Verkehr > Privater Strassenverkehr,

Mehr Sicherheit auf dem Fussgängerstreifen

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Die Si­cher­heit der Fussgängerinnen und Fussgänger liegt mir am Her­zen. Des­halb haben wir in der «Via Sicura»-Vorlage alles ver­sucht, um einen Pas­sus auf­zu­neh­men, der dem Hand­lungs­be­darf im Be­reich der Fussgängerübergänge ge­recht wird. Denn die­ser ist un­be­strit­ten: Gemäss der BFU ent­spricht rund die Hälfte der etwa 45 000 exis­tie­ren­den Fussgängerquerungen nicht den VSS-Nor­men.

Zwar ist das Anliegen nach mehr Sicherheit auf den Fussgängerstreifen breit getragen und der Ruf nach Massnahmen laut. Doch sobald es darum geht, die Finanzierung zu sichern, verstummen viele dieser Stimmen. Und das, obwohl sich der finanzielle Aufwand von 200 Millionen Franken für die konsequente Sanierung der unsicheren Fussgängerstreifen bereits nach einem Jahr lohnen würde.

Fussgängerunf​älle verursachen nämlich jährliche Kosten von rund 250 Millionen Franken. Ein SP-Erfolg war die Aufnahme einer direkten Rechtsetzungskompeten​z des Bundes in diesem Bereich. So heisst es in «Via Sicura» neu: «Der Bund erlässt in Zusammenarbeit mit den Kantonen bauliche Vorgaben für die Ausgestaltung von Fussgängerstreifen.» Zudem soll eine für den Verkehrssicherheitsbe​reich verantwortliche Ansprechperson (Sicherheitsbeauftrag​ter) ernannt werden. Mit diesen Massnahmen wird auf den Fussgängerstreifen mehr Sicherheit geschaffen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




71%
(7 Stimmen)
Martin Meier sagte October 2013

Bin immer noch für das Altbewährte HANDZEICHEN geben, aber das wurde durch "Nicht viel Denker" abgeschafft !! Dadurch würden Millionen eingespart !Aber die "Inselibauer" müssen ja mit diesen "Schickanen" auch etwas verdienen !Aber das BFU sieht diese Kosten nicht !!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

57%
(7 Stimmen)
* * sagte August 2012

Imponiert mir schon, dass es hier um den Fussgängestreifen geht.

Es freut mich, dass sie kein Gender-Huhn sind und den Fussgängerstreifen noch ein Fussgängerstreifen sein lassen.

Früher kam noch der Polizist in die Schule und lernte die Kinder u.a. die Benützung des Fussgängerstreifens, auch das Velofahren wurde geschult, bei meinen Kids gab es das alles nicht mehr.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

25%
(8 Stimmen)
Andrea Mordasini sagte July 2012

Als Mutter und Fussgängerin bin ich froh und erleichtert über Massnahmen zur Fussgängersicherheit.​ Die vielen tragischen und teils gar tödlichen Unfälle auf Zebrastreifen gaben und geben mir sehr zu denken. Neben besser positionierten, besser markierten, speziell beleuchteten Streifen, Bodenwellen vor und/oder leicht erhöhten und Mittelinseln braucht es längere Grünphasen für Fussgänger und Temporeduktionen vor Kindergären und Schulen! JEDER Verkehrsteilnehmer (Fussgänger, Velofahrer, Automobilist) ist gleichermassen gefordert und muss vor-, rück und nachsichtig sein und bei Missachtung der Regeln bestraft werden. Ich bin jedoch ganz klar gegen die Aufhebung des Vortrittsrechts, denn so blieben die Fussgänger einmal mehr wortwörtlich auf der Strecke und die Autolenker im Glauben, ohne schauen und anhalten zu müssen, über die Fussgängerstreifen fahren zu dürfen... Doch trotz Vortrittsrechts: dieses niemals erzwingen, immer altbewährtes "warte, luege, lose, loufe", stets Blickkontakt zum Fahrer halten, Handzeichen geben und bei Dunkelheit Warnwesten und/oder Leuchtbänder tragen. Mit etwas mehr Rück-, Vor- und Nachsicht, Aufmerksamkeit, Geduld, Respekt, Toleranz, Anstand, Eigenverantwortung und gesundem Menschenverstand auf ALLEN Seiten kommt jeder vorwärts und unfallfrei ans Ziel, auch der Gestresseste :)!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



