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Ja zum Waffenrecht

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Am 19. Mai 2019 wird über das neue Waf­fen­recht ab­ge­stimmt. Die Schweiz muss sich ent­schei­den: JA zu einem Waf­fen­recht mit zu­mut­ba­ren An­pas­sun­gen und damit JA zum Ver­bleib im Schen­gen-Raum mit allen Vor­tei­len be­züg­lich Si­cher­heit, Rei­se­frei­heit und Wirt­schaft. Oder das Ri­si­ko, Schen­gen und Du­blin zu künden.

  • JA zum Waffenrecht heisst JA zu Schengen/Dublin. Mit der Annahme verhindern wir, zwei Abkommen zu verlieren, die der Schweiz sehr viele Vorteile gebracht haben.
  • Schengen verbessert die grenzüberschreitende Polizeiarbeit massiv und erhöht so die Sicherheit in der Schweiz.
  • Dank Schengen können wir uns in Europa frei bewegen, ohne lange Staus und mühsame Kontrollen an den Grenzen

 

Die Geschichte dahinter

2005 hat die Schweiz den Beitritt zu den Verträgen von Schengen/Dublin demokratisch beschlossen. Während Dublin die Zusammenarbeit im Asylbereich vorsieht (u.a. das Verhindern von Zweitgesuchen in der Schweiz), schafft Schengen einen gemeinsamen Sicherheits-Raum der beteiligten Staaten: An den internen Grenzen fallen die Personenkontrollen weg, dafür werden die gemeinsamen Aussengrenzen schärfer kontrolliert. Aus Aktualitätsgründen und unter dem Eindruck zunehmender Kriminalität haben die EU-Staaten nun das Waffenrecht für den Schengen-Raum verschärft. Das Ziel ist unter anderem, den Informationsaustausch​ zwischen den Staaten zu verbessern und den illegalen Waffenhandel erfolgreicher zu bekämpfen.

Als assoziiertes Schengen-Mitglied hat sich die Schweiz verpflichtet, diese Weiterentwicklung auch hierzulande umzusetzen. Bei der Ausarbeitung der neuen Richtlinie konnte sie aber mitreden und so dafür sorgen, dass die Schweizer Schiesstraditionen und das hiesige Armeewesen nicht gefährdet werden. Bundesrat und Parlament haben eine pragmatische Umsetzung beschlossen. Trotzdem wurde gegen die Anpassung des Schweizer Waffenrechts das Referendum ergriffen.

Wird die Anpassung abgelehnt, setzt die Schweiz ihre Mitgliedschaft bei Schengen und Dublin aufs Spiel. Nur ein einstimmiger Entscheid des gemischten Ausschusses Schweiz/EU innerhalb von 90 Tagen könnte das noch verhindern – was aber völlig unrealistisch ist.

Der Austritt aus Schengen und Dublin wollen wir nicht riskieren. Deshalb sagen wir am 19. Mai JA zum neuen Waffenrechtund JA zu den beiden Abkommen.

https://waf​fenrecht-schengen-ja.​ch

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 7 Tagen

Als Tourist/Geschäftsreis​ender kommt man in in Regel problemlos nach Russland/China/USA. Wenn man über das Reisebüro bucht, hat man in Regel mit dem Papierkrieg gar nicht zu tun und braucht nur einen gültigen Pass.

Kein Land der Welt hat die Absicht, mit allzu drakonischen Regeln Touristen abzuschrecken. Sogar Franco hat hier Milde walten lassen. Auch in Nordkorea kann man inzwischen Ferien machen.




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58%
(12 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 8 Tagen

Auch wird hier immer "gedroht", dass man die Reisefreiheit ohne PFZ nicht hätte. Quatsch - Ich bin schon vor Schengen und der PFZ in der halben Welt herum gereist, habe da gearbeitet und das immer ohne grosse Probleme. Formular ausfüllen - Bestätigung abwarten - in Land reisen und arbeiten

Wie ist das heute mit PFZ? - Formular ausfüllen - Bestätigung abwarten - in Land reisen und arbeiten

ERgo hat sich nichts verändert.

