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JA zur Kriegsgeschäfte-Initi​ative: Schweiz könnte vorangehen

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Waffen lie­fern und dann er­staunt sein, dass sie in falsche Hände ge­ra­ten, ist eine ver­lo­gene Hal­tung. Die Flücht­lings­ströme sind die sicht­bars­ten Zei­chen die­ses un­heil­vol­len Ge­schäfts. Das Rot­kreuz-Ur­sprungs­​land Schweiz kann mit einem Ver­bot für Fi­nan­z­in­sti­tu­te​, in die Rüs­tungs­in­dus­trie​ zu in­ves­tie­ren, Vor­bild sein.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(3 Stimmen)
Alex Schneider sagte Vor 7 Tagen

Auch bei Waffenausfuhren in Nicht-Bürgerkriegslän​der kommt es immer wieder zu Umgehungsgeschäften. Wenn Länder das fördern oder dulden, müssen sie von der Liste der Kriegsmaterialempfäng​er aus der Schweiz gestrichen werden!​


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40%
(5 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 11 Tagen

Habe den Text der Initiative gelesen.
Nun, die Stossrichtung ist durchaus gut, aber der Teufel steckt wieder mal im Detail; die Initiative schiesst weit übers Ziel hinaus!--
Die Initianten gehen wieder mal von der falschen Annahme aus, dass man im jetzigen geistes- Zustand der Menschheit eine Welt ohne Waffen schaffen könne.
In diesem Sinne hat Hr. Gassmann durchaus Recht, wenn er diese Haltung als naiv und heuchlerisch apostrophiert.
Solan​ge agressive, selbstherrliche und imperialistische Ideologien herumgeistern, ist eine Welt ohne Waffen Illusion!-

Darum müsste UNBEDINGT zwischen Angriffskriegen und Verteidigungskriegen unterschieden werden.--
An neutrale Länder wie Schweden, Schweiz, Finnland, Oesterreich, ... Waffen zu liefern, ist nichts Verwerfliches!--

H​ingegen wenn Firmen in der Schweiz Waffen an Saudiarabien, Türkei, Iran und Syrien liefern, ist das sehr Problematisch!
Das pikante Detail ist aber, dass die Schweiz Waffenexporte nach Iran und Syrien verbietet, jedoch bedenkenlos Waffenlieferungen an Saudiarabien und Türkei bewilligt. Das ist aus neutralitätspolitisch​er Sicht äusserst fragwürdig!--

Rich​tig formuliert müsste die Initiative lauten:
Art. 107a, 1 Der Schweizerischen Nationalbank, Stiftungen sowie Einrichtungen der staatlichen und beruflichen Vorsorge ist die Finanzierung von Kriegsmaterialproduze​nten, welche Material an angriffskriegsführend​e Staaten liefern, untersagt. ....



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14%
(7 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 15 Tagen

Wo soll die Vorreiterrolle sein, wenn die Schweiz sowieso nur ein kleiner Waffenverkäufer ist und sich die Grossmächte darüber tot lachen würden?


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43%
(14 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Vor 15 Tagen

Wenn wir keine Waffen liefern können, so leidet darunter der Bundesbetrieb RUAG, was auch der Produktion für den schweizerischen Eigenbedarf abträglich ist; zu unserem Nachteil profitieren dann die USA, Deutschland, Frankreich und andere waffenherstellende Länder. Dann würde überdies der Sack geschlagen, wo der Esel gemeint ist. Die Waffen laden sich nicht selbst auf, zielen nicht selbst und drücken auch nicht selbst ab; man misst dem Material eine Bedeutung zu, die sie gar nicht hat. Dann sind sie auch aufzuteilen in Aggressions- und Verteidigungsmaterial​. Die Schweiz liefert Waffen, wenn vertraglich eine Weitergabe an Dritte verboten wird. Wird diese Auflage verletzt, so ist die Schweiz weder rechtlich noch moralisch belangbar. Die immer wieder – auch von Ihrer Seite her – aufflackernden Äusserungen der Empörung ist heuchlerisch..


