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Kein Anspruch auf einen Parkplatz an jedem Zielort

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In der Schweiz stünden pro tausend Autos "nur" 84 öffentlich bewirtschaftete Parkplätze zur Verfügung, viel weniger als in anderen europäischen Ländern, schreibt heute die NZZ bedauernd und macht Vorschläge, wie man das Angebot vergrössern könnte.
http://www.nzz.ch​​​​/a​ktuell/schweiz/​s​c​h​wei​z-laut-stud​ie​-s​ch​luss​licht-b​ei-​oef​fen​tlich​en-​park​plae​tzen​-1.182​​3241​7

Dabei​ ist doch ein relativ tiefes Parkplatzangebot ein Zeichen dafür, dass man es mit der Nachhaltigkeit ernst nimmt.

Autofahrer haben keinen Anspruch auf einen öffentlichen Parkplatz an jedem Zielort. Sind Sie auch dieser Meinung? Formulieren Sie bitte Ihre Argumente dafür oder dagegen! Danke.

(Das ist kein "Chat", sondern ein "Blog". Ich aktualisiere alle meine Blogs über längere Zeit, wie es die Regeln über diese tagebuchähnliche Kommunikationsform vorsehen, und nehme natürlich auch gerne weiterführende Vorschläge entgegen.)


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


29%
(7 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte August 2016

Wir müssen uns endlich klar darüber werden, dass es NICHT Aufgabe des Staates ist, jedem und jeder zu ermöglichen, jederzeit die Schweiz, ohne irgendwo aufgehalten zu werden, mit über einer Tonne Stahl zu durchqueren und für diese Tonne Stahl am Zielort einen Parkplatz zur Verfügung zu stellen.


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43%
(7 Stimmen)
- - sagte October 2014

Staatsrat Claudio Zali (Lega) macht von sich reden: Er will die Tessiner Strassen entlasten, indem der überbordende Berufsverkehr reduziert wird – dabei nimmt Zali auch Parkplätze ins Visier. ––– Mehr hier: ––– http://www.nzz.ch​/schweiz/tessiner-sta​atsrat-kaempft-gegen-​die-autoflut-1.184016​98


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33%
(9 Stimmen)
- - sagte September 2014

Beim Tessiner Staatsrat Claudio Zali dreht sich zurzeit alles um Parkplätze: Um das kantonale Defizit im Zaum zu halten, will er Einkaufszentren und Firmen über ihre Parkplätze zur Kasse bitten – und deren Zahl begrenzen, um Staus zu verhindern.

Hier mehr darüber:
http://www.​​nzz.ch/schweiz/der-k​r​ieg-um-parkplaetze-​1.​18380419


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50%
(10 Stimmen)
Dany Schweizer sagte August 2014

Hier ein vernünftiges Argument Für oder Gegen zu definieren ist noch nicht mal einfach.

Weniger Parkplätze - Das wäre der Schritt in den angebl. nachhaltigen Umweltschutz (vielleicht, evtl. auch ein absolutes Verkerschaos).

Meh​r Parkplätze - Gegen nachhaltigen Umweltschutz, freieren Zugang zu wirtschaftsrelevanten​​ Faktoren.

Grundsät​​zlich ist aber auch zu sagen, dass nicht überall gilt: Weniger Angebot auch weniger genutzt. Und was wollen wir nun? Ein wirtschaftlich gutes BIP erreichen, eine gut funktionierende Wirtschaft..
oder...​​.
Nachhaltigen Umweltschutz?

