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Macron oder Le Pen Präsident/In: "Vive la France"

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Frankreich steht vor der Entscheidung

 
 
© AP Le Pen oder Macron? 
 

Frankreich wählt einen neuen PräsidentenIn. Ein Novum wie bei der Präsidenten Wahl in den USA. Auch in Frankreich stehen jetzt zwei Kandidaten in der End-Auswahl, welche beide nicht aus dem bisher regierenden Polit-Spektrum kommen. Die bisherigen sind allesamt am Volkswillen früh gescheitert, Sarkosy sogar ganz am Anfang.

Was bedeutet dies.?

 

Viel hat man schon gelesen über beide Kanditaten, nichts aber warum gerade diese zwei Kandidaten alle Kandidaten der bisher regierenden Parteien ausgestochen haben.? Es spielt sich - eben auch in Frankreich wie global - das derzeit überall seit Jahren zunehmend grassierende Übel der Korruption, Bestechung & selbsherrlicher Arroganz mit Eigennutz der Regierungsmitglieder ab.​ So hat Ex- Präsident Sarkosy - erst ein paar Tage im Amt - sich damals schon von einem Multimilliardär auf seine Luxus-Jacht einladen lassen. Wieselflink von Paparazzis sofort in Bildern dokumentiert und schnell publiziert, der Skandal und die Empörung war ihm landesweit sicher. Herr Fillon, Republik anischer Anwärter hat seiner Ehefrau (angeblich) gegen eine halbe Million € Schein-Gehalt pro Jahr bezahlt, dies obwohl sie nie auch nur in der Nähe von Fillons Büro gesichtet worden war. Die Staatsanwaltschaft eröffnete während dem Wahlkampf ein Strafverfahren.

Schon US-Präsident Trump profitierte in seiner Kandidatur gegen das Etablisement enorm, die Menschen haben von deren Gaunereien, Lügereien schlussendlich die Nase gestrichen voll. Und Obama war nach der "Kriegsgurgel" Busch auch nur eine "lame duck", also das genaue Gegenteil. Miss Clinton, ebenfalls eine "Kriegsgurgel" sondergleichen und Macht besessen dazu. So liess sie z.B. als Aussenministerin Obamas Lybien in das grösste Chaos zurück bomben, machte dem IS so den Weg erst frei. Wie die Präsidentenwahl in den USA, so meinen nicht wenige Journalisten heute dass diese Wahl 2017 zur PräsidentenIn in Frankreich gleichfalls eine Wahl zwischen Pest und Cholera sei.

 

 

1. Frau Marine Le Pen, rechtskonservativ

 

S​​​​​​​​​​ie präsidiert seit 2001 die "Front National" (FN) in Frankreich. Seit 13 Jahren feilt sie am Ziel Präsidentin zu werden. Befeuert vor allem durch diese laissez faire Politik, gleich wie in der Schweiz ja auch, diese Masseneinwanderung welche viele Menschen als ein Raubzug auf ihre Identität, ihre Kultur, ihren Arbeitsplatz und ihr Wohlbefinden wahrnehmen. Und da ein Extrem (links) das andere Extrem (rechts konservativ) durchwegs in allen Länder bewirkt, haben wir nun in Frankreich dann am Sonntag einen PräsidentenIn mit wenig bis gar keiner Regierungspraxis. Frau Le Pen hat (wie in der Schweiz die SVP) auch die ganze Presse, Wirtschaft, Parteien gegen sich. Sie zählt auf die zu kurz gekommenen einfachen Menschen, die welche von den Regierenden einfach nicht wahrge nommen und schon gar nicht mehr vertreten werden.

Le Pen steht für:

- Zuerst die Franzosen,

- Grenzen wieder kontrollieren gegen illegale Migration,

- Wiedererlangen der Souveränität Frankreichs, "les francais dabor".