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40%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 15 Tagen

Aha geht es um Profit, wenn Menschen vorzeitig sterben sollen?
Nicht Bewaffnung schützt die Menschen, sondern keine Waffen. Arbeitsplätze gegen Menschen gerichtet ist schizophren, aber gängige Praxis. Der Mensch das einfältigste Lebewesen!
Der Mensch ist nicht für die Erwerbsarbeit geboren, sondern nur zur gegenseitigen Bedürfnisabdeckung (Gemeinwohl) verpflichtet. Die Grundsicherung für den Tausch der gegenseitigen Leistung, kann man direkt nach der Geburt, ausrichten.
Um das zu Verstehen müsste man sich vom antrainierten Phantom Zahler befreien können und begreifen, dass die Geldschöpfung aus dem Nichts, sämtliche Bereiche abdeckt und keinen Mangel erzeugen kann, er muss von den Regierenden organisiert werden.

Symptome kann jeder besprechen, die Ursachen erkennen braucht gedanklich etwas mehr Zeit.


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36%
(11 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Vor 15 Tagen

«…keine Waffen», das ist doch sehr naiv, denn die Waffen lassen sich nicht ausrotten. Ohne modernes Kriegsmaterial würden sich die Kriegsparteien gegenseitig eben mit Spiess und Morgenstern massakrieren. Es geht auch nicht um Profit, sondern um das Überleben der eigenen Wirtschaft. Sagen Sie doch einmal einem Polizisten, er benötige keine Waffen zu unserem Schutz. Der Mensch ist in Tat und Wahrheit für die Arbeit geboren; notgedrungen verbindet er sie mit Erwerb. Dass er auch dem Gemeinwohl dient, kann ihm in einem Kollektiv nützen, ist aber nur zu einem gewissen Grad verpflichtend. Und jetzt kommen Sie schon wieder mit Ihrer krausen Geldtheorie, die Sie in sämtlichen Ihrer Kommentare einbringen und die wohl niemandem verständlich ist, nicht zuletzt, weil Sie sich auch noch in einer inkohärenten Sprache zu äussern pflegen. Beim Thema «Waffenlieferungen» treten sehr augenfällig Exhibitionistenseelen​ auf, die vermeinen, mit öffentlicher moralistischen Empörung Punkte einzuheimsen.




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50%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 14 Tagen

Herr Urs Gassmann

Genau, die eigene Wirtschaft, hat primär die Bedürfnisse der eigenen Landbevölkerung abzudecken, nicht mehr und nicht weniger!

Wenn Sie, die Geldsprache, eine wichtige Sprache im Zusammenhang mit der Wirtschaft, nicht verstehen können, dann machen Sie sich schlau, oder fragen nach.
Wenn Sie nicht begreifen können, dass zur Bedürfnisabdeckung, die Geldschöpfung aus dem Nichts in Umlage (gegenseitige Leistung), die Wirtschaftseinnahmen,​ ergeben und diese Wirtschaftseinnahmen wieder auf die Leistung umgelegt (Geld als Promotion zum Tausch der gegenseitigen Leistung) werden, wie können Sie über die Wirtschaft, sich eine Meinung bilden? Dieses Grundlage Wissen, gibt die richtigen Antworten.

Stellen​ Sie sich vor, auch die Staats-, Sozial- und Gesundheitsausgaben (Grundversorgung) werden mit der Geldschöpfung aus dem Nichts, umgelegt und auch diese Einnahmen, sollten wieder direkt an die Berechtigten (Leistungserbringer) und nicht über dem Arbeitseinkommen zum Abzug und Weiterleitung hinzugefügt, umgelegt werden.

Ich weiss, diese wichtigen Grundlagen (keine Theorie, sondern gelebte Realität) werden nicht gelehrt, damit der infizierte Zahler Virus, den Spieltrieb der Politiker ermöglicht. Wissen Sie, die Armut und Existenzkämpfe sind nur möglich, weil die meisten Menschen, dazu gehören Sie leider auch, die krausen Lehrmeinungen der betreuten Missbildung übernehmen, statt selbst Denken zu wollen!





