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Kosten sparen mit der Einheitskasse? Von wegen!

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Die In­iti­an­ten einer Ein­heits­kasse geben vor, mit einer ein­zi­gen, staat­li­chen Kasse Kos­ten spa­ren zu wol­len. Wenn sie das ernst mei­nen, kann damit nur ein Leis­tungs­ab­bau ge­meint sein.

Zur Er­in­ne­rung: Von 100 Prämienfranken flies­sen heute 95 Fran­ken in me­di­zi­ni­sche Leis­tun­gen. Ein­zig 5 Fran­ken gehen in die Ad­mi­nis­tra­ti­on. Kos­ten­ein­spa­run­g​en bei die­sen 5 Fran­ken dürften eine Il­lu­sion sein – aus­ser man geht davon aus, dass der Staat haushälterischer mit sei­nen Mit­teln um­geht als Pri­va­te.

Das mag die Überzeugung der Lin­ken sein, ich befürchte aber an­de­res: Der Ver­wal­tungs­ap­pa­r​at in staat­li­chen Händen würde aufgebläht, der kostendämpfende Wett­be­werb eli­mi­niert und die Kos­ten­kon­trolle bei den Leis­tungs­er­brin­ge​rn vernachlässigt. So wer­den keine Kos­ten ge­spart, son­dern Mehr­kos­ten generiert.

Kommt dazu: Al­lein der Sys­tem­wech­sel zu einer staat­li­chen Ein­heits­kasse würde Kos­ten in Milliardenhöhe auslösen. In einer Übergangsphase müssten die pri­va­ten und die staat­li­che Kasse par­al­lel geführt wer­den, die pri­va­ten Kas­sen müssen aufgelöst und die neue Ein­heits­kasse auf­ge­baut wer­den. All das geht enorm ins Geld. Gemäss einer Stu­die des Win­ter­thu­rer In­sti­tuts für Gesundheitsökonomie muss mit Kos­ten von rund 2 Mil­li­ar­den Fran­ken ge­rech­net werden.

Wenn die In­iti­an­ten also davon re­den, Kos­ten zu spa­ren, lässt dies nur zwei Schlüsse zu: Ent­we­der sie streuen den Stimmbürgern Sand in die Augen – oder aber sie wol­len me­di­zi­ni­sche Leis­tun­gen ab­bau­en. Bei­des ist für mich keine Op­ti­on. Ich will weder Il­lu­sio­nen nach­ja­gen noch unser hoch­klas­si­ges Ge­sund­heits­sys­tem​ gefährden. Ra­tio­nie­rung von me­di­zi­ni­schen Leis­tun­gen, Ver­lust der freien Arzt­wahl, längere War­te­zei­ten, Ausdünnung des An­ge­bots in den Re­gio­nen und ge­ne­rell schlech­tere Be­hand­lun­gen lehne ich ent­schie­den ab. Des­halb sage ich mit Überzeugung Nein zur Einführung einer Ein­heits­kas­se.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(4 Stimmen)
Walter Pinot sagte February 2020

Ja Frau Humbel, was Sie schreiben ist einleuchtend. Auch ich würde gegen eine Einheitskasse kämpfen wenn ich im jetzigen System durch Mandate profitiere. Ich würde mich nur schon freuen wenn die Politiker echte Volksvertreter wären und nicht den Lobbyisten hörig sind. Es würde ihnen anstehen sich ihrer Wähler zu erinnern und gerecht zu werden. Alles andere ist nicht mehr als eine Farce.
Ein krasses Beispiel in dieser Sache war auch Ständerat Gutzwiller, FDP, ZH. Er sagte einmal, dass es für ihn kein Problem sei zwischen Politik und Geschäft zu unterscheiden. Geschäft? Er war zur gleichen Zeit im VR der Hirslanden Gruppe... Sicher ist für mich, dass er sich für diese Spitalgruppe aus Südafrika einspannen liess. Auch hier ein "echter" Volksvertreter...


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44%
(9 Stimmen)
- - sagte September 2014

Die Krankheitskosten steigen auch mit der Einheitskasse. Die HÄLFTE der Krankheitskosten fällt nämlich bei den 5% chronisch Kranken an, und zwar durch die Preismonopole und -kartelle der Pharmaindustrie auf den Medikamenten. Da muss man also energisch ansetzen.

