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Konkordanz und Umweltschutz: Kein grüner Bundesrat

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In der Schweiz gibt es keine ei­gent­li­che Um­welt­schutz­par­te​​​​​​​i. Zwei­fels­los ist den Schwei­ze­rIn­nen Um­welt und Natur wich­tig. In der Schweiz wird mehr Geld und Zeit auf­ge­wendet für Um­welt­schutz, als in an­de­ren Län­dern. Die Schweiz war vor 30 Jah­ren um­welt­schutz­mäs­si​​​​​​​g auf einem hohen Ni­veau, ist aber in der letz­ten Zeit ins un­tere Mit­tel­mass abgerutscht.

Wenn auch wichtig, so hat für die SchweizerInnen der Umweltschutz keine hohe Priorität.

Dies schlägt sich regelmässig an der Urne nieder. Radikale Vorschläge haben keine Chance. Umweltschutz kommt immer an zweiter, dritter oder letzter Stelle.

Dies spiegelt sich in der Politik wieder. In der Schweiz existiert keine konsequente und profilierte Umweltschutz-Partei.

GLP und Grüne sind Satelliten ihrer Mutterparteien die sich hinter einem grünen Feigenblatt verstecken. In ihrem jeweiligen Wesenskern sind Grüne Sozialdemokarten und GLPler Freisinnige.

In wenigen, ausgesuchten Umweltschutzthemen arbeiten GLP und Grüne zusammen. Ansonsten politisieren sie brav im ideologischen Fahrwasser ihrer Mutterparteien.

Sowoh​​​​​​​l für Grüne und GLP scheint es keine Rolle zuspielen, dass sie sich inhaltlich widersprechen.

Man kann nicht gleichzeitig für EU-Personenfreizügigk​​​​​​​eit und Landschaftschutz sein. Die Masseneinwanderung ist eine Hauptursachen für die Einfamilenhaus-Pest und die kollabierenden Verkehrsinfrastruktur​​​​​​​.

Umweltschutz und Neoliberalismus schliessen sich gegenseitig aus. Eine zerstörte Umwelt ist das Resultat des unkontrolliert sich mehrenden und wuchernden Kapitals.

GLP und Grüne haben in ihrem Handeln den stillschweigenden Konsens, dass sich nichts ändern und nur Kosmetik betrieben werden darf verinnerlicht.

Würde SP einen Bundesratssitz den Grünen abtreten käme jemand ins Amt der zu 80% ein Sozialdemokrat ist. Sinngemäss gälte dies auch für die FDP. Ein GLP-Bundesrat würde im Sinne des Freisinns und seiner ihn alimentierenden Lobbys sein Amt wahrnehmen.

Je ein Bundesrat für GPL und Grüne würde die wahren politischen Kräfteverhältnisse in der Schweiz abbilden.

Öko-Light ist konsensfähig. Sobald sich die SchweizerInnen kein Essen mehr wegwerfen dürfen und Distanzen von über 300m zu Fuss gehen müssen, ist keine Mehrheit für den Umweltschutz zu finden.

Damit die SchweizerInnen aus ihrer Komfortzone herauskommen, braucht es mehrere existenzgefährdende Umweltkatastrophen.

F​​​​​​​ür einen konsequenten Umweltschutz braucht es eine neue Partei, die frei von sozialdemokratischen und neoliberalen Ballast ist. Um mehrheitsfähig zu sein, müsste sich besagte Partei in umstritten Themen (ausser Umweltthemen) neutral verhalten.

Wählerante​​​​​​​ile vs. Konkordanz»

SP 16,8% = 2 Bundesräte

FDP 15,1% = 2 Bundesräte

Grüne 13,2% = 0 Bundesräte

 

 

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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40%
(5 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte December 2019

Wie eigenartig!..ich habe ein bisschen die britischen Wahlen verfolgt.1 Parlaments-Sitz konnte sich die britische grüne Partei gerademal ergattern!Und hier im SRF diese andauernden Untergangs-Szenarien und Zeitungen die sich überschlagen mit Klima-Schutz auch wenn kein Mensch wirklich ahnt,was eigentlich damit gemeint ist.Diese grüne Medien-Hype wird sich legen,wie ein Sturm,der erst mal grosse Schäden hinterlassen hat und man daran gehen muss, die entstandenen Schäden zu reparieren,um dann wieder zur Tagesordnung über zu gehen.Wie Waldsterben und weitere Medien-Märchen,die uns in den früheren Dekaden aufgetischt wurden,wird das Ganze früher oder später sich in Luft auflösen,wobei man nicht sicher sein kann,was wohl als nächstes an grausigen Geschichten herangezogen wird.Vielleicht die Weltraum-Aliens??..od​er ein Meteor der uns trifft?
Fazit ..??..diese Art von Bundesrat ist derart überflüssig,wie Zucker in einem feinen Glas Wein..!!


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43%
(7 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2019

Interessant, Herr Kuske. Da analysieren Sie das „sich mehrende Kapital“ als Grund für „eine zerstörte Umwelt“. Gleichzeitig fällt Ihnen nichts Besseres ein, als schlussendlich „mehr Kapital“ zu fordern, um die Umwelt zu schützen.

Es zeigt einfach, wie verbockt sich die so genannten Umweltschützer im Grunde nur auf eine immergleiche sozialistische Agenda versteifen. Ziel ist das Geld von den anderen, den Produktiven! Egal wofür. Im Moment tönt „Klimaschutz“ gut.


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33%
(6 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2019

Wuchtiger Schlag ins Gesicht für vdl: Die Staats- und Regierungschef geben keine Blankovollmacht für stalinistische Industriepolitik.

​Tschechien, Ungarn und Polen werden nicht das Opferlamm spielen für wohlstandsverwahrlost​e, die zu reich sind.

Tschechien verlangt die Gleichstellung der Atomenergie mit "sauberen" Energien wie Sonne+Wind. Natürlich stört das die Öko-Stalinisten in ihrer Religion.

Damit wird weiterhin ein Beschluss zur "Klimaneutralität" von den Staats- und Regierungschefs blockiert. Was mit den tollen Gesetzen wird, die vdl plant zur "Klimaneutralität", wird die Zukunft zeigen.

Im Gegensatz zum verwöhnten Westen kennt man in Tschechien, Ungarn und Polen den Stalinismus aus erster Hand.


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