Genauso​​ mit Zollformalitäten an der Grenze mit Ein- Ausfuhren. Wir füllen heute genausov viele Formulare aus für Staatenübergänge, wie vor der EU. Heute sind es einfach keine Zollformulare mehr, sondern Deklarationsformulare​​. Weniger wurden es aber nicht. Und wir vor der EU müssen auch die Fahrer immer noch am Absender- / Empfängerort Papiere abgeben mit der Deklaration der Ladung. Heute ist es einfach damit ein weiteres Amt die Zahlen statistisch erfassen kann, frührer war es das Zollamt, welches die gleiche Arbeit gemacht hat.

Jedoch hat vermutlich ein Zöllner weniger verdient als die heutigen Amtsstellenbetreiber.​​

Und genau so läuft das in der EU - Abschaffen auf einer Seite, was angeblich dann einfacher würde. Schafft aber neue Stelle mit mehr und teureren Mitarbeitern. Und immer schön in der Nähe vom neuen grossen Reich.


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58%
(12 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 8 Tagen

Waffenrecht der EU oder nicht, das ist dem Verbrecher, welcher sich so oder so nicht daran hält, absolut egal. Tatsache ist, dass wir in der Schweiz ein gutes und griffiges Waffenrecht besitzen. Kaum Einer, der eine Waffe zu Hause hat, wird mit dem EU Waffenrecht weniger zu einem Verbrecher, als mit dem CH-Recht.

Fakt ist und bleibt, dass mit allen Forderungen der EU immer noch ein grösserer Amtsapparat geschaffen wird, welche die EU-Parlamentarier dann füllen können.

Darf man wieder einmal mehr erkennen. Dank der PFZ muss oder darf man jetzt eine neue Stelle schaffen, die neu die Billiglöhner auf Niveau bringt. Zumindest auf Papier oder im neu geschaffenen Amt, welches von der EU geschaffen wird.

Ob das dann tatsächlich weniger Lohndumping bringt, wird sich zeigen. Aber zumindest haben wieder tausende Beamte eine Stelle mit gutem Lohn, welcher der Gedumpte nicht erhalten wird.

Nun - Legt ein Ja in die Urne für das Waffenrecht und am Besten auch gleich JA für das Rahmenabkommen und der Königsweg Bilaterale ist gestorben.

Wann begreifen diese EU-Anhänger endlich, dass man sicher mit Beitritt im Parlament mitsprechen könnte. Fakt ist aber... die CH ist dann ein 1/28 = 3,5% Stimme. Jetzt haben wir 100% Stimme, was wir beschliessen möchten.

Auch wenn wir ein paar Dinge verlieren könnten, mit einen Nichtbeitritt, Nicht Ja sagen, werden wir vermutlich weniger verlieren, als wenn wir der EU pausenlos Ja sagen. Die Rechte Jedes einzelnen werden dann von 100% Stimmbeteiligung auf 3,5% Stimmbeteiligung sinken.

Das nur z.T. dass wir ja in der EU mitreden könnten, wenn wir Mitglied wären.

Also - geht an die Urne, stimmt für alles Ja, was uns die EU vorlegt, dann wird alles gut (ironie off)


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35%
(17 Stimmen)
Simon Matt sagte Vor 12 Tagen

Fällt das neue Waffenrecht am 19. Mai durch, fliegt die Schweiz womöglich aus dem Schengen-Raum. Davor fürchtet sich die Tourismusbranche, denn das bei asiatischen Gästen beliebte Schengen-Visum wäre damit für die Schweiz nicht mehr einfach so gültig.

http://www​.blick.ch/news/politi​k/schengen-visa-fuer-​chinesen-inder-unguel​tig-tourismus-fuercht​et-nein-zum-waffenrec​ht-id15308066.html