Die öffentliche Krankenkasse kann nur auf der Verwaltungsseite Kosten EINsparen (= reduzieren). Von Sparen (= auf die hohe Kante legen) kann aber auch hier keine Rede sein, da haben sie Recht, Frau Humbel. Auch Kantone und Gemeinden werden Beiträge an die Prämien der 50% der Versicherten, die ihre Prämien mit dem bisherigen System nicht oder nicht ganz bezahlen können, einsparen.

Deshalb doch JA zur öffentlichen Krankenkasse.


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33%
(12 Stimmen)
Lars von Lima sagte September 2014

Die Druchhängezeit bei Ablösung der bisherigen KVG hin zur EKK wird der Patient, der Prämienzahler und die Ärzte ausbaden dürfen.

Das voraussehrbare Chaos ist vorprogammiert, auch für die derzeitigen Mitarbeiter bei den KVG Stellen. Und um die geht es dann, weniger um die Chefposten, wie vollmundig und neidgetrieben in den Vordergrund gestellt wird. Das ist in diser Form vollkommen abzulehnen.


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42%
(12 Stimmen)
Jan Eberhart sagte September 2014

Das Sparargument der Initiative ist völlig absurd.

Zum einen muss erst mal die bürokratische Verwaltung der "Einheitskasse" zuerst aufgebaut und die bisherige Struktur der Grundversicherung umgebaut bzw. augelöst werden.

Wer soll diese Kosten bezahlen?

Zum anderen wird die moderne Spitzenmedizin sowieso immer teurer werden und schliesslich will jeder im Notfall die beste Behandlung, egal wie teuer. Für ein Spital ist schliesslich Spitzenmedizin ein Prestigeobjekt.

Da​nn wird jeder früher oder später bemerken, dass man einer bei "Einheitskasse" nicht einfach zur einer allfälligen Konkurenz wechseln kann. Zum anderen kann auch er zu einer Konkurenz, die eine tiefere Prämie anbietet oder besseres Bonusprogramm.

So entfällt auch der Konkurenzdruck, eine möglichst tiefe Prämie zu haben, da jeder ob er will oder nicht, diese Prämie zahlen muss.

Nein zu einem Vorschlag, der bestenfalls eine "Verschlimmbesserung"​ darstellt".



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53%
(15 Stimmen)
Lars von Lima sagte August 2014

Eindeutig NEIN zur EKK. Die Argumente sprechen alle dagegen.

Was hier serviert werden soll, wird ein staatliches Kostenungetüm, mit weitreichenden Folgen, auch der staatlichen Willkür. Siehe IV: Medas usw.


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40%
(15 Stimmen)
Herald von Münster sagte August 2014

Willi Wild schrieb:
"Deshalb doch JA zur Einheitskasse."

Se​he ich auch so.


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63%
(19 Stimmen)
Sacha Bundy sagte August 2014

Es ist irgendwie aufschlussreich, wenn die selben Politiker, die den Staat immer und überall abbauen und rationalisieren wollen, sich mit Millionen dafür einsetzten, dass ein unmögliches und überteuertes KK-Gebilde weiterhin bestehen bleibt. (Dass die meisten (dieser Politiker) davon persönlich profitieren sei dahingestellt...)


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26%
(19 Stimmen)
Lars von Lima sagte August 2014

Wenn die privaten KVG Krankenkassen per Volksabstimmung zu Gunsten einer EKK ihre Aufträge verlieren, werden sie gezwungen, Mitarbeiter abzubauen. So herum muss das verstanden werden. Nicht nur diese Stellen werden dann in der sog. EKK benötigt!!

Diese Leute (es wird von 2200 gesprochen, ob es stimmt, bleibt offen) sollen, so meinen die EKK Anhänger, dann eben in die EKK wechseln, die bei einem JA organisatorisch überhaupt noch nicht vorhanden ist.

Als äusserst kritische sehe ich:

1. Es wird eine Durchängeperiode geben, weil die EKK Organisation auf die Beine gestellt werden muss. Ich rechnen mit einer Vorlaufzeit von mindestens 2 Jahren.

2. In dieser Zeit müssen Mitarbeiter eingestellt werden, also mindesetns in Teilen jenem die die Privaten KK heute beschäftigen bzw. abbauen werden.

