn nicht schon bei der Eröffnung der Autobahn) umgesetzt werden müsste, wären Lichtsignalanlagen an den Dorfeingängen, damit sich der Verkehr nicht im, sondern vor dem Dorf staut. Der ÖV könnte an den Ampeln bevorzugt behandelt werden. In Kombination mit Tempo 30 könnten dadurch die Strassen im Dorf sicherer gemacht werden.


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56%
(9 Stimmen)
Veronika Jack sagte September 2012

Tja, sehr geehrter Herr Halter,
Ihre "verschiedenen Gründe" kann man an anderer Stelle auf Vimentis nachlesen. Von egoistischen Obfeldern etc. ist dort die Rede. Meine Antwort haben Sie dort hoffentlich auch gefunden. Nun hier zu den von Ihnen genannten sachlicheren Begründungen:

Der ÖV kann NICHT bevorzugt behandelt werden, weil er keine eigene Spur hat. Meiner Ansicht nach ist dies ein Augenwischer-Argument​ für die Ortsunkundigen.

Ei​n Autobahnzubringer ist keine gewöhnliche Kantonsstrasse. Ihn so zu beruhigen wie die Kantonsstrasse durch Auegst (come on, kann man wohl nicht wirklich vergleichen!), würden alle Autofahrer als Schikane empfinden und dann dafür aggressiver fahren. Die Leidtragenden sind die Kinder.

Die Kinder müssten nach wie vor auf einem zum Teil weniger als einen Meter breiten Trottoir dem Schwerverkehr entlang in die Schule gehen. Dies ist auch gefährlich, wenn der Verkehr mit 30km/h rollt. Es ist ein riesiger Unterschied, ob die Kinder eine Strasse nur überqueren oder ihr entlanggehen müssen.

Ich bin es so müde, all die falschen Argumente zu widerlegen, die den Naturschutz betreffen. Da wird von der Gegnerseite bewusst und ohne schlechtes Gewissen gelogen. Bitte sehen Sie sich folgendes Youtube-Filmchen an: http://www.youtube.co​m/watch?v=U4ToAgfyp1I​ . Diese Filmchen geht zu Zeit durch den Kanton Zürich. Sie können sicher sein, dass die Wähler ein Gedächtnis haben und keine Lügenbaron mehr wählen werden. Das nur, falls Sie eine politische Karriere anstreben.




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25%
(8 Stimmen)
Adrian Halter sagte September 2012

Liebe Frau Jack

Ich bitte Sie, mir die Stelle zu zeigen, wo ich von egoistischen Obfeldern gesprochen habe. Legen Sie mir bitte nicht unsachliche Argumente anderer Personen in den Mund.

Dass die Kinder nicht mehr der Dorfstrasse entlang gehen müssen, könnte man auch anders lösen. Stellen sie sich vor, man hätte die Millionen zur Verfügung um in Obfelden ein neues Wegnetz zu bauen. Wie viele sichere Schulwege abseits der Strassen könnte man dafür bauen? Zum Beispiel einen Weg von der Wolserstrasse zwischen den Häusern und dem Landwirtschaftsland zum Schulhaus. Es wäre eine der problematischsten Stellen beseitigt und es wäre noch genug Geld übrig um Busspuren zu bauen und das Moor aufzuwerten.

Ob das Moor in einem guten oder schlechten Zustand ist, kann ich nicht beurteilen, ich verlasse mich da auf die Experten. An der Begleitveranstaltung zum Abschluss der Sanierungsarbeiten am Wehr in Ottenbach wurde vom kantonalen Amt gesagt, das Moor habe sich überraschend gut von den Hochwassern erholt und sei nicht so stark versandet, wie erwartet wurde. Wenn ein anderer Gutachter zu einem anderen Schluss kommt überrascht mich das nicht. Unser Experte zu sicheren Schulwegen kommt ja auch zu einem anderen Schluss als das Ja-Komitee: http://www.reusslands​chaft.ch/argumente/sc​hulwegsicherheit

I​ch bin mir keiner Lüge meinerseits bewusst, was aber klar ist: Ich interpretiere die Zahlen und Fakten anders und politisiere für den ungeschmälerten Erhalt der Natur. Ich bin für die Aufwertung des Flachmoores und für sichere Schulwege, aber der Preis dafür (eine neue Strasse und die Abwertung des Naherholungsgebietes,​ ...) ist mir zu hoch.