Das ist was den heutigen Grünen angekreidet werden kann. Sie wollen ungehinderte Zugänge auf den Weltmärkten, freie Personenverschiebunge​​n auf der Welt, damit logisch auch Verbetonierung der wirtschaftlich erfolgreicheren Regionen. Dabei sollte ein nachhaltiger Umweltschutz genau das Gegenteil sein. Freie Wirtschaft ohne Grenzen ist in keinster Weise nur ansatzweise Umweltschutz


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38%
(13 Stimmen)
- - sagte August 2014

In Zug tritt die SVP gegen Parkgebühren auf und kauft Wählerstimmen:

"In​ Zug ist der Wahlkampf vor dem Super Sunday am 5. Oktober endgültig in Gang gekommen. Sichtbar wurde dies am letzten Samstag auf dem Bundesplatz in Zug: Dort verteilten Kandidaten der SP und der SVP der Stadt Zug wenige Meter nebeneinander ihre Flyer. Jener der SVP war bares Geld wert: «Wir zahlen ihre Parkgebühr zurück», stand dort neben der Konterfeis der Stadtratskandidaten Jürg Messmer und André Wicki. Auf der Innenseite war ein 50-Rappen-Stück aufgeklebt. Gregor R. Bruhin, Medienverantwortliche​r SVP Stadt Zug und Kandidat für Stadt- und Kantonsparlament, sagt, man wollte den Zugern symbolisch einen Teil der Parkgebühren zurückerstatten, die nach Ansicht der SVP in Zug viel zu hoch sind. «Wir werden weiter gegen die hohen Parkgebühren und gegen die Verknappung von Parkraum kämpfen», sagt er weiter. Rund 1000 Flyer verteilte die SVP, sie verschenkte also 500 Franken."

http://w​ww.20min.ch/schweiz/z​entralschweiz/story/S​VP-verschenkt-Geld-an​-Passanten-27402112


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29%
(17 Stimmen)
- - sagte June 2014

Wer sein Auto auf blauen oder weissen Parkplätzen am Strassenrand abstellt, bezahlte dafür bis anhin keine Mehrwertsteuer. Das will der Bundesrat nun offenbar ändern.

http://www​.derbund.ch/schweiz/s​tandard/Parkieren-koe​nnte-teurer-werden/st​ory/30282956

Recht​ so.


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38%
(16 Stimmen)
- - sagte May 2014

In einem andern Blog wurde vorgeschlagen, nur noch mit Smarts zu fahren: Davon hätten zwei auf einem Parkplatz Platz. Und weitergedacht: Man könnte ja halb so grosse Autofahrer züchten.


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38%
(16 Stimmen)
- - sagte May 2014

Die gute Nachricht: Infolge "fehlender" öffentlicher Parkplätze können kostendeckende Parkgebühren, die bedeutend höher sind als ein Busbillett, eingespart werden.


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53%
(17 Stimmen)
- - sagte April 2014

Das Auto ist primär zum Stehenlassen da.

"(…) Ende 2008 waren auf Schweizer Strassen 5,6 Millionen Motorfahrzeuge und Anhänger zugelassen – davon knapp vier Millionen Personenwagen. Sie waren im Durchschnitt pro Tag nur knapp 40 Kilometer beziehungsweise 100 Minuten in Fahrt."
http://www.b​eobachter.ch/justiz-b​ehoerde/strassenverke​hr/artikel/verkehr_da​s-grosse-parkplatz-ab​c/

Mit anderen Worten: Meist stehen die Fahrzeuge irgendwo herum - auch im öffentlichen Raum.




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50%
(16 Stimmen)
- - sagte April 2014

Ein Trost – die SBB bieten "P+Rail" an:

"In der Zeit vom 24. März bis 29. Juni 2014 parkieren Sie Ihr Auto samstags und sonntags an über 270 SBB Bahnhöfen mit P+Rail-Anlagen zum halben Preis. Die vergünstigten P+Rail-Tageskarten sind ausschliesslich im SBB Ticket Shop als print@home-Ticket erhältlich."

https​​​​://www.sbb.ch/bahn​h​o​f​-services/auto-​ve​lo​/p​arkieren/am-​bah​nho​f-p​arkieren.​html​


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53%
(17 Stimmen)
cristiano safado sagte April 2014

WvW

Dabei​ ist doch ein relativ tiefes Parkplatzangebot ein Zeichen dafür, dass man es mit der Nachhaltigkeit ernst nimmt. Autofahrer haben keinen Anspruch auf einen öffentlichen Parkplatz an jedem Zielort. Sind Sie auch dieser Meinung?