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64%
(22 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 12 Tagen

Wenn das neue, von der EU erzwungene, Waffengesetz angenommen wird:

a) Wir würden sicherlich eine deutliche Zunahme der Aufgaben der privaten Sicherheitsdienste und der kantonalen Polizei sehen, was eine deutliche Zunahme des Arbeitsaufwands und der für die Erteilung der neuen Ausnahmegenehmigungen​ erforderlichen Kontrollen erfordern würde. Es wurden bereits zuverlässige Schätzungen vorgenommen, die Kantone verpflichtet, zusätzliches Personal einzustellen. Das bedeutet, dass die Kantone sicherlich mehr für Massnahmen bezahlen müssen, die nichts mit der Terrorismusbekämpfung​ zu tun haben.

b) Es ist keineswegs selbstverständlich, dass die Kantone der Kantonspolizei eine Aufstockung des Personals für die Durchführung dieser zusätzlichen Kontrollen gewährt, die uns die EU aufzwingen will. Wenn es keine solche Verstärkung gibt, ist es klar, dass aktives Personal für diese zusätzlichen bürokratischen Aufgaben bei der Polizei von anderen Gebieten abgezogen werden muss. Und die Gleichung ist einfach: weniger Agenten vor Ort, weniger Sicherheit. Auch aus diesem Grund kämpfe ich dafür, dass diese Gesetzesrevision vom Volk abgelehnt wird.

c)Wir stehen vor der üblichen "Guillotine-Klausel":​ Entweder werden die neuen EU-Richtlinien akzeptiert oder alle Vereinbarungen fallen weg. In diesem Fall: Entweder akzeptieren Sie die Gesetzesänderungen oder die Schweiz wird aus dem Schengen Abkommen verdrängt. Das Risiko besteht, aber gleichzeitig haben wir nach wie vor die Möglichkeit, unsere Beteiligung mit allen Unterzeichnerstaaten des Abkommens zu regeln; wie der Bundesrat 2004 angedeutet hat, erfordert eine solche Situation eine pragmatische Lösung, um im Schengen Raum zu bleiben. Weder die Schweiz noch ein EU-Staat haben ein Interesse daran, dass die Schweiz von diesem Abkommen ausgeschlossen wird, denn die Schweiz hat bisher mehr als andere Staaten innerhalb dieses Abkommens Kriminelle festgehalten. Aber Angstmacherei ist politisch salonfähig geworden, die wahren Hintergründe verschweigend.

d)S​chengen ist sicherlich von großer Bedeutung, insbesondere für die Unmittelbarkeit der Informationen, die die Polizei aufnehmen kann. Aber, ich wiederhole, niemand hat ein Interesse daran, dass die Schweiz aus dem Vertrag ausgeschlossen wird. Der Grad der Zusammenarbeit, den zum Beispiel das Tessin mit italienischen Kollegen aufgebaut hat, gibt auch Hoffnung, dass die Schweiz in der Lage sein wird, ein hohes Maß an Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten, um konkrete Ergebnisse bei der Verbrechensbekämpfung​ zu erzielen.

e)Die Kosten für den Staat sind, wie vorstehend erwähnt, mit einer Erhöhung des Personals und der Anpassung der Computerausstattung verbunden. Wir dürfen jedoch nicht die Kosten vergessen, die ehrliche Bürger zu tragen haben, um zu beweisen, dass sie eine Waffe verdienen. Es wurde mehrfach gesagt: Diese Gesetzesrevision bricht das derzeitige Vertrauensverhältnis,​ das unser Staat seinen Bürgern entgegenbringt, völlig. Deshalb ist es ein antisschweizerisches Gesetz, das gegen unsere Traditionen der Freiheit und Selbstbestimmung verstößt. Viele sagen, dass die Schweiz nicht auf Traditionen verharren soll. Hier geht es um die Freiheit der Bürger und das Vertrauensverhältnis.​zwischen Staat und Bürger das von vielen nicht mehr als wichtig erachtet wird, schade für Friedensliebende.