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75%
(8 Stimmen)
Veronika Jack sagte September 2012

Sehr geehrter Herr Mahler,

stimmt, Sie haben Recht. Ich habe Sie mit Heinz Halter verwechselt. Ich möchte mich in aller Form dafür entschuldigen. Ihm habe ich natürlich auch die passende Antwort geschrieben, nicht Ihnen. Tut mir leid.

Dass Ihnen der Preis für einen sicheren Schulweg, ein aufgewertetes Flachmoor, weniger Verkehrsbelastung, weniger Abgase und generell weniger Unfälle mitten im Dorf zu hoch ist, kann ich nur schwer verstehen. Herr Schweiger hat Ihnen die Zahlen vorgerechnet, und ich kann nicht verstehen, wie man sie einfach "anders interpretieren" kann.

Wenn Sie wirklich in Ottenbach leben wollen, Kinder grossziehen, alt werden,... Wenn Sie also wirklich hier angekommen sind, kann ich Ihre Haltung nicht verstehen. Oder politisieren Sie nach dem Motto: Nach mir die Sintflut, ich halte mich einfach stur daran, was mir die Partei vorgibt. Egal, wie gross das Leiden ist, das daraus entsteht...

Stelle​n Sie sich vor, eine neue Busspur wird gebaut. Es müssten dafür Häuser aberissen, diverse Leute enteignet, die Reussbrücke verbreitert werden. Ein erneuter jahrelanger Prozess, der das Problem (Autobahnzubringer und immer mehr Schwerverkehr mitten durch's Dorf) nicht an der Wurzel packt. Und auch hier geht noch nicht verbautes Land verloren, weil die Strasse ja breiter werden muss. Dasselbe gilt natürlich alles für den Bau eines neuen Weges für die Schulkinder.

Und noch etwas zum Nachdenken: Wenn in dieser "Verzögerungszeit" ein Kind in Obfelden oder Ottenbach auf dem Schulweg am Autobahnzubriger verunfallt, fühlen Sie sich dann schuldig? Und wenn es ein Kind ist, das sie sehr gut kennen? Sagen Sie nicht, daran darf man nicht denken. Ich denke daran, weil es meine drei Kinder betrifft. Und deshalb engagiere ich mich. Kleiner Vergleich: A4 Weinland, +/- bei Marthalen. Die Grünen haben sich massiv gegen einen Ausbau und gegen die Trennung der Spuren gewehrt und das Projekt damit jahrelang verzögert. In jedem dieser Jahre hat es etwa 10 Unfälle mit Todesfolge gegeben. Seit die Verbreiterung steht, keinen einzigen mehr. Irgendwann muss man 1+1 zusammenzählen und dafür gerade stehen... Ich glaube, Sie, Herr Halter, haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt.


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17%
(6 Stimmen)
Adrian Halter sagte September 2012

Das Problem an der Wurzel packen...
Genau, das ist es! Nur, ich sehe die Wurzel des Problems jedoch anderswo, nämlich grundsätzlich am vielen Verkehr und dem enormen und steigenden Mobilitäsbedürfniss der heutigen Gesellschaft. Verkehr in den Dörfern und gefährliche Situationen sind ein Phänomen davon. Eine Umfahrung ist deshalb reine Symptombekämpfung und für mich keine Lösung des Problems.



Was glauben Sie, wann würde die Umfahrung eröffnet werden? In 4 bis 5 Jahren? Wenn Sie wollen, dass wirklich schnell etwas an der jetzigen Situation geändert wird, sollten offener sein für andere Lösungen, die rasch umgesetzt werden können.
Eine Busspur müsste nicht durch das ganze Dorf gebaut werden, wenn der Verkehr mit Lichtsignalanlagen dosiert wird, ist es relativ einfach eine Busbevorzugung zu gestalten, bei welcher der Bus an gewissen Stellen mit einer Busspur den restlichen Verkehr überholen kann. Aber ich denke, ein Verkehrsplaner könnte da besser Auskunft geben als ich.