*********​*********************​*********************​*********************​*

Nein bin ich nicht. Ueber mit verschiedene Steuern, Gebühren und vorallem möglichst vielen Bussen die Autofahrer abzuzocken scheint ja bei gewissen Typen in Ordnung zu sein. Aber einen Gerechtigkeitssinn haben ja diese Typen nicht zu haben. Ihr Moto: Abreissen und nichts bieten, dafür aber eine grosse Röhre halten. Hauptsache ist, man kann wieder gewisse Kategorien aus dem Volk melken. Zum Beispiel solche, die von berufeswegen auf das Auto angewiesen sind.
Uebrigens WvW, ich bin kein Autofahrer. Aber auch unter den Fussgängern gibt es scheinbar einige, die trotz vielen laufens den Gerechtigkeitssinn nicht verloren haben.


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33%
(9 Stimmen)
- - sagte April 2014

cVs

Es ist eine Unterschiebung, die Autofahrer würden "abgezockt", schon gar nicht mit kostendeckenden Parkgebühren, falls Sie dies meinen sollten, aber nicht sagen.

Der Anteil der Kosten des Autofahrens an den Ausgaben ist seit dem Zweiten Weltkrieg stetig gesunken und sinkt weiter.


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22%
(9 Stimmen)
Bea Habegger sagte April 2014

Weshalb bezahlen denn Velofahrer keinen Rappen? Sind Verkehrsteilnehmer wie alle anderen auch.


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67%
(9 Stimmen)
cristiano safado sagte April 2014

WvW

cVs
Heisse nicht cristiano VON safado. Habe es noch nicht nötig, mir einen Titel anzulegen um als mehr zu erscheinen, als dass ich bin.

Es ist eine Unterschiebung, die Autofahrer würden "abgezockt", schon gar nicht mit kostendeckenden Parkgebühren, falls Sie dies meinen sollten, aber nicht sagen.
Kostendeckend​e Parkgebühren. Ich lach mich kaputt. Sind wohl damit die Stunden der grünen Politiker eingerechnet, die ihre Zeit damit verbringen zu studieren, wie man am besten die Bürger ABZOCKT. WvW. Sie haben es richtig gehört: ABZOCKT !!!

Der Anteil der Kosten des Autofahrens an den Ausgaben ist seit dem Zweiten Weltkrieg stetig gesunken und sinkt weiter.
Blöde Saich. Anders kann ich diese Behauptung nicht bewerten. Als ich 15 Jahre alt war, kosteten die Parkplätze nicht nichts, sondern gar nichts. Aber zu dieser Zeit konnten Sie wohl noch nicht einmal in die Windeln scheissen.



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38%
(13 Stimmen)
- - sagte April 2014

Hier werden öffentliche Parkmöglichkeiten in Schweizer Städten aufgelistet:
http://​​www.didsch.ch/2009/0​4​/parken-blaue-zone/​

Man kann auch Stadtpläne anklicken.


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43%
(14 Stimmen)
- - sagte March 2014

Die Lösung für Leute, die an jedem Zielort einen Parkplatz fordern: In China wurde der ausrollbare Parkplatz eingeführt. Er hat im Kofferraum Platz.

http://www.​​myvideo.ch/watch/759​6​921


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36%
(14 Stimmen)
- - sagte March 2014

Eine relativ kleine Anzahl öffentlicher Parkplätze ist in der Schweiz erwünscht: Parkierangebote sind keine öffentliche Aufgabe und erhöhen den Privatverkehr.

Die​ relativ kleine Anzahl öffentlicher Parkplätze in der Schweiz im Vergleich zu den EU-Ländern erklärt sich übrigens auch durch die Vorschriften zur Einrichtung von Privat- und Firmenparkplätzen. Da führt die Schweiz.


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36%
(14 Stimmen)
- - sagte March 2014

Die Selben, die hier ohne Argumente für den Anspruch auf öffentliche Parkplätze à gogo votieren, verlangen bestimmt im Stossverkehr auch busfreie Fahrspuren: Busse in die Haltestellenbuchten! Das Privatauto müsse immer schneller fahren können als der Bus …


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