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Kriminalisierung der Schweizerinnen und Schweizer

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Wenn die ausländischen Regierungen ihren Bürgern misstrauen, ist das ein miserables Zeugnis, nicht für die Bürger, sondern für die Regierungen. Der Bundesrat ist auf dem besten Weg dazu, sich selber auch ein solches Zeugnis auszustellen, wenn er das Bankgeheimnis nun auch für Schweizerinnen und Schweizer auflösen will.   Unser Schweizerisches System basiert auf dem Vertrauen, das der Staat in seine Bürgerinnen und Bürger hat. Die Privatsphäre geniesst deshalb einen hohen Schutz-und dies nicht nur in finanziellen Belangen. Die Ergebnisse daraus sind Eigenverantwortung- in keinem anderen Land legt das Volk die Höhe der Steuerbelastung selbst fest- und eine hohe Steuermoral. Ich protestiere, wenn man nun auch bei uns aus allen Menschen potentielle Steuerhinterzieher und Steuerbetrüger machen will.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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88%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2012

Herr Alex Schneider,
Die Öffentliche Hand ist ein Geldtopf, bei welchem sich Unternehmer aller Art gerne bedienen. Von Rechts bis Links, jeder pfegt sein Gärtli. Jeder meint, sein Projekt sei das wichtigste. Logisch, ist ja sein Job, sein Verdienst.

Daraus werden Luxusausgaben, weil nebst der Funktion was etwas haben muss, noch alles verschnörkelt wird, bis zum Exzess.

Es sind genau diese Ausgaben, Staatsausgaben, mit welchen Politik gemacht wird, mit welchen man Stimmen fängt für seine Parteirichtung. Bürgerliche ebenso wie Sozialisten, es geht immer um diesen Geld Topf Steuern zu plündern.
Und zwar wurde mehr geplündert als an Einnahmen reinkamen. Schulden generiert, Schulden, denen der Nachweis der Nachhaltigkeit fehlt. Die nächste Generation hat nur zu bezahlen, was damit erworben wurde ist dann schon lange nicht mehr.



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80%
(10 Stimmen)
* * sagte October 2012

Die Regierung sollte sich vor ihren Bürgern fürchten
und
nicht die Bürger vor ihrer Regierung!

Die Regierung ist den Bürgern Rechenschaft schuldig
und nicht umgekehrt!


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80%
(10 Stimmen)
Edward (Edy) Falger sagte September 2012

Gratulation, Frau Binder, zu Ihrem kurzen aber prägnanten Statement. Wenn Staaten unverschämt werden, müssen die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, finanzielles Asyl zu stellen. Mit dem Einknicken bei Ed Fagen hat die Misere begonnen. In der Bibel steht schon "Der Zehnte gehört dem Kaiser!" und nicht die Hälfte oder gar Dreiviertel.

Leide​r haben unsere Grossbanken überbordet und tun es noch. Wussten Sie, dass die UBS zwischen einem Soll- und einem Habenzins im 60+ Konto 12'400% Marge einfährt? Ja, sie lesen richtig: Zwölftausendvierhunde​rt Prozent!


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69%
(16 Stimmen)
Marianne Binder-Keller sagte September 2012

Genau das sage ich ja. Wer jetzt auch noch für Inländer das Bankgeheimnis auflösen will, setzt voraus, dass alle potentielle Steuerhinterzieher und Betrüger sind. Dagegen wehre ich mich.


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62%
(13 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2012

Frau Marianne Binder,

Kriminalis​ierung der Bürger, was Steuern anbelangt hat einen ganz speziellen Hintergrund, nämlich die Geld- sprich Steuergier dieser Staaten.
Was bitte soll ein Reicher (ab 1Mio Euro) FranzoseIn denn machen, wenn der Französische Staat 75% Steuer abverlangt?
Auswande​rn wie es dieser Millionär angekündigt hat der Belgier werden möchte? Muss man noch weiter weg auswandern? Oder seine Gelder neu nicht mehr in der Schweiz auf die Bank bringen, sondern in die Steueroasen von EU Staaten, oder US Staaten oder gar Arabische bis Chinesische Staaten?

Ich stelle einfach einmal eine nicht bewiesene Behauptung in den Raum, dass der Steuerpflichtige bis zu einem gewissen Prozentsatz ehrlich alles versteuert. Dass dieser Steuerpflichtige froh ist, nicht lügen und betrügen zu MÜSSEN.
Allerdings erwartet er ebenso vom Staat, dass diese gewissenhaft nach Treu und Glaube mit diesen Gelder haushalten. Und mit den Steuereinkommen auch Auskommen.

Schulde​n macht man nur, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Eine andauernde Schuldenwirtschaft führt immer in die Krise.
Übrigens es profitieren wiederum nur Anleger, Spekulanten, Investmentgesellschaf​ten, Banken etc. also der Klassengegner der Sozialisten von der Schuldenwirtschaft. Und das Massig!



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