67%
(18 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte May 2012

Köniz zeigt uns den andern Weg. Es hat seine Fussgängerstreifen und seine Ampeln auf der Strasse durchs Dorfzentrum entfernt. 17'000 Autos und alle drei Minuten ein Bus fahren hier durch. Ich habe in Köniz meine Kindheit und meine Jugendzeit erlebt. Ich kann mich noch erinnern, wie lange Autokolonnen sich an den vielen Ampeln stauten. Heute kann man nur noch mit 30 km/h durchs Dorf fahren. Trotzdem fliesst der Verkehr ruhig und flüssig. Überall sieht man Fussgänger die Strasse überqueren. Sie suchen mit den Autofahrern den Sichtkontakt und man nimmt gegenseitig Rücksicht aufeinander. Ein die Fussgänger schützender Mittelstreifen teilt die Strassenüberquerung in zwei unabhängige Teile. Die Blickrichtung ist auf jeder Strassenseite klar vorgegeben. Die Zahl der Unfälle ging deutlich zurück.

Letztes Jahr erhielt Köniz den Wakkerpreis. Inzwischen ist seine Verkehrsführung durchs Zentrum weltbekannt. Sogar ein TV-Team aus Japan kam her, um hier Aufnahmen zu machen. Folgende Fotos zeigen uns, wie die Strasse durch Köniz sich verändert hat: www.bernerschach.ch/K​oeniz.pdf

Wer sich vertieft mit der Zentrumsgestaltung von Köniz befassen will, findet hier eine an der Uni Bern verfasste ausführliche Studie:
www.ikaoe.un​ibe.ch/publikationen/​SR_Studentische_Arbei​ten_42.pdf



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



25%
(8 Stimmen)
Willy Brauen sagte May 2012

Beachten Sie mein Blog dazu:
http://www.vim​entis.ch/dialog/reada​rticle/fussgaengerstr​eifen-und-unfaelle/


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

79%
(24 Stimmen)
Karl Müller sagte April 2012

Was läuft so alles auf einem Zebrastreifen?

Fus​sgänger kommt, Auto hält, Velo fährt vorbei.
Fussgänger kommt, Velo hält, Auto fährt vorbei.
Fussgänger kommt, Auto hält, zweites Auto fährt vorbei.
Fussgänger kommt an und geht ohne Vorwarnung und Blick nach hinten über die Strasse, er hat ja Vortritt. Aber die anderen Verkehrsteilnehmer haben einen Bremsweg.
Fussgänger​ kommt an und geht einige Meter vor oder nach dem Zebrastreifen ohne Vorwarnung über die Strasse. Hier hat er keinen Vortritt und riskiert eine Busse, und das Leben.
Fussgänger geht sehr gemütlich über die Strasse (hier sind nicht diejenigen gemeint die einfach nicht schneller vorwärts kommen).
Fussgänger plaudern beim Zebrastreifen. Wollen die jetzt rüber oder nicht?
...

Es überrascht mich, dass es nicht noch mehr Unfälle und Tote gibt!

Wir alle müssen unser Verhalten ändern!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



65%
(23 Stimmen)
Anton Keller sagte April 2012

In der Stadt Zürich sterben hauptsächlich Fussgänger an Kollisionen mit dem Tram und nicht mit Autos. Wie sollen wir das Lösen? Weshalb führt man wegen dem 4x längeren Bremsweg nicht Tempo 10 für Trams ein?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



68%
(28 Stimmen)
Heinz Mahler sagte April 2012

250 Millionen Kosten !? Auf Kosten der ohnehin sehr Profitablen Haftpflichtversicheru​ngen der Autofahrer. Diese wiederum die Versicherungsleistung​en mithilfe der Politiker minimal halten um zusätzlich Gewinne zu erzielen und einige Politiker wieder ein Verwaltungsratsmandat​ erhalten können.

