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Nein zur AHVplus-Initiative am 25. September!

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Die AHV ist be­reits heute in fi­nan­zi­el­ler Schief­la­ge, doch die Linke will aus dem schrump­fen­den AH­V-­Fonds mit der In­itia­tive noch mehr Geld­ge­schenke ver­tei­len!

 

Stand der AHV heute

Die AHV-Erfolgsrechnung weist seit einigen Jahren einen negativen Trend auf. Seit 2014 ist das sogenannte Umlageergebnis negativ. 2015 betrug dieses bereits -579 Mio. Fr. D.h. es werden mehr Rentengelder ausbezahlt, als Arbeitnehmer AHV-Beiträge einbezahlen. Dementsprechend schrumpft das AHV-Vermögen (der Fonds). Der AHV-Fonds dürfte je nach Annahmen zwischen den Jahren 2027und 2030 aufgebraucht sein, wenn keine Reformen ergriffen werden. Die Aussichten sind also düster, der Sanierungsbedarf enorm.

 

Die AHVplus-Initiative

Nu​n kommt die AHVplus-Initiative und möchte alle AHV-Renten um 10% erhöhen.
Dies würde jährlich 4-6 Milliarden Franken an Mehrkosten verursachen und die AHV noch schneller in den finanziellen Ruin treiben. Oder aber man müsste ehrlicherweise die AHV-Beitragssätze erhöhen. Weil viele Arbeitnehmer kaum freiwillig tiefere Löhne akzeptieren, wird das die Lohnkosten in die Höhe treiben und die sonst schon im Vergleich zum Ausland sehr teuren Arbeit in der Schweiz weiter verteuern. Dadurch dürften einige Arbeitsplätze in der Schweiz wegfallen (ganz verloren gehen oder ins Ausland abwandern, da dort qualitativ gleichwertige Arbeit meist massiv billiger ist). Weniger Arbeitsplätze und damit AHV-Lohnbeiträge würden das Finanzierungsproblem der AHVplus-Initiative verschärfen. Deshalb ist diese Initiative so gefährlich: Sie will mehr Geld ausgeben, aber es ist unklar, wie das finanziert werden soll!

Auch allfällige Steuererhöhungen als Finanzierungsquelle würden den Werkplatz Schweiz unattraktiver da teurer machen, wodurch wiederum Arbeitsplätze in der Schweiz gefährdet wären. Wer Renten sichern möchte, lehnt diese Initiative ab!

 

Nach der Abstimmung?

Ob die AHVplus-Initiative angenommen wird oder nicht am 25. September – die AHV muss sowieso saniert werden!

Die Schweiz wird früher oder später wohl das Norm-Rentenalter erhöhen müssen (wenn für einige Personen auch mit vorzeitiger Pensionierung/Flexibi​lisierung) und das Verhältnis von AHV-Beitragszahlern und Rentenbezügern stabilisieren müssen. Diese Lösung ist wohl immer noch unpopulär, aber nachhaltig und hilft, die Renten langfristig zu sichern.

 

Adrian Ineichen

Präsident FDP Dübendorf


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(3 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2016

Der Mensch sollte seine kognitiven Fähigkeiten ausnützen, um sich von der betreuten Bildung (Manipulation) verabschieden zu können! Die Fakultät Ökonomie, dämlichste Denklehre kann ersatzlos gestrichen werden!

Die Denkfehler ausmisten, heisst die Devise um der Manipulation den Nährboden entziehen zu können! Es ist alles ein Spiel um die Menschen gegeneinander aufhetzen zu können und die Zampanos aus Wirtschaft und Politik, ihre Wichtigkeit zelebrieren können!

Das Geld wird, als Ressourcenabbau der Erde verstanden und den Menschen „verkauft“! Diesen Betrug gehört angeklagt und mit Gefängnis bestraft! Die Judikative schweigt, warum wohl?

Das Geld ist dagegen ein "Kunstprodukt", welches täglich von den Geschäftsbanken, bedarfsgerecht geschöpft wird! Die Preisbalance Geldration und Güter/Dienstleistunge​n müssen einen Tausch ermöglichen! Alles nur konstruiert! Das Geld wird als Geldration für den Gegenwert der Arbeit/Leistung (Adam Smith) zur Teilnahme am Wirtschaftskreislauf zugeordnet! Wir sind kleine Zahler sondern fungieren als Drehscheibe des Geldes (Zirkulation)! Das Geld wird ursächlich zuerst ausgegeben, bevor es eingenommen werden kann!

Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten eine völlig andere Gesellschaft, ohne Existenzkämpfe, Armut und Ausbeutung der Natur! Das Verständnis der Auswirkung der Korrelation der arbeitsgeteilten Wirtschaft und Geldfluss mit bestehender und erhöhter Geldmenge, ist der Schlüssel, um die Fehlkonstruktionen der Ökonomen und Politiker zu erkennen!

Georg Bender





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33%
(3 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2016

Der grosse Fakten-Check zur AHV plus$
http://www.bli​ck.ch/news/politik/vo​r-der-abstimmung-prue​ft-blick-die-pro-und-​contra-argumente-der-​grosse-fakten-check-z​ur-ahv-plus-id5513245​.html


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60%
(5 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2016

Herr Adrian Ineichen

Ich würde Ihnen empfehlen, anstatt das betreute (Manipulation) Wissen, parteikonform, darzulegen, die Entstehung, Funktion und Auswirkung des Geldsystem zu verstehen!
So bezahlen die Jungen keinen Rappen für die Alten! Woher stammt wohl das Geld für die Beiträge (Geld- und Wirtschaftskreislauf)​? Der Generationsvertrag besteht in der Pflicht, die Bedürfnisabdeckung (wird immer mehr durch die Automatisation) einer Bevölkerung zu "erarbeiten"! Das Renteneintrittsalter ist einzig eine politische, aber niemals eine ökonomische Grösse (Demografielügenspiel​ der Ökonomen und Politiker)!

Aus nicht betreutem Wissen:
In der Umsetzung des Geld- und Wirtschaftskreislauf sind wir nicht Zahler, sondern mit der zugeordneten Geldration als Gegenwert der Arbeit/Leistung, dürfen wir als "Drehscheibe" teilnehmen (Korrelation arbeitsgeteilten Wirtschaft und Geldfluss aus bestehender und erhöhten Geldmenge)!
Die Pflichtweitergaben steigen mit dem frei verfügbaren Wert der Arbeit/Leistung (Logik)! Genau so verhält es sich bei der zugeordneten Staatsquote (Steuern = Anteil in der Geldration)!

Der Staat hätte längst die verdammt Pflicht, der Wirtschaft zu befehlen, eine Vorsorge zu garantieren, welche einen ordentlichen Lebensunterhalt ermöglicht!
Die Korrelation der Arbeitsgeteilten Wirtschaft mit dem Geldfluss aus bestehender und erhöhten Geldmenge gibt die Antworten!
Die Rentenausgaben sollten mit Beiträgen, ohne jegliche Quersubventionen, welche der Wirtschaft zugute kommt, zurückfliessen! Wo bleibt eigentlich der Anteil der Wirtschaft für die Produktivität, gepaart mit der immensen Geldmengenerhöhung (Schulden)?

Das aus nicht getilgten Schulden bestehende Geld zirkuliert im Kreise! Die Bedingungen (Tauschwerte) sind den Verhältnissen im Binnenmarkt anzupassen und nicht für den Gewinn in den Volkswirtschaftskrieg​en (Export) zu Lasten der Bürger, zu gestalten! Kein Land braucht Export zur Abdeckung seiner Bedürfnisse! Arbeitsplätze hin oder her!

Wer dies nicht verstehen, begreifen und kognitiv nachvollziehen kann, dem fehlt die Fähigkeit, ganzheitlich und vernetzt zu denken. Oder banal gesagt, die Milch kommt nicht aus der Migros! In der betreuten Bildung wird diese Logik bewusst nicht gelehrt, weil die Manipulationen müssen greifen! Der Erfolg lässt sich anhand der Kommentare und Antworten klar erkennen!

Georg Bender





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60%
(10 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte September 2016

"Die Schweiz wird früher oder später wohl das Norm-Rentenalter erhöhen müssen (wenn für einige Personen auch mit vorzeitiger Pensionierung/Flexibi​​lisierung) und das Verhältnis von AHV-Beitragszahlern und Rentenbezügern stabilisieren müssen. (...)"

"Die Schweiz" wird also dafür sorgen müssen, dass es mehr Beitragszahlende und weniger Rentenbeziehende gibt, Herr Ineichen. Das erfordert aber drastische Massnahmen, die ans Lebendige gehen ...

Noch einmal: Mit der Erhöhung des Rentenalters kann die Anzahl der Rentenbeziehenden praktisch nicht reduziert – und schon gar nicht die Rente erhöht werden.




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