- Zum Euro Zweitwährung französischer Franc,

- Befreiung aus der Gängelung der EU-Verantwortlichen,

​​​​​​- Will nicht Vice-Bundeskanzlerin Deutschlands sein,​​​​
 
- Ankurbelung der Wirtschaft, Schutz der franz. Arbeitnehmerschaft,

-​​​​​​​​​​ Wieder wahrnehmbare eigene Stimme (analog General de Gaulle) Frankreichs,

usw.,

 

​​​​​​​​​​

 

2. Emmanuel Macron, noch ohne Parteistruktur, "weder links noch rechts".

 

Macron war Finanzminister in der sozialistischen Regierung von Hollande. Da Holland offensichtlich keine Chance mehr hatte, soll nun Macron als Unschuldsengel und als treujanisches Pferd dem französischen Volk untergejubelt werden. Regierungserfahrung hat er jedenfalls noch keine, zudem ist er mit 39-Jahren für ein Präsidentenamt noch sehr jung, was aber kein Handikap sein muss. Bei einer (voraussichtlichen) Wahl wäre er auch "sehr gut" wie schon Hollande geeignet ein erneutes braves "Schosshündchen" von BK-Merkel abzugeben. Beim Rededuell mit Frau Le Pen ist er auch bereits negativ aufgefallen, weil er seine Rivalin immer wieder der Lüge, des Hasses, Spaltung verursachend beschimpfte krass unter der Gürtellinie. Monsieur Macron benahm sich jedenfalls meiner Meinung nach weder souverän noch wie ein zukünftiger französischer Präsident sich be nehmen darf. Jetzt wird Macron aber von der siebzigjährigen Michèle Marchand an der Hand geführt, denn Macron hat vielleicht noch gar nicht richtig pubertiert, d.h. den Ablöseprozess von seiner leiblichen Mutter geschafft. Dann muss natürlich ganz logisch eine Ersatzmutter her. Dieser Gedanken kam mir sofort, als ich Macron mit seiner um Jahrzehnte älteren Partnerin liebevoll Händchen haltend in der Öffentlichkeit sah. Michèle Marchand hatte seine um Jahrzehnte ältere Gattin Brigitte Macron wohl deshalb in einen Badeanzug gesteckt und ihr die kürzeren Röcke und höheren Absätze vorgeschrieben, die sie seither brav trägt. Denn sie musste den Franzosen doch auch zeigen, dass Emmanuel ganz einfach nicht schwul sein konnte, wie es insistiert worden war. Emmanuel Macron, dem dies gerade von Radio France nach gesagt wurde. Es gab damals Gerüchte, dass "Voici" und das Klatschblatt "Closer" mit kompromit tierenden Fotos erscheinen würden. Selbstverständlich wurde dies dann unterbunden, wohlwollend und aus "Staatsraison".

 

Mac​​​ron steht für:

- starke Anbindung an die EU,

- Beibehaltung des Euro,

- Politik der weiter offenen Grenzen,

- Beibehaltung der 35- Std.-Woche

- Pensionierung mit 60 Jahren,

- Multi-kulti und Bekämpfung des Terror

usw.

 

 

Die EU scheut die Volksabstimmungen wie der Teufel das Weihwasser.

 

Madame Le Pen schadet sich aber am meisten selber, neben dem Dauerbeschuss aus allen Rohren & von allen Seiten, sie sei eine Rechtsextreme Nationalistin. Sie schadet sich mit der von ihr angekündigten direkten Austritt aus dem Euro und der EU-Bürokratie. Pluspunkte wird sie sammeln einer Rückkehr zu einem wieder souveränen echt französischen Frankreich, das die Zuwanderung wieder selber kontrolliert. Immerhin will sie den Austritt aus der EU dann einer Volksbefragung unter stellen, weil sie die Meinung des Volkes sucht und auch respektiert. Dies kann bekanntlich die EU (direkte Volksabstimmungen) von sich nicht mehr behaupten. Die EU scheut diese Volksabstimm ungen nämlich wie der Teufel das Weihwasser, spätestens seit die Franzosen und die Niederländer die damalige neue EU-Verfassung an der Urne klar "bachab" schickten. Und was machte die EU dann.? Überhaupt nichts wurde abgeändert oder angepasst, wohl vor Angst einer 2. Versenkung. In der Folge beschloss die EU im Lissabon-Vertrag schnell nur Vereinbarungen (keinerlei Verfassungs kraft) und liess damit die Stimmbürger einfach vor der Türe stehen. Also alleine eigenmächtig regieren ohne das Volk, das sowieso für die sich heute ergebenden schwierigen Fragen nicht reif genug (zu dumm) sei. Dies ist eine Aussage von EX-Bundespräsident Gauck der Bundesrepublik Deutschland in der Schweiz, Ex-Priester aus der ehemaligen DDR. Allem Anschein nach strebt jetzt der Schweizer Bundesrat aus demselben Grund (direkt regieren ohne Stimmvolk) mehrheitlich dasselbe an, indem er sich durch die Hintertür an das bereits sinkende EU-Schiff mittels "Anbindungs"-Vertrag (voraussichtlich) noch freiwillig anketten lässt. Rettungsboote sind dann wenn das EU-Schiff ganz von der Bildfläche verschwindet sowieso keine mehr da. Dies weil der Vertrag - als letztinstanzlich zuständiges Gericht - bei Streitigkeiten ausschliesslich eine europäische Gerichtsbarkeit vorsieht. Einfach unglaublich, ein Skandal wenn dies denn eintreffen sollte. Denn nur mit der vollständigen Unterwerfung kann aus EU-Sicht die lästige direkt demokratische Schweiz endlich ganz "gebodigt" werden. Ein EU Beitritt, der vom Souverän mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit mind. 89 % der Stimmen verworfen würde, erledigte sich mit diesem einen Schlag sofort.