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60%
(5 Stimmen)
Patrick Geering sagte September 2012

Da haben sie für einmal vollkommen recht Herr Halter: die Umfahrung wird erst in ein paar Jahren eröffnet werden wenn alles gut geht. D.h. frühestens ca. 10 Jahre nach der Eröffnung der A4. Und warum ist das so? Weil Leute wie sie sich in Sachen einmischen ohne einen konstruktiven Beitrag zu leisten. Weil Leute wie sie immer wieder alles torpedieren und von anderen Alternativen sprechen ohne sich konkret an einer Lösungsfindung zu beteiligen. Aus purem Eigeninteresse oder wegen Parteipolitik. Stur die grünen Scheuklappen an und lospreschen. Wenn ich all die Diskussionen mit Ihnen verfolge, dann geht es ihnen eigentlich gar nicht um das Flachmoor und das Naherholungsgebiet, zumindest nicht primär. Wenn sie die Augen aufmachen würden und auch den Experten mal etwas zuhören würden (nicht nur denen welche das sagen was sie gerne hören) dann hätten sie bereits vor langer Zeit realisiert dass dieses von Ihnen so hochgelobte Stück Natur unter der Oberfläche mehr Probleme hat als uns allen liebe ist und nicht die heile Welt ist, welche sie propagieren. Und dass mit dem geplanten Projekt eine bedeutende Aufwertung des Gebietes erfolgen würde. Nein, Ihre primären Interessen sind parteipolitisch. Strammer Grüner auf Parteilinie im Kampf gegen mehr Strassen und Verkehr, koste es was es wolle. Ihre primärinteressen liegen in der politischen Karriere, und dafür sind sie bereit über Leichen zu gehen. Und diese wird's bei unbeteiligten Kindern früher oder später geben wenn nicht etwas grundlegendes und lösungsorientiertes geschieht.

Aber wie bereits eingangs erwähnt, eine Lösung liegt noch Jahre entfernt: denn die Vergangenheit zeigt die traurige Wahrheit, dass Leute wie Sie und Herr Läubli Null Demokratieverständnis​ haben. Ich könnte einen Monatslohn darauf verwetten, dass Sie, Herr Läubli oder sonst jemand aus der Gegnerschaft einen allfälligen positiven politischen Entscheid des Souveräns nicht akzeptieren und dass Projekt weiterhin behindern und verzögern werden auf der juristischen Schiene, durch Einsprachen am Laufband.

Die Trägheit von Veränderungen in diesem Land ist nicht der 'langwierige' Suche nach Kompromissen geschuldet. Sie basiert darauf, dass es Leute wie sie gibt, die sich nicht mit einem demokratischen Mehrheitsbeschluss abfinden können sondern das Gefühl haben, immer nur ihre eigenen Interessen auch gegen eine Mehrheit durchsetzen zu wollen. Es ist das mangelnde Demokratieverständnis​ und der persönliche Egoismus welches dieses Land lähmt. Und dies im Musterstaat der Demokratie!


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60%
(5 Stimmen)
Veronika Jack sagte September 2012

Ja, Herr Halter, so sehe ich das genau auch. Weil religös Grüne und andere Verhinderer immer alle Mittel ausschöpfen und so lange diskutieren, bis es eigentlich allen fast schon zu blöd wird, dauert es immer Jahre, bis irgendeine Lösung realisiert wird. Auch bei den Massnahmen, die Sie propagieren, dauert es ewig, weil Sie und Ihre Kumpanen nicht nachgeben, bis sie ihren Grind zu 100% durchgestiert haben. Aber natürlich sind dann immer die anderen Schuld. So nach dem Motto: Wenn du nicht willst wie ich, lege ich dir so viele Steine in den Weg wie nur irgend möglich. Selber Schuld. Sie und andere missbrauchen Ihre demokratischen Rechte.

