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Kampfjets: Besserer Grenzschutz statt teure Militärflieger

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Der Schutz vor il­le­ga­ler Ein­wan­de­rung in die Schweiz ist wegen man­geln­dem Grenz­schutz­per­so­n​al nur sehr ein­ge­schränkt mög­lich. Da wäre doch ein un­ter­stüt­zen­der Ein­satz un­se­rer Armee sinn­voll. Wenn ich hin­ge­gen von den gros­sen Zu­schau­er­men­gen und der Be­geis­te­rung lese, wel­che die pe­ri­odisch ver­an­stal­te­ten Flug­schauen in der Schweiz er­zeu­gen, kann ich mir nicht vor­stel­len, dass die Mehr­heit der Be­völ­ke­rung eine gut auf­ge­gleiste Kampf­jet-­Be­schaf­f​ung ab­leh­nen wür­de. Das emo­tio­nale Ele­ment siegt ü­ber­le­gen über die Ver­nunft, wel­che sagt: Nut­zen/­Kos­ten-­Ver​­hält­nis: zu tief; Lärm, Ener­gie­ver­brauch und Um­welt­be­las­tung: zu hoch -Ab­sturz­ge­fahr.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte Vor 2 Tagen

Ich denke,die politische Lage ist nun mal nicht mehr so,dass man getrost auf eine schlagkräftige Armee verzichten könnte.Es sind einige Dinge passiert,die eigentlich etwas hellhörig machen sollten.Da ist einerseits eine ziemlich aggressive aus den USA gesteuerte Kampagne die sich gegen Russland richtet. Das nicht gelöste Problem der ebenfalls sehr wohl gesteuerten Zuwanderungsströme aus kulturfernen Regionen Richtung Westeuropa.Eine EU,wo sich einzelne Länder nicht mehr sehr wohl fühlen darin.Niemand weiss so recht,wie sich die Zukunft entwickelt.Unsicherhe​itsfaktoren sind auch die Entwicklungen im Energie-Sektor..!Der Ausstieg vom bisherigen Hauptenergie-Lieferan​ten Oel hin zu anderen Energie-Trägern wird sich als sehr,sehr grosser Herausforderung herausstellen,was zu Unruhen führen könnte.Ja und am Schluss ist sich doch wieder jeder selbst am nächsten.Meiner Meinung nach müsste es wieder eine Armee sein,die den Namen dazu auch verdient und mindestens 400 000 Mann umfassen.Es sollte wieder, wie früher eine Armee des Volkes sein.Dazu gehört selbstverständlich auch eine schlagkräftige Fliegertruppe.Es ist teuer!Jedoch denke ich,wenn dieses Land nicht früher oder später einen noch teureren NATO - Stützpunkt hier haben will,von dem aus uns die Amis noch mehr drangsalieren,als sie heute schon tun,könnte sich dieser Aufwand dereinst doch noch gelohnt haben.Das alles ist nicht mehr in der Macht meiner Generation!Das müssen nun die Jüngeren entscheiden,ob man diese Aufwände noch will,oder dann eben nicht mehr!!...,was grosse machtpolitische,aber auch wirtschaftliche Unsicherheiten in sich birgen täte!


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40%
(5 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 5 Tagen

Mein Sohn machte vor Jahren eine RS im Tessin, nahe der grünen Grenze wurde sie angehalten diesen Bereich zu meiden, weil dort Schlepper illegale Menschen über die Grenze zu uns führten. Es wurde gesagt, diese Schlepper seien gewalttätig und dürften nicht gestört werden. Toll was ??

So funktionierte Grenzschutz und heute ?


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50%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 6 Tagen

Die Armee ist nicht, wie man meinen könnte, ein Pfadilager oder eine Hilfsorganisation für zivile Grossanlässe.

Haup​taufgabe ist und bleibt die Landesverteidigung.


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38%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 6 Tagen

Wer A sagt, muss auch B sagen.

Wer eine Armee hat, muss sie entsprechend ausrüsten und finanzieren.

Zu einer modernen Armee gehören Luftwaffe, Luftabwehr, Panzer und andere Bodenstreitkräfte.