Sollte Macron tatsächlich zum neuen französischen Präsidenten gewählt werden, muss er sich enorm steigern und politisch ausserordentliches leisten, ansonsten steht Frau Le Pen in fünf Jahren mit Sicherheit mit noch viel besseren Chancen dann wieder vor dem französischen Präsidentenpalast.

 

​​​​​​​​​​

Vor den Wahlen, nach den Wahlen,

der Wähler wird sein Lehrgeld zahlen.

 

@Michael Marie Jung
(*1940), Professor, deutscher Hochschullehrer, Führungskräftetrainer​​​​​​​​​​, Coach und Wortspieler

 

 

 
 
​​​​​​​​​​

Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(6 Stimmen)
jan eberhart sagte May 2017

Tatsache, dass der Abschluss der ENA Pflicht ist, wenn man in hohe Staatsämter gewählt werden will in F.

Macron ist ebenfalls ein ENAist. Macron ist ein guter Netzwerker und konnte auf breite Unterstützung zählen aus dem Etablishment.

Auch​ Le Pen ist nicht aus dem einfachen Volke.

Trump gehört zur Elite der Superreichen und hat mit dem gewöhnlichen Fussvolk nichts zu tun. Auch die Obamas, Bushes, Kennedys, etc müssen sicher nicht am Hungertuch nagen.

Dort wo Berufsparlmente vorherschen, kommt man ohne viel Geld und gute Kontakte nicht gut voran.


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71%
(7 Stimmen)
Emil Huber sagte May 2017

Macron ist nicht der einzige aus der Politik welcher aus der Finanzwelt kommt.
Ganze Heerscharen kommen von Goldman Sachs wie dieser satirische Beitrag aufzeigt.
Wurde früher sicher von vielen als "Verschwörungstheorie​" abgetan:

https://youtu.be/lKoV​eaSOx0M




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40%
(10 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2017

Emmanuel Macron, Nützlicher Ungläubiger,

ist kein Anhänger des Terrorismus oder des Islamismus. Es ist schlimmer: er sieht nicht einmal die Bedrohung. Im Zuge der grausamen Angriffe vom 13. November 2015 in Paris sagte Macron, dass die französische Gesellschaft einen "Anteil der Verantwortung für den Boden, auf dem der Dschihadismus gedeiht", übernehmen müsse.

"Jemand, unter dem Vorwand, dass er einen Bart oder einen Namen trägt, von dem wir glauben könnten, dass er moslemisch ist, ist mit viermal grösserer Wahrscheinlichkeit arbeitslos als ein anderer, der nicht-muslimisch ist", fügte er hinzu. Aus der Richtung Syriens herzukommen und mit einer Kalaschnikow und einem Sprengstoffgürtel bewaffnet zu sein, wäre demnach eine Trotzgeste eines Langzeitarbeitslosen?​

Macron kommt nahe daran heran, den Franzosen vorzuwerfen, Rassisten und "Islamophob" zu sein. "Wir haben einen Teil der Verantwortung", warnte er, "denn dieser Totalitarismus nährt sich von dem Misstrauen, das wir in der Gesellschaft sich einnisten liessen ... und wenn wir uns morgen nicht darum kümmern, wird es sie noch mehr spalten."