Warum haben Sie denn keine fertige Lösung, ein Konzept, das man mit dem A4-Zubringer vergleichen, diskutieren und dann darüber befinden kann? Jeder träumt da von ein paar Pflästerli, die das Elend erträglicher machen sollen, aber niemand von Ihnen hat ein Konzept, das Elend zu beseitigen. Es wäre aber genügend Zeit dazu gewesen, eines auszuarbeiten, denn Sie sind ja schon lange dagegen, oder? Soll ich Ihnen die Antwort auch gleich geben? Es gibt keine Gesamtlösung, die nur annähernd an den A4-Zubringer herankommt. Oder können Sie es uns präsentieren? Fertig entwickelt, mit Kostenvoranschlag und von einer Mehrheit der Nein-Sager getragen? Nein. Einfach Nein sagen und bei jedem Argument der Befürworter in wilde Träume ausbrechen (Man könnte. Was meinen Sie zu dieser Idee? Vielleicht. Man muss zwar noch einen Fachmann befragen, aber...) Das ist weder konstruktiv noch lösungsorientiert. Das ist Trotzphase.


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20%
(5 Stimmen)
Adrian Halter sagte September 2012

Unser Staat funktioniert so, dass die Regierung vorschlägt was zu tun ist und man dann als Bürger oder Organisation dazu stellung nehmen kann. Es ist nicht unsere Aufgabe dem Kanton eine Pfannenfertige Lösung zu präsentieren. Wir haben immer wider versucht, konstruktiv das Projekt des Autobahnzubringers in eine Richtung zu bringen, die wir unterstützen oder zumindest akzeptieren könnten. Dazu hat man in unserer Demokratie verschiedene Werkzeuge, unter anderem kann man mit einer Referendungsandrohung​ die Gegenseite dazu bringen auf einen Kompromiss einzusteigen. Leider hat das nicht funktioniert und wir haben das Referendum gegen den Kredit unterstützt.

Wenn eine kantonale Behörde eine Strasse plant, welche evtl. gegen Bundesrecht verstösst, kann man einen Rekurs einreichen und die Gerichte werden prüfen, ob das zutrifft oder nicht. Wenn der Kanton seinem Volk eine Vorlage präsentiert, welche dem Bundesrechtlich verordneten Natur- und Landschaftsschutz nicht genügt, muss man sich fragen, ob der Kanton in seiner Aufgabe versagt hat.


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60%
(5 Stimmen)
Veronika Jack sagte September 2012

Nein, es ist nicht Ihre Aufgabe, pfannenfertige Lösungen zu prädentieren. Nein-sagen ist viel einfacher! Die andern sollen die Arbeit machen, und Herr Halter und seinesgleichen befinden dann darüber. Ausserdem geht man mit einem fertigen Lösungsvorschlag ja das Risiko ein, dass andere nein sagen! So einfach isses! Das Leben kann ja so schön sein, weshalb regt sich denn da irgendjemand auf!
Und genau diese Haltung bezeichne ich als "Demokratische Rechte missbrauchen". Das ist Null Beitrag zu einer konstruktiven Lösung. Niemand hat etwas dagegen, wenn jemand eine andere Meinung hat. Aber jeder hat etwas gegen Schmarotzer, die nichts leisten und nur opponieren... Lösungen verhindern statt zu suchen und auszuARBEITEN... die nur Ihre eigene Tunnelsicht sehen und für das Leid und die anderen Menschen blind sind...


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50%
(4 Stimmen)
Patrick Geering sagte September 2012

Tja Herr Halter, eine tolle Vorstellung von Staatsbürgerlichen Pflichten und Rechten haben Sie. Wundert mich nicht, dass sie als grüner Politiker Karriere machen wollen, das passt irgendwie. Ich nehm mir die Rechte, Pflichten sind für andere.
Tja, sie haben recht: man kann viele Instanzen ausschöpfen in unserem System. jedoch muss man sich irgendwann mal fragen, was Sinn macht und was nicht. Wenn eine Mehrheit eine Entscheidung fällt, dann ist es im Sinne einer gelebten Demokratie diese auch zu akzeptieren, und nicht nur die eigenen Partikularinteressen gegen die Mehrheit durchzustieren. Solches Gebahren hat nichts mit staatspolitischer Verantwortung zu tun, das ist pupertäres Gebahren. Aber wie vermessen kann ich auch sein, dass ich bei einem wie Ihnen auch nur ein Minimum an Demokratieverständnis​ voraussetze.