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62%
(13 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 17 Tagen

Eine Studie beweist es: Strukturstarke, exportorientierte Standorte mit starker Industrie profitieren vom Binnenmarkt. Ein grosser Profiteur: die Schweiz.

Strukturs​chwache Standorte profitieren nur wenig, haben aber auch ein einen positiven Effekt.

Auch Deutschland mit seiner starken Industrie (Auto, Chemie,....) profitiert sehr stark vom Euro und vom Binnenmarkt.

Touri​stenstarke Regionen wie Spanien, Portugal und Griechenland haben nur einen geringen positiven Effekt.

Ohne Binnenmarkt kein Zalando, kein Amazon und kein starkes Online-Geschäft. Der Flugverkehr wäre komplizierter.

Der​ Grossraum London sowie industriestarke Standorte wird stark leiden unter dem Brexit, während strukturschwache Regionen kaum leiden werden.

Die modernen Schengen-Methoden sind den Steinzeit-Methoden der Interpol (E-Mail, Fax,...) deutlich vorzuziehen. Innerhalb des Schengenraums hat Interpol mit seinen altertümlichen Methoden sowieso ausgedient.


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29%
(24 Stimmen)
Simon Matt sagte Vor 20 Tagen

Wegen ein paar wenigen Anpassungen im Waffenrecht werden wir nicht unsere Schengen-Mitgliedscha​ft und damit auch unsere guten und wichtigen Beziehungen zu Europa aufs Spiel setzen. Wir sagen JA zur europäischen Zusammenarbeit!

Ma​l ehrlich, niemand «liebt Schengen», aber das Schengen Abkommen bringt uns Freiheit und Sicherheit und diese wichtigen Errungenschaften müssen politisch verteidigt werden – auch um sie gemeinsam verbessern zu können. Auch deshalb ist ein JA am 19. Mai so wichtig.

Oh, eine Ausrede? Operation Libero hat eine Auswahl zusammengestellt: http://op-lib.ch/12-a​usreden


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65%
(17 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 21 Tagen

Das ist die Salamitechnik der "Eliten und Besserwisser" um das Land dem Volk zu entwenden und dem globalen und EU Haifischkapitalismus zum Frase vorzuwerfen.


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75%
(24 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 21 Tagen

Angesichts unseres effizienten Sicherheitssystems, des hohen Maßes an Kontrolle, das wir im Bereich des Waffenhandels und des Waffenbesitzes durch unsere Gesetzgebung definiert haben, und der großen Tradition (einzigartig in der Welt), die jeden Schweizer Bürger zu einer besonderen Nähe zu einer Waffe macht, die aus Respekt, Aufmerksamkeit und Sicherheit besteht - warum so "gebildet" durch die Wehrpflicht, dass wir die von der Europäischen Union erlassenen Richtlinien gerade in einem Bereich akzeptieren müssen, in dem wir von niemandem etwas lernen können?
Das ist die Frage, die wir uns angesichts des von der EU gewünschten Diktats stellen müssen, das vom Bundesrat und der Mehrheit des Parlaments mit einer fast verdächtigen Eile begrüßt wurde und das uns zu Recht dazu veranlassen wird, am 19. Mai nächsten Jahres über die Änderung des Bundesgesetzes über Waffen abzustimmen (gesegnete direkte Demokratie!).

Es ist die übliche "Guillotine-Klausel" ("Wenn Sie das nicht akzeptieren, nehme ich das andere auch weg"). Abgesehen davon, dass eine solche Klausel uns eigentlich verbieten müsste, in die Frage der Änderungen unseres Waffenrechts einzusteigen. Selbst bei der Abstimmung über Schengen im Jahr 2005 wurde uns nicht gesagt, dass die Schweizer Gesetzgebung automatisch im Hinblick auf die Änderungen, die auf europäischer Ebene in diesem speziellen Bereich stattfinden würden, aktualisiert werden sollte. Wie Sie sehen können, ist der ganze Ansatz falsch, er ist überhaupt nicht schweizerisch und berücksichtigt nicht das hohe Sicherheitsniveau, das in der Schweiz erreicht wurde, auch nicht im Kampf gegen den Terrorismus. Europa hat jedoch ein großes Interesse daran, dass die Schweiz im Schengener Abkommen bleibt, und vor allem können wir an den Maßnahmen festhalten, die Schengen im Bereich der Personenkontrolle hervorbringt.