Konseque​nterweise sagte Macron, dass die französische Gesellschaft "sich ändern und offener sein muss". Offener wofür.? Für den Islam, natürlich.

Am 20. April 2017, nachdem ein islamistischer Terrorist in Paris einen Polizeibeamten getötet und zwei weitere verwundet hatte, sagte Macron: "Ich werde nicht in einer Nacht ein Anti-Terror-Programm erfinden". Nach zwei Jahren ununterbrochener Terroranschläge auf französischem Territorium sagte der Präsidentschaftskandi​dat, er habe die Sicherheitsprobleme des Landes nicht berücksichtigt.?

h​ttps://de.gatestonein​stitute.org/10331/mac​ron-nuetzlicher-idiot​


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50%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte May 2017

Nun wissen wir ja wer gewonnen hat. Der bis 2012 als Investmentbanker bei Rothschild & Cie.
tätig gewesene Macron

Die Finanzindustrie wird es sicher freuen, ob es bald ein Kursfeuerwerk gibt wie nach Trump?
Ob es für die arbeitende Bevölkerung auch gut war wird sich zeigen.



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63%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte May 2017

Der grosse Sieg der (Rechts)populisten muss wohl noch warten.

Nach Trump und dem brexit, vermuteten manche, dass nun auch die FPÖ, Wilders und Le Pen wie eine Lawine siegen würden.

Wie sich herausgestellt hat, ist dies nicht passiert.

Auch die AFD wird zwar in den Bundestag einziehen, aber keine Rolle spielen, wenn es um die Bildung der Regierung gibt.

Die (Rechts)revoulution muss wohl noch warten.


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55%
(11 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2017

Ein erster Kommentar nach der Wahl:

http://www.f​az.net/aktuell/politi​k/ausland/macrons-tri​umph-der-albtraum-ble​ibt-europa-erspart-15​004982.html


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50%
(12 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2017

Der neue Präsident Frankreichs heisst Macron

Der Front National (FN) will nach den Worten ihres Vizechefs Florian Philippot ihren Namen ändern. Die Partei werde sich in eine neue politische Kraft verwandeln und dann auch nicht mehr denselben Namen tragen.

http://www​.zeit.de/politik/ausl​and/2017-05/wahl-fran​kreich-marine-le-pen-​emmanuel-macron-live


Le Pen erklärte am Wahlabend, dass sie eine tiefgreifende Umwandlung des Front National vorschlagen werde, um noch mehr Menschen zu erreichen. Ziel sei eine Fortführung der «Patriotischen und Republikanischen Allianz».




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38%
(13 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2017

Präsidentschaftsanwär​terin Marine Le Pen

Während der gesamten Kampagne war sie fast die einzige, die klar über die islamische terroristische Bedrohung redete (auch François Fillon, aber diskreter) und glaubwürdige Lösungen anzubieten hatte, um sie zu bekämpfen. Sie war die einzige, die über den Aufstieg des radikalen Islam in Frankreich sprach und die Versammlung der Muslimbruderschaft in Le Bourget verurteilte. Sie war die einzige, die die zunehmenden Gefahren aus unkontrollierter Einwanderung hervorhob, und das Risiko, dass die französische Kultur verschwindet. Sie war auch die einzige, die den demografischen Wandel in Frankreich und in Europa wegen der neuen Migranten erwähnte. Sie war die einzige, die den islamischen Antisemitismus verurteilte, der unablässig Juden in Frankreich tötet. Leider hat sie ein fast marxistisches Wirtschaftsprogramm, in der Nähe von Jean Luc Melenchon. Sie ist Führerin des Front National, einer Partei, die von ihrem Vater gegründet wurde, einem Antisemiten, Jean-Marie Le Pen; Obwohl sie ihren Vater und fast alle seine antisemitischen Freunde aus dem Front National ausgeschlossen hat, ist sie doch die Parteiführerin und gilt als Tochter ihres Vaters.