Via Secura hat den Charakter einer Institution die mit der Etikette der Sicherheit den Individuellen Verkehr mehr besteuern soll um z.b. Waldwege und alles mögliche zu finanzieren. Aber Via Secura ist auch ein Instrument für Politiker welche meinen jeder Autofahrer sei ein Unmensch, Mörder und Umweltverschmutzer den man aufs äusserste schikanieren muss wenn er mit dem Auto aus der Pampa zur Arbeit fahren muss.

Ich könnte noch ein konkreteres Beispiel bringen das bestätigt das Via Secura lediglich dazu da ist um Beamten (Sozialhilfebezüger) eine Stelle zu geben. Neben zusätzlichen Steuereinnahmen und mehr Politischen Einfluss für Autohasser natürlich.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



53%
(19 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte April 2012

Wenn auch mit leichtem Knurren habe ich Frau Allemann den "Daumen nach oben" gedrückt. Jährlich 28 Tote auf den Fussgängerstreifen wie 2011 wollen wir nicht. Doch die SP hat immer viele Ideen, wie der Staat Geld ausgeben soll. Vielleicht kommt die Sanierung der über 20'000 zu verbessernden Fussgängerüberquerung​en nicht so schnell, wie man sich das wünschen würde. Vielleicht wird es bei zu teuren Verbesserungswünschen​ zur Aufhebung von einigen Fussgängerstreifen kommen und vielleicht wird die zu beobachtende Tendenz, nach Lust und Laune an ungeeigneten Stellen über die Strasse zu trotteln, noch zunehmen.

21 der 28 tödlichen Unfälle geschahen im Winterhalbjahr. Bis im nächsten Herbst sind neben den baulichen Massnahmen auch sofort wirksame Aktionen dringend notwendig. Wichtig ist, dass sich Fahrer und Fussgänger gegenseitig sehen. Leider hat sich das in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Dazu habe ich einige Fotos gemacht: www.bernerschach.ch/Z​ebra.pdf Wenn es regnet oder gar schneit und ganz besonders nachts sind "die toten Winkel" sogar noch grösser.

Folgende Massnahmen wären wirkungsvoll, rasch realisierbar und erst noch sehr billig:

1. Leuchts​treifen für die Arme sind fantastische Werbegeschenke. Werbung, die man uns immer wieder bewusst ins Blickfeld bringt und erst noch allseitig geschätzt wird, ist sehr wirksam.

2. Fussgä​nger, welche sich mit Handzeichen bemerkbar machen, werden deutlich besser beachtet. Die Aufhebung des obligatorischen Handzeichens beim Beanspruchen des Vortrittrechts als Fussgänger war ein grosser Fehler. Sich an der unsinnigen heutigen Regelung trotz wachsender Kritik stur festzuklammern, ist eine unverzeiliche Dummheit.

3. Der dunkle "Architekten-Look" ist nicht nur zunehmend fantasielos, dunkle Mäntel und Jacken gefährden uns auch als Fussgänger in der Dunkelheit.

4. Ein​e Plakat-Aktion mit Werbung gegen starres Festkleben im Fahrersitz wäre ebenfalls wirkungsvoll. Im Bereich von Fussgängern ist ein beweglicher Oberkörper des Automobilisten in unseren heutigen stromlinienförmig gebauten Autos dringend notwendig.