Die Abstimmung am 19. Mai gibt uns die Möglichkeit - wenn wir wirklich wollen, dass ein Land, das zur Selbstbestimmung sowie zur Wahrung seiner Freiheit und Unabhängigkeit fähig ist - Partei ergreift: indem es NEIN zu den Änderungen des Bundesgesetzes über Waffen sagt.

Statt solche Gesetzesänderungen von befreundeten Staaten zu verlangen und zu erzwingen, wäre es angebracht, dass die EU in den eigenen Reihen Ordnung schafft. In Rumänien soll das Gesetz so geändert werden, dass die korrupten Sozialdemokraten nicht bestraft werden können.
Die EU mischt sich nicht ein, ……aber bei uns.



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62%
(26 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 25 Tagen

Nach meinen Recherchen sind "Simon Matt" und "Herbert von Vaucanson" beides FAKE´s, womöglich sogar auch beide Ausländer, jedenfalls hat "Vaucanson" meine Frage an ihn, ob er denn überhaupt Schweizer sei, wohlweislich nicht beantwortet.
Auch wenn Vimentis immer noch "anonymes (feiges) Schreiben duldet, ist es doch Ausländern strikte verboten sich aktiv in der Schweiz politisch zu betätigen, wenn sie kein Stimmrecht besitzen, ebenfalls dürfen sie auf Abstimmungen keinen Einfluss zu nehmen, die sie gar nichts angehen. In den 70/80-er Jahren war es fremdenpolizeilich Ausländer strikte verboten, sich aktiv in die Schweizer Politik öffentlich einzumischen, oder sie verloren umgehend ihr Aufenthaltsrecht. Es würde mir ja auch nie einfallen in Frankreich, Deutschland oder gar Italien mich dort öffentlich in deren Politik einzumischen, das Anstandsgefühl, der Respekt verbietet es mir. Was geht es mich an, wie andere ihr "Haus" einrichten, ich habe mich dort als Gast stillschweigend demütig einzufügen, oder kann ja wieder gehen. Unser Landesvater Niklaus von Flüeh sagte es treffend, und dies schon vor Jahrhunderten; "Eidgenossen mischt Euch nicht in fremde Händel." Sowie: "Macht den Zaun nicht zu weit". Beides hat für uns SCHWEIZER heute noch absolute Gültigkeit, Anstand und Respekt vor dem Nächsten gebietet es.

Für mich sind deshalb "Simon Matt" und "Herbert von Vaucanson" beides FAKE´s & TROLLE zugleich.

Was ist ein TROLL:

Für Trolle wurden vier Verhaltensmuster festgehalten:

1.​​​​ Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich.
2. Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community.
3. Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren.

​​​2013 haben die Psychologen Buckels, Trapnell und Paulhus von der University in Winniped (Kanada) die Persönlichkeit von sogenannten of Manitoba Internet-Trollen untersucht. Bei einer Befragung 2013 von 418 Personen, die regelmässig eine Seite ansurften, welche zugleich die Möglichkeit bot, über Kommentare mit anderen zu kommunizieren, konnten 5,6 Prozent von ihnen als Trolle identifiziert werden und durchliefen anschliessend weitere Persönlichkeitstests.​​​​​ Bei diesen entdeckten die Wissenschaftler dann hauptsächlich Alltagssadismus, aber auch weitere Merkmale der sogenannten Dunklen Tetrade; für Psychologen ein bestimmtes Persönlichkeits-Profi​​​​​l, das sich aus verschiedenen sozial unerwünschten Eigenschaften zusammensetzt (Erweiterung der Dunklen Tiade zu einer Tetrade aus vier negativen Eigenschaften). Besonders häufig wurde bislang ein derartiges Profil bei Menschen gefunden, die als Jugendliche, aber auch als Erwachsene, andere schikanieren. Dazu gehören

- der Sadismus
- der Nerzissmus,
- der Marchiallismus
- und die Psychopathie.