3. Ob jene dann für eine EKK zur Verfügung stehen, ist mehr als offen.

4. VERZOEGERUNG BEI DER LEISTUNGSERBRINGUNG

Dieser Punkt ist für mich am wichtigsten, denn es ist klar voraussehbar, dass es zu Engpässen und Zahlungsverzögerungen​ bei dem Ausggleich von Arzt- / Spitalleistungen kommen wird. Ob Ärzte wie Patienten das finanziell aushalten, darf mehr als bezweifelt werden!! Muss also ein Patient eine dringend benötigte Operation zunächst selbst 'ansparen', um sie dann im Spital oder beim Hausarzt zu 'bevorschussen'??

5. PRAEMIENEXPLOSIONEN infolge Kostenexplosion

Da​ die neue EKK auch eine eigene IT Abwicklung braucht, wird das neben den Organiations- und Personalkosten erhebliche Mittel und Zeit beanspruchen. Absehbar ist, dass sich das auf die EKK Prämien auswirken wird.

6. FEHLENDE KONKURRENZ

Ist die EKK erstmal angenommen, wird es zu Stellenkündigungen bei den Privaten kommen. Auch dort ist mit Regulierungsengpässen​ zu rechen.
Das schlimmste ist, dass es keine Konkurrenz mehr bei einem EKK Konstrukt mehr geben wird. Der Prämienzahler ist dem Staat ausgeliefert. Machenschaften und Willkür sind à la Medas (siehe IV) mit Sicherheit vorprogrammiert.

A​blehnen diesen EKK Schrott.


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55%
(20 Stimmen)
- - sagte August 2014

Die freie Wahl des Arztes wird von der Initiative nicht angetastet, sondern von den Krankenkassen!

"(…​) Diese wollen zurzeit vielmehr verschiedene Kassenvertreter im Parlament beschränken. Sie haben dazu Vorstösse lanciert. Nicht zuletzt, weil die Initiative die Wahlfreiheit sicherstellt, wird sie von Ärzten und Patientenorganisation​​en unterstützt. (…)"

http://www.nz​​z.ch/schweiz/wie-vie​l​-aendert-sich-mit-e​in​em-systemwechsel-1​.18​365672


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64%
(22 Stimmen)
beb rofa sagte August 2014

Die Aargauer Zeitung 'Schweiz am Sonntag' schreibt, dass mit der Einheitkasse über 2200 Stellen abgebaut werden. Das heisst nichts anderes, als dass wir bis jetzt mit unseren Prämien 2200 Stellen zuviel bezahlt haben. Das ist ja das, was die Einheitskasse soll: überflüssige Ausgaben reduzieren. Es scheint, dass vom jetzigen System viel zuviele Politiker profitieren, sonst müssten sie nicht mit fadenscheinigen Argumenten auffahren.



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38%
(24 Stimmen)
Isabella von Moos sagte August 2014

Auch wenn ich weiss, dass Frau Humbel für die Versicherungslobby tätig ist bzw. im Verwaltungsrat einer Krankenkasse sitzt, gebe ich ihr trotzdem recht.

EINHEITSKAS​SE NEIN!!

Never ever. Dann haben wir das gleiche Dilemman wie mit der AHV/IV/EL und die Menschen werden zusätzlich zu ihren Gebrechen noch aufs primitivste schickaniert durch den Staat, siehe auch:

www.ivdebake​l.ch




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47%
(19 Stimmen)
Thomas Niedermann sagte August 2014

Danke Frau Humbel

Es sind doch einfach Fakten, dass wenn die KK für den ganzen Apparat nur 5% braucht, die Leistungen und Prämien durch den Bund vorgegeben sind dass da nicht und wieder nichts erreicht werden kann.
Bitte auch zur Kenntnis nehmen, dass im obligatorischen Bereich ( und nur um diesen geht s bei der Abstimmung ) auch keine Gewinne erlaubt sind - darum legt ja der Bund die Prämien fest.

Das grosse Problem der EinheitsKK ist, dass dann die föderalen Preisunterschiede wegfallen. D.h der Basler rennt wegen jedem BoBo zum Arzt, bezahlen soll das aber der Appenzeller der kurz auf die Zähne beisst. Und schon wieder haben wir was zentralisiert und das treibt dann die Kosten hoch.