Besonders in Kombination wären diese 4 Punkte sehr wirksam. Sie kosten zudem nur einen ganz kleinen Bruchteil der von Frau Allemann geforderten 200 Millionen Franken.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



79%
(34 Stimmen)
Kurt Anton Brugger sagte April 2012

Hallo Frau Allemann, Ihr Votum für die schwächsten Verkehrsteilnehmer ist populär und Sie können sich über den Applaus vieler Zeitgenossen freuen. Beim näheren hinsehen, ist es wie bei vielen das ich von Ihnen schon gehört und gelesen habe, doch eher eine bescheidene Sache oder gar eine Nullnummer.

1. Warum rufen Sie eigentlich immer nach noch mehr staatlicher Regulierung, Kontrolle und Bevormundung? Weil es der Mentalität Ihrer Partei entspricht? Oder hat in Ihrer Erziehung die Eigenverantwortung keinen Platz gefunden?

2. Luege, Lose, Laufe! Seit Jahren werden Kleinkinder mit viel Akribie (in grossen Agglomerationen durch die Polizei) vor den Gefahren des Verkehrs gewarnt und für ein eigenverantwortliches​, korrektes Ueberqueren der Strasse trainiert.

3. Tausende von Müttern (freiwillig) stehen täglich an gefährlichen Uebergäng-en, helfen den Kindern über die Strasse. Machen Sie gleichzeitig und nachhaltig auf die Gefahren des Verkehrs aufmerksam.

4. Weil dies bei einer Minderheit nicht fruchtet, diese manchmal die Strasse wie aufgescheuchte Hühner überqueren, oder noch schlimmer die Hörorgane verstopfen mit lauter Musik, wollen Sie 45000 Uebergänge sanieren und erst noch eine neue Stelle für einen Fussgänger-Uebergang-​Sicherheits-Beamten schaffen. Vielleicht damit diejenigen die ein SMS auf dem Füssgängerstreifen schreiben müssen, begleitet werden beim Queren?

5. Und noch etwas, damit animieren Sie noch mehr, die Eigenverantwortung zu delegieren, Sie frustrieren alle freiwilligen Helfer an gefährlichen Uebergängen, und diskretitieren die Verantwortlichen in den Gemeinden in denen gefährliche Uebergänge zu sanieren sind.

6. Es harren viele (immer mehr) Probleme einer Lösung, welche dringender sind, die Schweiz in diesen schwierigen (und noch schieriger werdenden) Zeiten voranzubringen. Würden Sie sich nicht besser diesen annehmen?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



79%
(29 Stimmen)
Manfred Eberling sagte April 2012

Guten Tag Frau Evi Allemann
Wir sind uns doch sicher einig, dass die grösste Verantwortung über Fussgängerstreifen an die Ortsgemeinden geht. Dass diese nicht zu stark mit dem komplexen Sachverhalt überfordert sind, existiert in der Schweiz zum Glück die BfU. Jede Gemeinde kann diese Beratungsstelle für Unfallverhütung anfordern für Beratungen. (Ob, wo, wie ein Fussgängerstreifen in der Gemeinde gebaut werden soll).
Die paar CHF, die eine solche, sehr nützliche, fachmännische Beratung kostet, sollte eigentlich jeder Gemeinde nicht zu teuer sein, um Menschenleben zu schützen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



20%
(30 Stimmen)
Dominik Bucheli sagte April 2012

Mehr Sicherheit auf Fussgängerstreifen klingt immer so wahnsinnig gut. Doch man sollte sich auch der Konsequenz bewusst sein, wenn die Anforderungen für einen Fussgängerstreifen erhöht werden. In der Folge werden überall dort, wo die Anforderungen nicht erfüllt werden können die Fussgängerstreifen entfernt. Da es für Querungsstellen ohne Fussgängervortritt noch keine VSS-Norm gibt, muss dann auch nicht mehr geprüft werden, ob diese Querungsstellen für Fussgänger sicher sind. So lange man immer nur über Fussgängerstreifen diskutiert, wo gerade mal 1/3 der Fussgängerunfälle passieren, wird man die Sicherheit für die Fussgänger nicht erhöhen können.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