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25%
(4 Stimmen)
Adrian Halter sagte September 2012

Am 6. Dezember 1987 sagte das CH-Stimmvolk mit 57% deutlich Ja zur Rothenthurm-Initiativ​e welche besagt:

Art. 24sexies Abs. 5 (neu)
(heute unter Art 78 Abs 5)
Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung sind Schutzobjekte. Es dürfen darin weder Anlagen gebaut noch Bodenveränderungen irgendwelcher Art vorgenommen werden. Ausgenommen sind Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung des Schutzzweckes und der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung dienen.

Das Flachmoor Bibelaas in Ottenbach gehört zu diesen geschützten Moorlandaschften. Nun will der Kanton Zürich aber daneben ein Strasse bauen. Die Aufwertungsmassnahmen​ die geplant sind, sind sinnvoll, könnten aber auch bei einem Nein zum Autobahnzubringer umgesetzt werden.

Da das Bundesrecht über Kantonalem Recht steht, steht der in der Bundesverfassung verankerte Moorschutz über einem Entscheid der Zürcher Stimmberechtigten. Ich sehe dadurch nichts undemokratisches bei einem Ja zum Zubringer die Rechtmässigkeit des Projektes überprüfen zu lassen.


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100%
(2 Stimmen)
Veronika Jack sagte September 2012

Ich kenne diesen Bundesgesetzartikel, danke. Ich weiss aber, dass "daneben" nicht gleich "darin" bedeutet. Auch das Bundesgericht kann Deutsch. Und sie können auch Pläne lesen und werden merken, dass die Strasse auf einer alten Abfalldeponie gebaut werden soll, und eben nicht quer durch's Fachmoor. Wollen Sie sich wirklich lächerlich machen? Natürlich wollen Sie die Aufwertung des Flachmoores und keine Strasse, den Foifer und 's Weggli. Aber denken Sie doch auch an die Grünen. Mit Aushängeschildern wie Ihnen und Herrn Läubli wird niemand mehr Grün wählen... Niemand mehr die coolen Vorschläge der Grünen ernst nehmen... Ist ja auch logisch, denn die meisten Menschen sind lösungsorientiert. Und einen ausgereiften "Gegenvorschlag" können und wollen Sie nicht präsentieren.

Es gibt Leute, die werden Ihnen jeden Unfall der durch Ihre Verzögerungstaktik passiert, persönlich anrechnen. Sich an den schönen Zürisee abseilen und hier Jugenderinnerungen nachhängen. Und dabei das Leben vieler Schulkinder, Velofahrern und Fussgängern gefährden. Pfui!



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100%
(2 Stimmen)
Patrick Geering sagte September 2012

A.Halter: sieht tatsächlich so aus, dass sie sich komplett verrannt haben und jetzt keinen Ausweg mehr finden. Es ist doch einfach erstaunlich, wie sie sich auf etwas nicht existierendes versteifen und daran glauben können. Auf der einen Seite sprechen Sie davon, dass die Strasse am Moor vorbei führt. Auf der anderen Seite dass das Moor durch die Strasse zerstört wird. Das grenzt schon fast schizophrenie. Wie bereits früher erwähnt, wenn ich all Ihre Aussagen analysiere, dann glaube ich nicht wirklich daran dass es Ihnen wirklich um das Flachmoor geht. Ihnen geht es rein um's Verhindern des Verhinderns Willen. Ideologie um der Ideologie Willen. Ich hoffe stark, dass auch die Stimmbürger dieses scheinheilige Gebahren durchschauen


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32%
(31 Stimmen)
Adrian Halter sagte August 2012

Obfelden ist ein Strassendorf, ungefähr die Hälfte des Verkehrs hausgemacht. Eine Umfahrung wird die Strassen wenig entlasten.
Sollen die Strassen sicherer gemacht werden, so muss die Geschwindigkeit auf den Ortsdurchfahrten heute schon gesenkt werden. Es müssen sofort zusätzliche Massnahmen ergriffen und der Strassenraum umgestaltet werden. Der Ruf nach neuen Strassen ist scheinheilig, wenn der Wille fehlt, wirksame Sofortmassnahmen zu ergreifen. Diejenigen politischen Kräfte, welche eine Umfahrung fordern, sind auch diejenigen, welche Tempo 30 mehrheitlich ablehnen.
Aus diesem Grund lege ich am 23. September ein NEIN zum Autobahnzubringer in die Urne.


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