Also es ist erwiesen;
- Tarife sind staatlich vorgegeben.
- Prämien werden staatlich bewilligt
- Gewinne nicht erlaubt
- Kosten für alles 5% (d.h. die Prämien können theoretisch maximal um 5% runter)
- kein staatliches Unterfangen ist da billiger

Persönlic​he Schicksale, schlechte Erfahrungen, politische Überzeugungen oder was auch immer können sachlich auf keine Art und Weise belegen, dass damit die Kosten sinken oder der Service besser wird.


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70%
(23 Stimmen)
Thomas Bachmann sagte August 2014

Vielleicht schaffen es die Initianten sämtliche durch die KK betrogenen Bürger zu erreichen und für diese Abstimmung zu begeistern. Durch das Einsetzen einer Einheitskasse könnte endlich die Willkür der Krankenkassen gestoppt werden. Auch ich selber habe durch die Krankenkasse in der Vergangenheit massive finanzielle Schäden erlitten. Weshalb:
- gerichtliche Trennung / Scheidung
- Alimentenfestlegeung

- Missachtung der KK des KVG's
- Verrechnung von Prämien von 3. Personen
- Verweigerte Zahlung
- Betreibungsrechtliche​ Schritte der KK
- RV wird beseitigt durch KK (keine Rechtsmittel)
- erfolglose suche nach Rechtsanwalt (stehen alle auf Lohnliste der KK)

Resultat: Mit der heutigen Situation bezahlen Sie die Prämien, welche die Krankenkasse will. Sie haben keine Rechtsmittel. Reine Willkür. Bundesbern und unsere Politiker stehen auf der Lohnliste der KK. Auch hier ist das Resultat naheliegend. Oder warum steuern die Politiker gegen diese Initiative? LOHNEINBUSSE !!

Also einmal mehr, Bauernopfer ist der einfache Bürger. Wer verzichtet schon selber freiwillig auf fixierte Tantiemen. Es ist höchste Zeit dieser illegalen Abzockerei entsprechend Einhalt zu gebieten, und wie es bereits in sehr vielen Ländern Standard ist eine einheitliche Krankenkasse einzusetzen.

Die Kosten können nur sinken. Wir haben heute über 100 verschiedene Krankenkassen. Alle behaupten, dass Sie an der KVG kein Geld verdienen sondern nur noch über die VVG finanziert sind. Somit wäre für alle Bürger der Schweiz die Grundversorgung gesichert. Was auch eine Entlastung der Staatskasse zur Folge hätte (Sozialämter / SVA).

Stellenabbau​ => keiner, da das lukrative Geschäft VVG noch immer bei den Kassen ist. ALSO: EINHEITSKASSE => JA




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35%
(20 Stimmen)
Lars von Lima sagte August 2014

Die EKK ist eine Nebelpetarde, die nichts bringt, nur kostet und ein erhebliches Risiko für alle Versicherten darstellt, bis hin zu staatlich gesteuerter Willkühr a la Medas usw.

Zwischen den Kassen haben wir auch beim KVG heute noch ein gewisse Konkurrenz.

Bei einer EKK dann nicht mehr.

An die EKK Bundeslöhne, die dann bezahlt werden müssen, wage ich nicht mal zu denken. Die staatliche Verschlimmbesserung ist rundheraus abzulehnen.


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48%
(23 Stimmen)
- - sagte August 2014

"Die In­iti­an­ten einer Ein­heits­kasse geben vor, mit einer ein­zi­gen, staat­li­chen Kasse Kos­ten spa­ren zu wol­len. Wenn sie das ernst mei­nen, kann damit nur ein Leis­tungs­ab­bau ge­meint sein."

Es trifft zu, Frau Humbel, dass manche Befürworter glauben, mit der Einheitskasse könnten markant Kosten eingespart werden. So viel wird aber die Zusammenlegung der Verwaltungen nicht bringen, und die Krankheitskosten werden aber so oder so weiter ansteigen – auch mit der Einheitskasse - und damit die Prämien für dieses extrem hohe Versicherungsrisiko.



Ich befürworte die Einheitskasse, weil ich von ihr einkommensabhängige Prämien erwarte. So werden an zwei Orten massive Einsparungen möglich sein:

1) Bei den Prämienverbilligungen​​ der Kantone.

2) Bei den Prämienübernahmen der kommunalen Sozialämter.

Gegen​​wärtig bekommt DIE HÄLFTE der Versicherten Prämienverbilligungen​​, oder ihre Prämien muss das Sozialamt übernehmen! Da stimmt doch etwas nicht!


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