81%
(37 Stimmen)
Daniel Ryder sagte April 2012

Die grösste Gefahrenquelle ist der Fussgänger selber! Schlussendlich entscheide ich als Fussgänger wenn ich die Strasse betrete oder nicht. Die Einschätzung der Gefahr für Leib und Leben liegt schlussendlich mein ganzes Lebenslang in meinen Händen. Leider gibt es Fussgänger die ohne Verstand ihre eigene Gesundheit riskieren nur weil sie vermeintlich sich im Recht glauben. Ich bin mein Lebenslang, wie 99,999..% andere Verkehrsteilnehmer noch nie nur annähernd einer gefahren Situation beim Überqueren der Strasse, auf oder neben dem Fussgängerstreifen ausgesetzt gewesen!

Es liegt in meinem Interesse die Kommunikation mit dem Autofahrer, oder Velofahrer herzustellen um zu sehen, ob er mich erkannt hat. Mehr um sicher über die Strasse zu kommen braucht es nicht. Interessant ist ja, dass es kaum zu Unfällen mit dem ÖV kommt und warum wohl, weil das ÖV Vortritt hat. Hingegen beim Fussgängerstreifen riskiert man seine Gesundheit, nur um das Vortrittmachtspiel zu Spielen. Meine Meinung nach, Kleingeister!

Frau​ Alleman, es Braucht keine neuen nichtsnutzigen Massnahmen. Präventive wirken würde, den Fussgänger endlich mal aufklären, dass man sich beim erzwungenen Recht mitschuldig macht. Ebenso sollte nicht nur Autofahrer sondern auch Fussgänger Kontrolliert und Gebüsst werden

Für mich ist es allerding völlig unverständlich das wir über dieses Problem reden müssen, den mit gesundem Verstand der Verkehrsteilnehmer wäre dies nicht nötig. Aber eben, Politiker und Ämtlisitzer brauchen ja auch einen Berechtigungs nachweiss. Und um die Probleme möglichst lange aufrecht zu erhalten trifft man Massnahmen die nichts aber auch gar nichts nützen!



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Antworten auf diesen Beitrag



18%
(28 Stimmen)
Dominik Bucheli sagte April 2012

Die grösste Gefahrenquelle wiegt etwa eine Tonne und kommt mit 50 km/h angebraust. 2/3 der Unfälle auf den Fussgängerstreifen geschehen auf der zweiten Fahrspur. Dort kann nicht behauptet werden, dass Fussgänger unvermittelt auf die Strasse getreten sind und die Fahrzeuglenkenden hatten, während die Fussgänger über einen Streifen gelaufen sind genügend Zeit um anzuhalten.
Es ist natürlich jedem Fussgänger zu empfehlen, im Zweifelsfalle auf den Vortritt zu verzichten. Die Gefahrenquelle ist jedoch das Fahrzeug mit dem grösseren Impuls. Der Impuls entspricht dem Produkt aus Masse mal Geschwindigkeit. Je grösser der Impuls desto grösser das Schadenpotential. Damit ist die Gefahr für den Kollisionpartner grösser.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

83%
(23 Stimmen)
Daniel Ryder sagte April 2012

Uuuuiiiih es kommt angebraust mit 50 Sachen, was für ein Wahnsinn! Das Tram oder Bus kommt ebenfalls so Langsam Angebraust wie der PKW!

Auch auf der Zweiten Fahrspur kann ich den Kontakt zum Fahrer suchen und einschätzen oder schauen sie etwa auf die andere Seite. Das sind einfach nur billige Argumente und dienen der Sache nicht! Will man ernsthaft etwas erreiche müssen wir den Fussgänger besser erziehen, er muss wieder lernen sich auch bemerkbar zu machen. Zweitens müssen wir damit leben das es immer Verkehrsteilnehmer geben wird ob im Auto oder zu Fuss, die aus irgendwelcher Ablenkung, ob Handy MP3 Player usw nicht bei der sache sind.