Da die Schweiz seit 1847 in keinem Krieg verwickelt war, ist das Gefühl verlorengegangen, dass man eine gut ausgerüstete Armee benötigt. Die Friedensperiode seit 1945 vermittelt das Gefühl, man benötige keine teure Armee.

Mag sein, dass man nie gegen China, Russland oder USA mithalten kann. Ohne Armee ist man aber jedem Aggressor hilflos ausgeliefert.

Es ist Aufgabe des BR und Parlament zu vermitteln, dass man 8 mia benötigt, um eine effiziente Luftwafffe und Luftabwehr zu haben, um nicht völlig hifllos dazustehen, wenn die militärischen Spannungen irgendwann wieder zunehmen sollten.



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43%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 7 Tagen

Den Grenzschutz können wir verbessern, in dem wir mit speziellen Geräten Ausgestattete Helikopter einsetzen, welche die Grenze abfliegen.
Danach die Polizei oder Grenzschutz die Personen gezielt auflesen


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88%
(8 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 8 Tagen

Gegen EMP (Elektromagnetischer Impuls) - Waffen sind auch die teuersten Kampfjets wirkungslos:

https​://www.heise.de/tp/fe​atures/Kann-Suedkorea​-mit-einer-nordkorean​ischen-EMP-Bombe-lahm​gelegt-werden-3739707​.html

https://de.w​ikipedia.org/wiki/Ele​ktromagnetischer_Puls​

https://www.heise​.de/tp/features/Schut​z-vor-einem-EMP-Angri​ff-3222031.html

ht​tps://www.welt.de/wis​senschaft/article1120​21103/Wie-man-ein-Lan​d-mit-einer-Blitzwaff​e-lahmlegt.html

Ma​n würde die 8-9 Milliarden besser in die Altersversorgung usw. investieren.
Oder in die Sicherung ziviler Anlagen gegen EMP Angriffe.
In der modernen Zivilisation ist das meiste vom Strom, der Elektronik und der Informatik abhängig. Werden diese Faktoren ausser Gefecht gesetzt läuft nicht mehr viel. Land schachmatt!
Keine Kreditkarte, keine Wasserwerke, kein Telefon, keine Datenspeicherung, keine Kühlschränke, kein Radio und TV, keine Logistik, natürlich auch kein Handy und kein Computer mehr. Technik in Spitälern auch betroffen.
Auch wenn der Strom wieder da ist, werden viele Daten wohl nicht mehr hergestellt werden können.

Andre Blattmann weiss wohl um diese Gefahren, daher empfahl er, Trinkwasser und Lebensmittel in ausreichender Menge zu lagern.



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25%
(12 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Vor 8 Tagen

Vorschläge zu verbessertem Grenzschutz sind immer gut; der Einsatz von Armeeverbänden, tunlichst mit Flammenwerfer-Einheit​en, brächte mich zum Entzücken. Unsere Grenze sollte total abgeriegelt werden. Wenn wir uns von Schengen lösen würden – Frau Merkel sagte ja selbst einmal, Schengen funktioniere nicht mehr -, wären wir auch die um ein Vielfaches höher als uns seinerzeit von den Beitritts-Befürworter​n in Aussicht gestellten Kosten los, womit die Aufwendungen wesentlich gemildert würden. Uns beides, unzuverlässiges Schengen und nationaler Selbstschutz, gleichzeitig zu leisten, wäre aber wohl eine etwas zu arge Belastung.

Eine Flugschau ist eine gratis zu habende Attraktion, die auch von GSoA-Leuten besucht werden dürfte. Doch wenn es um die Kampfjet-Beschaffung geht, so werden die Stimmbürger zu deren Non- Amusement auf die Kosten aufmerksam gemacht, welche die Steuerlast doch mindestens aufrechterhalten würden. Ich zweifle deshalb daran, ob das emotionale Element über die Abstimmungsvorlage obsiegen würde. Neben-bei: Herr Schneider zählt Gründe gegen die Kampfjet-Beschaffung auf, die vernünftig sein sollen: Kein einziger dieser Faktoren taugt indessen als ernstzunehmend..




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