Aus den Fallanalysen ergeben sich verschiedene Motivationen der Trolle:

1. Langeweile, Suche nach Aufmerksamkeit, Rache
2. Spass und Unterhaltung
3. Wunsch, der Community möglichst grossen Schaden zuzufügen.

Nach Judith Donath ist das Trollen für den Autor ein diabolisch böses Spiel, in welchem das einzige Ziel, die Provokation von möglichst erbosten, unsachlichen Antworten ist, seinfach nicht beachten, dann verwinden die Trolle von alleine in der Dunkelheit wieder.


Ich finde es höchst bedenklich, wenn in einem solchen wichtigen Forum wie Vimentis die reine PROVOKATION und NEGATIVITÄT ein solches Übermass annimmt.

Voraussetzung für einen ehrlichen Umgang miteinander ist im Minimum auch ein eigenes V-Profil, oder man schweige ganz. Anonyme Schreiben landen ja auch immer im Abfallkübel. Und auf anonyme Helfershelfer der EU-Bürokraten können wir verzichten, die sich zu arrogant in Schweizer Wahlkämpfe fremdeinmischen.

T​rolle die unablässig gegenüber Forums-Teilnehmern Gift & Galle verspritzen sind folgerichtig zukünftig zu isolieren, denn sie sind aktiv auf Vimentis mit dem einzigen Zweck,

UNFRIEDEN ZU STIFTEN, EINE SACHLICHE DISKUSSION UNTER DEN VIMENTIS-FORUMSTEILNE​​​​​HMERN AKTIV ZU VERHINDERN.

Nach Judith Donath ist das Trollen für den Autor ein diabolisch böses Spiel, in welchem das einzige Ziel, die Provokation von möglichst erbosten, unsachlichen Antworten ist.

Darum lassen wir uns nicht mehr provozieren. Vielen​​ Dank für Euer Verständnis





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65%
(23 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 26 Tagen

© Simon Matt

Wie gut Schengen- Dublin Verträge funktionieren, offenbarte auch der LKW-Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Der Islamist-Attentäter Anis Amri war in vier Ortschaften in Deutschland unter falschen Namen angemeldet und bezog überall Sozialgelder. Der tunesische & der französische Geheimdienst warnten die Deutschen vor ihm, dass er womöglich einen Anschlag in Deutschland ausführen soll. Auch in der Schweiz bekam er eine Aufenthaltsbewilligun​g,

Weder Schengen noch Dublin funktionieren.

htt​ps://www.n-tv.de/poli​tik/Behoerden-ignorie​rten-Hinweis-auf-Atte​ntaeter-article209633​58.html

Am 19. Dezember 2016 raste Anis Amri am Steuer eines gekaperten schweren LKWs in den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz, tötete zwölf Menschen und verletzte über siebzig. Dabei hatte er offenbar mindestens einen Komplizen: Bilel Ben Ammar, mit dem er eng befreundet war, und der selbst auf der Liste der „Gefährder“ stand.

Amris Todesfahrt über den Breitscheidplatz wurde, wie erst jetzt bekannt wird, von einer am Europa-Center installierten Kamera gefilmt. Auf dem Film ist laut Focus zu sehen, wie Amri aus dem LKW aussteigt und flüchtet: Der Film zeige, „wie eine Person mit dem Aussehen von Ben Ammar einem Mann mit einem Kantholz seitlich an den Kopf schlägt, um dem flüchtenden Amri den Weg freizumachen“. Der Niedergeschlagene war der Ersthelfer Sascha Hüsges, der zum Anschlagsort rannte, um den Verwundeten beizustehen. Er wurde bei dem Schlag so schwer verletzt, dass er infolge einer Hirnblutung bis heute nur die Augen und die linke Hand bewegen kann.