Marine Le Pen und der Front National werden als Vogelscheuchen benutzt, um die Wähler dazu zu bringen, sich massiv hinter Macron zu stellen, im Namen einer "republikanischen Front" gegen den "Faschismus". Die Strategie wurde vor dreißig Jahren von der französischen Linken unter Präsident Francois Mitterrand entwickelt. Es hat immer funktioniert, und in ein paar Tagen wird es wieder funktionieren.

Prä​sidentschaftsanwärter​ Emmanuel Macron,

Monat für Monat zeigen Umfragen, dass die französische Bevölkerung ängstlich, wütend, unermesslich enttäuscht ist von der aktuellen französischen Politik. François Hollande beendet seine Amtszeit mit einer Beliebtheit in der Nähe von Null. Er wurde so abgelehnt und diskreditiert, dass er sich entschloss, nicht wieder für die Präsidentschaft anzutreten.

Der erste Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahl fand in diesem Zusammenhang statt und man könnte erwarten, dass die französische Bevölkerung alles ablehnen würde, was wie die Politik von François Hollande aussieht und stattdessen eine neue Richtung für das Land wählt.

Das ist nicht was passiert ist, ganz im Gegenteil.

Benoit Hamon, der Kandidat der Sozialistischen Partei, erlitt einen katastrophalen Schlag und erhielt nur 6% der Stimmen. Jean-Luc Mélenchon, ein weit Links stehender Kandidat, der vor einigen Jahren die Sozialistische Partei verließ und im Jahr 2012 Hollande unterstützte, erhielt eine viel höhere Punktzahl: 19% der Stimmen. Er ist ein Bewunderer von Hugo Chavez, Fidel Castro und dem verstorbenen palästinensischen Führer Jassir Arafat. Unmittelbar nach dem antisemitischen islamischen Angriff in Saint Mandé behauptete er, dass "der jüdische Extremismus gefährlicher ist als der islamische Extremismus". Diese Aussage hat ihm nicht geschadet.

Vor allem aber hat Emmanuel Macron, ein Kandidat, der Hollande nahe steht, das Rennen gewonnen und wird am 7. Mai zum Präsidenten gewählt. Er war seit mehr als zwei Jahren Hollandes Wirtschaftsberater und der Hauptarchitekt von Hollandes gescheiterter Wirtschaftspolitik. Er wurde dann Minister für Wirtschaft, Industrie und Digitale Angelegenheiten und hielt diesen Posten, bis er das Präsidentschaftsrenne​n betrat.

Macron eine Katastrophe ?

Die meisten Reden von Macron sind Kopien der Reden, die Hollande während seiner Präsidentschaftskampa​gne 2012 gehalten hat. Was von Macrons Positionen zu den meisten Themen bekannt ist, zeigt, dass sie die gleichen Positionen sind, die Hollande in den letzten Monaten seines Mandats hatte.

Während der ganzen Kampagne redete Macron praktisch nie über die Gefahr des islamischen Terrors; Als er es tat, benutzte er sogar noch schwächere Worte wie Hollande. Nach dem Angriff auf den Champs Elysees vom 20. April sagte er: "unvorhersehbare" Ereignisse seien aufgetreten, und sie würden "Teil des täglichen Lebens der Franzosen sein in den kommenden Jahren". Am nächsten Tag, als er gefragt wurde, was er tun würde, um weitere Morde zu verhindern, sagte er, dass er nicht "über Nacht einen Plan entwickeln könne, um den Terrorismus zu bekämpfen."

Wenn er über die Wirtschaft spricht, klingt er wie Hollande: Er benutzt vage Begriffe, wie die Notwendigkeit für mehr "soziale Mobilität" und "Erfolg für alle". Er beharrt darauf, dass er die ganze Sklerose, die vielen so teuer ist, wie die obligatorische 35-stündige Arbeitswoche oder das gesetzliche Alter für den Ruhestand, beibehalten wird: 62. Er sagte, er würde das fast bankrotte Rentensystem so lassen, wie es ist. Er versprach zusätzliche Regelungen, die "den Planeten retten" sollen, und in einer klassisch-sozialistis​chen Weise sollten zehn Milliarden Regierungs- "Investitionen" den "ökologischen Übergang" und "öffentliche Dienstleistungen" finanzieren.

https​://de.gatestoneinstit​ute.org/10309/emmanue​l-macron-katastrophe


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