Sicherheit bringen nur ein Miteinander und nicht auf sein recht beharrende Egoisten! Deshalb Vermehrt Kontrolle am Fussgängerstreifen und saftige Bussen für beide Delinquenten




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



70%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte April 2012

Herr Dominik Bucheli,

Einer fährt auf der Ersten Spur, einer auf der Zweiten Spur. Der auf der Ersten Spur fährt vorne weg, und verdeckt somit den Blick auf am Strassenrand stehende Fussgänger, welche eben die Strasse betreten.
Jenem auf der ersten Spur gelingt es noch, hart abzubremsen, jener auf der Zweiten Spur hat keine Chance mehr.
Dann wäre etwas für die Fahrzeuglenkerinnen und Lenker, es ist unverantwortlich jeden Tag mehrfach mit ansehen zu müssen, wie laufend telefoniert, gegessen, getrunken, geplaudert und was noch alles wird in den Fahrzeugen.

Wir haben einfach einen Zustand erreicht, mit allen diesen Regulierungen und Schikanen, angeblichen Beruhigungen, in denen die Fahrzeug Lenker, die Fahrradfahrer, der Fussverkehr sich nicht mehr um die Vorschriften kümmern.

Gestern:

Mutter, Vater, und ein Kindergarten Kind überqueren gut 20Meter neben einem mit Mittelinsel versehenen Fussgängerstreifen die Strasse. Wie Hottentotten und da ich nicht eine Tragödie auslösen will, verlangsame ich, danach biege ich in die Nebenstrasse ab. Etwa 40Meter nach dem Abbiegen parke ich meinen Wagen, Steige aus und spreche die Familie an. Ich weiss nun, dass ich nebst Mensch auch Körperöffnung bin, und ausserdem Tiere in mir drin wohnen.
Absolutes Unverständnis und Schlechte Laune schlug mir entgegen.

So weit haben wir‘s gebracht. Niemand hält sich an Regeln. Geschieht dann was, wird gejammert und aufgebauscht durch linke Medien.
Dass aber in Zürich Tram mehr Fussgänger Platt machen als Privatautofahrer, dies ist eine Tatsache, was linke Medien nicht schreiben wollen.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1


74%
(27 Stimmen)
J. Nyffeler sagte April 2012

Sehr geehrte Frau Evi Allemann
Mit einem bin ich einverstanden: und zwar mehr Sicherheit. Zum andern muss ich Ihnen mitteilen dass Eigenverantwortung und Pflichten bei Fussgänger Jugendliche und Erwachsene ein Fremdwort ist.
Es käme mir nie in den Sinn mich auf Lebensmüdem Terrain ohne zu schauen einen Fussgängerstreifen noch sonst eine Strasse zu überqueren.
Was lernen die Kinder im Kindergarten? Was haben wir gelern, richtig wie man eine Strasse überquert!!!!!
Ich habe manchmal sehr grosses Bedenken, wenn ich den Fussgängern zusehe.
So Doof läuft kein Kleinkind über die Strasse
Freundliche Grüsse


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



81%
(27 Stimmen)
Werner Nabulon sagte April 2012

Frau Evi Allemann,
Man sollte diese Teuren Fussgängerstreifen dann auch benutzen, wie man die Teuren Velowege ebenso benutzen sollte.
Man sollte die Erwachsenen Menschen als Vorbilder nehmen können, Hören, Sehen, Gehen, was mit Stöpsel in den Ohren nun einmal gar nicht geht.
Ebensowenig geht es, mit dem Kopf und Gedanken irgend was am Mp3, I Pod, Natel herumzufummeln, man ist trotz allem im Strassenverkehr.

H​ühner und andere Rindviecher gehen aufmerksamer über die Strasse, und wenn dann ein Esel mit seinen Pferden dahergedonnert kommt, muss man sich nicht wundern, wenn da was platt wie eine Flunder liegt. Die Heutigen Städte erinnern mich immer mehr an einen Zoo...
Spannend als Motorrad Fahrer werden diese Christbaum Chügeli, die neuerdings Versuchesweise gestreut werden..


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1