Der Schläger mit dem Kantholz, so der Focus, war mit großer Wahrscheinlichkeit Bilel Ben Ammar, ein tunesischer Islamist, der den Behörden zum Zeitpunkt des Anschlags längst wohlbekannt war. Wie Anis Amri selbst, stand auch Ben Ammar als „Gefährder“ auf den Listen mehrerer deutscher Sicherheitsbehörden.


https://www.zeit.d​e/gesellschaft/zeitge​schehen/2016-12/berli​n-weihnachtsmarkt-kur​fuerstendamm-gedaecht​niskirche-attentat





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28%
(25 Stimmen)
Simon Matt sagte Vor 26 Tagen

Wie viele Fehler passen auf ein 20-Minuten-Inserat? Die Antwort: viele. Sehr viele. Die Waffenrecht-Gegner haben letzte Woche die 20-Minuten-Titelseite​ gekauft. Operation Libero hat das Inserat mal einem Faktencheck unterzogen.

Bei so viel Rotstift wird sogar Möbel Pfister neidisch: Ein Stift hat für den Faktencheck leider nicht gereicht. Achtung Spoiler: Der einzig kluge Satz darauf lautet “Ja zu Schengen”:

http://​www.operation-libero.​ch/de/iloveschengen/f​actcheck


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71%
(21 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 26 Tagen

Hier stink's nach Troll


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59%
(22 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 28 Tagen

Wir haben die MEI angenommen. Sie wurde nicht umgesetzt. Schengen Dublin funktioniert in der EU nicht und wir, verlieren dabei nichts. Ein bisschen Stau bei der Ein- und Ausreise nehme ich in Kauf.

Um den Terror und die Korruption besiegen sie nicht, in dem sie die Bürger entwaffnen und ihnen das Bargeld verbieten. Aber darum geht's ja auch nicht.


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67%
(24 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 28 Tagen

Es geht der EU doch nicht um Sicherheit, sondern letztlich nur um Macht.

Wie es allen anderen Regimes der Zeitgeschichte, die ihre Bürger (oder in dem Fall: Untertanen) entwaffneten. Mit der Einstellung, die die Mehrheit unserer Politiker und Funktionäre heute an den Tag legen wäre unser Land nicht durch die Weltkriege gekommen, und wir hätten nicht Grossväter, auf die wir stolz sein können weil sie Monate oder Jahre in ihren Stellungen ausgeharrt haben. Viele von uns wären gar nicht geboren worden. Herr S. Matt, mit Schengen hat diese Abstimmung doch nun +berhaupt nichts zu tun, denn Schengen hat noch nie funktioniert, hächstens zu 45 %, und das hat Italien noch ständig unterboten. Ich bin mir sicher Sie wissen das auch. Haben Sie auch einen Dienst für ihr Land geleistet ?

Die Waffe im Schrank der Schweizer ist eben keine atavistische Tradition und noch viel weniger Narretei, wie immer wieder behauptet wird, sondern der Kristallisationspunkt​ des ur-schweizerischen Sonderfalls, des speziellen Staatsaufbaus und der Freiheitsliebe unseres Landes. Die Waffe im Schrank ist Ausdruck von Vertrauen, Freiheit, Demokratie, echter Demokratie.

Passt vielleicht nicht in den heutigen Zeitgeist, und die Generation, die heute bestimmt hat nie erleben müssen, was ein gewaltsamer Konflikt ist. Oder eine Diktatur. Dass sie diesen glücklichen Umstand ganz besonders jenen zu verdanken haben, die sie jetzt als alte Waffennarren verspotten, geht ihnen aber offensichtlich völlig ab.




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