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40%
(10 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Vor 14 Tagen

Herr Bender, nur Ihren allerersten Satz kann ich verstehen. Ich glaube aber, die Wirtschaft habe in der Praxis eine Eigendynamik und deckt nur insoweit die Bedürfnisse anderer ab, als dass sie damit Umsätze und vor allem Gewinn erzielt, und zwar ohne jede altruistische Ausrichtung, so wie ich es aus Ihrem Satz als Gebot herauslese. Das übrige ist unverständlich, so weiss ich nichts anzufangen etwa mit der «Geldschöpfung aus dem Nichts»; vielmehr habe ich den Eindruck, hier liege eine Schaumschlägerei mit Worten vor (z.B. «Geld als Promotion zum Tausch der gegenseitigen Leistung»
anstelle von ganz einfach «Geld gegen Leistung»). Sie übernehmen, wie Sie früher einmal erklärten, den Wortschwall eines australischen Professors, der wahrscheinlich vergleichbar ist mit dem verstorbenen Kunstprofessor Joseph Beuys, von dem ich mir einmal einen Vortrag angehört habe, der zwar deutschsprachlich war, jedoch keinen einzigen verständlichen Satz enthielt. Beuys machte sich die Unantastbarkeit des Hochschul-Katheders zunutze, um vom Bildungsministerium unbehelligt, nebst Fett-Ecken als Kunstschöpfungen, gegen gutes Professoren-Gehalt einen zusammenhang-losen Stuss von sich gab. Wir sind aber vom eigentlichen Thema dieses Blogs, dem Waffenexport, stark abgewichen, und das liegt daran, dass Sie bei jeder Gelegenheit, meistens aber Ungelegenheit, Ihre wunderlichen Geldtheorien einbringen, gänzlich unbekümmert darum, ob das Thema überhaupt auch nur das Geringste damit zu tun hat. So haben Sie wenigstens nichts zu meinen Einwänden gegen Ihren vorherigen Beitrag eingebracht, womit Sie sich sozusagen stillschweigend zu meinen themenorientierten Bemerkungen haben überzeugen lassen.




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33%
(6 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 14 Tagen

Herr Urs Gassmann
Geld entsteht aus dem Nichts! Wenn man diese Grundlage nicht verstehen kann, ist alle Mühe vergebens. Ich übernehmen natürlich Worte welche fachlich korrekt sind.
Hätten Sie meine Grundeinstellung zur Bildung, also Neugierde, dann würde ich nachfragen.
Es ist doch Logik Pur, dass ein Dritter zuerst Geld ausgeben muss, bevor man es einnehmen kann.
Geld aus dem Nichts (Ziffern in der Bankbuchhaltung) aus Bankkrediten, zuerst die Ausgaben und dann die Einnahmen. Geld entsteht nicht aus Einnahmen, somit muss der Staat zuerst das Geld ausgeben bevor Sie es ihm wieder zurückgeben können.

Die einfachen Grundkenntnisse können Sie aus betreuter Bildung nicht erfahren, dafür müssten Sie sich schlau machen!

Wer diese Grundlagen nicht bereifen kann, schreibt oder redet einfach STUSS!

Altruistik ist meistens nur notwendig, weil der Staat, seine Hausaufgaben nicht macht, resp. von der Fakultät Ökonomie diktiert wird. Stichwort: Neoklassik und Neoliberalismus!


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40%
(5 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 11 Tagen

Hr. Gassmann
Wenn die Schweiz nur Waffenexporte zulassen würde, wo vertraglich festgehalten wird, dass eine Weitergabe an Dritte ausgeschlossen ist, dann dürften keine Waffen aus Schweizer Produktion im Jemen auftauchen.-- Ist aber trotzdem geschehen.
Es ist auch bekannt, dass Saudiarabien eine Kriegspartei im Jemen unterstützt und sogar selber durch Bombardements am Jemenkrieg teilnimmt.
Trotzdem wird weiter geliefert und sogar erlaubt, dass Berater sich in Saudiarabien aufhalten (Stichwort Pilatus-Werke). Und der Bundesrat hält sogar daran fest.
Eine äusserst bedenkliche Situation!--
Der neutrale Ruf der Schweiz wird so regelrecht ruiniert!--


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